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Gefundene Beiträge: 1692


  • Buchcover in Dunkel- und Hellblau mit Buchtitel, Herausgeber:innen und Verlag.

    Intersektionale Pädagogik. Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis

    Lena Staab, Sina Isabel Freund, Mai-Anh Boger, Lizenz: CC-BY

    2026

    Der Band bietet einen interdisziplinären Überblick darüber, wie das Konzept der Intersektionalität – also das Zusammenwirken verschiedener Ungleichheits- und Diskriminierungsverhältnisse  wie z. B. Geschlecht, Herkunft, Klasse, Behinderung – in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis aufgegriffen wird. Die Beiträge analysieren aus unterschiedlichen fachlichen und praktischen Perspektiven, wie sich intersektionales Denken in verschiedenen Handlungsfeldern, Lebensphasen und Institutionen etabliert hat und welche Konsequenzen sich daraus für eine diskriminierungskritische Pädagogik ergeben. Dabei werden zentrale Begriffe geklärt, bestehende Ansätze kritisch reflektiert und offene Fragen diskutiert, insbesondere ob und wie eine „intersektionale Pädagogik“ als eigenständiges Konzept sinnvoll gefasst werden kann.Der Band ist kostenfrei im Format EPUB verfügbar.

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  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel.

    Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

    Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe)

    2026

    Der Artikel beschreibt die kollegiale Fallberatung als strukturierte, praxisnahe Methode der gegenseitigen Beratung unter Fachkräften, bei der herausfordernde Fragestellungen in einer Gruppe systematisch reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Neben Kollegialer Fallberatung werden Begriffe wie Kollegiale Beratung, Kollegiale Supervision, Kollegiale Fallsupervision, Fallbesprechung oder Intervision synonym verwendet. Zentrales Merkmal ist ein klarer, moderierter Ablauf in mehreren Phasen (z. B. Fallvorstellung, Perspektivwechsel, Hypothesenbildung und Entwicklung von Lösungen), der die Nutzung unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen ermöglicht. Ziel ist es, durch den Austausch auf Augenhöhe ein tieferes Fallverständnis sowie neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode sowohl die individuelle Handlungskompetenz und Reflexionsfähigkeit stärkt als auch zur Professionalisierung, Teamkultur und Organisationsentwicklung beiträgt, vorausgesetzt, es bestehen geeignete Rahmenbedingungen wie Vertrauen, Verbindlichkeit und klare Rollenstrukturen.

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  • Erste Seite des Artikels mit Überschrift und Text.

    Intersektionalität als Bezugspunkt in Jugendarbeit und politischer Bildung? Herausforderungen eines beweglichen Modells

    Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)

    2019

    In der Expertise geht es darum, dass soziale Ungleichheiten wie Rassismus, Klassismus oder Sexismus häufig nicht isoliert, sondern gleichzeitig und miteinander verflochten wirken (Intersektionalität). Es wird aufgezeigt, wie das Konzept der Intersektionalität genutzt werden kann, um Jugendarbeit und politische Bildung sensibler für unterschiedliche Lebensrealitäten zu gestalten. Gleichzeitig wird betont, dass die praktische Umsetzung herausfordernd ist, da komplexe Machtverhältnisse berücksichtigt werden müssen und pädagogische Ansätze flexibel bleiben sollten, um Diskriminierungen entgegenzuwirken.

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  • Deckblatt mit Titel und Herausgeber:innen

    Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung

    Raphael Bak, Claudia Machold

    2022

    In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.

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  • Deckblatt mit grün-orange-rotem Farbverlauf

    Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen

    Waldschlösschen Verlag

    2020

    In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.

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  • Erste Seite des Fachartikels mit Text

    Kinderrechte im Sport

    Forum Kinder- und Jugendsport

    2025

    Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025). 

    Mehr erfahren: Kinderrechte im Sport

  • Ein Poster, auf dem die einzelnen Kinderrechte auf Puzzleteilen dargestellt sind.

    Kinderrechte-Poster

    Save the Children Deutschland e.V.

    2025

    Rechte, die zusammenhängen wie ein Puzzle: Das Kinderrechte-Poster soll veranschaulichen, wie alle Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention ineinandergreifen und nur gemeinsam das Wohl und die gesunde Entwicklung von Kindern sicherstellen können. Das Poster kann bis zu einem Format von A2 heruntergeladen und ausgedruckt werden. Es eignet sich zur Sichtbarmachung der Kinderrechte im Klassenzimmer, im Jugendclub oder in anderen Bildungseinrichtungen und kann als Anlass genutzt werden, um mit jungen Menschen über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.

    Mehr erfahren: Kinderrechte-Poster

  • Eine Hand hält einen Stift voller Ideen fest.

    Dein Advocacy-Leitfaden voller Ideen und Erfahrungen von Kindern aus der ganzen Welt!

    Kindernothilfe e.V.

    2024

    Der Advocacy-Leitfaden der Kindernothilfe bietet eine praktische Anleitung, wie sich junge Menschen, Organisationen und Einzelpersonen in 10 Schritten für die Verwirklichung von Kinderrechten einsetzen können. Im Mittelpunkt stehen die vier Säulen der Advocacy-Arbeit: der Schutz vor Gewalt, die Förderung von Teilhabe und Bildung sowie der Kampf gegen Ausbeutung, insbesondere Kinderarbeit. Das Ziel der Advocacy-Arbeit ist es, politische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Kinderrechte weltweit durchgesetzt und eingehalten werden. Dazu gehören der direkte Dialog mit Entscheidungsträger:innen, die Einbindung von Kindern in politische Prozesse, die Zusammenarbeit in Bündnissen und Netzwerken sowie die Nutzung von Daten und Fakten, um konkrete Verbesserungen für Kinder zu erreichen. Anhand von Bündnissen und Initiativen von Kindern weltweit wird gezeigt, wie vor Ort Veränderungen im Sinne der Kinderrechte angestoßen werden können.Der Advocacy-Leifaden kann kostenfrei auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch heruntergeladen werden.  

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  • Eine Friedenstaube pickt eine Rakete kaputt.

    Courage: Das Menschenrechtsspiel von Amnesty

    Amnesty International

    2023

    Von welcher Veränderung unserer Gesellschaft träumen wir?Wie sieht eine gerechte, lebenswerte Zukunft aus?Von wem können wir lernen?In dem Spiel Courage wählen die Spieler*innen ein Szenario und versuchen, dieses Wirklichkeit werden zu lassen. Und sie stellen fest: Gemeinsam sind wir stark. Jede*r kann Menschenrechte im Alltag verteidigen!Jedes Szenario erfordert besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, die mithilfe von 32 Menschenrechtsverteidiger*innen im Spiel erworben werden können. Dafür werden digitale und analoge Aufgaben gelöst, Dinge pantomimisch dargestellt, gezeichnet oder Reden gehalten. Und auf dem Weg dahin erwarten die Spieler*innen verschiedene, bedeutende, weltverändernde Ereignisse.

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  • Screenshot einer Website mit Methodenanleitung

    Methode: Forumtheater mit Kinderrechten

    Philip Meade, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

    2025

    Die Methode des Forumtheaters kommt ursprünglich von dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal. Hier wurde sie auf den Kontext der Kinderrechte angepasst, um junge Menschen ab etwa 8 Jahren zu stärken, eigene Interessen und Kinderrechte zu erkennen und sich dafür einzusetzen. Dabei entwickeln Gruppen zuerst kurze Konfliktszenen, in denen Kinderrechte verletzt werden. Diese Szenen werden vor Publikum gespielt, das eingeladen ist, selbst aktiv einzugreifen, Ideen zur Veränderung vorzuschlagen oder sogar selbst Rollen zu übernehmen, um alternative Handlungen auszuprobieren. So erleben Teilnehmende verschiedene Perspektiven, erproben Lösungsstrategien und reflektieren gemeinsam darüber, wie reale Situationen anders gestaltet werden können – und was dies für die Umsetzung von Kinderrechten heißt.Quellen: Augusto Boal (1989) : Theater der Unterdrückten. Frankfurt a. M.: Suhrkamp; und Friderike Wilckens (2011): Forumtheater. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.bpb.de/lernen/kulturelle-bildung/60265/forumtheater.

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