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Die Trickfilmfiguren Viz und Leepa erkunden die Kinderrechte.

Alle haben Rechte! Kinderrechte erklärt für Kinder von 3 – 6 Jahren

Unicef Österreich

2022

Das Video richtet sich an Kinder von etwa 3–6 Jahren. Gemeinsam mit Viz, Leepa und ihrem Haustier werden die Kinderrechte anhand von Alltagssituationen altersgerecht erklärt. Es geht zum Beispiel um das Recht auf Schutz, auf Mitbestimmung und auf Fürsorge und dass alle Kinder gleich wertvoll sind. So kann Kindern schon früh vermittelt werden, dass sie eigene Rechte haben. 

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Deckblatt mit Logos und Titel

Armut und Bildungsteilhabe

Prof. Dr. Rahel Dreyer; Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

2025

Armut bedeutet nicht nur materielle Einschränkungen, sondern strukturelle Ungleichheit: Kinder aus ärmeren Familien haben oft schlechteren Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und weniger Möglichkeiten, an Angeboten teilzuhaben – z. B. weil kostenpflichtige Programme, Freizeit- oder Kulturangebote für sie weniger erreichbar sind. Gleichzeitig macht Tanja Salem in dem Fachbeitrag deutlich: Bildung kann Armut nicht allein „wegmachen“ – Armut ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht lediglich durch individuelle Förderung kompensiert werden kann. Dennoch bestehen in Kitas Handlungsspielräume: Eine armutsbewusste, inklusive und partizipative Gestaltung von Einrichtungen mit bewusster Kommunikation, niedrigschwelligen Zugängen und Sensibilität für unterschiedliche Lebenslagen kann dazu beitragen, dass Kinder trotz Armut Bildungschancen und Teilhabe erhalten.

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Ella sitzt in ihrem Kinderzimmer und erfindet mit ihrer Katze neue Worte.

Ella spricht tausend Sprachen

Esslinger Verlag

2022

In dem Kinderbuch wird fantasievoll Ella erzählt, einem Mädchen, das nicht nur „normale“ Sprache spricht — sondern eine ganze Reihe von „Sprachen“, je nach Stimmung und Situation: mal „Schreiisch“, wenn sie wütend ist, mal „Flüsterisch“, wenn sie ein Geheimnis teilt, mal „Blubbisch“ beim Baden oder „Reimisch“ beim Kita-Bringen.Das Kinderbuch ist ein Mitmach-Bilderbuch: Kinder werden aktiv eingeladen, selbst mitzureimen, eigene Wortspiele und Geheimsprachen zu erfinden und so ihre Freude an Sprache und Kreativität zu entdecken. Dabei zeigt Ella, wie vielseitig und lebendig Sprache sein kann — und wie sie verbindet, Spaß macht und das freie Spielen, Sprechen und Fabulieren beflügelt. 

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Hellblaues Deckblatt mit Logo und Titel

Abwehr in der rassismuskritischen Bildungsarbeit

Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

2025

Der Forschungsbericht fasst die Ergebnisse des Projekts "Abwehrreaktionen in der rassismuskritischen Bildungsarbeit" (ABRAKA) zusammen. Abwehrreaktionen wie Verdrängung, Täter-Opfer-Umkehr oder emotionale Distanz tauchen in rassismuskritischen Bildungssettings häufig auf und sind teils individuell, teils strukturell bedingt. Solche Reaktionen können Lernprozesse behindern oder verhindern. Zugleich kann professionelle Begleitung, zum Beispiel durch sichere Lernräume, biografische Reflexion und Beziehungsarbeit Abwehr in produktive Reflexion umwandeln und auf diese Weise Potenzial für tiefergehendes Lernen und Veränderung eröffnen. Der Bericht liefert eine differenzierte Analyse der Hürden rassismuskritischer Bildung und gibt Impulse für Praxis, Forschung und Politik.

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Zwei Kinder in der Kita. Eins zeigt auf etwas, das es interessiert.

Partizipation leben. Die Praxismappe

Kleinstkinder in Kita und Tagespflege

2025

Autonomie von U3-Kindern fördern:Teilhabe, Mitbestimmung und Beschwerdemanagement im Kita-Alltag: Stärken Sie das Selbstbewusstsein und das Sozialverhalten der Jüngsten von Anfang an. Kinder unter drei Jahren lernen durch gezielte Aktivitäten, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Fähigkeiten zu entdecken. Ob beim dialogischen Vorlesen, an der Garderobe, beim Gestalten von Kunstprojekten, in Essenssituationen oder bei der Pflege – diese Mappe bietet vielseitige Praxisimpulse, um die Autonomie von U3-Kindern zu fördern.

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Kinder erfahren in verschiedenen Situationen im Alltag ihre Rechte.

Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch MINI!

Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz

2025

Mit detailreichen Illustrationen zeigt das Wimmelbuch, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Kinder werden beim Spielen, Lernen, Helfen, Mitbestimmen und Gemeinschaft gestalten gezeigt— also genau dann, wenn Grundrechte wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Mitbestimmung im Alltag gelebt werden. Das Buch kommt fast ohne Text aus, sodass sprachliche Barrieren überwunden werden und Menschen unterschiedlichen Alters oder mit verschiedenen Sprachkenntnissen gemeinsam erkunden können, was Kinderrechte im Alltag konkret heißen. Es richtet sich an Kinder ab etwa drei Jahren und eignet sich für Familien, Kindertagesstätten oder Schulen als pädagogisches Werkzeug, um mit Kindern über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.

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Kinder erfahren in verschiedenen Situationen im Alltag ihre Rechte.

Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch

Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz

2025

In dem Wimmelbuch wird kindgerecht und bildreich gezeigt, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Auf 14 Wimmelbildern werden Situationen aus Alltag, Schule, Freizeit und Gemeinschaft illustriert: Kinder beim Spielen, Lernen, gemeinschaftlichen Feiern oder sich gegenseitig helfen — und das so, dass sie ihre Meinung sagen, mitbestimmen und mitgestalten können. In dem Wimmelbuch wird weitgehend auf Text verzichtet und stattdessen mit Bildern erzählt. Das Wimmelbuch gibt Kindern und Erwachsenen Raum, um über Themen wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Mitbestimmung, Teilhabe und Zusammengehörigkeit ins Gespräch zu kommen.

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Zwei Menschen spielen Tauziehen. Darunter sind die Moderator:innen des Podcasts.

„Sport und Kinderrechte“ in: Tauziehen. Der Podcast zu Politik und Sport

Deutsche Sportjugend (DSJ) im DOSB e.V.

2023

Nina Reip und Nico Mikulic diskutieren über den Stellenwert von Kinderrechten im Sport. Sie erklären, dass Kinderrechte – verankert in der UN-Kinderrechtskonvention – besonders Schutz und Mitbestimmung von Kindern sichern und dass Kinder im Sport nicht einfach als „kleine Erwachsene“ behandelt werden dürfen. Wie können Vereine und Sportorganisationen Kinderrechte praktisch umsetzen? Zum Beispiel durch eine altersgerechte Gestaltung von Sportangeboten und sichere Rahmenbedingungen für Training und Freizeit. Bei allgemeinen Debatten über Menschenrechte im Sport (z. B. bei großen Veranstaltungen) werden Kinderrechte oft vernachlässigt — dabei ist eine kinder- und jugendgerechte Ausrichtung im Sport grundlegend und kommt allen zugute.

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Junge Menschen mit Behinderungen sind in ihrer Freizeit sportlich und kreativ.

Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit. Selbstbestimmung stärken und die Teilhabe aller ermöglichen

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Deutscher Bundesjugendring e.V.

2021

Kinder- und Jugendarbeit ist nur dann wirklich inklusiv, wenn Angebote für Freizeit, Gruppen und Jugendorganisationen allen jungen Menschen offenstehen — unabhängig davon, ob sie eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung haben. Soziale Teilhabe für alle kann ermöglicht werden, wenn Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Interessen mitentscheiden und ihre Freizeit aktiv mitgestalten können. Zwar gibt es bereits vereinzelt gute Praxisbeispiele, doch viele Barrieren bestehen weiterhin – etwa bauliche Hindernisse, mangelnde barrierefreie Informationen oder fehlende Assistenz für Jugendliche mit Behinderung. Um echte Teilhabe zu erreichen, braucht es eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Behindertenhilfe, mehr Ressourcen und Sensibilisierung von pädagogischen Fachkräften. Die Broschüre bietet deshalb neben einer Standortbestimmung auch Handlungsempfehlungen, praktische Hinweise und Finanzierungsmöglichkeiten für eine inklusive Umsetzung.

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Plakate mit jungen Menschen in ihrer Freizeit und Infos zu sexualisierter Gewalt

Kinderschutz in der Kulturellen Bildung: Materialpaket für mehr Handlungssicherheit

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder-& Jugendbildung (BKJ)

2025

Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt können überall passieren – auch in kreativen Räumen. Schutz beginnt damit, Hilfsangebote sichtbar zu machen. Das ist nicht nur präventiv wichtig, sondern zeigt auch Haltung. Wer sich mit Kinderschutz auseinandersetzt, kann sicher handeln und Betroffenen helfen.Kinderschutz vor Ort: Orientierung für alle BeteiligtenEinrichtungen aus Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit können die Materialien nutzen, um für den Schutz vor Grenzverletzungen zu sensibilisieren, Haltung zu zeigen und handlungssicher zu werden – im Verdachtsfall und darüber hinaus.Das Plakat für Fachkräfte zeigt erste Handlungsschritte, wenn der Verdacht auf sexualisierte Gewalt besteht, und unterstützt Fachkräfte der Kulturellen Bildung dabei, Verantwortung zu übernehmen und sicher zu handeln.Das Plakat für Kinder und Jugendliche thematisiert grenzverletzendes Verhalten in altersgerechter Darstellung und bestärkt junge Menschen in ihrem Recht auf Schutz, Hilfe und Beteiligung.Lokale Hilfsangebote sichtbar machenBeide Plakate bieten Raum, um einrichtungsinterne Ansprechpersonen und Beratungsstellen einzutragen. So werden bestehende Schutzangebote sichtbar und im Alltag leichter zugänglich gemacht.Weitere Informationen zum Thema www.start2act.de.Die Materialien sind im Förderprogramm „Start2Act“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) entstanden. Das Programm unterstützt Träger der Kulturellen Bildung bei der Prävention sexualisierter Gewalt. Das Programm „Start2Act“ wird finanziert von der Europäischen Union.

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Armut und soziale Sicherheit
Armut & soziale Sicherheit
Szene_02
Basiswissen Kinderrechte
Behinderung & Inklusion
Behinderung & Inklusion
Beschwerde
Beschwerde­mechanismen
Bildung
Bildung
Junge Menschen erfahren politische Bildung, indem sie Vorträge halten und Feedback bekommen und eine Wahl durchführen.
Demokratie­bildung
Diskriminierungsverbot
Diskriminierungs­verbot
Familie & Alternative Fürsorge
Familie & Alter­native Fürsorge
Flucht & Ausbeutung
Flucht & Ausbeutung
Gesundheit
Gesundheit
Grundgesetz
Grundgesetz
Kinderrechte im digitalen Umfeld
Kinderrechte im digitalen Raum
Kinderschutz, Schutz vor Gewalt
Kinderschutz / Schutz vor Gewalt
Kindeswohlvorrang
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Monitoring
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Partizipation
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Privatsphäre
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Spiel & Freizeit
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Umwelt und Klimaschutz
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Zugang zu Information
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