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Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe)

Erscheinungsjahr
2026

Autor:innen
Melanie Hartung

Sprache
Deutsch

Art des Mediums
Arbeitsmaterial & Übungen, Artikel & Fachtext

Bildungsbereiche
Berufsbildende Schule, Frühkindliche Bildung, Grundschule, Kinder- und Jugendhilfe, Kulturelle und außerschulische Bildung, Weiterführende Schule

Themenfelder
Armut & Soziale Sicherheit, Behinderung & Inklusion, Beschwerdemechanismen, Bildung, Demokratiebildung, Diskriminierungsverbot, Familie & Alternative Fürsorge, Flucht & Ausbeutung, Gesundheit, Grundgesetz, Kinderrechte im digitalen Raum, Kinderschutz / Schutz vor Gewalt, Kindeswohlvorrang, Partizipation, Privatsphäre, Spiel & Freizeit, Umwelt & Klimaschutz, Zugang zu Information

Der Artikel beschreibt die kollegiale Fallberatung als strukturierte, praxisnahe Methode der gegenseitigen Beratung unter Fachkräften, bei der herausfordernde Fragestellungen in einer Gruppe systematisch reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Neben Kollegialer Fallberatung werden Begriffe wie Kollegiale Beratung, Kollegiale Supervision, Kollegiale Fallsupervision, Fallbesprechung oder Intervision synonym verwendet. Zentrales Merkmal ist ein klarer, moderierter Ablauf in mehreren Phasen (z. B. Fallvorstellung, Perspektivwechsel, Hypothesenbildung und Entwicklung von Lösungen), der die Nutzung unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen ermöglicht. Ziel ist es, durch den Austausch auf Augenhöhe ein tieferes Fallverständnis sowie neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode sowohl die individuelle Handlungskompetenz und Reflexionsfähigkeit stärkt als auch zur Professionalisierung, Teamkultur und Organisationsentwicklung beiträgt, vorausgesetzt, es bestehen geeignete Rahmenbedingungen wie Vertrauen, Verbindlichkeit und klare Rollenstrukturen.

Screenshot der Website mit dem Fachartikel.

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