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Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.

Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V., Kein Datum

Dieses Modellprojekt soll Demokratie fächer- und unterrichtsübergreifend erlebbar machen und dazu ermutigen, an der Gesellschaft aktiv teilzuhaben. "Das mobile Demokratielabor" ist gefüllt mit Dingen, die die Sinne und die Spielfreude ansprechen: mit Bildern und Requisiten, mit analogen ebenso wie mit digitalen Elementen. Die mobile Materialsammlung ermöglicht Kindern und Jugendlichen, ihre Schule mit neuen Augen zu sehen, Freiräume zu erkunden und etwas für sich mitzunehmen. Das Projekt soll praktisch und alltagsnah neue Zugänge zu Demokratie schaffen und richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche der 5.-10. Klassen an Schulen in Berlin, Brandenburg und Bayern.
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Planspiel: Eine neue Straße für Felddorf

Institut für Demokratieforschung, 2015

Das Demokratie-Planspiel „Eine neue Straße für Felddorf?“ wurde im Jahr 2011 vom Projekt „Kinderdemokratie“ am Göttinger Institut für Demokratieforschung ins Leben gerufen und bis 2013 weiterentwickelt. Mit seinem speziellen Fokus auf Grundschulen schließt es eine Lücke im bisherigen Angebot an Planspielen im Bereich der Demokratiebildung. Das Besondere ist: Grundschulkinder schlüpfen in die Rolle von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern und können so erfahren, wie es ist, ein politisches Problem anzugehen, zu verhandeln und eine Lösung herbeizuführen. Dabei wurde bewusst die lokale Ebene gewählt, um an die Lebenswelten der Kinder anzuknüpfen. Die Handlungsorientierung des Planspielgedankens hat den Vorteil, dass demokratische Kompetenzen spielerisch erlernt werden können und die Kinder als eigenständige Akteure erste elementare Erfahrungen in politischen Handlungsweisen erlangen.
Screenshot 2024-01-23 at 10-53-47 Themeneinstieg Unser Problem

Themeneinstieg „Unser Problem“

Institut für Demokratieforschung, 2015

Für das Arbeitsblätterheft „Partizipation“ wurde von unserem Institut ein kurzer Film zum Thema „Unser Problem“ konzipiert, der fragt, was die Schülerinnen und Schüler in ihrem Umfeld stört. Damit bietet der Film nicht nur einen Einstieg in das Arbeitsblätterheft und das Thema der Partizipation von Kindern, sondern greift den lösungsorientierten Ansatz auf. Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem ersten Schritt überlegen, was ihnen zurzeit nicht gefällt, und in einem zweiten Schritt Ideen sammeln, wie diese Probleme gelöst werden können.
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Was ist Politik?

Institut für Demokratieforschung, 2017

Was ist Politik? Und worin unterscheidet sich eine Diktatur von einer Demokratie? Um diese politischen Begriffe Kindern nahezubringen und zu erklären, hat das Göttinger Institut für Demokratieforschung einen Demokratie-Comicfilm entworfen. Anschaulich werden in fünf Minuten die demokratischen Grundzüge unseres politischen Systems erläutert und gezeigt, wie demokratische Entscheidungen getroffen werden. Die Kinder erhalten so einen ansprechenden Einblick in die Politik – in kindgerechter Sprache.
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Meinungspluralismus Arbeitsblätterheft 1

Institut für Demokratieforschung & Georg-August-Universität Göttingen, 2013

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium die „Arbeitsblätter zur Demokratieerziehung in der Grundschule“ entwickelt. Mit ihrer Hilfe können politische und gesellschaftliche Themen im Grundschulunterricht behandelt werden.

Die erste Ausgabe befasst sich mit dem Thema „Meinungspluralismus“, einem elementaren Bestandteil moderner demokratischer Gesellschaften, die zweite Ausgabe mit dem Thema Klassensprecherinnenwahlen. Das dritte Heft greift nun das Thema Partizipation auf und möchte Schülerinnen und Schüler ihre Rechte bewusst machen und Wege der politischen Teilhabe aufzeigen. Die Aufgaben wurden so gestaltet, dass sie für alle Schuljahrgänge im Primarbereich geeignet sind.

Ergebnisse aus dem Projekt „Kinderdemokratie“, das von der Friede-Springer-Stiftung gefördert wurde, flossen unmittelbar in die „Arbeitsblätter zur Demokratieerziehung in der Grundschule“ ein. Die „Göttinger Kinderdemokratie“ erforscht, was Kinder unter Demokratie verstehen und wie sie Demokratie wahrnehmen. Dabei konnte belegt werden, dass auch Kinder im Grundschulalter ein Interesse an politischen Themen und Freude an der Beschäftigung mit ihnen haben.

Die vorliegenden Arbeitsblätter sind als Anregung gedacht, politische und gesellschaftliche Themen nach den Maßstäben der demokratischen Idee und in Übereinstimmung mit dem Kerncurriculum für die Grundschule angemessen und interessant im Unterricht zu behandeln.

Screenshot 2024-01-23 at 10-32-30 Arbeitsblätter zur Demokratieerziehung in der Grundschule - 2017_01 - Du-und-Ich_2017-01.pdf

Du und Ich Arbeitsblätterheft 4

Institut für Demokratieforschung & Georg-August-Universität Göttingen, 2017

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung hat in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium die „Arbeitsblätter zur Demokratieerziehung in der Grundschule“ entwickelt. Mit ihrer Hilfe können politische und gesellschaftliche Themen im Grundschulunterricht behandelt werden.

Das vierte Heft mit dem Titel „Du und Ich – Vom demokratischen Umgang mit Unterschieden und Konflikten“ thematisiert die gesellschaftliche Vielfalt unserer Demokratie – insbesondere in Bezug auf Intoleranz. Vor dem Hintergrund fremdenfeindlicher Tendenzen finden sich hier Arbeitsblätter zu Aspekten wie Gemeinsamkeiten und Unterschieden, dem Mehrheitsprinzip, Mobbing und der Gleichheit aller vor dem Gesetz.

Erstmals gibt es zu einem Arbeitsblätterheft auch interaktive Arbeitsblätter als Zusatzmaterial, die im PDF-Format von Schülerinnen und Schülern digital bearbeitet werden können.

In der Reihe der Arbeitsblätter zur Demokratierziehung in der Grundschule sind bereits Hefte zum Thema Meinungspluralismus, Klassensprecherinnenwahl und Partizipation entstanden.

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Mach’s ab 16 – Jugendliche in der Demokratie

Landesjugendring Brandenburg e.V. LJR, 2018

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist einer der wesentlichsten Bausteine der Demokratie. Jugendbeteiligung meint, dass die jungen Menschen ihr Lebensumfeld und die Gesellschaft aktiv mitgestalten, dass sie in allen sie betreffenden Belangen mitwirken, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen.

Jugendbeteiligung kann ganz unterschiedlich aussehen: informiert sein, die eigene Meinung sagen, sich einbringen statt weg zu schauen - das sind die Anfänge der Beteiligung. Doch es muss um viel mehr gehen: Kinder und Jugendliche sollen über ihr eigenen Leben und dessen Gestaltung maßgeblich mitentscheiden! Dass Jugendliche und auch Kinder das können entsprechend ihres Alters und ihrer Entwicklung zeigen viele tolle Projekte und Initiativen, eine Ideenwerkstatt, die Brandenburger Jugendparlamente und die Werkstätten für Demokratie.

In der Methodendatenbank findet Ihr mehr als 300 Spiele, Aktivierungs- und Teilhabemethoden. Beraten lassen könnt Ihr euch zum Beispiel bei der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg und bei der Servicestelle Jugendbeteiligung

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Dossier Bildung & Demokratie

Bpb, Kein Datum

Dass jeder das gleiche Recht auf Bildung hat, ist eine der großen Errungenschaften der Demokratie: Nicht mehr ständische Herkunft sollte darüber bestimmen, welche Berufe und gesellschaftlichen Positionen dem Einzelnen offenstehen, sondern individuelle Talente, Fähigkeiten und Leistungen. Maßstab dafür ist vor allem eines: Bildungserfolg. Damit entscheidet das Bildungssystem in der Demokratie maßgeblich über Lebenschancen. Aufstieg durch Bildung lautet die Devise. Deshalb muss der Staat das Bildungssystem so gestalten, dass jeder Heranwachsende unabhängig von seiner Herkunft tatsächlich die Chance auf eine gute Bildung bekommt. Die Qualität der Demokratie lässt sich nicht zuletzt daran messen, wie gut ihm das gelingt.
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OPENION – Bildung für eine starke Demokratie

Bmfsfj, 2019

OPENION – Bildung für eine starke Demokratie richtet sich an erwachsene Begleitpersonen in Schulen und außerschulischen Einrichtungen. In lokalen Verbünden entwickeln diese gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zeitgemäße Praxisprojekte der Demokratiebildung.

2017 startete die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung DKJS das bundesweite Demokratieprojekt, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der ersten Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wurde.

In über 200 Projektverbünden, bestehend aus einer Kooperation zwischen Schulen und außerschulischen Partner:innen, erprobten Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren zusammen mit ihren erwachsenen Begleiter:innen zeitgemäße Praxisprojekte der Demokratiebildung. Durch kreatives Ausprobieren und mutiges Selbermachen entstanden so neue Impulse für die Demokratieförderung in ganz Deutschland.

Die DKJS führt dieses Vorhaben ab 2020 auf Landesebene fort und ist mit OPENION – Bildung für eine starke Demokratie in der Form weiterhin in Brandenburg und Sachsen-Anhalt aktiv. Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt. Die DKJS begleitet und berät hier weiterhin die lokalen Projektverbünde, vernetzt die Landesaktivitäten und trägt zu einem systematischen Austausch der Ideen und Erfahrungen der Demokratiebildung in den Ländern bei.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen stellt Personal-, Fortbildungs- und Tagungsmittel für Projektverbünde in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung und setzt in fachlicher Unterstützung der DKJS eigenständig OPENION – Bildung für eine starke Demokratie in Nordrhein-Westfalen fort.

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Auf geht’s! Das Heft über Mitbestimmung

Bpb, 2017

Gerade junge Menschen sind oftmals der Ansicht, an wichtigen Entscheidungsprozessen nicht beteiligt zu sein. Das hat direkte Auswirkungen auf politisch-demokratische Prozesse: Je weniger Jugendliche sich ernst genommen und eingebunden fühlen, umso geringer ist ihr Engagement für die Gemeinschaft und desto weniger werden ihre Anliegen mit berücksichtigt -- nicht nur in der "großen Politik". Auch im Alltag spielt Mitbestimmung immer eine Rolle. Mit einem Typentest steigt die neue "Was geht?" Ausgabe in diese Thematik ein, Testimonials von Prominenten und ein Meinungscheck zeigen verschiedene Standpunkte auf und laden zur Identifikation und Diskussion ein. Mit einer Infografik zur Bundestagswahl und vielen weiteren Wissenshäppchen rund um das Thema können die Jugendlichen ihre Kenntnisse vertiefen und abschließend mit einem Quiz testen.