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Deutsches Jugendinstitut e.V. (DJI)
2024
In den AID:A-Studien des Deutschen Jugendinstituts (DJI) wird untersucht, wie Kinder und Jugendliche in Deutschland aufwachsen, wie es ihnen und ihren Familien geht und wie sie ihren Alltag verbringen. Um ein genaues Bild des Aufwachsens zu bekommen, werden Familie, Freund:innen, Kita, Schule oder der Arbeitsplatz einbezogen und multiple Akteur:innen in die Studien einbezogen. Für die aktuelle AID:A 2023 Studie wurden 12.700 Personen von 0 – 37 Jahren entweder persönlich, telefonisch oder online befragt. Faktoren, die das Wohlbefinden prägen, wie Einsamkeitsgefühle, Diskriminierungserfahrungen, Politische Partizipation, Armut, soziale Beziehungen und Digitalisierung waren in der Befragung zentral.
Mehr erfahren: AID:A 2023 Blitzlichter. Zentrale Befunde des DJI-Surveys zum Aufwachsen in Deutschland
Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB)
2024
Kinder haben ein Recht auf politische Bildung und damit auf geeignete Räume, um sich gemeinsam Wissen zu erarbeiten, Positionen zu entwickeln und Selbstwirksamkeit zu erleben. Mit diesen Erfahrungen lernen Kinder die Grundprinzipien demokratischer Gesellschaften kennen und können diese in ihrer Gegenwart und Zukunft anwenden. Mit der Abschlusspublikation des AdB-Modellprojekts „Demokratie-Profis in Ausbildung! Politische Bildung mit Kindern“ liegt ein umfassender Erfahrungsspeicher politischer Bildner:innen vor, die an sieben Bildungsstätten/Trägern Formate und Methoden politischer Bildung erprobt und weiterentwickelt haben. Das mit einem Augenzwinkern zu behandelnde Rezeptbuch bietet Anregungen und Inspirationen, die eigene politische Bildungspraxis zu reflektieren und zu erweitern. Überlegungen zum eigenen Selbstverständnis, zu einer geeigneten Methodenauswahl, zu Haltung, Partizipation und zur Bildungspraxis gliedern das Rezeptbuch mit dem Ziel, diverse Angebote in der non-formalen politischen Bildung mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren zu realisieren.
Mehr erfahren: Keine Tütensuppe. Rezepte für die politische Bildung mit Kindern
Verlag Bertelsmann Stiftung
2014, 2016, 2018, 2021, 2022, 2023, 2024
Leon und Jelena gehen zusammen in den Kindergarten. Beide Kinder können bei vielen alltäglichen Dingen mitentscheiden. Sie erfahren so schon früh, wie Beteiligung und Einsatz in der Gemeinschaft gelebt werden kann. In den Bänden werden viele Themen aus dem Alltag von Kindern aufgegriffen, zum Beispiel, wo die Haltestelle für die Dreiräder sein soll, wie mit den Hundehaufen auf der Spielwiese umgegangen werden kann und wie die Kinder sich in verschiedenen demokratischen Gremien für den Kindergarten einbringen können. Über den externen Link sind alle bisher erschienenen Bände aus der Leon und Jelena-Reihe zu finden. Sie eignen sich, um kindgerecht an Beteiligungsthemen zum Beispiel in der Kita heranzuführen.
Mehr erfahren: Geschichten von Leon und Jelena
DK Verlag – Kids
2021
Wie funktioniert eigentlich Politik? Kinder ab 8 Jahren erhalten mit diesem Sachbuch einen Einblick in die demokratischen Prinzipien Deutschlands. Farbige Illustrationen und Infografiken helfen dabei, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Das Buch begleitet eine Familie mit drei Kindern während einer Bundestagswahl und erklärt anhand von Fragen aus dem Alltag unsere Demokratie. Von Kinderrechten über Wahlen bis hin zu Regierungsformen und dem Zusammenspiel von Bund und Ländern werden wichtige politische Themen anschaulich erklärt.
Mehr erfahren: Demokratie für Kids
Der Paritätische Gesamtverband
2024
In insgesamt 16 Beiträgen schildern Expert*innen, warum Vielfalt in der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik so wichtig ist. Ihre Beiträge thematisieren unterschiedliche Dimensionen von Vielfalt: Soziale Herkunft, Nationalität, Geschlecht und geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung, Beeinträchtigung und Behinderung spielen eine Rolle. Die Broschüre liefert auch mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen eine gute Grundlage dafür, was noch getan werden muss, damit Vielfalt 2025 zur gelebten Realität wird.
Mehr erfahren: Vielfalt ist Pflicht! Perspektiven der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)
2024
Von den Folgen der Klimakrise werden jüngere Menschen sehr viel stärker betroffen sein als Ältere. Der Einsatz junger Menschen für eine lebensfähige Welt auch in der Zukunft ist ein wichtiger Motor für politische Diskussionen. Diese innovative Kraft hilft Kommunen, eigene Klimaschutz- und Anpassungskonzepte zusammen mit jungen Menschen zu entwickeln. Jugendliche können in solchen Prozessen Selbstwirksamkeit und Demokratie erfahren und die entstandenen Konzepte werden stärker akzeptiert. In der Denkwerkstatt Jugendbeteiligung an kommunalen Klimaschutzvorhaben sind fünf Podcastfolgen entstanden, die jugendgerecht.de veröffentlicht. Es geht beispielsweise um Jugendbeteiligung am Klimaschutzkonzept der Stadt Luckenwalde, um jungen Aktivismus in der Klimaschutzpolitik und um Nachhaltigkeitsengagement und Jugendbeteiligung im Fokus der Wissenschaft.
Mehr erfahren: Transfer-Talks: Klimaschutz jugendgerecht gestalten
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
2024
Im Jahr 2024 gab es Europawahlen und mehrere Landtagswahlen in Deutschland. Wen vor allem junge Menschen in diesen Wahlen gewählt haben, wird vielfach diskutiert und kritisiert. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat in einer Video-Reihe sieben junge Menschen gefragt, was sie über Demokratie denken, was ihnen wichtig ist und wie sie mit den Wahlen umgehen. In ihren Statements formulieren die Jugendlichen ihre Forderungen an Politiker:innen und Erwachsene.
Mehr erfahren: Jugendstimmen zur Demokratie
Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
2024
Diese Handreichung über Kinder- und Jugendrechte richtet sich an Mitarbeitende in Verwaltungen auf kommunaler Ebene. Ziel ist die Stärkung von Beteiligungsrechten von Kindern und Jugendlichen. Die Handreichung gibt einen Überblick über die Rechte von Kindern und Jugendlichen gemäß der UN-Konvention sowie hessenspezifische Kinderrechte und ihre Umsetzung in der Verwaltung. Verschiedene Aspekte in der Umsetzung des Rechts auf Beteiligung wie "die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren" und "in angemessener Weise" beteiligen werden anhand konkreter Beispiele erläutert. Das "Leben" der Kinderrechte, mit dem die Entwicklung einer kinderfreundlichen Haltung einhergeht sowie die Schritte, die es braucht, um Veränderungen im Verwaltungshandeln anzuregen, werden im zweiten Teil der Handreichung thematisiert. Der Leitfaden wurde aus den Ergebnissen zweier Workshops von Selbstvertretungen von Kindern und Jugendlichen, Vertreter:innen kommunaler Verwaltungen, des Sozialministeriums und von Trägern der Jugendhilfe entwickelt, in denen ermittelt wurde, welche Rahmenbedingungen gelingende Beteiligung braucht.
Mehr erfahren: 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Hessen und sie haben viel zu sagen
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
2020
Auf der Onlineplattform kann die eigene digitale Medienkompetenz überprüft und erweitert werden. Das Angebot richtet sich an alle Menschen und kann beispielsweise zur Kompetenzerweiterung von pädagogischen Fachkräften genutzt werden. Mit Selbsttests zu den Themen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Desinformation können Nutzer:innen ihr Wissen testen und erweitern. Nach jeder Testfrage bekommen Nutzer:innen eine ausführliche Antwort und weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Thema. Für Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte ist eine kompetente Mediennutzung zentral. In den Tests werden daher praxisnahe Fragestellungen aufgegriffen, wie zum Beispiel: Wie finde ich seriöse Informationen im Netz und woran erkenne ich, ob ich womöglich getäuscht werde? Wie funktionieren Messenger und soziale Netzwerke? Welche urheberrechtlichen Vorgaben muss ich beim öffentlichen Teilen von Texten und Bildern bedenken? Auf der Website gibt es außerdem Erklärvideos, Informationstexte und Methodenblätter zu verschiedenen digitalen Themen. Der #DigitalCheckNRW ist ein Projekt der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) e.V. und wird gefördert durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Der Selbsttest basiert auf dem Medienkompetenzrahmen NRW, der zunächst für Schulen entwickelt und nun für Erwachsene nutzbar gemacht wurde, um die Förderung von Medienkompetenz und Medienbildung in jeder Lebensphase zu ermöglichen.
Mehr erfahren: #DigitalCheckNRW
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
2024
Die Sinus-Jugendstudie berichtet seit 2008 alle vie Jahre darüber, wie es Jugendlichen in Deutschland geht. Die Leitfragen der Studie sind immer: Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? Wie optimistisch blicken sie in die Zukunft? Was sind ihre Grundorientierungen? An welchen Werten orientieren sie sich? Welche Lebensentwürfe und -stile verfolgen sie? 2024 wurden die Themen Umgang mit politischen Krisen, soziale Ungleichheit und Diskriminierung, Engagement und Beteiligung, Lernort Schule, Social Media, Fake News, Sinnsuche und Mental Health, Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen sowie Sport und Bewegung vertiefend in den Blick genommen. Die Sinus-Jugendstudie ist ein qualitative Studie, für die professionell geschulte Interviewer*innen 72 qualitative Fallstudien mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt haben. Die Publikation zur Studie richtet sich an die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit ebenso wie an Profis und Praktiker:innen der Jugendarbeit bzw. -bildung. Die Ergebnisse der Sinus-Jugendstudie 2024 zeigen, dass junge Menschen in Zeiten vielfacher Krisen ernster, problembewusster und besorgter denn je sind. Die zunehmend sicht- und spürbare Klimawandel wird als Dauerkrise wahrgenommen. Dennoch bewahren die jungen Menschen sich eine optimistische Grundeinstellung. Sport und Bewegung sind oft genannte Coping-Strategien. Die meisten der befragten Jugendlichen positionieren sich auf einer „Skala des guten Lebens“ in Deutschland im oberen Bereich – selbst diejenigen, die objektiv in wenig privilegierten Verhältnissen leben. Neu gegenüber den Vorgängerstudien ist, dass die Jugendlichen besonders für die Genderthematik stark sensibilisiert sind. Politik hat einen geringeren Stellenwert in ihrem Leben. Hauptgründe für die politische Abstinenz sind die gefühlte Einflusslosigkeit und das geringe politische Wissen. Soziale Medien sind das wichtigste Informations- und Kommunikationsmittel, insbesondere TikTok, Instagram und YouTube. Politische Inhalte werden hier eher zufällig und nebenbei rezipiert. Die Auswirkungen des Social-Media-Konsums auf das eigene Befinden und die mentale Gesundheit sehen viele der befragten Jugendlichen durchaus kritisch. Unter den folgenden Links sind die vergangenen Sinus-Studien zu finden:Sinus-Jugendstudie 2020Sinus-Jugendstudie 2016Sinus-Jugendstudie 2012Sinus-Jugendstudie 2008
Mehr erfahren: Wie ticken Jugendliche? SINUS-Jugendstudie 2024© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.