Merkliste Material einreichen

Kinderrechte im Internet

Mit unserem Materialpaket stellen wir Fachtexte, Webangebote, Podcasts, Arbeitsmaterialien sowie analoge und digitale Spiele vor, die Lehrer:innen und Fachkräfte in ihrer Arbeit zu digitalen Kinderrechten unterstützen.


Der Berliner Rechstag als 3D-Modell auf einem Smartphone mit einem Play-Button.

Studie: How to Sell Democracy Online (Fast)

Das Progressive Zentrum, Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator

2025

In der Studie wurde untersucht, wie junge Menschen über TikTok und Instagram mit demokratischen Inhalten erreicht werden können. Dafür wurden zehntausende Kurzvideos im Zeitraum von Juni bis Dezember 2024 analysiert, eine repräsentative Befragung durchgeführt und Fokusgruppen mit jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass provokative und populistische Inhalte oft eine deutlich höhere Reichweite erzielen als Beiträge demokratischer Akteur:innen. Damit demokratische Botschaften junge Menschen besser erreichen, empfehlen die Autor:innen der Studie, Inhalte stärker an den Stil und die Sprache der Plattformen anzupassen – etwa durch persönliche Ansprache, verständliche Sprache und visuell ansprechende Formate.

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Buchcover mit roten und weißen Pixeln.

Praxishandbuch (Post-)Digitale Kinder- und Jugendarbeit

Eike Rösch und Niels Brüggen

2025

In dem Fachbuch sind aktuelle, differenzierte Konzepte zur Gestaltung einer post-digital geprägten Kinder- und Jugendarbeit versammelt. Der Band bietet damit systematische Orientierung für die praktische Umsetzung in verschiedenen Handlungsfeldern. Dabei werden theoretische Grundlagen und praxisbezogene Methoden verknüpft. Ein zentrales Anliegen ist es, Digitalität so zu gestalten, dass Kinderrechte – insbesondere Aspekte wie Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensweltbezug – konsequent berücksichtigt werden. Das Buch liefert Impulse für die Weiterentwicklung auf individueller wie auf struktureller Ebene – und richtet sich damit an Fachkräfte, Institutionen und Entscheidungsträger:innen in der sozialen Arbeit und Jugendhilfe. Die Autor:innen Sünje Andresen und Stephan Dreyer widmen "Rolle und Funktionen der Kinderrechte in der postdigitalen Jugendarbeit" ein eigenes Kapitel. Das Praxishandbuch ist im Open Access verfügbar und kann über den Link in der externen Quelle kostenlos heruntergeladen werden.

Mehr erfahren: Praxishandbuch (Post-)Digitale Kinder- und Jugendarbeit

Cover page with title and logo

Guidelines on measures to ensure a high level of privacy, safety and security for minors online

European Commission

2025

The EU Commission’s Guidelines on the Protection of Minors under the Digital Services Act (DSA) provide non-binding recommendations to help online platforms protect users under 18. They call for risk-based measures against harms like grooming, harmful content, and addictive design features. Suggested actions include defaulting minors' accounts to private, limiting data sharing, disabling persuasive design (e.g. autoplay), and using reliable, non-intrusive age verification. The guidelines promote a safety- and privacy-by-design approach, aiming to balance protection with minors' rights and freedoms. Beitrag in deutscher Sprache: Die Leitlinien der EU-Kommission zum Schutz Minderjähriger im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (DSA) enthalten unverbindliche Empfehlungen, die Online-Plattformen dabei helfen sollen, Nutzer:innen unter 18 Jahren zu schützen. Sie fordern risikobasierte Maßnahmen gegen Gefahren wie Grooming, schädliche Inhalte und suchtfördernde Designmerkmale. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Voreinstellung von Konten Minderjähriger auf privat, die Einschränkung der Datenweitergabe, die Deaktivierung von das Nutzerverhalten beeinflussendem Design (z. B. Autoplay) und die Verwendung einer zuverlässigen, nicht-intrusiven Altersüberprüfung. Die Leitlinien fördern einen Ansatz, der Sicherheit und Datenschutz von Anfang an berücksichtigt, mit dem Ziel, einen Ausgleich zwischen dem Schutz und den Rechten und Freiheiten Minderjähriger zu schaffen.

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Ein verkleideter Hase ist mit Smartphone, Kamera und Laptop in der Onlinewelt.

Kinderrechte im digitalen Raum

Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.

2024

Mit verschiedenen Materialien werden pädagogische Fachkräfte dabei unterstützt, Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren für ihre Rechte im digitalen Umfeld zu sensibilisieren. Angelehnt an die UN-Kinderrechtskonvention werden zehn zentrale Rechte thematisiert, darunter Datenschutz, Schutz vor Gewalt, Teilhabe und digitale Inklusion. Durch den Einsatz von Materialien wie einem Kartenset und einem Poster sowie begleitenden Fragen und Illustrationen werden Gespräche angeregt, die Kindern helfen, ihre Mediennutzung zu reflektieren und Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Methode ist flexibel einsetzbar, erfordert keine speziellen Vorkenntnisse oder technische Ausstattung und eignet sich für analoge, digitale oder hybride Formate mit Gruppen von bis zu 15 Personen. Sie fördert einen sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien und kann an die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe angepasst werden.

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Starky, die Figur von Seitenstark, stellt gute Webseiten für Kinder vor.

LinkClips – Starke Webseiten für Kinder

Seitenstark e.V.

2024

In kurzen Video-Clips stellt Starky, das Maskottchen von Seitenstark, gute Webseiten für Kinder vor. Dabei sind Kinder-Webseiten aus den Bereichen Gesellschaft, Freizeit und Kreativität, Informationen & Technologie, Natur & Umwelt und Schule. Die Angebote können nach unterschiedlichen Altersgruppen von 8 bis 18 Jahren gefiltert werden. Die Webseiten bieten Möglichkeiten, die eigene Medienkompetenz zu erweitern und laden zum Mitmachen und Gestalten ein. Kinder und junge Menschen können sich auf den vorgestellten Webseiten kindgerecht informieren und sich eine eigene Meinung zu Themen bilden, die sie interessieren. Das Angebot LinkClips richtet sich an Kinder, Eltern, pädagogische Fachkräfte und Lehrer:innen. Es soll qualitätsgeprüfte Internetangebote für Kinder leichter auffindbar machen.

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Eine Chatzeile mit der Aufforderung, etwas über die Kinderrechte zu fragen.

kidlex, eine Online Kinderrechteplattform mit künstlicher Intelligenz

ARTISET Branchenverband YOUVITA

2025

Kidlex ist eine Online-Plattform zu Kinderrechten. Sie basiert auf theoretischem Wissen, Hilfsmitteln aus der und für die Praxis und einem Chatbot als Sparringpartner:in für Kinderrechte. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte im Bereich der außerschulischen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe. Die Plattform wurde in Kooperation mit Expert:innen aus den Bereichen Kinderrechte, Erziehung, Aus- und Weiterbildung, künstliche Intelligenz und Spielentwicklung entwickelt. Der Chatbot kidlex nutzt ein KI-Sprachmodell und wurde in einem strukturierten Prozess mit relevanten Fachinformationen und Praxisbeispielen für die Schweiz getestet. Bei expliziten Fragen nach zum Beispiel der Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland kann es zu Ungenauigkeiten kommen. Der Chatbot kann auf Fragen zu Kinderrechten antworten. Bei komplexen Fragen zum Beispiel zur Reflexion von pädagogischen Prozessen oder Entscheidungshilfen in konkreten Fällen, kann der Chatbot Lösungen anbieten. Wichtig ist, dass keine Namen oder sensiblen Daten angegeben werden. Der KI-Assistent ersetzt keine professionelle Beratung oder rechtliche Expertise. Antworten sollten geprüft und Lösungsvorschläge mit Vertrauenspersonen reflektiert werden. Der Chatbot basiert hauptsächlich auf dem Angebot von OpenAI. Entsprechend werden Daten in die USA übermittelt.

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Eine Kamera und ein Smartphone vor einem blau-rosa Hintergrund.

Sharing is not Caring – Wie man die Privatsphäre von Kindern im Internet schützt

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

2025

In der Broschüre finden Erwachsene wichtige Hinweise zum Schutz der Privatsphäre von Kindern in Internet. Sharenting (auf Englisch Share-teilen und Parenting-Erziehung) meint das Teilen von Kinderfotos durch Erziehungsberechtigte im Internet. In sechs Graphic Novels wird gezeigt, welche Kinderrechte eine Rolle spielen, wenn Kinderfotos und -videos online geteilt werden. Die Broschüre gibt Tipps und enthält eine Checkliste, die Erziehende dabei stärken soll, verantwortungsbewusst mit Kinderaufnahmen im Internet umzugehen.

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Alles eine Frage des Filters?! Schönheitsidealen im Netz mit eigenen Erklärfilmen kritisch begegnen

Alles eine Frage des Filters?! Schönheitsidealen im Netz mit eigenen Erklärfilmen kritisch begegnen

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

2024

Medien haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Schönheitsempfindens und der Entwicklung des eigenen Selbstbildes. Im Netz werden Gesichter vielfach mit Beautyfiltern bearbeitet. Diese vermeintlich perfekten Bilder erhöhen insbesondere bei jungen Menschen den Druck, diesen Schönheitsidealen entsprechen zu wollen. Mit dem Material Alles eine Frage des Filters?! eignen Lernende sich Wissen über die Entstehung von Schönheitsidealen im Netz an und reflektieren die Wirkung von Beautyfiltern kritisch. Das Gelernte wird bereiten sie in eigenen Erklärfilmen kreativ auf. In den Unterlagen findet sich ein Verlaufsplan mit methodisch-didaktischen Hinweisen, Arbeitsblättern und einer Präsentation. Das Material wird ab den Klassen 7/8 empfohlen.

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Was geht…? – ACT ON! Der Jugendpodcast

Was geht…? – ACT ON! Der Jugendpodcast

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

2020

In dem Podcast kommen Redakteur:innen zwischen 13 und 17 Jahren zu Wort und sprechen über ihren Umgang mit Online-Plattformen und Apps wie TikTok, Instagram und WhatsApp, über Medienkonsum, über Risiken, denen sie online begegnen und ihren Umgang damit. Für die Podcast-Folgen haben die Jugendlichen selbst zu verschiedenen Themen recherchiert, Interviews gemacht, Umfragen durchgeführt und die Folgen gestaltet. Sie erzählen aus ihrem Alltag mit digitalen Medien und sprechen mit und nicht über ihre Generation. In den bisherigen Folgen ging es z.B. um Bildschirmzeit, Gaming, Druck auf Social Media und die Schattenseiten von TikTok. ACT ON! aktiv+selbstbestimmt online ist ein Projekt vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, das im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien durchgeführt wird.

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Memo- und Legespiel: Kinderrechte & Medien  – ein gutes Paar!

Memo- und Legespiel: Kinderrechte & Medien – ein gutes Paar!

Kinderschutzbund LV Thüringen e.V.

2024

Das kindgerechte Memory kann von pädagogischen Fachkräften als interaktive Methode genutzt werden, um mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Im familiären Umfeld kann das Spiel ebenfalls genutzt werden, um den Umgang mit Medien spielerisch zu thematisieren. Anhand von Beispielsituationen wie Konsolenspielen oder Nachrichten schauen zu Hause, Fotografiersituationen, die das Recht auf das eigene Bild sowie Privatsphäre betreffen oder dem Aufnehmen eines Videos für den eigenen YouTube-Channel können Kinder eigene Erfahrungen mit digitalen Medien ansprechen und von ihren damit verbundenen Rechten erfahren. Das Spiel wurde für Kinder im ALter zwischen 8 und 12 Jahren entwickelt. Die Entwickler:innen weisen darauf hin, dass die Bildkarten (über den externen Link aufrufbar) von Seite 1-48 doppelseitig auszudrucken sind, wenn sie als Memory-Spiel genutzt werden sollen. Dabei sollen folgende Einstellungen vorgenommen werden: an kurzer Kante spiegeln & tatsächliche Größe. Ein Lösungsblatt mit weiteren Spielanregungen findet sich auf dieser Seite. Das Spiel ist im Rahmen des Demokratie leben-geförderten Projektes #Kinderrechte digital leben! des Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V. entstanden.

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Sherlock Phones

Sherlock Phones

SCHAU HIN!

2024

„Sherlock Phones“ ist ein Online-Spiel für Kinder zwischen sieben und 13 Jahren – und ihre Eltern. Gemeinsam erkunden sie spielerisch und sinnvoll verschiedene Medienthemen und entwickeln dabei wichtige Medienkompetenz! Um drei Mini-Spiele zu meistern, sind Teamwork, Geschicklichkeit und Medienwissen gefragt. Das Spiel bietet zwei Schwierigkeitsstufen, für Spielerfahrene sowie für Spielneulinge. Mit einer Spieldauer von etwa 45 Minuten ist „Sherlock Phones“ eine gute Gelegenheit für ein unterhaltsames Medienerlebnis in der Familie. 

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Interaktive Karte der Angebotslandschaft für Kinder im Internet

Interaktive Karte der Angebotslandschaft für Kinder im Internet

Stiftung Digitale Chancen

2024

Die interaktive Landkarte des Projekts "Kindgerechte Zugänge zum Internet" visualisiert die Landschaft der Internetangebote für Kinder. Sie zeigt den Status Quo zum Zeitpunkt der Analyse und berücksichtigt die aus den qualitativen Erhebungen gewonnenen Erkenntnisse. Die Regionen der Landkarte bilden die Genres und Sub-Genres ab, nach denen die Angebotslandschaft – basierend auf einer kinderrechtlichen Herleitung – kategorisiert wurde. Die Größe der jeweiligen Regionen ist entsprechend der Anzahl der analysierten Angebote je Genre und Sub-Genre gestaltet, wobei die Auswahl sich an der Verfügbarkeit und Relevanz von Angeboten des jeweiligen Genres und Sub-Genres orientierte. Die Abgrenzung der Genres untereinander ist durch eine einfache Linie markiert. Grenzen zwischen der Kinderangebotslandschaft – in grün – und der Landschaft der an Erwachsene gerichteten Angebote – in orange –, die sich aus den Nutzungsbedingungen und damit ggf. einhergehenden Altersbeschränkungen ergeben, sind gemäß der Stärke ihrer Wirkung als Hindernis mehr oder weniger stark ausgestaltet. Weitere Merkmale der Angebotslandschaft wie die Nutzbarkeit mittels digitaler Endgeräte (Mobile First) oder der Beitrag der Angebote zur Verwirklichung der Kinderrechte auf Schutz, Befähigung und Teilhabe können der interaktiven Landkarte entnommen werden. Weitere Informationen zur Analyse gibt es im vollständigen Abschlussbericht des Projekts “Kindgerechte Zugänge zum Internet”.

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Ein Artikel über Kinderrechte in der digitalen Welt und ein Foto, auf dem ein Kind ein Tablet in der Hand hält

Kinderrechte in der digitalen Welt

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

2024

Auf der Übersichtsseite "Kinderrechte in der digitalen Welt" des Deutschen Kinderhilfswerks sind aktuelle Informationen, Studien, rechtliche Hintergründe und Einordnungen zu digitalen Kinderrechten gebündelt zu finden. Ein Q&A zu "Darum braucht es digitale Kinderrechte" ermöglicht Fach- und Lehrkräften sowie Eltern einen guten Einstieg in das Thema.

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Das Anti-Rumour Serious Game

Das Anti-Rumour Serious Game

Stiftung digitale Chancen, challedu, citizens in power, ramblys & European Union

2024

Das Anti-Rumour Serious Game ist ein kooperatives Spiel zur Förderung von Medienkompetenz. Es basiert auf einem Rollenspiel-und Social-Deduction-Ansatz. In einem jugendorientierten Szenario fordert es die Spieler:innen heraus, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen einzusetzen, um Fake News und Falschmeldungen zu produzieren oder zu überprüfen. Im interaktiven Spielgeschehen können die Spieler:innen ihre Medienkompetenz verbessern, Medien erforschen, Vorurteile verstehen und Informationsquellen überprüfen.

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Sicher im Internet unterwegs – in leichter Sprache

Sicher im Internet unterwegs – in leichter Sprache

Bayerische Landeszentrale für neue Medien

2023

Das Arbeitsmaterial richtet sich an Kinder und Jugendliche und vermittelt praxisnahe Informationen zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Es behandelt Themen wie die Bedeutung persönlicher Daten, Datenschutzgesetze, sichere Nutzung von Geräten und Apps sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Social Media. Das Material bietet konkrete Handlungsempfehlungen, um die eigene Privatsphäre zu schützen und sensibilisiert für die Risiken der digitalen Welt. Es eignet sich sowohl für den Einsatz im Unterricht als auch für die außerschulische Bildungsarbeit.

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„Hidden Codes“ – Digitales Lernspiel zur Radikalisierungsprävention

„Hidden Codes“ – Digitales Lernspiel zur Radikalisierungsprävention

Evz Stiftung & Bildungsstätte Anne Frank

2022

Die Bildungsstätte Anne Frank hat 2021 mit dem Serious Game „Hidden Codes“ ein Novum in der politischen Bildungsarbeit eingeführt: ein digitales Lernspiel, das Jugendlichen dabei hilft, Anzeichen von rechtsextremer und islamistischer Radikalisierung im Netz zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. Radikalisierung geschieht heute vor allem online. In Chats, Live-Videos und Storys zirkulieren politische Codes und Verschwörungsmythen, die häufig nicht direkt als solche zu erkennen sind – insbesondere für Jugendliche. Das Mobile Game „Hidden Codes“ setzt hier an und vermittelt spielerisch die Mechanismen. Damit die Jugendlichen dort abgeholt werden, wo sie sich besonders gerne aufhalten, ist das Game wie eine gängige Social-Media-App aufgebaut. Als Spieler*in ist man Teil einer Peergroup und interagiert mit fiktiven Charakteren, die innerhalb der Spielwelt simuliert werden. Die User*innen verfügen über ein eigenes Profil, können andere Profile durchstöbern, Bilder liken, Stories ansehen und kommentieren. Dabei lernen sie spielerisch, wie radikale Gruppen digitale Medien nutzen, um für ihre Zwecke zu mobilisieren und neue Anhänger*innen zu gewinnen. „Uns war außerdem wichtig, dass das Spiel kein ‚Chocolate Broccoli‘ ist, sondern wirklich Spaß macht!“ erklärt Projektleiterin Hami Nguyen im Interview auf unserem Blog. „Wir vermeiden den erhobenen Zeigefinger. Wichtig ist uns auch: Egal, wie sich die Schüler*innen im Spielverlauf entscheiden – es wird in keinem Szenario zu einer Radikalisierung kommen. Denn wir wollen vermeiden, dass Jugendliche sich am Ende verantwortlich fühlen könnten. Es geht vielmehr darum, in einem geschützten Raum Handlungsoptionen ausprobieren zu können und über das Thema ins Gespräch zu kommen.“

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Kinderschutz: Medienerziehung in der Kita

Kinderschutz: Medienerziehung in der Kita

Don Bosco Medien

2021

Wie können wir Kinder in ihrer Medienkompetenz fördern? Altersgemäße Medienbildung, die sich an der körperlichen, kognitiven und seelischen Entwicklung orientiert, ist der Schlüssel zur richtigen Mediennutzung. Mit Basiswissen, Fallbeispielen und Checklisten für Elternarbeit im Praxisbuch sowie 30 Bildkarten zur Reflexion im Team ein umfassendes Grundlagenwerk für die Medienpädagogik in der Kita!

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