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KidsRights Foundation, Erasmus University Rotterdam
2025
The KidsRights Index is an annual global ranking that measures how well countries respect and support children’s rights. Developed by the KidsRights Foundation in partnership with Erasmus University Rotterdam, the index evaluates around 194 countries based on five key areas: the right to life, health, education, protection, and an enabling environment for child rights. It aims to hold governments accountable and raise awareness about progress and challenges in implementing the UN Convention on the Rights of the Child.KidsRights Index 2025The 2025 edition highlights a global mental health emergency among youth—over 14 % of 10–19-year-olds experience mental health issues, with suicide ranking as the third leading cause of death for ages 15–29—and draws links between problematic social media use and increased suicide attempts in many countries. While top performers include Greece, Iceland, Luxembourg, and Germany, Afghanistan ranks lowest. Lithuania moved up dramatically by strengthening legal and institutional support for children's rights. Older editions of the KidsRights Index can be downloaded here. Beitrag in deutscher Sprache: Der KidsRights Index ist ein jährliches globales Ranking, das misst, wie gut die Länder die Rechte der Kinder achten und ihre Umsetzung unterstützen. Der von der KidsRights Foundation in Zusammenarbeit mit der Erasmus-Universität Rotterdam entwickelte Index bewertet rund 194 Länder anhand von fünf Schlüsselbereichen: das Recht auf Leben, Gesundheit, Bildung, Schutz und ein förderliches Umfeld für Kinderrechte. Ziel des Index ist es, die Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen und das Bewusstsein für die Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zu schärfen.KidsRights Index 2025In der Ausgabe 2025 wird die globale Ntfallsituation der psychischen Gesundheit von Jugendlichen hervorgehoben – mehr als 14 % der 10- bis 19-Jährigen leiden unter psychischen Problemen, wobei Selbstmord die dritthäufigste Todesursache in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen ist – und ein Zusammenhang zwischen problematischer Nutzung sozialer Medien und zunehmenden Selbstmordversuchen in vielen Ländern hergestellt. Während Griechenland, Island, Luxemburg und Deutschland zu den Spitzenreitern zählen, rangiert Afghanistan auf dem letzten Platz. Litauen hat sich durch die Stärkung der rechtlichen und institutionellen Unterstützung für die Rechte von Kindern deutlich verbessert. Ältere Ausgaben des KidsRights Index können hier heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: The KidsRights Index 2025. Report
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest
2025
Seit 1999 untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) regelmäßig, welche Rolle Medien im Alltag von 6- bis 13-jährigen Kindern spielen. Die KIM-Studie ist als langfristiges Forschungsprojekt konzipiert, um den kontinuierlichen Wandel der Medienlandschaft und die daraus resultierenden Veränderungen im Medienverhalten von Kindern nachvollziehen zu können. Für jede Erhebung werden etwa 1.200 Kinder in persönlichen Interviews befragt; ihre Erziehungsberechtigten nehmen ergänzend schriftlich teil.KIM-Studie 2024 Die KIM-Studie 2024 zeigt, dass Kinder zwischen 6 und 13 Jahren zunehmend digital unterwegs sind: Über die Hälfte ist täglich online, fast die Hälfte besitzt ein eigenes Smartphone. Streamingdienste wie Netflix haben klassische Fernsehsender als wichtigste Bewegtbildquelle abgelöst. Auch Social Media wird trotz Altersbeschränkungen häufiger genutzt, oft ohne elterliche Kontrolle. Dennoch bleibt das Lesen von Büchern stabil. Die Studie belegt einen klaren Trend zur frühen und intensiven digitalen Mediennutzung. Hier können KIM-Studien aus den vergangenen Jahren aufgerufen werden.
Mehr erfahren: KIM-Studie 2024. Kindheit, Internet, Medien
Stockholm International Peace Research Institute Sipri
2025
The SIPRI report shows that armed conflicts have a massive impact on children worldwide. Regions such as Gaza, Sudan and the Sahel are particularly affected, where hundreds of thousands of children are exposed to violence, displacement and exploitation. In 2023, over 8,600 cases of child soldiers were documented, and there was also an increase in sexualized violence against children in conflict areas. Education is severely restricted – in West and Central Africa alone, over 14,000 schools have had to close. Millions of children are forced to flee, live in unsafe conditions and are threatened by hunger, trauma and a lack of healthcare. Individual chapters and a summary of the entire yearbook can be downloaded here. Beitrag in deutscher Sprache: Der SIPRI-Bericht zeigt, dass bewaffnete Konflikte weltweit massive Auswirkungen auf Kinder haben. Besonders betroffen sind Regionen wie Gaza, der Sudan und der Sahel, wo hunderttausende Kinder Gewalt, Vertreibung und Ausbeutung ausgesetzt sind. 2023 wurden über 8.600 Fälle von Kindersoldaten dokumentiert, zudem kam es vermehrt zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder in Konfliktgebieten. Bildung ist stark eingeschränkt – allein in West- und Zentralafrika mussten über 14.000 Schulen schließen. Millionen Kinder sind gezwungen zu fliehen, leben unter unsicheren Bedingungen und sind von Hunger, Traumata und fehlender Gesundheitsversorgung bedroht. Einzelne Kapitel sowie eine Zusammenfassung des gesamten Jahrbuchs können hier heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: Armed conflict and conflict management
European Commission
2025
The monitoring framework uses statistical indicators to track Member States' progress in implementing the European Child Guarantee. The updated version of the monitoring framework includes new indicators covering gaps in the areas of access to education, healthcare and healthy nutrition identified in the first version of the monitoring framework published in 2023. Beitrag in deutscher Sprache: EU-Kommission: Neuer EU-Rahmen zur Überwachung der Umsetzung der Kinder-Garantie Der Überwachungsrahmen dient dazu, die Fortschritte der EU-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der Europäischen Kinder-Garantie anhand statistischer Kennzahlen zu verfolgen. In der überarbeiteten Version wurden zusätzliche Indikatoren aufgenommen, die bisherige Lücken schließen – insbesondere in den Bereichen Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und gesunder Ernährung. Diese fehlenden Aspekte waren in der ersten Version des Überwachungsrahmens, die 2023 veröffentlicht wurde, identifiziert worden.
Mehr erfahren: Update of the monitoring framework for the European Child Guarantee
Klett Kinderbuch
2025
Jagoda, neun-fast-zehn, steckt tief im Schlamassel: Warum hat sie ihre neue Klassenkameradin Mia zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen, obwohl es gar keine gibt? Denn Jagoda und ihre Mama wohnen im Frauenhaus, und das darf niemand wissen. Aber ohne Party wird Mia vielleicht nie ihre Freundin. Kann Jagoda in nur vier Tagen und mit null Euro die beste Party überhaupt organisieren?
Mehr erfahren: Keine Party ist auch keine Lösung
Leinerstift e.V.
2025
Mit den Rechte-Karten können sich junge Menschen niedrigschwellig über ihre Rechte informieren. Die Rechte werden auf einzelnen Karten mit Icons und konkreten Beispielen erklärt. Auf Verhaltenskarten können Verletzungen von Rechten, kritische Situationen und erlaubte Verhaltensweisen nachgesehen und selbst ergänzt werden. Die Karten eignen sich zum Beispiel für die Beratung und Begleitung junger Menschen.
Mehr erfahren: Deine Rechte-Karten
Amnesty International Deutschland e.V.
2025
Auf der Website findet sich eine Sammlung von Bildungsmaterialien und Unterrichtseinheiten für pädagogische Fachkräfte und Lehrer:innen zum Thema Menschenrechte. Damit lässt sich das Thema Menschenrechtsbildung unmittelbar im Unterricht bzw. in der außerschulischen Bildungsarbeit umsetzen – insbesondere mit interaktiven Lernspielen und kurzen Einheiten. Für junge Menschen von 10 bis 14 Jahren gibt es ein Menschenrechts-Bingo, den Menschenrechte-Check für Alltagssituationen, ein Menschenrechts-Activity und eine Planetenreise. Vertiefende Einheiten für Menschen ab 14 Jahren gibt es zu Menschenrechten im eigenen Umfeld, zu My Body, My Rights und zu den Rechten auf Meinungs- und Pressefreiheit sowie auf Protest. Ziel ist es, junge Menschen zu informieren, zu motivieren und zur aktiven Teilnahme an einer gerechten, menschenrechtsorientierten Welt zu befähigen.
Mehr erfahren: Bildungsmaterialien zu Menschenrechten für pädagogische Fachkräfte
Deutsche Liga für das Kind, JK-Stiftung, Possehl Stiftung, Der Kinderschutzbund Bundesverband
2025
Die Lehrfilm-Reihe richtet sich an Lehrkräfte, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Engagierte – alle, die sich anti-rassistisch und kultursensibel fortbilden möchten. Sie beginnt mit einer Einführung in die UN-Kinderrechtskonvention, besonders im Kontext migrantisierter Kinder, und zeigt, wie Kinderrechte konkret in Deutschland umgesetzt werden. Anschließend beleuchtet die Reihe das Bild von Migration, regt zur kritischen Reflexion der eigenen Position an und deckt häufige Fallstricke in der täglichen Arbeit auf. Ein eigenes Kapitel fördert die Bereitschaft, Kritik anzunehmen, gefolgt von praxisnaher Anleitung zu kultursensiblem Arbeiten mit Fokus auf die Rolle kultureller Zuschreibungen. Danach geht es um Hilfe auf Augenhöhe, Diversität im Hilfesystem und Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen – inklusive des Umgangs mit Suizidalität als Triggerwarnung. Den Abschluss bildet ein Kapitel über Empowerment in der postmigrantischen Gesellschaft, das Antworten auf Rassismuserfahrungen bietet und den Aufbau sicherer Räume erläutert. Die Filmreihe gibt fundierte und praxisorientierte Impulse für eine diskriminierungssensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Mehr erfahren: Kinderrechte für Alle – Lehrfilmreihe zur diskriminierungssensiblen Arbeit
Bayerischer Rundfunk
2024
In der dreiteiligen Podcast-Reihe geht es um die Realität von Kinderarbeit in Vergangenheit und Gegenwart. In Folge 1 berichtet Gertraud, wie sie in den 1950er-Jahren auf einem Bauernhof in Bayern schon als Vierjährige harte Arbeit verrichtete – ein Beispiel dafür, dass Kinderarbeit auch in Deutschland bis in die 1980er-Jahre existierte. Folge 2 erzählt von Mattie, einem Mädchen, das 1850 in einer US-amerikanischen Textilfabrik arbeitete, und schlägt die Brücke zurück zu Gertraud, die sich bei der Feldarbeit schwer verletzte – beide Geschichten zeigen, wie sehr Kinder körperlichen Risiken ausgesetzt waren. In Folge 3 steht Cinzia im Mittelpunkt, die als Teenager in Italien auf einem Campingplatz arbeitete, oft 20 Stunden täglich – ein erschütterndes Beispiel dafür, dass Kinderarbeit auch heute noch in Europa Realität ist. Die drei Folgen machen deutlich: Kinderarbeit ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein aktuelles, oft übersehenes Problem.
Mehr erfahren: Kinderarbeit – Bei uns doch nicht!
Deutscher Bundesjugendring und Landesjugendringe
1999
Die Website erklärt, was die Juleica ist: ein Ausweis für ehrenamtliche Jugendleiter:innen in ganz Deutschland. Der Ausweis zeigt, dass man eine Ausbildung gemacht hat und sich gut mit wichtigen Themen wie Aufsichtspflicht und Gruppenarbeit auskennt und zum Beispiel Ferienfreizeiten mit jungen Menschen als Jugendleiter:in unterstützen kann. Mit der Juleica kann man sich ausweisen und bekommt oft Vergünstigungen, z. B. bei Eintritten. Die Karte wird in jedem Bundesland nach einheitlichen Regeln beantragt, und die Seite informiert über alles Wichtige dazu. Auf der Website juleica-ausbildung.de findet sich eine Übersicht auf einer Landkarte über Juleica-Aus- und Fortbildungen in allen Bundesländern. Ehrenamtliche oder Interessierte finden dort passende Termine – offline und online – und können über Filter nach Region, Seminartyp, Dauer und Thema wie z. B. Aufsichtspflicht, Spiele oder Gruppenpädagogik suchen. Träger der Jugendhilfe können eigene Angebote unkompliziert einstellen. Ziel ist es, das Engagement zu fördern und die Suche nach passenden Trainings zu erleichtern.
Mehr erfahren: Juleica.de – die bundesweite Plattform rund um die Jugendleiter*in-Card© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.