Gefundene Beiträge: 1769

Frauenhauskoordinierung e.V.
2024
Digitale Medien sind im Alltag der Frauenhausbewohnenden – ob Kinder oder Erwachsene – tief verankert. Regeln zum Umgang mit Medien im Frauenhaus sind häufig Aushandlungssache und ein Spagat zwischen digitaler Teilhabe und möglichen digitalen Gefahren. Mithilfe dieses medienpädagogischen Paketes können Fachkräfte gemeinsam mit Kindern im Frauenhaus über mögliche Regeln zum Umgang mit digitalen Medien im Frauenhaus sprechen. Das Material eignet sich ebenso dafür, mit erwachsenen Bewohner*innen über ihr Medienverhalten zu sprechen und sie dafür zu sensibilisieren, dass ihr Medienverhalten als Vorbild für Kinder dient.
Mehr erfahren: Plakat: Medien-Regeln im Frauenhaus
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) Heft 2
2024
Für Kinder und Jugendliche ist die Nutzung von Medien und digitalen Angeboten ein selbstverständlicher Teil ihrer Alltagsgestaltung. Junge Menschen nutzen mediale Angebote aber nicht nur de facto, sie haben gemäß Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention auch ein Recht darauf. Im Beitrag wird analysiert, wie sich der Kinder- und Jugendmedienschutz in den vergangenen Jahren vor diesem Hintergrund entwickelt hat. Dafür werden Regulierungen auf nationaler und europäischer sowie auf Ebene der Vereinten Nationen in den Blick genommen. Im Abgleich mit dem Handeln von Anbietenden wird deutlich, dass zwischen Rechtssetzung und deren Verwirklichung (noch) Differenzen bestehen.
Mehr erfahren: Jugendmedienschutz: (How to) Do the Right Thing
Prof. Dr. Bernd Schorb und Kathrin Demmler in merz Medien und Erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik. Nr. 3
2024
Im Beitrag werden mögliche Chancen und Risiken virtueller Welten sowie generativer künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit den Rechten von Kindern gemäß UN-Kinderrechtskonvention beleuchtet. Darüber hinaus wird das juristische Konzept der persönlichen Integrität als Grundlage für das Wohlergehen (junger) Nutzender im Metaversum empfohlen.
Mehr erfahren: Das Metaversum schlägt zurück!? Eine kinderrechtliche Perspektive
Wochenschau-Verlag
2020
YouTube wird von vielen Schülerinnen und Schülern als Informationsquelle für aktuelle politische Inhalte genutzt. Demzufolge sollte im Politikunterricht eine Medienkompetenz vermittelt werden, die auch soziale Medien wie YouTube umfasst. Hierzu gehört unter anderem die Fähigkeit, sich kritisch mit diesen Quellen zur Informationsgewinnung und politischen Meinungsbildung auseinanderzusetzen. Dieser Band skizziert ein Unterrichtskonzept zur Behandlung aktueller politischer Themen anhand von Nachrichtenvideos von YouTubern.
Mehr erfahren: YouTube im Politikunterricht
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2024
Auf der Übersichtsseite "Kinderrechte in der digitalen Welt" des Deutschen Kinderhilfswerks sind aktuelle Informationen, Studien, rechtliche Hintergründe und Einordnungen zu digitalen Kinderrechten gebündelt zu finden. Ein Q&A zu "Darum braucht es digitale Kinderrechte" ermöglicht Fach- und Lehrkräften sowie Eltern einen guten Einstieg in das Thema.
Mehr erfahren: Kinderrechte in der digitalen Welt
Rat auf Draht
2024
Rat auf Draht ist die österreichische Notrufnummer für Kinder & Jugendliche. Die Nummer ist rund um die Uhr anonym und kostenlos erreichbar. Bei Rat auf Draht werden junge Menschen von einem multiprofessionellen Team von Psycholog:innen, Klinischen-/Gesundheitspsycholog:innen, Lebens- und Sozialberater:innen, Sozialpädagog:innen und Jurist:innen beraten. Audf der Webseite gibt es außerdem viele spannende Artikel rund um die Themen Liebe, Sexualität, Freundschaft, Gewalt, Familie, Schule, Gesundheit, Sucht und Internet.
Mehr erfahren: 147 Rat auf Draht
amelie, Stiftung digitale Chancen & Europäische Union
2023
Das AMeLiE-Projekt war ein Erasmus+ Projekt von September 2020 bis Februar 2023 mit dem Ziel, Schulen und Lehrkräfte im Umgang mit Hate Speech zu unterstützen. Im Rahmen des Projekts wurde eine kostenlose Lernplattform für Lehrer:innen entwickelt mit einer Vielzahl an Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblättern, weiterführenden Informationen rund um die Themen Hate Speech, Cybermobbing und Fake News sowie der Möglichkeit zum Austausch mit anderen Lehrer*innen aus ganz Europa.
Mehr erfahren: Politische Leitlinien für den Umgang mit Hate Speech | AMeLiE
Stiftung digitale Chancen, challedu, citizens in power, ramblys & European Union
2024
Das Projekt Anti-Rumour wird vom Programm Erasmus+ gefördert und wird von der Stiftung Digitale Chancen gemeinsam mit Projektpartnern aus Zypern, Griechenland und Spanien umgesetzt. Es schärft das Bewusstsein für Fake News und Verschwörungserzählungen, mit einem Schwerpunkt auf Desinformation im Zusammenhang mit Umweltfragen und sozialer Teilhabe. Das Projekt richtet sich insbesondere an junge Menschen, die in sozialen Medien präsenter sind und schnell zu aktiven Medienproduzent*innen statt lediglich passiven Medienkonsument*innen werden können.
Mehr erfahren: Verschwörungserzählungen, Fake News und wie man sie erkennt – Anti-Rumour Leitfaden
Stiftung digitale Chancen, challedu, citizens in power, ramblys & European Union
2024
Das Anti-Rumour Serious Game ist ein kooperatives Spiel zur Förderung von Medienkompetenz. Es basiert auf einem Rollenspiel-und Social-Deduction-Ansatz. In einem jugendorientierten Szenario fordert es die Spieler:innen heraus, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen einzusetzen, um Fake News und Falschmeldungen zu produzieren oder zu überprüfen. Im interaktiven Spielgeschehen können die Spieler:innen ihre Medienkompetenz verbessern, Medien erforschen, Vorurteile verstehen und Informationsquellen überprüfen.
Mehr erfahren: Das Anti-Rumour Serious Game
Thiemo Fojkar; Internationaler Bund (IB)
2021
Das „Handbuch zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internationalen Bund“ bietet viele Orientierungshilfen und Hilfestellungen für die Praxis, um Gefährdungslagen junger Menschen besser einschätzen zu können und mehr Sicherheit im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen sowie institutionellen Gefährdungen zu gewinnen. Die im Handbuch beschriebenen verbindlichen Standards gelten für alle Angebote und Einrichtungen des IB, in denen mit Kindern, Jugendlichen und/oder Familien gearbeitet wird, um wirkungsvolle Vorgehensweisen und Strukturen aufzubauen bzw. diese weiter zu entwickeln, die jungen Menschen zu stärken und mit präventiven Maßnahmen Gefährdungssituationen in den Angeboten und Einrichtungen zu reduzieren.
Mehr erfahren: Handbuch zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internationalen Bund© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.