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  • Schultische, die fast wie ein Hakenkreuz zusammen gestellt sind.

    Politische Bildung in reaktionären Zeiten. Plädoyer für eine standhafte Schule

    Wochenschau Verlag

    2021

    Wie können Schulen in Zeiten zunehmender antidemokratischer Haltungen, menschenfeindlicher Einstellungen und revisionistischer Geschichtsdebatten ihre demokratische und politische Bildungsaufgabe wahrnehmen? In 32 realen Fallsituationen aus dem Schulalltag wird gezeigt, wie Lehrer:innen, Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte in der außerschulischen Jugendarbeit handeln können – ergänzt durch theoretische Reflexionen und praktische Werkzeuge für den Unterricht und die Schulentwicklung. Das Buch kann kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

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  • Der Berliner Rechstag als 3D-Modell auf einem Smartphone mit einem Play-Button.

    Studie: How to Sell Democracy Online (Fast)

    Das Progressive Zentrum, Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator

    2025

    In der Studie wurde untersucht, wie junge Menschen über TikTok und Instagram mit demokratischen Inhalten erreicht werden können. Dafür wurden zehntausende Kurzvideos im Zeitraum von Juni bis Dezember 2024 analysiert, eine repräsentative Befragung durchgeführt und Fokusgruppen mit jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass provokative und populistische Inhalte oft eine deutlich höhere Reichweite erzielen als Beiträge demokratischer Akteur:innen. Damit demokratische Botschaften junge Menschen besser erreichen, empfehlen die Autor:innen der Studie, Inhalte stärker an den Stil und die Sprache der Plattformen anzupassen – etwa durch persönliche Ansprache, verständliche Sprache und visuell ansprechende Formate.

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  • Grünes Cover der Zeitschrift Menschenrechte und Entwicklung

    Das Konzept der Intersektionalität und seine Bedeutung für die Menschenrechte

    Michael Krennerich (Leitung), Christina Binder, Tessa Debus, Elisabeth Holzleithner und Weitere

    2021

    In dem Artikel erklärt Crenshaw, wie Intersektionalität – das Zusammenspiel mehrerer Unterdrückungs- und Diskriminierungsachsen wie Geschlecht, Rassismus, Klasse, Ethnie oder Religion – unabdingbar ist für ein vollständiges Verständnis und den Schutz von Menschenrechten. In vielen Fällen werden Menschen nicht einfach allein „wegen ihres Geschlechts“ oder „wegen ihrer Herkunft“ benachteiligt, sondern genau an der Schnittstelle mehrerer Identitäten, wodurch spezifische, oft übersehene Vulnerabilitäten entstehen. Um diese wirksam anzugehen, fordert die Autorin unter anderem eine kontextbezogene Analyse, bessere Datenerhebung, methodische Ansätze, die bewusst nach mehreren Dimensionen der Unterdrückung suchen, sowie Institutionen, die diese Schnittstellen bei Gesetzgebung, Berichterstattung und Schutzmechanismen systematisch berücksichtigen. Der Artikel ist unter dem angegebenen Link via Open Access abrufbar. Der Artikel ist erschienen in: Zeitschrift für Menschenrechte, Jahrgang 15, 2021, Nr.1, S. 142-166.

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  • Orange book cover with title and author's name.

    Childism. Confronting Prejudice Against Children

    Yale University Press

    2013

    In Childism Elisabeth Young-Bruehl argues that society harbors a systemic prejudice against children—“childism”—analogous to racism or sexism, which legitimizes a wide spectrum of harmful behaviors from neglect and abuse to more subtle injustices. She maintains that meaningful reform requires us to identify and challenge the underlying cultural forces and motives fostering childism, rather than merely categorizing abuses or punishing perpetrators. Drawing on psychoanalysis, legal and social theory, literature, and case studies, Young-Bruehl emphasizes the importance of recognizing children’s voices and rebalancing power dynamics between adults and children to secure children’s rights. Beitrag in deutscher Sprache: In Childism beschreibt Elisabeth Young-Bruehl „Childism“ als eine tief verwurzelte Vorurteilsform gegenüber Kindern, vergleichbar mit Rassismus oder Sexismus. Diese Haltung rechtfertigt Misshandlungen, Vernachlässigung und subtile Formen der Ungerechtigkeit. Young-Bruehl plädiert dafür, nicht nur einzelne Fälle von Missbrauch zu bestrafen, sondern die kulturellen und psychologischen Ursachen von Childism zu erkennen und zu hinterfragen. Auf Basis von Psychoanalyse, Sozial- und Rechtstheorie sowie Fallstudien betont sie die Notwendigkeit, Kinderstimmen ernst zu nehmen und Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern neu auszubalancieren, um echte Kinderrechte zu sichern.

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  • Junge Menschen klettern auf einem riesigen Paragraf herum.

    Kinder haben Rechte. Songtexte für Kinder im Grundschulalter

    Zartbitter e.V.

    2022

    Zusammen mit Kindern des Kölner Domchors wurden acht Songs produziert, die die Rechte von Kindern auf Schutz, Selbstbestimmung und Ausdruck thematisieren. Die Lieder haben Titel wie „Kinder haben Rechte“, „Blödes Gefühl“, „Leg das ma weg!“, „Mein Lieblingssinn“, „Geheimnis“, „Jungs sind doof (Mädchen sind öde)“, „Das ist kein Verrat“ und „Freundschaft“. Themen und Gefühle wie persönliche Grenzen, Geheimnisse, Vorurteile und Freundschaft werden kindgerecht angesprochen. Ein Songbook mit Texten und Materialien zu den Songs steht kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. Das Heft kann als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Das Album ist über Streaming-Dienste wie Spotify verfügbar.

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  • Ein Kind in einer Schulklasse zeigt auf ein Kind, das sich meldet.

    Die Kindheit von morgen gestalten: Für jedes Kind, jedes Recht

    Unicef Österreich

    2024

    Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Schüler:innen von 8 bis 14 Jahren und vermittelt die UN-Kinderrechtskonvention auf interaktive Weise. Es bietet Stundenpläne, Arbeitsblätter und Methoden, um Kinderrechte und ihren Zusammenhang mit den Globalen Entwicklungszielen zu verstehen, über Fortschritte und Herausforderungen zu diskutieren und eigene Ideen für eine kinderfreundliche Zukunft zu entwickeln. Konkret werden die Kinderrechte auf Beteiligung (Artikel 12), faire Behandlung (Artikel 2) Bildung (28) Leben und gesunde Entwicklung (Artikel 6 und Artikel 24) sowie das Recht auf Spiel und Freizeit (Artikel 31) vermittelt. Kreative Methoden fördern dabei Teilhabe, Reflexion und gemeinschaftliches Lernen im Unterricht.

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  • Abbildung einer grünen Stadtsilhouette mit dem Podcasttitel stadtvisionen.

    stadtvisionen – jung gedacht

    Kinderfreundliche Kommunen Köln, Berlin-Pankow und Mannheim

    2024

    In der Podcastreihe werden Personen zur Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene interviewt. Es werden Gespräche mit Expert:innen geführt, die Handlungsspielräume und Herausforderungen vor Ort beleuchten – z. B. wie Städte und Landkreise kinderfreundlicher werden können, wie Beteiligung junger Menschen funktioniert und wo noch große Lücken sind etwa bei Bildung, bei der Unterbringung geflüchteter Kinder oder bei Gewaltprävention. Der Podcast richtet sich an Fachkräfte aus der Verwaltung und interessierte Menschen, die sich über die Umsetzung der Kinderrechte informieren wollen.

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  • Menschen protestieren auf einer Demonstration für ihre Rechte.

    Toolbox Menschenrechte. Material- und Methodensammlung für Unterricht, Projekttage und Aktionen

    Misereor e.V.

    2025

    Die Toolbox bietet ist eine umfangreiche Material- und Methodensammlung für den schulischen Einsatz in Sekundarstufe I und II und enthält Anregungen für Einstieg zum Thema Menschenrechte, zur Erarbeitung, Vertiefung und Sicherung und weiterführendem Handeln. In den didaktischen Hinweisen und Übungen werden zentrale Aspekte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufgegriffen: die Wesensmerkmale der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (z. B. Universalität, Unteilbarkeit etc.), konkrete Verletzungen und Fragestellungen im Alltag, globale Zusammenhänge und Verantwortung (z. B. Lieferketten, digitale Welt, Menschenhandel). Ein eigenes Kapitel Kinderrechte sind Menschenrechte richtet sich mit Lernplakaten an Schüler:innen bis Klasse 6. Enthalten sind Lernplakate zu Kinderrechten global, zu Kinderarbeit und Ausbeutung, zu Gewalt und Vernachlässigung sowie zu Kindern auf der Flucht. Schüler:innen können mit den Übungen der Toolbox für Menschenrechte sensibilisiert und zur kritischen Reflexion angeregt werden. Handlungsmöglichkeiten für ein Handeln im Sinn der Menschenrechte werden ebenfalls vorgestellt.

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  • A child holds up a picture they have drawn themselves with colored stripes.

    See Me, Hear Me: A Guide to Using the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities to Promote the Rights of Children

    Save the Children UK

    2009

    The advocacy guide helps advocates, governments, and civil society to use the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD) — in conjunction with the UN Convention on the Rights of the Child (UNCRC) — to protect and promote the rights of children with disabilities. The guide includes a comparative overview of relevant articles from both Conventions, close examinations of the rights of children in areas such as education, health, family life, inclusion, and justice, and offers practical guidance for advocacy strategies and examples of good practice. It underscores the importance of involving children with disabilities as advocates for their own rights and supports implementation through legal, policy, and awareness-raising tools.

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  • Eine Hand mit Karten, die verschiedene Farben haben.

    Kartenset „Gewaltprävention und Ressourcenbildung“

    Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW e.V.

    2025

    Das Kartenset ist ein Werkzeug für pädagogische Fachkräfte, um Themen wie Mobbing, Gewalt oder digitale Herausforderungen alltagsnah und sensibel zu bearbeiten. Es enthält Frage- und Hinweiskarten für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren sowie einer vereinfachten Version für Kinder im Grundschulalter und ist in sechs farblich sortierte Kategorien gegliedert: Digitale Welt, Mobbing, Gewaltprävention, Stärken & Ressourcen, Methodenkarten sowie Hilfekarten. Mit wenig Text, klaren Impulsen und spielerischen Zugängen eröffnet es Gespräche, stärkt die Selbstwahrnehmung und ist flexibel als Einstieg, Vertiefung oder methodischer Baustein in der pädagogischen Arbeit einsetzbar. Es kann zum Beispiel im Rahmen von Workshops zu Kinderrechten oder Gewaltprävention genutzt werden.

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