Merkliste Material einreichen

Suchergebnisse

Gefundene Beiträge: 1693


  • Buchcover mit einem Farbkreis in dem die Farben Blau und Grün ineinanderlaufen.

    Adultismus im Kita-Alltag. Über Macht, Kinderrechte und echte Partizipation

    Verlag Herder

    2026

    In dem Buch geht es darum, wie Erwachsene im Kita-Alltag oft unbewusst Macht über Kinder ausüben und deren Bedürfnisse, Perspektiven oder Mitbestimmungsrechte übergehen. Die Autor:innen erläutern das Konzept des Adultismus – also die Benachteiligung von Kindern aufgrund ihres Alters – und helfen pädagogischen Fachkräften dabei, solche Muster im eigenen Handeln zu erkennen. Mithilfe von Reflexionsinstrumenten, Praxisbeispielen und konkreten Methoden soll eine kinderrechtsorientierte Haltung gefördert werden, die echte Partizipation ermöglicht und Kinder als Akteur:innen ernst nimmt. Ziel ist es, eine respektvolle Kita-Kultur zu entwickeln, in der Machtverhältnisse kritisch hinterfragt und Kinderrechte aktiv gelebt werden.

    Mehr erfahren: Adultismus im Kita-Alltag. Über Macht, Kinderrechte und echte Partizipation

  • Screenshot der ersten Seite mit der Zusammenfassung der Unicef-Studie

    Ungleiche Chancen – Wie das Einkommen der Eltern die Chancen der Kinder beeinflusst

    Unicef Büro Berlin

    2026

    Die UNICEF-Studie „Unequal Chances – Children and Economic Inequality“ des UNICEF Innocenti Research Centre untersucht im Rahmen eines internationalen Vergleichsdesigns (vergleichende Sekundärdatenanalyse) den Zusammenhang zwischen ökonomischer Ungleichheit und dem Wohlbefinden von Kindern in EU- und OECD-Staaten. Methodisch basiert die Studie auf quantitativen Analysen internationaler Datensätze und Indikatoren zu körperlicher Gesundheit, mentalem Wohlbefinden sowie schulischen und sozialen Kompetenzen. Als Datenquellen dienen unter anderem OECD-, EU- und nationale Sozial- und Gesundheitsdaten sowie internationale Bildungsstudien.Die Ergebnisse zeigen, dass höhere Einkommensungleichheit und Kinderarmut mit schlechterer Gesundheit, geringerer Lebenszufriedenheit und schwächeren Bildungskompetenzen von Kindern verbunden sind. Deutschland landet im Gesamtranking nur auf Platz 25 von 37 Ländern und weist besonders große Unterschiede zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern bei schulischen Kompetenzen auf. Die Studie empfiehlt daher eine konsequente Bekämpfung von Kinderarmut, stärkere Investitionen in benachteiligte Kinder und Quartiere, den Ausbau von Präventions- und Unterstützungsangeboten, mehr Beteiligung von Kindern an politischen Entscheidungen sowie ein besseres Monitoring und Datensystem zur Lage von Kindern.Der vollständige Unicef-Bericht "Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality" (auf Englisch) kann hier nachgelesen werden.

    Mehr erfahren: Ungleiche Chancen – Wie das Einkommen der Eltern die Chancen der Kinder beeinflusst

  • Junge Menschen betreten als Superhelden mit Megafon und Umhang die Bühne.

    Jugendbeteiligung auf Bundesebene. Perspektiven. Praxis. Impulse

    Bundeskompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung der Stiftung SPI

    2026

    In den Beiträgen des Sammelbands geht es darum, warum die Beteiligung junger Menschen für eine demokratische Gesellschaft zentral ist und wie sie auf Bundesebene wirksam gestaltet werden kann. Die Beiträge verbinden theoretische Grundlagen der Jugendbeteiligung mit praktischen Erfahrungen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft und zeigen Chancen, Herausforderungen sowie konkrete Beteiligungsformate auf. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach verbindlichen Strukturen, echter Mitbestimmung und inklusiver Beteiligung, aber auch nach bestehenden Defiziten, etwa bei digitaler oder sozial gerechter Teilhabe. Die Beiträge geben fachliche Impulse und den klaren politischen Appell, Kinder- und Jugendbeteiligung langfristig institutionell zu stärken.

    Mehr erfahren: Jugendbeteiligung auf Bundesebene. Perspektiven. Praxis. Impulse

  • Screenshot mit dem Text des Dossiers

    Intersektionale Perspektiven im Film: Nicht nur das Eine sein

    Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)

    2024

    In dem Dossier geht es darum, wie Kinder- und Jugendfilme Migration aus intersektionaler Perspektive darstellen und unterschiedliche Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus oder Queerfeindlichkeit zusammendenken. Im Mittelpunkt steht eine Auswahl an Filmen, in denen marginalisierte Figuren nicht stereotyp oder defizitär gezeigt, sondern ihre Perspektiven, Handlungsmacht und vielfältigen Identitäten sichtbar gemacht werden. Diese Dimensionen können in Lehreinheiten zu den Filmen mit jungen Menschen thematisiert werden. In der Auwahl sind Filme enthalten, die für ein junges Publikum von 10 bis 16 Jahren empfohlen werden.

    Mehr erfahren: Intersektionale Perspektiven im Film: Nicht nur das Eine sein

  • Kinder sprechen durch Megafone darüber, was sie sich im Ganztag wünschen

    Quigs Kids – mit Kindern und Jugendlichen über Qualität im Ganztag sprechen

    Serviceagentur Ganztagsbildung NRW

    2025

    Quigs Kids ist ein partizipatives Qualitätsentwicklungsinstrument für Ganztagsschulen. Es werden die Perspektiven und Meinungen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt gestellt und mit dem digitalen Abstimmungstool wird ein Dialog zwischen Erwachsenen und Schüler:innen interaktiv und kind- und jugendgerecht ermöglicht! Die Website bietet Orientierung für einen Qualitätsentwicklungsprozess mit einem Ablauf in acht Handlungsschritten. Als Material stehen Anleitungen, Erklärvideos, Fachtexte und das digitale Abstimmungstool inkl. Schulaccount zur Verfügung. Der inhaltliche Fokus liegt auf drei Kernthemen: Partizipation, Lebensweltorientierung und Sozialraumorientierung, durch den Aufbau wird die multiprofessionelle Kooperation gefördert.Quigs Kids verbindet Ganztagsschulentwicklung mit Demokratiebildung und eröffnet so die Potentiale für eine kind- und jugendorientierte Ganztagsbildung.Das Angebot ist kostenfrei und unter der Website www.quigs-nrw.de erreichbar.Quigs Kids wurde von der Serviceagentur Ganztagsbildung NRW entwickelt. Die SAG NRW ist ein gemeinsames Angebot des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Trägerschaft des Instituts für soziale Arbeit e.V.

    Mehr erfahren: Quigs Kids – mit Kindern und Jugendlichen über Qualität im Ganztag sprechen

  • Deckblatt mit Titel, Autor:innen und grafischer Gestaltung.

    Verschwörungstheorien als Lerngegenstand – politische Bildung gegen Verschwörungsdenken

    TH Köln und Universität zu Köln, in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit; Lizenz: CC BY-SA 4.0

    2024

    Die Bildungsmaterialien "Verschwörungstheorien als Lerngegenstand – politische Bildung gegen Verschwörungsdenken"  bieten eine umfassende, didaktisch aufbereitete Unterrichtsreihe zur kritischen Auseinandersetzung mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus. In einer Handreichung für pädagogische Fachkräfte und Lehrer:innen werden die Inhalte der Unterrichtsreihe anhand von Stundenverlaufsplänen vorgestellt und umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung gestellt.In sechs aufeinander aufbauenden Modulen werden Schüler:innen schrittweise von einer persönlichen Annäherung an das Thema über die Analyse von Merkmalen und Funktionsweisen von Verschwörungstheorien bis hin zur Reflexion gesellschaftlicher Zusammenhänge und konkreter Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit entsprechenden Aussagen geführt. Die Materialien enthalten Stundenverlaufspläne, Arbeitsblätter, Präsentationen und Hintergrundtexte und sind sowohl für den schulischen Unterricht (ab Klasse 9) als auch für außerschulische Bildungssettings geeignet. Ziel ist es, Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenzen zu fördern und Jugendliche für demokratische Werte sowie die Gefahren von Desinformation und antisemitischen Narrativen zu sensibilisieren.Die konkreten Arbeitsmaterialien zu den jeweiligen Modulen können hier heruntergeladen werden.Die Materialien sind entstanden im Rahmen des Projekts »Digitale Politische Bildung in Zeiten von Corona. Kritische Reflexion von Verschwörungsideologien und Antisemitismus in der schulischen und außerschulischen (digitalen) politischen Bildung« (DiPolBAs), welches zwischen 2022 und 2024 als Kooperationsprojekt zwischen der Universität zu Köln, der TH Köln und der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit entwickelt und umgesetzt wurde.

    Mehr erfahren: Verschwörungstheorien als Lerngegenstand – politische Bildung gegen Verschwörungsdenken

  • Deckblatt mit Titel und einem bunten Pfeil

    Gesundheit & Bildungsgerechtigkeit: Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule

    Deutsches Rotes Kreuz e.V.

    2019

    In der Expertise erhalten pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und weitere Akteur:innen im Bildungs- und Sozialbereich fachliche und praxisbezogene Impulse für eine gesundheits- und resilienzfördernde Schul- und Organisationsentwicklung. Resilienzförderung im schulischen Kontext wird dabei aus biologisch-neurowissenschaftlicher Sicht, aus diversitäts- und diskriminierungskritischer sowie körper- und bewegungsbezogener Perspektive betrachtet. 

    Mehr erfahren: Gesundheit & Bildungsgerechtigkeit: Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule

  • Buchcover mit Titel und grafischer Gestaltung

    Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen

    Andreas Foitzik, Lukas Hezel

    2019

    Der Band bietet eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Einführung in das Konzept der diskriminierungskritischen Schule: Es werden zentrale Themen wie Antidiskriminierung, Inklusion und Rechtsextremismusprävention verbunden und gezeigt, wie Schulen ihren demokratischen Auftrag erfüllen und gerechte Bildungsteilhabe – insbesondere für Schüler:innen mit Fluchterfahrung – ermöglichen können. Dabei werden theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Ansätzen, Interviews und Beispielen aus Schule und Bildungsarbeit verknüpft, um konkrete Impulse für eine diskriminierungskritische Weiterentwicklung von Schule zu geben.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum zweiten Band, dem Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule.

    Mehr erfahren: Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen

  • Buchcover mit Titel und grafischer Gestaltung

    Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule

    Andreas Foitzik, Marc Holland-Cunz, Clara Riecke

    2019

    Das Praxisbuch bietet eine praxisorientierte Einführung in die Entwicklung einer diskriminierungskritischen Schule, die Diskriminierung systematisch erkennt und ihr aktiv entgegenwirkt. Es werden theoretische Grundlagen mit konkreten Handlungsansätzen verbunden und gezeigt, wie die Handlungsfelder Antidiskriminierung, Inklusion bzw. Interkulturelle Öffnung und Rechtsextremismus-Prävention in der schulischen Praxis als gemeinsame Aufgabe von Schule und Partner:innen aus Jugendsozialarbeit und politischer Bildung zusammengedacht werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Methoden, Reflexionsimpulse und Qualitätsstandards, die pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, eine demokratische Schulkultur aufzubauen, die auf Teilhabe, Anerkennung und die kritische Reflexion eigener Strukturen und Haltungen ausgerichtet ist.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum ersten Band Diskriminierungskritische Schule – Einführung in theoretische Grundlagen.

    Mehr erfahren: Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule

  • Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Florian Höhne, Konstantin Lindner, Manfred L. Pirner, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

    2026

    In dem Fachartikel wird das Phänomen des Kidfluencings im Spannungsfeld zwischen Teilhabe und Schutzrechten betrachtet. Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention argumentieren die Autor:innen, dass Kidfluencing zwar Potenziale für Selbstverwirklichung, Partizipation und Kompetenzerwerb bietet, zugleich jedoch erhebliche Risiken birgt: Insbesondere werden Verletzungen der Privatsphäre, wirtschaftliche Ausbeutung, unklare Arbeitsverhältnisse sowie Belastungen für Entwicklung und Wohlbefinden problematisiert. Kinder handeln häufig nicht vollständig autonom, sondern unter Einfluss oder Kontrolle von Eltern und kommerziellen Interessen, wodurch ihre Rechte auf Schutz und freie Entfaltung gefährdet sein können. Insgesamt kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass Kidfluencing in einer rechtlichen Grauzone liegt und stärkere Regulierung sowie eine konsequente Orientierung am Kindeswohl erforderlich sind, um Rechteverletzungen zu vermeiden.Der Fachartikel sowie der gesamte Band Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen sind als PDF kostenfrei verfügbar. Der vorgestellte Artikel kann auf den Seiten 135 – 150 nachgelesen werden.

    Mehr erfahren: Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?