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Gefundene Beiträge: 1630

  • Deckblatt mit grün-orange-rotem Farbverlauf

    Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen

    Waldschlösschen Verlag

    2020

    In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.

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  • Erste Seite des Fachartikels mit Text

    Kinderrechte im Sport

    Forum Kinder- und Jugendsport

    2025

    Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025). 

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  • Deckblatt mit dem Bild eines Kindes, dessen Eltern es festhalten und in verschiedenen Richtungen gehen

    Parental Child Abductions to Third Countries

    Europäische Union

    2024

    In der Studie werden internationale Kindesentführungen durch Eltern aus der EU in Drittstaaten analysiert und aufgezeigt, dass das zentrale Instrument – das Haager Übereinkommen von 1980 – zwar grundsätzlich wirksam ist und die Rückführung entführter Kinder sich deutlich verbessert hat, seine Anwendung jedoch mit erheblichen praktischen Problemen verbunden ist. Insbesondere bestehen Unterschiede in der Umsetzung zwischen Staaten, Schwierigkeiten bei Fällen mit häuslicher Gewalt sowie große Herausforderungen bei Entführungen in Staaten, die dem Übereinkommen nicht beigetreten sind. In der Studie werden die teils gravierenden Folgen für Kinder und Eltern betont und  für stärkere internationale Zusammenarbeit plädiert, für bessere Schutzmechanismen z. B. bei Gewaltkontexten, mehr Mediation sowie eine Weiterentwicklung und Pflege des bestehenden Rechtsrahmens, um ihn an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen.

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  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel

    „Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern

    Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0

    2026

    In dem Artikel werden die Ergebnisse des Projekts MindCare zur Bedeutung kultureller Bildung für die mentale Gesundheit junger Menschen beschrieben. Auf Grundlage einer Befragung von Jugendlichen wird dargestellt, dass kreative Orte wie Theater jungen Menschen dabei helfen, Gefühle auszudrücken, Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich sicher und wohl zu fühlen – zentrale Faktoren zur Stärkung von Resilienz und sozio‑emotionaler Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass kulturelle Bildungsräume nicht nur künstlerische Aktivitäten bieten, sondern auch wichtige psychosoziale Schutzräume sind, die junge Menschen unterstützen, Belastungen zu bewältigen und ihre Kinderrechte auf Schutz, Teilhabe und gesundes Aufwachsen zu verwirklichen.

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  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel

    Parität als Auftakt – Ergebnisse eines Lern-Lehr-Forschungsprojekts zur Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen in der Jury des DKTF

    Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0

    2022

    In dem Artikel wird die Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen in der Jury des Deutschen Kinder-Theater-Fests (DKTF) untersucht, bei dem Kinder und Erwachsene gemeinsam und möglichst gleichberechtigt in einer Jury über Theaterstücke entschieden. Die Forschung zeigt, dass diese paritätische Zusammenarbeit Kindern echte Mitbestimmung und kulturelle Teilhabe ermöglicht, gleichzeitig aber weiterhin hierarchische Denkmuster zwischen Kindern und Erwachsenen bestehen bleiben können. Die Autorin plädiert deshalb dafür, Partizipation nicht nur formal umzusetzen, sondern Machtverhältnisse bewusst zu reflektieren und Zusammenarbeit spielerisch-experimentell zu gestalten, damit Kinder tatsächlich als gleichwertige Akteur:innen und Expert:innen ihrer Perspektiven anerkannt werden.Die Ergebnisse einer weiteren Forschungsarbeit zu den Partizipationsmodi in den Juryprozessen von Daniel Cosic  können in dem Artikel Auf Augenhöhe gemeinsam entscheiden? Begleitforschung zur Jury-Arbeit beim Deutschen Kinder-Theater-Fest (DKTF) von Christoph Scheurle nachgelesen werden.

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  • Zwei junge Menschen spielen Theater.

    Theater als außerschulischer und außeruniversitärer Lernort. Perspektiven diversitätssensibler Hochschullehre

    David Rott, Katrin Huxel

    2025

    In den Fachbeiträgen wird gezeigt, wie Theater als Ort des Lernens außerhalb von Schule und Universität genutzt werden kann. Anhand eines Praxisprojekts wird beschrieben, wie Studierende und Theater zusammenarbeiten, um gesellschaftliche Themen wie Diversität, Teilhabe und Perspektivwechsel zu reflektieren. Dabei wird auch deutlich, dass solche Projekte Kinder- und Menschenrechte stärken können, etwa das Recht von Kindern auf Bildung, kulturelle Teilhabe und freie Meinungsäußerung, indem junge Menschen ihre Erfahrungen und Sichtweisen im Theater ausdrücken und diskutieren können.

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  • Selfie von drei jungen Menschen mit blauem Filter.

    Potentiale und Grenzen von Partizipation und Mitbestimmung. Junge Menschen beteiligen I Teil A

    Bertelsmann Stiftung

    2025

    In der Broschüre „Junge Menschen beteiligen – Teil A“ werden auf Grundlage einer wissenschaftlichen Gesamtauswertung die Gelingensbedingungen und Hürden qualitativ hochwertiger Partizipationsprozesse zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenarbeit mit jungen Menschen tatsächlich „auf Augenhöhe“ gelingen kann – über gute Verfahren hinaus müssen Ergebnisse weitergetragen werden und reale Einflussnahme ermöglichen. Anhand der Erfahrungen mit Jugendbeteiligungsgremien wie dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung werden praxisnahe Learnings und Empfehlungen formuliert, um Qualitätsstandards zu stärken und die Etablierung solcher Gremien zu unterstützen. Teil A ordnet diese Erkenntnisse zudem in übergeordnete fachliche Diskurse ein und stellt die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit her.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil B: How to … JugendbeteiligungsgremiumTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen

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  • Junge Menschen probieren verschiedene Theaterformen aus, um sich für die Umwelt einzusetzen.

    Theaterpädagogik und Globales Lernen – Ergebnisse einer Umfrage zu Inhalten und Formaten in der Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen

    Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

    2023

    In der Expertise wird untersucht, wie theaterpädagogische Projekte einen Beitrag zu Globalem Lernen, entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leisten können. Die Ergebnisse zeigen, dass Globales Lernen in der Theaterpädagogik auf vielfältige Weise umgesetzt wird – teils bewusst und theoretisch reflektiert, teils intuitiv und praxisorientiert. Befragt wurden Akteur:innen aus der Theaterpädagogik, die über Formate, Methoden und Rahmenbedingungen berichteten. Besonders hervorgehoben wird das Potenzial von Theater, globale Zusammenhänge erfahrbar zu machen, kritische Reflexion anzuregen und so zu einer gerechteren Welt beizutragen. Gleichzeitig werden Herausforderungen und Grenzen einer vertieften Auseinandersetzung aufgezeigt. Die Publikation bietet konkrete Empfehlungen für die Praxis und unterstreicht die Bedeutung von Vernetzung, Austausch und der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, um die Schnittstellen von Theaterpädagogik, Kultureller Bildung und Globalem Lernen weiter zu stärken.

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  • Erste Seite des Statements mit Überschrift und Text

    Joint Statement on Artificial Intelligence and the Rights of the Child

    International Telecommunication Union (ITU)

    2025

    In diesem gemeinsamen Statement fordern die Unterzeichner:innen alle Staaten, UN-Organisationen, Unternehmen, die Zivilgesellschaft und weitere Akteur:innen auf, Künstliche Intelligenz (KI) so zu gestalten, zu entwickeln, einzusetzen und zu regulieren, dass die Rechte von Kindern geachtet, geschützt und gefördert werden. Dabei wird betont, dass Kinder als eigenständige Rechtsträger besondere Aufmerksamkeit verdienen, da ihre körperliche, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung sie besonders verletzlich macht.Das Statement verweist auf die Chancen, die KI für die Verwirklichung von Kinderrechten bietet, warnt aber auch vor Risiken – sowohl bei direkter Interaktion von Kindern mit KI-Systemen als auch durch indirekte Auswirkungen. Es fehle oft an altersgerechter KI-Kompetenz, an Schulungen für alle Beteiligten und an kindzentrierten Designansätzen. Die Unterzeichner:innen rufen dazu auf, KI-Systeme transparent, verantwortungsvoll und unter Einbindung von Kindern selbst zu gestalten. Konkrete Empfehlungen umfassen unter anderem den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung durch KI, Datenschutz, die Berücksichtigung des Kindeswohls, die Vermeidung von Diskriminierung, die Förderung von Teilhabe sowie die Stärkung von Bildung und Aufklärung über KI.Ziel ist es, KI so zu nutzen, dass durch sie die Rechte und das Wohl aller Kinder weltweit gefördert und sie gleichzeitig vor Missbrauch geschützt werden.

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  • Ein kleines Kind krabbelt auf dem Boden.

    Early Childhood Development in Europe: focus on integrated and quality services for all

    Eurochild

    2026

    Der Sub-Report basiert auf einer qualitativ-deskriptiven Auswertung von Rückmeldungen aus 36 europäischen Ländern zur Situation frühkindlicher Entwicklung. Untersucht werden Zugänge, Qualität und Integration von Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Unterstützung. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Ländern, strukturelle Defizite wie fragmentierte Systeme, Fachkräftemangel und ungleichen Zugang – besonders für benachteiligte Kinder – sowie positive Reformansätze. Im Vergleich gilt Deutschland als Land mit relativ gut ausgebauter frühkindlicher Infrastruktur, steht jedoch ebenfalls vor Herausforderungen hinsichtlich Qualität, Fachkräftegewinnung und chancengerechtem Zugang.

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