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Ungleiche Chancen – Wie das Einkommen der Eltern die Chancen der Kinder beeinflusst

Unicef Büro Berlin

Erscheinungsjahr
2026

Autor:innen
Unicef Büro Berlin

Sprache
Deutsch, Englisch

Art des Mediums
Artikel & Fachtext

Bildungsbereiche
Kinder- und Jugendhilfe, Studium

Themenfelder
Armut & Soziale Sicherheit, Bildung, Diskriminierungsverbot, Gesundheit, Kindeswohlvorrang, Monitoring

Die UNICEF-Studie „Unequal Chances – Children and Economic Inequality“ des UNICEF Innocenti Research Centre untersucht im Rahmen eines internationalen Vergleichsdesigns (vergleichende Sekundärdatenanalyse) den Zusammenhang zwischen ökonomischer Ungleichheit und dem Wohlbefinden von Kindern in EU- und OECD-Staaten. Methodisch basiert die Studie auf quantitativen Analysen internationaler Datensätze und Indikatoren zu körperlicher Gesundheit, mentalem Wohlbefinden sowie schulischen und sozialen Kompetenzen. Als Datenquellen dienen unter anderem OECD-, EU- und nationale Sozial- und Gesundheitsdaten sowie internationale Bildungsstudien.

Die Ergebnisse zeigen, dass höhere Einkommensungleichheit und Kinderarmut mit schlechterer Gesundheit, geringerer Lebenszufriedenheit und schwächeren Bildungskompetenzen von Kindern verbunden sind. Deutschland landet im Gesamtranking nur auf Platz 25 von 37 Ländern und weist besonders große Unterschiede zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern bei schulischen Kompetenzen auf. Die Studie empfiehlt daher eine konsequente Bekämpfung von Kinderarmut, stärkere Investitionen in benachteiligte Kinder und Quartiere, den Ausbau von Präventions- und Unterstützungsangeboten, mehr Beteiligung von Kindern an politischen Entscheidungen sowie ein besseres Monitoring und Datensystem zur Lage von Kindern.

Der vollständige Unicef-Bericht „Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality“ (auf Englisch) kann hier nachgelesen werden.