
Klett Kinderbuch
2025
Hey, ich bin Dani und meine Mama heißt Sofia. Wir zwei kommen gut allein klar. Einen Papa brauchen wir nicht. Aber seit ich denken kann, wünsche ich mir ein süßes kleines Geschwisterchen. Dann lernt Mama Björn kennen und ich bin meinem Traum zum Greifen nah – denn Björn hat einen Sohn …Klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder?
Mehr erfahren: Der süßeste Bruder der Welt … und andere Irrtümer
National Coalition Deutschland
2025
Ein Hörspiel über Kinderrechte, erzählt von Kindern selbst.Wie fühlt es sich an, wenn Kinder ihre Rechte entdecken? In diesem Hörspiel trifft Dana im Traum die Kinderrechtspionierin Eglantyne Jebb. Gemeinsam hören sie Geschichten aus der Gegenwart:Willow kämpft für einen barrierefreien Schwimmkurs.Drei Geschwister suchen nach der Flucht eine neue Schule.Kinder wehren sich gegen Beleidigungen im Netz.Mira stellt sich ihren Mobbern.Benji und Ben demonstrieren für mehr Platz für ihre Kunst.Zwischen Fantasie und Realität zeigt das Hörspiel: Kinder haben Rechte – und Erwachsene Verantwortung.Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Familien, Schulen und die außerschulische Bildung.Produktion: wamiki – Was mit Kindern GmbH + SoundGroundStudio Berlin.Im Auftrag der National Coalition Deutschland, gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).
Mehr erfahren: Hörspiel: Unsere Rechte, unsere Stimmen. Danas Zeitreise zu den Kinderrechten.
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2025
Der Kinderrechte-Index 2025 untersucht empirisch, wie gut die UN-Kinderrechtskonvention in den deutschen Bundesländern umgesetzt wird, anhand von 101 Indikatoren in sechs zentralen Kinderrechten (z. B. Beteiligung, Schutz, Gesundheit, Bildung, Lebensstandard, Spiel & Freizeit). Die Ergebnisse zeigen, dass Kinderrechte in Deutschland weiterhin sehr unterschiedlich realisiert werden und stark vom Wohnort abhängen – kein Bundesland setzt alle Rechte vollständig um. Einige Länder wie Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen schneiden überdurchschnittlich ab, während andere im Mittelfeld oder darunter liegen. Die Studie identifiziert Lücken, macht konkrete Handlungsbedarfe sichtbar und betont, dass alle Länder mehr tun müssen, um Kinderrechte im Alltag wirklich umzusetzen.
Mehr erfahren: Kinderrechte-Index 2025
Eurochild
2025
The report assesses the real-world status of children’s rights across 36 European countries, drawing on data from 84 member organisations. It finds that despite legal commitments, child poverty, social exclusion, and lack of access to basic services remain widespread, especially for vulnerable groups, and ongoing discrimination and anti-rights movements threaten progress. The report covers key issues such as child protection, justice contact, mental health, migration and minority status, and digital rights, and offers concrete policy recommendations—like ending child poverty, strengthening protection systems, ensuring adequate housing and social safety nets, and reinforcing the European Child Guarantee—to move from rights on paper to rights in practice.
Mehr erfahren: Unequal Childhoods. Eurochild 2025 report on children in need across Europe
Prof. Dr. Rahel Dreyer; Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
2025
Armut bedeutet nicht nur materielle Einschränkungen, sondern strukturelle Ungleichheit: Kinder aus ärmeren Familien haben oft schlechteren Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und weniger Möglichkeiten, an Angeboten teilzuhaben – z. B. weil kostenpflichtige Programme, Freizeit- oder Kulturangebote für sie weniger erreichbar sind. Gleichzeitig macht Tanja Salem in dem Fachbeitrag deutlich: Bildung kann Armut nicht allein „wegmachen“ – Armut ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht lediglich durch individuelle Förderung kompensiert werden kann. Dennoch bestehen in Kitas Handlungsspielräume: Eine armutsbewusste, inklusive und partizipative Gestaltung von Einrichtungen mit bewusster Kommunikation, niedrigschwelligen Zugängen und Sensibilität für unterschiedliche Lebenslagen kann dazu beitragen, dass Kinder trotz Armut Bildungschancen und Teilhabe erhalten.
Mehr erfahren: Armut und Bildungsteilhabe
Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2025
Der Forschungsbericht fasst die Ergebnisse des Projekts "Abwehrreaktionen in der rassismuskritischen Bildungsarbeit" (ABRAKA) zusammen. Abwehrreaktionen wie Verdrängung, Täter-Opfer-Umkehr oder emotionale Distanz tauchen in rassismuskritischen Bildungssettings häufig auf und sind teils individuell, teils strukturell bedingt. Solche Reaktionen können Lernprozesse behindern oder verhindern. Zugleich kann professionelle Begleitung, zum Beispiel durch sichere Lernräume, biografische Reflexion und Beziehungsarbeit Abwehr in produktive Reflexion umwandeln und auf diese Weise Potenzial für tiefergehendes Lernen und Veränderung eröffnen. Der Bericht liefert eine differenzierte Analyse der Hürden rassismuskritischer Bildung und gibt Impulse für Praxis, Forschung und Politik.
Mehr erfahren: Abwehr in der rassismuskritischen Bildungsarbeit
Kleinstkinder in Kita und Tagespflege
2025
Autonomie von U3-Kindern fördern:Teilhabe, Mitbestimmung und Beschwerdemanagement im Kita-Alltag: Stärken Sie das Selbstbewusstsein und das Sozialverhalten der Jüngsten von Anfang an. Kinder unter drei Jahren lernen durch gezielte Aktivitäten, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Fähigkeiten zu entdecken. Ob beim dialogischen Vorlesen, an der Garderobe, beim Gestalten von Kunstprojekten, in Essenssituationen oder bei der Pflege – diese Mappe bietet vielseitige Praxisimpulse, um die Autonomie von U3-Kindern zu fördern.
Mehr erfahren: Partizipation leben. Die Praxismappe
Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz
2025
Mit detailreichen Illustrationen zeigt das Wimmelbuch, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Kinder werden beim Spielen, Lernen, Helfen, Mitbestimmen und Gemeinschaft gestalten gezeigt— also genau dann, wenn Grundrechte wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Mitbestimmung im Alltag gelebt werden. Das Buch kommt fast ohne Text aus, sodass sprachliche Barrieren überwunden werden und Menschen unterschiedlichen Alters oder mit verschiedenen Sprachkenntnissen gemeinsam erkunden können, was Kinderrechte im Alltag konkret heißen. Es richtet sich an Kinder ab etwa drei Jahren und eignet sich für Familien, Kindertagesstätten oder Schulen als pädagogisches Werkzeug, um mit Kindern über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch MINI!
Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz
2025
In dem Wimmelbuch wird kindgerecht und bildreich gezeigt, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Auf 14 Wimmelbildern werden Situationen aus Alltag, Schule, Freizeit und Gemeinschaft illustriert: Kinder beim Spielen, Lernen, gemeinschaftlichen Feiern oder sich gegenseitig helfen — und das so, dass sie ihre Meinung sagen, mitbestimmen und mitgestalten können. In dem Wimmelbuch wird weitgehend auf Text verzichtet und stattdessen mit Bildern erzählt. Das Wimmelbuch gibt Kindern und Erwachsenen Raum, um über Themen wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Mitbestimmung, Teilhabe und Zusammengehörigkeit ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder-& Jugendbildung (BKJ)
2025
Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt können überall passieren – auch in kreativen Räumen. Schutz beginnt damit, Hilfsangebote sichtbar zu machen. Das ist nicht nur präventiv wichtig, sondern zeigt auch Haltung. Wer sich mit Kinderschutz auseinandersetzt, kann sicher handeln und Betroffenen helfen.Kinderschutz vor Ort: Orientierung für alle BeteiligtenEinrichtungen aus Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit können die Materialien nutzen, um für den Schutz vor Grenzverletzungen zu sensibilisieren, Haltung zu zeigen und handlungssicher zu werden – im Verdachtsfall und darüber hinaus.Das Plakat für Fachkräfte zeigt erste Handlungsschritte, wenn der Verdacht auf sexualisierte Gewalt besteht, und unterstützt Fachkräfte der Kulturellen Bildung dabei, Verantwortung zu übernehmen und sicher zu handeln.Das Plakat für Kinder und Jugendliche thematisiert grenzverletzendes Verhalten in altersgerechter Darstellung und bestärkt junge Menschen in ihrem Recht auf Schutz, Hilfe und Beteiligung.Lokale Hilfsangebote sichtbar machenBeide Plakate bieten Raum, um einrichtungsinterne Ansprechpersonen und Beratungsstellen einzutragen. So werden bestehende Schutzangebote sichtbar und im Alltag leichter zugänglich gemacht.Weitere Informationen zum Thema www.start2act.de.Die Materialien sind im Förderprogramm „Start2Act“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) entstanden. Das Programm unterstützt Träger der Kulturellen Bildung bei der Prävention sexualisierter Gewalt. Das Programm „Start2Act“ wird finanziert von der Europäischen Union.
Mehr erfahren: Kinderschutz in der Kulturellen Bildung: Materialpaket für mehr Handlungssicherheit© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.