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Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil B – How to … Jugendbeteiligungsgremium“ wird praxisnahe Anleitung gegeben, wie Jugendbeteiligungsgremien aufgebaut, begleitet und langfristig tragfähig gestaltet werden können, indem gezeigt wird, welche Strukturen junge Menschen brauchen, um sich sicher, gehört und ernst genommen zu fühlen. Die Handreichung knüpft an die theoretischen Grundlagen aus Teil A der Publikationsreihe an und erläutert anhand der Erfahrungen mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team), wie Jugendliche als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt gewonnen, gestärkt und wirksam eingebunden werden können – von der ersten Kontaktaufnahme über verlässliche Beziehungen und transparente Kommunikation bis hin zu klaren Rahmenbedingungen, Anerkennungskultur und macht- sowie generationssensibler Haltung. Beide praxisorientierten Handreichungen (Teil B und Teil C) richten sich an Verantwortliche in Ämtern, Verwaltungen und Organisationen, die sich mit Kinder- und Jugendbeteiligung befassen und praktische Hinweise aus dem „Alltagsgeschäft“ erfahren möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: How to … Jugendbeteiligungsgremium. Junge Menschen beteiligen I Teil B
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Broschüre „Junge Menschen beteiligen – Teil A“ werden auf Grundlage einer wissenschaftlichen Gesamtauswertung die Gelingensbedingungen und Hürden qualitativ hochwertiger Partizipationsprozesse zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenarbeit mit jungen Menschen tatsächlich „auf Augenhöhe“ gelingen kann – über gute Verfahren hinaus müssen Ergebnisse weitergetragen werden und reale Einflussnahme ermöglichen. Anhand der Erfahrungen mit Jugendbeteiligungsgremien wie dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung werden praxisnahe Learnings und Empfehlungen formuliert, um Qualitätsstandards zu stärken und die Etablierung solcher Gremien zu unterstützen. Teil A ordnet diese Erkenntnisse zudem in übergeordnete fachliche Diskurse ein und stellt die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit her.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil B: How to … JugendbeteiligungsgremiumTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: Potentiale und Grenzen von Partizipation und Mitbestimmung. Junge Menschen beteiligen I Teil A
Fischer Sauerländer Verlag
2025
In dem Kinderbuch wird die fantasievolle Geschichte der kleinen Maya erzählt, die – statt wie geplant die Ferien bei ihren Großeltern zu verbringen – krank zu Hause bleibt. Niemand kann auf sie aufpassen, außer vielleicht Josi. Josi hat ein paar Tage frei – von ihrer Astronautenausbildung! Aus Mayas Kinderzimmer wird eine Raumstation und aus Maya (fast) eine Astronautin. Mit viel Kreativität und kindlichem Forschergeist erlebt sie spannende Abenteuer, die von echten Gesprächen der Autorin mit Astronaut:innen inspiriert sind. Das Buch verbindet Alltagsrealität mit Weltraumträumen und vermittelt spielerisch Wissen über das Leben im All. Es ist eine ermutigende Geschichte für Kinder ab 5 Jahren über Neugier, Selbstwirksamkeit und die Kraft der Fantasie, die besonders junge Leser:innen dazu einlädt, ihre eigenen Träume zu verfolgen.
Mehr erfahren: Die Astronautin von nebenan. Eine Reise vom Kinderzimmer ins Weltall
Sportjugend Hessen
2025
Das Poster visualisiert die zentralen Rechte von Kindern und Jugendlichen im Sport – wie Schutz, Mitbestimmung und Förderung – in einer altersgerechten, illustrierten Form. Es zeigt anschaulich, dass alle jungen Menschen ein Recht auf Respekt, Sicherheit und Teilhabe haben, etwa durch faire Behandlung, Schutz vor Gewalt und die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern. Gleichzeitig werden Erwachsene aufgefordert, diese Rechte aktiv zu achten und Räume zu schaffen, in denen sich Kinder wohlfühlen und gehört werden. Das Plakat dient als präsente Erinnerung und Gesprächsanlass in Vereinen, um eine Kultur der Achtung und des Hinsehens zu stärken.Die Druckvorlagen zu dem Plakat gibt es hier:VoderseiteRückseite
Mehr erfahren: Dein Sport – Deine Rechte
International Telecommunication Union (ITU)
2025
In diesem gemeinsamen Statement fordern die Unterzeichner:innen alle Staaten, UN-Organisationen, Unternehmen, die Zivilgesellschaft und weitere Akteur:innen auf, Künstliche Intelligenz (KI) so zu gestalten, zu entwickeln, einzusetzen und zu regulieren, dass die Rechte von Kindern geachtet, geschützt und gefördert werden. Dabei wird betont, dass Kinder als eigenständige Rechtsträger besondere Aufmerksamkeit verdienen, da ihre körperliche, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung sie besonders verletzlich macht.Das Statement verweist auf die Chancen, die KI für die Verwirklichung von Kinderrechten bietet, warnt aber auch vor Risiken – sowohl bei direkter Interaktion von Kindern mit KI-Systemen als auch durch indirekte Auswirkungen. Es fehle oft an altersgerechter KI-Kompetenz, an Schulungen für alle Beteiligten und an kindzentrierten Designansätzen. Die Unterzeichner:innen rufen dazu auf, KI-Systeme transparent, verantwortungsvoll und unter Einbindung von Kindern selbst zu gestalten. Konkrete Empfehlungen umfassen unter anderem den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung durch KI, Datenschutz, die Berücksichtigung des Kindeswohls, die Vermeidung von Diskriminierung, die Förderung von Teilhabe sowie die Stärkung von Bildung und Aufklärung über KI.Ziel ist es, KI so zu nutzen, dass durch sie die Rechte und das Wohl aller Kinder weltweit gefördert und sie gleichzeitig vor Missbrauch geschützt werden.
Mehr erfahren: Joint Statement on Artificial Intelligence and the Rights of the Child
Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0
2025
In dem Podcast geht es um das Thema Adultismus – also das Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und jungen Menschen – im Kontext von Theater und kultureller Bildung. Er basiert auf Erfahrungen aus dem partizipativen Projekt Ferienlabor Parcours der Katastrophen, bei dem Kinder und Erwachsene gemeinsam künstlerisch gearbeitet haben, und lässt junge Teilnehmende sowie Theatermacher:innen darüber sprechen, wie Beteiligung, Machtteilung und Zusammenarbeit im Theater gelingen können, wenn traditionelle hierarchische Strukturen hinterfragt werden. Moderiert wird die Folge von Jugendlichen und Erwachsenen, die ihre Perspektiven auf Mitbestimmung, Rollen, Entscheidungsmacht und die Bedeutung von ernsthafter Partizipation im kulturellen Raum austauschen.
Mehr erfahren: Machtspiele im Theater – Ein Podcast zu adultismuskritischer Praxis
Philip Meade, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2025
Die Methode des Forumtheaters kommt ursprünglich von dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal. Hier wurde sie auf den Kontext der Kinderrechte angepasst, um junge Menschen ab etwa 8 Jahren zu stärken, eigene Interessen und Kinderrechte zu erkennen und sich dafür einzusetzen. Dabei entwickeln Gruppen zuerst kurze Konfliktszenen, in denen Kinderrechte verletzt werden. Diese Szenen werden vor Publikum gespielt, das eingeladen ist, selbst aktiv einzugreifen, Ideen zur Veränderung vorzuschlagen oder sogar selbst Rollen zu übernehmen, um alternative Handlungen auszuprobieren. So erleben Teilnehmende verschiedene Perspektiven, erproben Lösungsstrategien und reflektieren gemeinsam darüber, wie reale Situationen anders gestaltet werden können – und was dies für die Umsetzung von Kinderrechten heißt.Quellen: Augusto Boal (1989) : Theater der Unterdrückten. Frankfurt a. M.: Suhrkamp; und Friderike Wilckens (2011): Forumtheater. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.bpb.de/lernen/kulturelle-bildung/60265/forumtheater.
Mehr erfahren: Methode: Forumtheater mit Kinderrechten
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS)
2025
Bei der Studie handelt es sich um eine explorative qualitative Untersuchung, bei der teil-standardisierte Gruppeninterviews mit etwa 30 Jugendlichen ab ca. 14 Jahren in offenen Jugendhilfeeinrichtungen geführt und transkribiert sowie deduktiv ausgewertet wurden, um ihre Perspektiven auf Social-Media-Nutzung und ein mögliches Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Jugendliche ein generelles Verbot ablehnen, weil soziale Medien für Alltag, Kommunikation und Information wichtig sind, sie gleichzeitig aber Risiken wie Stress, Cybermobbing oder problematische Inhalte kritisch sehen und differenzierte Schutz- und Mindestalterlösungen bevorzugen.
Mehr erfahren: „Wenn man uns fragen würde…“ Explorative Studie zur Social-Media-Nutzung von jungen Menschen
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2025
In dieser Folge spricht Kita-Koordinatorin Vanessa Breuer über ein besonders wichtiges Thema mit Kitaleiterin Jennifer Miehe-Gruhn: Kinderrechte. Was genau sind Kinderrechte, warum sind sie so essenziell, und wie setzen wir sie in unserem Kindergarten um? Außerdem werfen wir einen Blick auf das Karnevalsmotto 2025: „Wir Pänz haben Rechte“ – was bedeutet das eigentlich für die Kinder? Hört rein und erfahrt, welche spannenden Ideen und Vorstellungen die Kinder dazu haben!Musik im Podcast:Carnival De Brazil von Doug MaxwellBarroom Ballet – Silent Film Light von Kevin MacLeodCute Avalanche von RKVCProduktion:Fröbel-Kindergarten An den Clouthwerken, Köln
Mehr erfahren: CLOUTHcast: Kinderrechte und Karneval
Jugend vertritt Jugend Nordrhein Westfalen (JvJ NRW)
2025
Die Broschüre sammelt aus der Perspektive junger Menschen Kinderrechte als praxisrelevante Leitlinien für Fachkräfte in der stationären Jugendhilfe. Sie listet zentral Rechte nach der UN-Kinderrechtskonvention (z. B. Schutz und Sicherheit, gewaltfreie Erziehung, Gesundheit, Bildung, Gleichheit, Meinungs- und Beteiligungsrechte, Schutz der Privatsphäre, Beschwerderechte) und erklärt, wie Betreuer:innen diese im Alltag beachten und umsetzen sollten. Die Broschüre zeigt, wie respektvolle Zusammenarbeit, Mitbestimmung, Schutz vor Diskriminierung und Beteiligung im Hilfeplanverfahren zur Stärkung der Rechte junger Menschen beitragen und gibt Beispiele für gute und schlechte Praxis aus Sicht der Betreuten.
Mehr erfahren: Der*die perfekte Betreuer*in© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.