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Verlag Herder
2019
Fehlverhalten pädagogischer Fachkräfte kommt, in unterschiedlicher Intensität und Häufigkeit, in jeder Kita vor und darf keinesfalls ignoriert werden. Das Buch thematisiert alle Formen von Gewalt durch pädagogische Fachkräfte gegen Kinder und zeigt Wege zu möglichen Konsequenzen und einem verantwortungsvollen Umgang auf. Die rechtlichen Grundlagen wie in der EU-Grundrechtecharta, der UN-Kinderrechtskonvention und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz werden ebenfalls in den Blick genommen. Inklusive Gesprächsleitfäden, Impulsen zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes und Checklisten für eine Kita als sicherer Ort für Kinder.
Mehr erfahren: Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verhindern. Die Kita als sicherer Ort für Kinder.
Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB)
2025
Dienste wie ChatGPT, DALL-E oder Midjourney ermöglichen es, Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos mit Künstlicher Intelligenz herzustellen. Im alltäglichen Umgang werden KI-Systeme hauptsächlich für kreative Prozesse und beim Umgang mit Sprache genutzt: zum Ausformulieren, Übersetzen und Prüfen von Texten oder um Bilder, Musik und Videos auf der Basis von Text-Prompts zu generieren. Mit der vorliegenden Arbeitshilfe sollen Akteur:innen der politischen Bildung dabei unterstützt werden, den Einsatz von KI-Systemen bewusst anzugehen. Der rechtliche Rahmen wird dargestellt und es wird auf ethische Fragen, Urheberrecht, Deep Fakes und nicht beabsichtigte Datenabflüsse eingegangen. Weiterhin wird eine detaillierte Checkliste für den Einsatz von KI bei Trägern und Einrichtungen bereitgestellt. Die als PDF verfügbare Broschüre wird durch eine Online-Version ergänzt, die fortlaufend aktualisiert wird. Beide Versionen können über den externen Link abgerufen werden.
Mehr erfahren: Künstliche Intelligenz verstehen und nutzen. Arbeitshilfe zum Einsatz von KI in Organisationen und Bildungsarbeit
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2023
Das Material richtet sich an pädagogische Lehrkräfte und Lehrer:innen, die die Kinderrechte in ihren Lehreinheiten thematisieren wollen. Zehn Aktionen, die die teilnehmenden Kinder selbst planen, gestalten und umsetzen können, bieten kreative Möglichkeiten, Kinderrechte in der Schule, im Hort oder in der außerschulischen Bildungsarbeit aufzugreifen. Die Aktionen sind mit Kindern von Klasse 1 bis 6 durchführbar und können dem Alter entsprechend angepasst werden. Durch die öffentlichkeitswirksamen Aktionen werden die Kinderrechte bekannt gemacht und die teilnehmenden Kinder darin bestärkt, sich für ihre Rechte einzusetzen. Beispiele für die vorgestellten Aktionen sind: eine Kinderrechte-Ausstellung auf die Beine stellen, Erklärfilme mit Legetrick-Technik zu Kinderrechten erstellen, ein riesiges Kinderrechte-Kreidebild im öffentlichen Raum malen, einen Kinderrechte-Flasmob veranstalten und Kinderrechte-Stühle gestalten.
Mehr erfahren: Kinderrechte in Schule und Hort. 10 Ideen für Aktionen rund um die Kinderrechte
jugendgerecht.de
2019
Methodensammlung für mehr Jugendgerechtigkeit In der Werkzeugbox findet sich eine breite Auswahl an Materialien und Methoden, die beim Engagement für einen jugendgerechten Ort hilfreich sind. In verschiedenen Handlungsfeldern empfehlen wir praktische Tools, theoretisches Hintergrundwissen und Argumentationsstützen – ausgewählt für Politik und Verwaltung, für Fachkräfte in der Jugendarbeit und für Jugendliche selbst. Die Toolbox wird kontinuierlich ergänzt.
Mehr erfahren: Werkzeugbox „Jugend gerecht werden“
Deutsches Komitee für UNICEF e.V.
2007, 2011, 2014, 2017, 2022
Unicef stellt verschiedene Ausstellungen zu kinderrechtlichen Themen zur Ausleihe und zum Download bereit. Die Ausstellungen haben thematische Schwerpunkte wie zum Beispiel der Krieg in der Ukraine, Kinderrechte, Gewalt, Kindersoldaten und Wasser für alle. Die Ausstellungen enthalten zumeist Fotografien oder Karikaturen und Texte zu den jeweiligen Themen. Die Ausstellungen können zur Sensibilisierung für die Kinderrechte im Allgemeinen und einzelne kinderrechtliche Themenfelder in der Schule, im Jugendclub, im Gemeindehaus und in weiteren Kontexten genutzt werden.
Mehr erfahren: Unicef-Ausstellungen zu Kinderrechten
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) / Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
2023
Wie erinnern junge Menschen in Deutschland an den Nationalsozialismus? Welche Rolle spielen Diskriminierung und Erinnerungskultur in ihrem Alltag? Mit der Studie sollen die Anliegen und Bedarfe junger Menschen erforscht werden, um diese in der historisch-politischen Bildungsarbeit mit jungen Menschen in Deutschland aufzugreifen. Die MEMO-Jugendstudie 2023 erweitert die bisher durchgeführten MEMO-Erhebungen von 2018 bis 2022 um die Gruppe junger Menschen. Für Jugendliche sind der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg zentral für die Erinnerungskultur in Deutschland. Die Website kann über den externen Link aufgerufen werden. Dort findet sich die Studie, Infografiken und ein Video mit den wichtigsten Ergebnissen aus der Studie. Für die Studie wurden im Herbst 2021 in einer ersten Befragung 3485 junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren online befragt. Im Herbst 2022 wurden die Teilnehmer:innen zu einer erneuten Befragung eingeladen, an der 838 Personen teilnahmen.
Mehr erfahren: MEMO – Jugendstudie zur Erinnerungskultur in Deutschland
Anne Frank Zentrum
2022
In der deutschen Gesellschaft sind antisemitische Vorurteile und Diskriminierungen sehr verbreitet. Bereits in der Grundschule kommen Kinder immer häufiger in Kontakt mit antisemitischen Aussagen und Bildern. Ziel der vorliegenden Handreichung ist es, pädagogische Fachkräfte und Leher:innen in einem proaktiven Umgang mit Antisemitismus zu unterstützen und ihnen Hinweise zum Vorgehen bei antisemitischen Vorfällen in der Grundschule an die Hand zu geben. Kinder sollen in ihrem Handeln, Denken und ihren Fähigkeiten bestärkt werden, gegen Diskriminierung einzutreten. In der Handreichung finden sich Methoden und Zugänge zur Auseinandersetzung mit antisemitischen Stereotypen und Diskriminierung. Es werden Möglichkeiten altersgerechter Zugänge zu den nationalsozialistischen Verbrechen aufgezeigt. Mit Hintergrundwissen, Methoden und Hinweisen zu weiterführenden Materialien und außerschulischen Lernorten.
Mehr erfahren: Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule
Bayerischer Rundfunk
2020
In dem Podcast Die Befreiung geht es um die letzten Tage und Wochen des 2. Weltkriegs. In den Folgen wird diese Zeit aus der Perspektive von jungen Menschen erzählt, die von den Nationalsozialist:innen in Konzentrationslager (KZ) deportiert wurden und auf ihre Befreiung warten. Beim letzten Zählappell vor der Befreiung des KZ Dachau waren allein 1057 Gefangene unter 18 Jahren inhaftiert und 300 Frauen mit Kindern. Viele Jugendliche machten sich bei der Einlieferung älter als sie waren, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, daher ist von einer hohen Dunkelziffer Minderjähriger in den Konzentrationslagern auszugehen. In den Podcasts werden zum Beispiel die Geschichten der Brüder Marcel, Danielle und Guilbert Durnez erzählt, die damals 16, 18 und 20 Jahre alt waren. Sie wurden als politische Häftlinge erst ins KZ Auschwitz, dann ins KZ Buchenwald und schließlich ins KZ Flossenbürg deportiert, wo sie zu Zwangsarbeit in einem Flugzeugwerk und einem Steinbruch gezwungen wurden. Oder die Geschichte des 16-jährigen Ben Lesser und seinem älteren Cousin, die in dem so genannten Todeszug vom KZ Buchenwald zum KZ Dachau deportiert wurden. In den Beschreibungen der jungen Menschen wird von dem Alltag in den Konzentrationslagern erzählt, von der Arbeit, zu der die jungen Menschen gezwunden wurden, von ihren Gedanken und Wünschen. Die Podcasts eignen sich zur Beschäftigung mit dem Alltag und der Lebenswelt von jungen Menschen, die während des 2. Weltkrieges von den Nationalsozialist:innen verfolgt wurden. Weitere Anknüpfungspunkte zur pädagogischen Arbeit bieten die Quellen der einzelnen Podcastfolgen sowie das Angebot eines virtuellen Rundgangs über die KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Rundgang erzählt die Geschichte der Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner und bezieht interaktiv historische Fotos und Aufzeichnungen von Augenzeug:innen mit ein.
Mehr erfahren: Die Befreiung
Klett Kinderbuch
2022
Hallo, du! Weißt du, wer ich bin? Ich bin dein komisches Gefühl. Du siehst mich nicht, aber ich bin trotzdem da. Denn ich passe auf dich auf. Damit du merkst, wenn etwas nicht stimmt. Damit du nein sagst, wenn nötig. Oder dir Hilfe holst. Ein Kraftbuch für alle Kinder
Mehr erfahren: Das komische Gefühl
Beltz Juventa Verlag
2019
Das Buch widmet sich den Themen Bildung im Kindesalter und kulturelle, außerschulische Bildung in Kindermuseen. Hierfür schaut die Autorin auf pädagogische Konzepte einer spielerischen Lernumgebung, denen sich nordamerikanische Kindermuseen verpflichtet haben. Welche theoretischen Debatten haben zur Entstehung dieser Konzepte beigetragen und wie haben sich Kindermuseen in Nordamerika entwickelt? Die Autorin nutzt die geschichtliche Betrachtung, um aktuelle Diskurse zum Beispiel um lebenslanges Lernen und um zukunftsträchtige Kompetenzen in diesem Kontext einzuordnen. Überdies bietet die Betrachtung sowie die Beispiele guter Praxis in dem Buch Inspirationen für die zukünftige Gestaltung kindgerechter außerschulischer Bildung. Das Buch richtet sich an Museums- und Kindheitspädagog:innen.
Mehr erfahren: Außerschulisches Lernen in Kindermuseen. Museumspädagogische Konzepte in den USA© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.