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  • Ein Kind gibt Schafen in einem Stall Stroh mit einer Mistgabel.

    Warum Kinderarbeit in Deutschland ein unbeachtetes Problem ist

    Deutschlandfunk

    2025

    Kinderarbeit wird in Deutschland oft übersehen, obwohl sie auch hier ein relevantes Thema ist. Trotz strenger gesetzlicher Regelungen – etwa dem Jugendarbeitsschutzgesetz, das nur leichte Tätigkeiten für Kinder über 13 Jahren erlaubt – arbeiten viele Kinder mehr als erlaubt, besonders in Bereichen wie Landwirtschaft, Gastronomie und Pflege. Studien zeigen, dass viele Kinder gesetzeswidrige Arbeiten verrichten, z. B. Nachtarbeit oder Tätigkeiten mit gefährlichen Maschinen. Ein neues Problemfeld sind zudem Kinder, die von ihren Eltern als „Familieninfluencern“ im Netz präsentiert werden. Kinderrechtsorganisationen wie Terre des Hommes und das Deutsche Institut für Menschenrechte fordern eine Reform der gesetzlichen Regelungen, mehr Aufklärung und Beteiligung von Kindern selbst. Die Bundesregierung sieht aktuell jedoch keinen Änderungsbedarf im Jugendarbeitsschutzgesetz.

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  • Icons von Menschen, einem Smartphone, einer Zielscheibe und einem Paragraf.

    Jugendringe gründen. Jugendringe reaktivieren

    Landesjugendring NRW e.V.

    2023

    Jugendringe vertreten die Interessen ihrer Mitgliedsorganisationen und die von Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen. Jugendringe sind Zusammenschlüsse von Jugendverbänden und -organisationen vor Ort. Sie bringen die Perspektiven junger Menschen in die Politik ein. Junge Menschen organisieren sich ehrenamtlich in Jugendorganisationen und -verbänden und bringen sich mit und für Themen ein, die ihnen wichtig sind. Die Aufgabe der Förderung von Jugendringen liegt bei den Kommunen. In der Broschüre werden Aspekte, die zur Gründung oder Reaktivierung eines Jugendrings wichtig sind, näher beschrieben: die rechtlichen Grundlagen, Aufgaben und Zielen, Zusammenarbeit, Themen, kommunale Akteur:innen, formale Voraussetzungen, Finanzen und Personal, Vorstand und Team, Aufgabenverteilung und Arbeitsweisen, gute Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung, Sichtbarkeit vor Ort und Öffentlichkeitsarbeit. Diese Broschüre soll kommunale Akteur:innen dazu motivieren, sich vor Ort zusammenzuschließen und einen Jugendring zu gründen oder zu reaktivieren.

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  • Eine Gruppe von verschieden aussehenden jungen Menschen unterhält sich angeregt.

    lebensweltnah & partizipativ. Mit Peer Education gesellschaftliche Vielfalt und Demokratie fördern

    Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

    2019

    Wie können junge Menschen in ihren demokratischen Kompetenzen und den Wert gesellschaftlicher Vielfalt gestärkt werden? Gleichaltrige Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, werden oft als authentische Wissensvermittler:innen wahrgenommen. Die in dieser Broschüre vorgestellten Organisationen setzen in ihrer pädagogischen Arbeit daher auf den Ansatz der Peer Education. Peer Education ist ein Ansatz aus der Pädagogik und meint, dass Menschen, die Lebenswelten teilen und ähnliche Erfahrungen gemacht haben, miteinander und voneinander lernen. Die Peers erhalten Unterstützung bei der Erarbeitung und Vermittlung von Themen. Die vorgestellten Projekte und Erfahrungen der Peer Education kommen zum Beispiel aus der historisch-politischen Jugendarbeit. In den Kapiteln werden die vorgestellten Peer Projekte im Hinblick auf Aspekte der Partizipation und Verantwortung, der Lernorte und Freiwilligkeit, der Zielgruppen und der Nachhaltigkeit der Vorhaben betrachtet. Die Beiträge umfassen Themen wie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Antiziganismus, religiöse Vielfalt und Radikalisierungsprävention, Demokratiestärkung, den Ausbau von Informations-, Kommunikations- und Netzwerkstrukturen sowie Jugendpartizipation im europäischen Kontext. Die Broschüre richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteur:innen und Multiplikator:innen, die pädagogische Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Vielfalt und Demokratieförderung suchen. Weiterhin bietet das Heft Praxiseinblicke in Projekte, die den Ansatz der Peer Education seit vielen Jahren umsetzen.

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  • Onlinekarte mit vielen Wegmarkern auf Ländern wie Deutschland und Polen.

    Hachschara als Erinnerungsort

    Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V.

    2022

    Das Wort Hachschara ist Hebräisch und heißt übersetzt Tauglichmachung oder Vorbereitung. Mit Hachschara ist eine landwirtschaftliche, gärtnerische, handwerkliche oder hauswirtschaftliche Berufsausbildung junger Jüdinnen und Juden gemeint. Nach der Ausbildung sollte die Auswanderung nach Palästina erfolgen und dort ein Leben in einer Kibbuz-Gemeinschaft geführt werden. Die Ausbildungen wurden seit dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland durchgeführt. Die Hachschara ging von der jüdischen Jugendbewergung aus. Viele tausend Jugendliche gelang durch die Hachschara in den 1930er Jahren die Flucht aus Deutschland. Die Online-Datenbank bietet Informationen zu den Hachschara-Stätten und eine Übersicht auf einer Landkarte.

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  • Plakat für ein Barcamp in Hadamar im Jahr 2024.

    LaG-Magazin – Lernen aus der Geschichte 10/2024: Digital History and Memory. Wie erinnern wir an die Verbrechen des Nationalsozialismus?

    Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.

    2024

    Aktuelle Ausgabe In der aktuellen Ausgabe des LaG-Magazins wird auf die Debatte digitaler Vermittlung als Bestandteil der Erinnerung an NS-Verbrechen geschaut. Welche Herausforderungen zeigen sich in der digitalen Erinnerungskultur? Wie lassen sich diese wirkungsvoll angehen? In dem Heft geht es um praktische und ethische Perspektiven, zielgruppenorientiertes Marketing und die Nutzung von TikTok in der digitalen Gedenkstättenarbeit. Aus der Praxis wird die digitale Arbeit verschiedener Gedenkstätten zu der "Aktion T4" vorgestellt, Zugänge zu NS-Erinnerungsarbeit über digitale Spiele sowie die Websites "Geschichte inklusiv" der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde Brandenburg an der Havel und "IWitness" als deutschsprachige didiaktische Plattform des Visual History Archives. Zum Magazin Das LaG-Magazin Lernen aus der Geschichte enthält aktuelle Informationen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit. Das Magazin erscheint monatlich und erscheint jeweils mit einem Schwerpunktthema. Zu diesem finden sich Diskussionsbeiträge, Praxisberichte sowie Rezensionen von Materialien für die Bildungsarbeit. Heft-Archiv Das kostenfreie Heft-Archiv gibt es hier.

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  • Verschiedenfarbige Pinselstriche, die ineinander übergehen.

    Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verhindern. Die Kita als sicherer Ort für Kinder.

    Verlag Herder

    2019

    Fehlverhalten pädagogischer Fachkräfte kommt, in unterschiedlicher Intensität und Häufigkeit, in jeder Kita vor und darf keinesfalls ignoriert werden. Das Buch thematisiert alle Formen von Gewalt durch pädagogische Fachkräfte gegen Kinder und zeigt Wege zu möglichen Konsequenzen und einem verantwortungsvollen Umgang auf. Die rechtlichen Grundlagen wie in der EU-Grundrechtecharta, der UN-Kinderrechtskonvention und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz werden ebenfalls in den Blick genommen. Inklusive Gesprächsleitfäden, Impulsen zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes und Checklisten für eine Kita als sicherer Ort für Kinder.

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  • Übersicht der Website mit verschiedenen Werkzeugen für die Jugendarbeit.

    Werkzeugbox „Jugend gerecht werden“

    jugendgerecht.de

    2019

    Methodensammlung für mehr Jugendgerechtigkeit In der Werkzeugbox findet sich eine breite Auswahl an Materialien und Methoden, die beim Engagement für einen jugendgerechten Ort hilfreich sind. In verschiedenen Handlungsfeldern empfehlen wir praktische Tools, theoretisches Hintergrundwissen und Argumentationsstützen – ausgewählt für Politik und Verwaltung, für Fachkräfte in der Jugendarbeit und für Jugendliche selbst. Die Toolbox wird kontinuierlich ergänzt.

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  • Übersicht mit Bildern zu Ausstellungen von Unicef über Kinder und ihre Rechte.

    Unicef-Ausstellungen zu Kinderrechten

    Deutsches Komitee für UNICEF e.V.

    2007, 2011, 2014, 2017, 2022

    Unicef stellt verschiedene Ausstellungen zu kinderrechtlichen Themen zur Ausleihe und zum Download bereit. Die Ausstellungen haben thematische Schwerpunkte wie zum Beispiel der Krieg in der Ukraine, Kinderrechte, Gewalt, Kindersoldaten und Wasser für alle. Die Ausstellungen enthalten zumeist Fotografien oder Karikaturen und Texte zu den jeweiligen Themen. Die Ausstellungen können zur Sensibilisierung für die Kinderrechte im Allgemeinen und einzelne kinderrechtliche Themenfelder in der Schule, im Jugendclub, im Gemeindehaus und in weiteren Kontexten genutzt werden.

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  • In drei Kreisen ist ein Porträtfoto, eine Menora und ein Feuerlöscher zu sehen.

    Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule

    Anne Frank Zentrum

    2022

    In der deutschen Gesellschaft sind antisemitische Vorurteile und Diskriminierungen sehr verbreitet. Bereits in der Grundschule kommen Kinder immer häufiger in Kontakt mit antisemitischen Aussagen und Bildern. Ziel der vorliegenden Handreichung ist es, pädagogische Fachkräfte und Leher:innen in einem proaktiven Umgang mit Antisemitismus zu unterstützen und ihnen Hinweise zum Vorgehen bei antisemitischen Vorfällen in der Grundschule an die Hand zu geben. Kinder sollen in ihrem Handeln, Denken und ihren Fähigkeiten bestärkt werden, gegen Diskriminierung einzutreten. In der Handreichung finden sich Methoden und Zugänge zur Auseinandersetzung mit antisemitischen Stereotypen und Diskriminierung. Es werden Möglichkeiten altersgerechter Zugänge zu den nationalsozialistischen Verbrechen aufgezeigt. Mit Hintergrundwissen, Methoden und Hinweisen zu weiterführenden Materialien und außerschulischen Lernorten.

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  • Drei junge Männer mit Häftlingskleidung stehen mit einem US-Soldat vor einem KZ.

    Die Befreiung

    Bayerischer Rundfunk

    2020

    In dem Podcast Die Befreiung geht es um die letzten Tage und Wochen des 2. Weltkriegs. In den Folgen wird diese Zeit aus der Perspektive von jungen Menschen erzählt, die von den Nationalsozialist:innen in Konzentrationslager (KZ) deportiert wurden und auf ihre Befreiung warten. Beim letzten Zählappell vor der Befreiung des KZ Dachau waren allein 1057 Gefangene unter 18 Jahren inhaftiert und 300 Frauen mit Kindern. Viele Jugendliche machten sich bei der Einlieferung älter als sie waren, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, daher ist von einer hohen Dunkelziffer Minderjähriger in den Konzentrationslagern auszugehen. In den Podcasts werden zum Beispiel die Geschichten der Brüder Marcel, Danielle und Guilbert Durnez erzählt, die damals 16, 18 und 20 Jahre alt waren. Sie wurden als politische Häftlinge erst ins KZ Auschwitz, dann ins KZ Buchenwald und schließlich ins KZ Flossenbürg deportiert, wo sie zu Zwangsarbeit in einem Flugzeugwerk und einem Steinbruch gezwungen wurden. Oder die Geschichte des 16-jährigen Ben Lesser und seinem älteren Cousin, die in dem so genannten Todeszug vom KZ Buchenwald zum KZ Dachau deportiert wurden. In den Beschreibungen der jungen Menschen wird von dem Alltag in den Konzentrationslagern erzählt, von der Arbeit, zu der die jungen Menschen gezwunden wurden, von ihren Gedanken und Wünschen. Die Podcasts eignen sich zur Beschäftigung mit dem Alltag und der Lebenswelt von jungen Menschen, die während des 2. Weltkrieges von den Nationalsozialist:innen verfolgt wurden. Weitere Anknüpfungspunkte zur pädagogischen Arbeit bieten die Quellen der einzelnen Podcastfolgen sowie das Angebot eines virtuellen Rundgangs über die KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Rundgang erzählt die Geschichte der Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner und bezieht interaktiv historische Fotos und Aufzeichnungen von Augenzeug:innen mit ein.

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