Hachschara als Erinnerungsort

Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V.

Erscheinungsjahr
2022

Autor:innen
Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V. (Potsdam), DFG-Projekt: Zwischen Alija und Flucht. Jüdische Jugendbünde und zionistische Erziehung unter dem NS-Regime und im vorstaatlichen Israel 1933–1945 (Braunschweig), Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin)

Sprache
Deutsch, Englisch

Art des Medium
Bild & Darstellung, Website

Bildungsbereiche
Berufsbildende Schule, Kulturelle und außerschulische Bildung, Studium, Weiterführende Schule

Themenfelder
Demokratiebildung, Diskriminierungsverbot, Flucht & Ausbeutung

Das Wort Hachschara ist Hebräisch und heißt übersetzt Tauglichmachung oder Vorbereitung. Mit Hachschara ist eine landwirtschaftliche, gärtnerische, handwerkliche oder hauswirtschaftliche Berufsausbildung junger Jüdinnen und Juden gemeint. Nach der Ausbildung sollte die Auswanderung nach Palästina erfolgen und dort ein Leben in einer Kibbuz-Gemeinschaft geführt werden. Die Ausbildungen wurden seit dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland durchgeführt. Die Hachschara ging von der jüdischen Jugendbewergung aus. Viele tausend Jugendliche gelang durch die Hachschara in den 1930er Jahren die Flucht aus Deutschland.

Die Online-Datenbank bietet Informationen zu den Hachschara-Stätten und eine Übersicht auf einer Landkarte.