Merkliste Material einreichen

Kinderrechte und Intersektionalität

Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte finden in dem Materialpaket zu Kinderrechten und Intersektionalität Fachinformationen, Arbeitsmaterialien, Broschüren, Kinder- und Jugendbücher, Methoden, Filme und Impulse zur Erweiterung der eigenen Kompetenz sowie zur Gestaltung von diskriminierungssensiblen Bildungseinheiten.


Screenshot mit dem Text des Dossiers

Intersektionale Perspektiven im Film: Nicht nur das Eine sein

Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)

2024

In dem Dossier geht es darum, wie Kinder- und Jugendfilme Migration aus intersektionaler Perspektive darstellen und unterschiedliche Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus oder Queerfeindlichkeit zusammendenken. Im Mittelpunkt steht eine Auswahl an Filmen, in denen marginalisierte Figuren nicht stereotyp oder defizitär gezeigt, sondern ihre Perspektiven, Handlungsmacht und vielfältigen Identitäten sichtbar gemacht werden. Diese Dimensionen können in Lehreinheiten zu den Filmen mit jungen Menschen thematisiert werden. In der Auwahl sind Filme enthalten, die für ein junges Publikum von 10 bis 16 Jahren empfohlen werden.

Mehr erfahren: Intersektionale Perspektiven im Film: Nicht nur das Eine sein

Deckblatt mit Titel und einem bunten Pfeil

Gesundheit & Bildungsgerechtigkeit: Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule

Deutsches Rotes Kreuz e.V.

2019

In der Expertise erhalten pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und weitere Akteur:innen im Bildungs- und Sozialbereich fachliche und praxisbezogene Impulse für eine gesundheits- und resilienzfördernde Schul- und Organisationsentwicklung. Resilienzförderung im schulischen Kontext wird dabei aus biologisch-neurowissenschaftlicher Sicht, aus diversitäts- und diskriminierungskritischer sowie körper- und bewegungsbezogener Perspektive betrachtet. 

Mehr erfahren: Gesundheit & Bildungsgerechtigkeit: Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule

Buchcover mit Titel und grafischer Gestaltung

Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen

Andreas Foitzik, Lukas Hezel

2019

Der Band bietet eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Einführung in das Konzept der diskriminierungskritischen Schule: Es werden zentrale Themen wie Antidiskriminierung, Inklusion und Rechtsextremismusprävention verbunden und gezeigt, wie Schulen ihren demokratischen Auftrag erfüllen und gerechte Bildungsteilhabe – insbesondere für Schüler:innen mit Fluchterfahrung – ermöglichen können. Dabei werden theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Ansätzen, Interviews und Beispielen aus Schule und Bildungsarbeit verknüpft, um konkrete Impulse für eine diskriminierungskritische Weiterentwicklung von Schule zu geben.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum zweiten Band, dem Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule.

Mehr erfahren: Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen

Buchcover mit Titel und grafischer Gestaltung

Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule

Andreas Foitzik, Marc Holland-Cunz, Clara Riecke

2019

Das Praxisbuch bietet eine praxisorientierte Einführung in die Entwicklung einer diskriminierungskritischen Schule, die Diskriminierung systematisch erkennt und ihr aktiv entgegenwirkt. Es werden theoretische Grundlagen mit konkreten Handlungsansätzen verbunden und gezeigt, wie die Handlungsfelder Antidiskriminierung, Inklusion bzw. Interkulturelle Öffnung und Rechtsextremismus-Prävention in der schulischen Praxis als gemeinsame Aufgabe von Schule und Partner:innen aus Jugendsozialarbeit und politischer Bildung zusammengedacht werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Methoden, Reflexionsimpulse und Qualitätsstandards, die pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, eine demokratische Schulkultur aufzubauen, die auf Teilhabe, Anerkennung und die kritische Reflexion eigener Strukturen und Haltungen ausgerichtet ist.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum ersten Band Diskriminierungskritische Schule – Einführung in theoretische Grundlagen.

Mehr erfahren: Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule

Fünf junge Menschen stehen vor einem alten verlassenen Haus

Unsa Haus und andere Geschichten

NoNo Verlag, edition assemblage

2020

In dem Kinderbuch wird in sechs Geschichten vom Alltag und den Erlebnissen von fünf befreundeten Kindern erzählt: davon, wie sie ein verlassenes Haus entdecken und Pläne machen, in dem Haus zu leben, über Träume und Alpträume, den Einzug bei der Schwester und eine gemeinsame Party. In den Geschichten werden bewusst vielfältige Lebensrealitäten gezeigt: Unterschiedliche Familienformen, Identitäten und Hintergründe werden nebeneinander dargestellt. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Fantasie und persönliche Erfahrungen der Kinder, zugleich soll das Buch zum Gespräch anregen und Kinder darin bestärken, sich selbst anzunehmen und Vielfalt als selbstverständlich wertzuschätzen. Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren.

Mehr erfahren: Unsa Haus und andere Geschichten

Verschiedene Menschen begegnen sich auf dem Buchcover.

Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?

Klett Kinderbuch

2025

 „Klassenbuch – Wer gewinnt im Spiel des Lebens?“ ist ein kindgerecht gestaltetes Sachbuch über Klassismus. Es nutzt die Alltagserfahrungen einer Grundschulklasse, um zu zeigen, wie soziale Ungleichheiten und Unterschiede in Herkunft, Sprache, Essen, Wohnen oder kulturellen Gewohnheiten unbemerkt Chancen und Lebenswege beeinflussen können. Anhand von Beispielen und illustrierten Szenen macht das Buch nachvollziehbar, wie soziale Klassen entstehen und warum es wichtig ist, diese Ungerechtigkeiten früh zu erkennen und darüber ins Gespräch zu kommen. Für die Beschäftigung mit dem Thema Klassismus mit Kindern ab 8 Jahren mit einer pädagogischen Begleitung geeignet.

Mehr erfahren: Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?

Buchcover in Dunkel- und Hellblau mit Buchtitel, Herausgeber:innen und Verlag.

Intersektionale Pädagogik. Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis

Lena Staab, Sina Isabel Freund, Mai-Anh Boger, Lizenz: CC-BY

2026

Der Band bietet einen interdisziplinären Überblick darüber, wie das Konzept der Intersektionalität – also das Zusammenwirken verschiedener Ungleichheits- und Diskriminierungsverhältnisse  wie z. B. Geschlecht, Herkunft, Klasse, Behinderung – in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis aufgegriffen wird. Die Beiträge analysieren aus unterschiedlichen fachlichen und praktischen Perspektiven, wie sich intersektionales Denken in verschiedenen Handlungsfeldern, Lebensphasen und Institutionen etabliert hat und welche Konsequenzen sich daraus für eine diskriminierungskritische Pädagogik ergeben. Dabei werden zentrale Begriffe geklärt, bestehende Ansätze kritisch reflektiert und offene Fragen diskutiert, insbesondere ob und wie eine „intersektionale Pädagogik“ als eigenständiges Konzept sinnvoll gefasst werden kann.Der Band ist kostenfrei im Format EPUB verfügbar.

Mehr erfahren: Intersektionale Pädagogik. Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis

Erste Seite des Artikels mit Überschrift und Text.

Intersektionalität als Bezugspunkt in Jugendarbeit und politischer Bildung? Herausforderungen eines beweglichen Modells

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)

2019

In der Expertise geht es darum, dass soziale Ungleichheiten wie Rassismus, Klassismus oder Sexismus häufig nicht isoliert, sondern gleichzeitig und miteinander verflochten wirken (Intersektionalität). Es wird aufgezeigt, wie das Konzept der Intersektionalität genutzt werden kann, um Jugendarbeit und politische Bildung sensibler für unterschiedliche Lebensrealitäten zu gestalten. Gleichzeitig wird betont, dass die praktische Umsetzung herausfordernd ist, da komplexe Machtverhältnisse berücksichtigt werden müssen und pädagogische Ansätze flexibel bleiben sollten, um Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Mehr erfahren: Intersektionalität als Bezugspunkt in Jugendarbeit und politischer Bildung? Herausforderungen eines beweglichen Modells

Deckblatt mit Titel und Herausgeber:innen

Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung

Raphael Bak, Claudia Machold

2022

In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.

Mehr erfahren: Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung

Deckblatt mit Überschrift und Logos.

Wege zu einer intersektionalen und inklusiven pädagogischen Praxis in der Begleitung von Kindern und Familien mit Fluchterfahrung

Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen der Stiftung Universität Hildesheim, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

2025

Die Arbeitsmaterialien für die fallorientierte Lehre zeigen auf, dass Flucht- und Migrationserfahrungen ein zentraler Bestandteil der Lebensrealität vieler Kinder in Deutschland sind und eine diskriminierungskritische, inklusive Ausrichtung der Kindheitspädagogik nötig ist. Theoretische Grundlagen zu Flucht, Migration, Kindheitsbildern und Rassismuskritik werden mit intersektionalen Perspektiven verbunden, ohne die Handlungsmacht von Kindern aus dem Blick zu verlieren. Anhand ethnografisch fundierter Fallvignetten und didaktischen Anregungen werden Einblicke in die Lebenswelten geflüchteter Kinder gegeben und konkrete Zugänge für die pädagogische Arbeit aufgezeigt. Dozierende und pädagogische Fachkräfte, die zu Fluchtmigration, Kindheit und Pädagogik arbeiten, sollen mit den Materialien in ihrer diversitätsbewussten und machtkritischen Praxis gestärkt werden.

Mehr erfahren: Wege zu einer intersektionalen und inklusiven pädagogischen Praxis in der Begleitung von Kindern und Familien mit Fluchterfahrung

Deckblatt mit grün-orange-rotem Farbverlauf

Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen

Waldschlösschen Verlag

2020

In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.

Mehr erfahren: Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen

Screenshot mit Bildern junger Menschen zum Thema Vielfalt.

zwischentöne. Materialien für Vielfalt im Klassenzimmer

Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut; Lizenz: CC BY-NC-ND

2022

Auf zwischentöne werden multimedial aufbereitete Unterrichtsmodule für die Sekundarstufen I und II in Fächern wie Politik, Geschichte, Ethik/Religion und Geografie kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Module gliedern sich in drei Themenfelder: Identitäten – Wer ist „wir“?, Deutsche Geschichte und globale Verflechtungen sowie Religionen & Weltanschauungen. Die Unterrichtsmodule unterstützen Lehrkräfte dabei, multiperspektivische, lebensnahe Unterrichtseinheiten zu gestalten, die Schüler:innen zu kritischer Reflexion über Diversität, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Zusammenhänge anregen.Module zu Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung, unterschiedlichen Diskriminierungsformen und Rollenbildern finden sich zum Beispiel unter dem Thema Identitäten. Das Themenfeld Deutsche Geschichte und globale Verflechtungen enthält beispielsweise Unterrichtsmodule wie Deutsch-polnische Migrationsgeschichten, Postkolonial Erinnern und Extremismus. Im Themenfeld Religionen & Weltanschauungen finden sich u.a. Module zum Umgang mit Bildern im Islam, zur Auseinandersetzung mit radikal-religiösen Strömungen und der Vielfalt religiöser Traditionen.

Mehr erfahren: zwischentöne. Materialien für Vielfalt im Klassenzimmer

Buchcover mit roten und orangen Streifen

Partizipation aus der Sicht von Mädchen* denken

Beltz Juventa

2025

In dem Buch geht es um die Bedeutung der Beteiligung von Mädchen* an gesellschaftlichen Prozessen und politischen Entscheidungen. Die Autor:innen untersuchen, wie Mädchen* in verschiedenen Kontexten – sei es in städtischen oder ländlichen Räumen, in Jugendgremien oder in der politischen Bildung – beteiligt sind und welche Herausforderungen dabei bestehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei intersektionalen Perspektiven, die unterschiedliche Lebensrealitäten und Diskriminierungsformen berücksichtigen. Das Werk bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen und zeigt auf, wie Beteiligung von Mädchen* gestärkt und inklusiver gestaltet werden kann.

Mehr erfahren: Partizipation aus der Sicht von Mädchen* denken

Grünes Cover der Zeitschrift Menschenrechte und Entwicklung

Das Konzept der Intersektionalität und seine Bedeutung für die Menschenrechte

Michael Krennerich (Leitung), Christina Binder, Tessa Debus, Elisabeth Holzleithner und Weitere

2021

In dem Artikel erklärt Crenshaw, wie Intersektionalität – das Zusammenspiel mehrerer Unterdrückungs- und Diskriminierungsachsen wie Geschlecht, Rassismus, Klasse, Ethnie oder Religion – unabdingbar ist für ein vollständiges Verständnis und den Schutz von Menschenrechten. In vielen Fällen werden Menschen nicht einfach allein „wegen ihres Geschlechts“ oder „wegen ihrer Herkunft“ benachteiligt, sondern genau an der Schnittstelle mehrerer Identitäten, wodurch spezifische, oft übersehene Vulnerabilitäten entstehen. Um diese wirksam anzugehen, fordert die Autorin unter anderem eine kontextbezogene Analyse, bessere Datenerhebung, methodische Ansätze, die bewusst nach mehreren Dimensionen der Unterdrückung suchen, sowie Institutionen, die diese Schnittstellen bei Gesetzgebung, Berichterstattung und Schutzmechanismen systematisch berücksichtigen. Der Artikel ist unter dem angegebenen Link via Open Access abrufbar. Der Artikel ist erschienen in: Zeitschrift für Menschenrechte, Jahrgang 15, 2021, Nr.1, S. 142-166.

Mehr erfahren: Das Konzept der Intersektionalität und seine Bedeutung für die Menschenrechte

Eine Website mit Videos und jungen Menschen, die verschiedene Farben haben.

Kinderrechte für Alle – Lehrfilmreihe zur diskriminierungssensiblen Arbeit

Deutsche Liga für das Kind, JK-Stiftung, Possehl Stiftung, Der Kinderschutzbund Bundesverband

2025

Die Lehrfilm-Reihe richtet sich an Lehrkräfte, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Engagierte – alle, die sich anti-rassistisch und kultursensibel fortbilden möchten. Sie beginnt mit einer Einführung in die UN-Kinderrechtskonvention, besonders im Kontext migrantisierter Kinder, und zeigt, wie Kinderrechte konkret in Deutschland umgesetzt werden. Anschließend beleuchtet die Reihe das Bild von Migration, regt zur kritischen Reflexion der eigenen Position an und deckt häufige Fallstricke in der täglichen Arbeit auf. Ein eigenes Kapitel fördert die Bereitschaft, Kritik anzunehmen, gefolgt von praxisnaher Anleitung zu kultursensiblem Arbeiten mit Fokus auf die Rolle kultureller Zuschreibungen. Danach geht es um Hilfe auf Augenhöhe, Diversität im Hilfesystem und Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen – inklusive des Umgangs mit Suizidalität als Triggerwarnung. Den Abschluss bildet ein Kapitel über Empowerment in der postmigrantischen Gesellschaft, das Antworten auf Rassismuserfahrungen bietet und den Aufbau sicherer Räume erläutert. Die Filmreihe gibt fundierte und praxisorientierte Impulse für eine diskriminierungssensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Mehr erfahren: Kinderrechte für Alle – Lehrfilmreihe zur diskriminierungssensiblen Arbeit

Armutssensibles Handeln in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit

Armutssensibles Handeln in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.

2023

Auch in einem reichen Land wie Deutschland wachsen Kinder und Jugendliche in Armut auf. Jedes 5. Kind unter 18 Jahren und 25% der Jugendlichen von 18 bis 25 Jahre waren im Jahr 2022 armutsgefährdet. Dies wirkt sich auf das Leben, die Entwicklung und die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe aus. Die Folgen von Armut sind schlechtere Bildungschancen, soziale Ausgrenzung und gesundheitliche Probleme. Mit Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit kann ein Beitrag zur Prävention von Armutsfolgen geleistet werden, indem eigene Haltungen reflektiert und Angebote dahingehend geprüft werden, ob sie junge Menschen erreichen, die von Armut betroffen oder gefährdet sind. Mit der Handreichung soll das Bewusstsein für Armut im Handlungsfeld der Jugendarbeit durch praktische Handlungsansätze gestärkt werden.

Mehr erfahren: Armutssensibles Handeln in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit

An alle gedacht?! – GAmM-Broschüre zu Intersektionalität in der Medienpädagogik

An alle gedacht?! – GAmM-Broschüre zu Intersektionalität in der Medienpädagogik

Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ c/o Stiftung Digitale Chancen

2024

Wie können pädagogische Fachkräfte unterschiedliche Identitäten, Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen von allen Kindern und Jugendlichen in ihrer pädagogischen Arbeit berücksichtigen? Wie können sie (medien-)pädagogische Arbeit inklusiv gestalten, damit sich alle beteiligen und ihre Sichtweisen einbringen können? Die Broschüre „An alle gedacht?! – Medienpädagogik intersektional gestalten und Beteiligung aller ermöglichen“ ist eine Orientierungshilfe für pädagogische Fachkräfte, die sich das erste Mal mit dem Thema Intersektionalität beschäftigen und richtet sich auch an von Mehrfachdiskriminierung betroffene Pädagog:innen: Einführende und bestärkende Artikel sowie ein Glossar bieten eine Annäherung zum Thema, Selbstreflexionsübungen geben Raum für Austausch und Leuchtturmprojekte inspirieren zu vielfältigen Möglichkeiten gemeinsam (medien-)pädagogische Arbeit diversitätsbewusst und diskriminierungssensibel anzugehen und umzusetzen.

Mehr erfahren: An alle gedacht?! – GAmM-Broschüre zu Intersektionalität in der Medienpädagogik

„Was machen wir morgen?“ – 12 Bildkarten zum Nachdenken über Inklusion und Vielfalt in Jugendgruppen

„Was machen wir morgen?“ – 12 Bildkarten zum Nachdenken über Inklusion und Vielfalt in Jugendgruppen

Landesjugendring Brandenburg e.V.

2021

Die Bildkarten zeigen Jugendliche jenseits großer Städte in ihrer Freizeit, im Jugendclub und beim Engagement im Jugendverband. Die dargestellten Gruppen sind auf verschiedene Weisen vielfältig. So vielfältig, wie Menschen sind: mit und ohne Behinderung, Rassismuserfahrung, queer, hetero, atheistisch, religiös, … Die Bilder regen an zum Nachdenken und Nachfragen: Welche vielfältigen Lebenssituationen und Identitäten gibt es in der Gesellschaft? Welche gibt es bei uns in der Jugendgruppe/ im Club / im Verband / …? Welche Ideen haben wir in der Gruppe, um selbst inklusiver zu werden?

Mehr erfahren: „Was machen wir morgen?“ – 12 Bildkarten zum Nachdenken über Inklusion und Vielfalt in Jugendgruppen