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Deutsches Institut für Menschenrechte
2026
Der Erklärfilm stellt das neue vereinfachte Staatenberichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention vor: Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes prüft regelmäßig, ob Deutschland die Kinderrechte gut umsetzt. Dafür braucht der Ausschuss nicht nur den Bericht der Bundesregierung, sondern auch Berichte von Kindern, Jugendlichen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft. In dem Film wird erklärt, wie man sich an diesem Verfahren beteiligen kann. Der Film richtet sich vor allem an Erwachsene, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützen möchten. Der Film ist mit Untertiteln und in Deutscher Gebärdensprache verfügbar und eignet sich als Einstieg für Bildungsveranstaltungen.Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um das Erklärvideo in Deutscher Gebärdensprache anzusehen: Das Staatenberichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention (DGS)
Mehr erfahren: Das Staatenberichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V.
2026
Der Kita-Bericht ist eine bundesweite Befragung von 3.267 Kita-Leitungen, stellvertretenden Leitungen, pädagogischen Fachkräften und Trägervertreter:innen aus Kindertageseinrichtungen in Deutschland. Die Teilnehmenden wurden zur Situation in der Kindertagesbetreuung befragt, zum Beispiel zu besonderen Bedarfen der Einrichtungen, zu bedarfsgerechter Teilhabe, der Personalausstattung, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zu Gesundheit und kindlicher Entwicklung, Sprachlicher Bildung der Gestaltung des Übergang in die Schule und der Zusammenarbeit mit Eltern.Die Ergebnisse des Berichts zeigen: Sinkende Kinderzahlen lösen die strukturellen Probleme der Kindertagesbetreuung nicht, sondern verschärfen sie regional sogar – besonders Kinder aus sozial belasteten Familien geraten zunehmend ins Hintertreffen. Obwohl bundesweit mehr als 550.000 Kitaplätze ungenutzt bleiben und der Fachkräftemangel deshalb manchen bereits als überwunden gilt, widerlegt der Bericht diese Annahme.Der Paritätische Gesamtverband fordert daher einen Sozialindex in der Kita-Finanzierung, bei dem sich Ressourcen künftig nicht allein an der Kinderzahl, sondern gezielt an Belastungslagen wie Armut, Migration und Inklusionsbedarf orientieren. Ergänzend fasst der Verband zusammen: Die Ergebnisse zeigen ein System, das vom hohen Engagement der Fachkräfte getragen wird, gleichzeitig aber zunehmend unter strukturellem Druck steht.
Mehr erfahren: Kita-Bericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2026
Die Kinderrechtelandkarte des Deutschen Kinderhilfswerks bietet einen Überblick über Einrichtungen und Initiativen in Deutschland, die sich aktiv für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen. Sie macht Kontaktstellen, Kinderhäuser, kinderfreundliche Kommunen sowie ausgezeichnete Kinderrechte-Kitas und -Schulen sichtbar und unterstützt Fachkräfte, Familien und junge Menschen dabei, Beratungsstellen und Beteiligungsmöglichkeiten in ihrer Region zu finden und sich zu vernetzen.
Mehr erfahren: Kinderrechtelandkarte
Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung im Bundesjugendring
2026
Die Anwendungsqualifizierung der Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene des Deutschen Bundesjugendrings konkretisiert die bestehenden Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung anhand praktischer Erfahrungen aus der Beteiligung junger Menschen in Jugendverbänden. In der Anwendungsqualifizierung werden die Voraussetzungen für wirksame Beteiligungsprozesse auf Bundesebene beschrieben, darunter eine frühzeitige und verbindliche Einbindung junger Menschen, transparente Verfahren, ausreichende Ressourcen, verlässliche Rückkopplungs- und Entscheidungsstrukturen sowie eine kontinuierliche Begleitung und Evaluation. Darüber hinaus betont die Veröffentlichung die Bedeutung von Jugendverbänden als demokratisch legitimierte Interessenvertretungen und formuliert praxisnahe Empfehlungen, um Jugendbeteiligung dauerhaft, wirksam und strukturell in politischen Entscheidungsprozessen zu verankern.Eine Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Handlungsempfehelungen findet sich auf diesem Poster.
Mehr erfahren: Anwendungsqualifizierung der Qualitätsstandards für Jugendbeteiligung
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2022
Die rechtliche Einschätzung Zur Zulässigkeit der Verwendung von personenbezogenen Daten Minderjähriger bei Urwahlen von Kinder- und Jugendparlamenten durch Gemeinde-/Kommunalverwaltungen befasst sich mit der Frage, unter welchen datenschutzrechtlichen Voraussetzungen Kommunen personenbezogene Daten minderjähriger Einwohner:innen für die Durchführung von Wahlen zu Kinder- und Jugendparlamenten nutzen dürfen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass eine Nutzung von Meldedaten unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen datenschutzrechtlich zulässig sein kann, wenn sie der Durchführung demokratischer Beteiligungsverfahren dient und die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie des Melderechts eingehalten werden. Die rechtliche Einschätzung gibt Kommunen praxisnahe Orientierung für einen rechtssicheren Umgang mit personenbezogenen Daten und soll dazu beitragen, eine breite, faire und repräsentative Beteiligung von jungen Menschen an Wahlen zu Kinder- und Jugendparlamenten zu ermöglichen.In dieser Reihe sind außerdem erschienen:Rechtliche Rahmenbedingungen der institutionellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kinder- und JugendparlamentenWie können sich Kinder und Jugendliche in Kinder- und Jugendparlamenten in Städten und Gemeinden beteiligen?Wege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Kinder und JugendlicheWege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Politik und VerwaltungStarke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und Qualitätsmerkmale
Mehr erfahren: Zur Zulässigkeit der Verwendung von personenbezogenen Daten Minderjähriger bei Urwahlen von Kinder- und Jugendparlamenten
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2022
In dem Rechtsgutachten Rechtliche Rahmenbedingungen der institutionellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in kommunalen Kinder- und Jugendparlamenten in Deutschland werden die rechtlichen Möglichkeiten zur Einrichtung und Ausgestaltung von Kinder- und Jugendparlamenten auf kommunaler Ebene untersucht. Die Autor:innen kommt zu dem Ergebnis, dass Kommunen solche Gremien grundsätzlich rechtssicher einrichten und jungen Menschen Beteiligungsrechte wie Rede-, Anhörungs- und Antragsrechte sowie eigene Budgets übertragen können, sofern die kommunalrechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Darüber hinaus werden in dem Gutachten die verfassungs- und kommunalrechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten in Gemeindevertretungen und Jugendhilfeausschüssen erläutert. Kommunen sollen durch das Gutachten rechtliche Orientierung erhalten, um die institutionelle Beteiligung junger Menschen nachhaltig zu stärken.In dieser Reihe sind außerdem erschienen:Wie können sich Kinder und Jugendliche in Kinder- und Jugendparlamenten in Städten und Gemeinden beteiligen?Wege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Kinder und JugendlicheWege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Politik und VerwaltungStarke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und QualitätsmerkmaleZur Zulässigkeit der Verwendung von personenbezogenen Daten Minderjähriger bei Urwahlen von Kinder- und Jugendparlamenten
Mehr erfahren: Rechtliche Rahmenbedingungen der institutionellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kinder- und Jugendparlamenten
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2022
Die Broschüre Wege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Politik und Verwaltung richtet sich an kommunale Entscheidungsträger:innen. Die Autor:innen zeigen auf, wie Kinder- und Jugendparlamente erfolgreich eingerichtet, unterstützt und langfristig verankert werden können. Die politischen, rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für eine wirksame Beteiligung junger Menschen werden beschrieben und Empfehlungen zu Themen wie verbindlichen Beteiligungsrechten, ausreichenden Ressourcen, der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Fachkräften sowie einer wertschätzenden Beteiligungskultur werden gegeben. Mit dem Ratgeber sollen Kommunen dabei unterstützt werden, Kinder- und Jugendparlamente als nachhaltige und wirksame Instrumente demokratischer Mitbestimmung zu etablieren.In dieser Reihe sind außerdem erschienen:Rechtliche Rahmenbedingungen der institutionellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kinder- und JugendparlamentenWie können sich Kinder und Jugendliche in Kinder- und Jugendparlamenten in Städten und Gemeinden beteiligen?Wege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Kinder und JugendlicheStarke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und QualitätsmerkmaleZur Zulässigkeit der Verwendung von personenbezogenen Daten Minderjähriger bei Urwahlen von Kinder- und Jugendparlamenten
Mehr erfahren: Wege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Politik und Verwaltung
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2022
Die Broschüre Wie können sich Kinder und Jugendliche in Kinder- und Jugendparlamenten in Städten und Gemeinden beteiligen? fasst die Ergebnisse eines juristischen Gutachtens in verständlicher Sprache für Jugendliche zusammen. In der Broschüre werden die rechtlichen Grundlagen kommunaler Kinder- und Jugendparlamente erläutert und es wird gezeigt, dass Städte und Gemeinden solche Gremien rechtssicher einrichten und jungen Menschen Beteiligungsrechte wie Rede-, Anhörungs- und Antragsrechte einräumen können. Darüber hinaus wird erklärt, welche Mitwirkungsmöglichkeiten Kinder und Jugendliche in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen haben und welche rechtlichen Rahmenbedingungen ihre demokratische Beteiligung stärken. Ziel der Broschüre ist es, junge Menschen über ihre Rechte zu informieren und sie zu ermutigen, sich aktiv in kommunale Politik einzubringen.In dieser Reihe sind außerdem erschienen:Rechtliche Rahmenbedingungen der institutionellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kinder- und JugendparlamentenWege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Kinder und JugendlicheWege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Politik und VerwaltungStarke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und QualitätsmerkmaleZur Zulässigkeit der Verwendung von personenbezogenen Daten Minderjähriger bei Urwahlen von Kinder- und Jugendparlamenten
Mehr erfahren: Wie können sich Kinder und Jugendliche in Kinder- und Jugendparlamenten in Städten und Gemeinden beteiligen?
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2020
In der Broschüre Starke Kinder- und Jugendparlamente – Kommunale Erfahrungen und Qualitätsmerkmale des Deutschen Kinderhilfswerks wird beschrieben, welche Voraussetzungen es für Kinder- und Jugendparlamente braucht, um wirksam und nachhaltig arbeiten zu können. Auf Grundlage einer bundesweiten Studie werden Qualitätsmerkmale wie ein klares politisches Mandat, verbindliche Beteiligungsrechte, ausreichende finanzielle und personelle Unterstützung, demokratische und inklusive Strukturen, gute Begleitung durch Fachkräfte sowie eine enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung herausgearbeitet. Die Broschüre soll Kommunen eine praktische Orientierung geben, damit Kinder und Jugendliche ihre Interessen wirksam einbringen und kommunale Entscheidungen aktiv mitgestalten können.In dieser Reihe sind außerdem erschienen:Rechtliche Rahmenbedingungen der institutionellen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kinder- und JugendparlamentenWie können sich Kinder und Jugendliche in Kinder- und Jugendparlamenten in Städten und Gemeinden beteiligen?Wege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Kinder und JugendlicheWege zu einem starken Kinder- und Jugendparlament. Ein Ratgeber für Politik und VerwaltungZur Zulässigkeit der Verwendung von personenbezogenen Daten Minderjähriger bei Urwahlen von Kinder- und Jugendparlamenten
Mehr erfahren: Starke Kinder- und Jugendparlamente. Kommunale Erfahrungen und Qualitätsmerkmale
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
2026
Mit der JIMplus-Studie 2026 legt der mpfs eine ergänzende Sonderstudie zum digitalen Wohlbefinden von 14- bis 17-Jährigen vor und fokussiert insbesondere auf die Chancen und Belastungen der Social-Media-Nutzung. Dazu dokumentierten in einem ersten, qualitativen Schritt 33 Jugendliche ihren digitalen Alltag in einem Online-Tagebuch, im Anschluss nahmen 20 von ihnen an einem Online-Einzelinterview teil. In einem zweiten Schritt wurde mit 800 Jugendlichen eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt. Im Mittelpunkt der Studie stehen vor allem Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat sowie deren Einfluss auf Gefühle, Konzentration, Freizeit und den Umgang mit Belastungen. Die Ergebnisse zeigen ein ambivalentes Bild: Social Media bietet Jugendlichen unter anderem Zugang zu Wissen und sozialen Erfahrungen, kann aber zugleich Ablenkung, Zeitverlust und eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens verursachen.Informationen zur jährlich erscheinenden regulären JIM-Studie. Jugend, Informationen, Medien können hier nachgelesen werden.
Mehr erfahren: JIMplus 2026. Jugend, Information, Medien© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.