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Kita-Bericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V.

Erscheinungsjahr
2026

Autor:innen
Niels Espenhorst (Der Paritätische Gesamtverband), Nora Jehles (Technische Universität Dortmund)

Sprache
Deutsch

Art des Mediums
Artikel & Fachtext

Bildungsbereiche
Frühkindliche Bildung, Studium

Themenfelder
Armut & Soziale Sicherheit, Behinderung & Inklusion, Bildung, Diskriminierungsverbot, Familie & Alternative Fürsorge, Flucht & Ausbeutung, Gesundheit, Monitoring, Zugang zu Information

Der Kita-Bericht ist eine bundesweite Befragung von 3.267 Kita-Leitungen, stellvertretenden Leitungen, pädagogischen Fachkräften und Trägervertreter:innen aus Kindertageseinrichtungen in Deutschland. Die Teilnehmenden wurden zur Situation in der Kindertagesbetreuung befragt, zum Beispiel zu besonderen Bedarfen der Einrichtungen, zu bedarfsgerechter Teilhabe, der Personalausstattung, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zu Gesundheit und kindlicher Entwicklung, Sprachlicher Bildung der Gestaltung des Übergang in die Schule und der Zusammenarbeit mit Eltern.

Die Ergebnisse des Berichts zeigen: Sinkende Kinderzahlen lösen die strukturellen Probleme der Kindertagesbetreuung nicht, sondern verschärfen sie regional sogar – besonders Kinder aus sozial belasteten Familien geraten zunehmend ins Hintertreffen. Obwohl bundesweit mehr als 550.000 Kitaplätze ungenutzt bleiben und der Fachkräftemangel deshalb manchen bereits als überwunden gilt, widerlegt der Bericht diese Annahme.

Der Paritätische Gesamtverband fordert daher einen Sozialindex in der Kita-Finanzierung, bei dem sich Ressourcen künftig nicht allein an der Kinderzahl, sondern gezielt an Belastungslagen wie Armut, Migration und Inklusionsbedarf orientieren. Ergänzend fasst der Verband zusammen: Die Ergebnisse zeigen ein System, das vom hohen Engagement der Fachkräfte getragen wird, gleichzeitig aber zunehmend unter strukturellem Druck steht.

Ein lächelnder Teddy sitzt auf der Straße vor einem Haus.

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