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Gefundene Beiträge: 1630

  • Erste Seite des Fachartikels mit Text

    Kinderrechte im Sport

    Forum Kinder- und Jugendsport

    2025

    Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025). 

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  • Deckblatt mit dem Bild eines Kindes, dessen Eltern es festhalten und in verschiedenen Richtungen gehen

    Parental Child Abductions to Third Countries

    Europäische Union

    2024

    In der Studie werden internationale Kindesentführungen durch Eltern aus der EU in Drittstaaten analysiert und aufgezeigt, dass das zentrale Instrument – das Haager Übereinkommen von 1980 – zwar grundsätzlich wirksam ist und die Rückführung entführter Kinder sich deutlich verbessert hat, seine Anwendung jedoch mit erheblichen praktischen Problemen verbunden ist. Insbesondere bestehen Unterschiede in der Umsetzung zwischen Staaten, Schwierigkeiten bei Fällen mit häuslicher Gewalt sowie große Herausforderungen bei Entführungen in Staaten, die dem Übereinkommen nicht beigetreten sind. In der Studie werden die teils gravierenden Folgen für Kinder und Eltern betont und  für stärkere internationale Zusammenarbeit plädiert, für bessere Schutzmechanismen z. B. bei Gewaltkontexten, mehr Mediation sowie eine Weiterentwicklung und Pflege des bestehenden Rechtsrahmens, um ihn an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen.

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  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel

    Parität als Auftakt – Ergebnisse eines Lern-Lehr-Forschungsprojekts zur Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen in der Jury des DKTF

    Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0

    2022

    In dem Artikel wird die Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen in der Jury des Deutschen Kinder-Theater-Fests (DKTF) untersucht, bei dem Kinder und Erwachsene gemeinsam und möglichst gleichberechtigt in einer Jury über Theaterstücke entschieden. Die Forschung zeigt, dass diese paritätische Zusammenarbeit Kindern echte Mitbestimmung und kulturelle Teilhabe ermöglicht, gleichzeitig aber weiterhin hierarchische Denkmuster zwischen Kindern und Erwachsenen bestehen bleiben können. Die Autorin plädiert deshalb dafür, Partizipation nicht nur formal umzusetzen, sondern Machtverhältnisse bewusst zu reflektieren und Zusammenarbeit spielerisch-experimentell zu gestalten, damit Kinder tatsächlich als gleichwertige Akteur:innen und Expert:innen ihrer Perspektiven anerkannt werden.Die Ergebnisse einer weiteren Forschungsarbeit zu den Partizipationsmodi in den Juryprozessen von Daniel Cosic  können in dem Artikel Auf Augenhöhe gemeinsam entscheiden? Begleitforschung zur Jury-Arbeit beim Deutschen Kinder-Theater-Fest (DKTF) von Christoph Scheurle nachgelesen werden.

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  • Selfie von drei jungen Menschen mit blauem Filter.

    Potentiale und Grenzen von Partizipation und Mitbestimmung. Junge Menschen beteiligen I Teil A

    Bertelsmann Stiftung

    2025

    In der Broschüre „Junge Menschen beteiligen – Teil A“ werden auf Grundlage einer wissenschaftlichen Gesamtauswertung die Gelingensbedingungen und Hürden qualitativ hochwertiger Partizipationsprozesse zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenarbeit mit jungen Menschen tatsächlich „auf Augenhöhe“ gelingen kann – über gute Verfahren hinaus müssen Ergebnisse weitergetragen werden und reale Einflussnahme ermöglichen. Anhand der Erfahrungen mit Jugendbeteiligungsgremien wie dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung werden praxisnahe Learnings und Empfehlungen formuliert, um Qualitätsstandards zu stärken und die Etablierung solcher Gremien zu unterstützen. Teil A ordnet diese Erkenntnisse zudem in übergeordnete fachliche Diskurse ein und stellt die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit her.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil B: How to … JugendbeteiligungsgremiumTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen

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  • Screenshot einer Website mit Methodenanleitung

    Methode: Forumtheater mit Kinderrechten

    Philip Meade, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

    2025

    Die Methode des Forumtheaters kommt ursprünglich von dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal. Hier wurde sie auf den Kontext der Kinderrechte angepasst, um junge Menschen ab etwa 8 Jahren zu stärken, eigene Interessen und Kinderrechte zu erkennen und sich dafür einzusetzen. Dabei entwickeln Gruppen zuerst kurze Konfliktszenen, in denen Kinderrechte verletzt werden. Diese Szenen werden vor Publikum gespielt, das eingeladen ist, selbst aktiv einzugreifen, Ideen zur Veränderung vorzuschlagen oder sogar selbst Rollen zu übernehmen, um alternative Handlungen auszuprobieren. So erleben Teilnehmende verschiedene Perspektiven, erproben Lösungsstrategien und reflektieren gemeinsam darüber, wie reale Situationen anders gestaltet werden können – und was dies für die Umsetzung von Kinderrechten heißt.Quellen: Augusto Boal (1989) : Theater der Unterdrückten. Frankfurt a. M.: Suhrkamp; und Friderike Wilckens (2011): Forumtheater. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.bpb.de/lernen/kulturelle-bildung/60265/forumtheater.

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  • Ein kleines Kind krabbelt auf dem Boden.

    Early Childhood Development in Europe: focus on integrated and quality services for all

    Eurochild

    2026

    Der Sub-Report basiert auf einer qualitativ-deskriptiven Auswertung von Rückmeldungen aus 36 europäischen Ländern zur Situation frühkindlicher Entwicklung. Untersucht werden Zugänge, Qualität und Integration von Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Unterstützung. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Ländern, strukturelle Defizite wie fragmentierte Systeme, Fachkräftemangel und ungleichen Zugang – besonders für benachteiligte Kinder – sowie positive Reformansätze. Im Vergleich gilt Deutschland als Land mit relativ gut ausgebauter frühkindlicher Infrastruktur, steht jedoch ebenfalls vor Herausforderungen hinsichtlich Qualität, Fachkräftegewinnung und chancengerechtem Zugang.

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  • Schultaschen mit Regenbogen und einem Zwinker-Emoji liegen auf dem Boden.

    Schule lehrt/lernt Vielfalt Band 1: Praxisorientiertes Basiswissen und Tipps für Homo-, Bi-, Trans- und Inter*freundlichkeit in der Schule

    Annika Spahn, Juliette Wedl

    2018

    Der Band ist eine praxisorientierte Fachpublikation für Lehrkräfte, Schulleitungen, Sozialarbeiterinnen, Studierende und andere Akteurinnen im Schulkontext, die Basiswissen, Hintergrundinformationen und konkrete Tipps zur Förderung von Homo‑, Bi‑, Trans‑ und Inter*freundlichkeit an Schulen bündelt. Es werden grundlegende Fragen beantwortet wie "Was ist sexuelle und geschlechtliche Vielfalt?" und "Warum ist sie im Schulalltag wichtig?", es wird gezeigt, wie das Thema im Unterricht und Schulalltag umgesetzt werden kann und Strategien im Umgang mit Widerstand vorgestellt. Der Band bietet Anregungen zur fachübergreifenden Thematisierung und zur Integration des Themas in Regelstrukturen, sodass Vielfalt im schulischen Alltag sichtbarer und handhabbarer wird.

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  • Cover mit Titel, Logos und gelb-weißer Farbgebung

    Abschlussbericht „Jung, trans, nicht-binär – Zwischen Fremd- und Selbstbestimmung“

    Deutsches Jugendinstitut (DJI)

    2024

    In dem Bericht wird die Lebenssituation trans und nicht-binärer Jugendlicher und junger Erwachsener* zwischen 16 und 29 Jahren in Deutschland untersucht. Auf Basis von 25 qualitativen Interviews wird beschrieben, wie sich die jungen Menschen ihrer geschlechtlichen Identität bewusst werden, sich definieren und in verschiedenen sozialen Kontexten leben, welche Wünsche und Erfahrungen sie bezüglich sozialer, rechtlicher oder medizinischer Transitionsschritte haben und wie ihre Alltagserfahrungen und mentale Gesundheit aussehen. Die Ergebnisse zeigen eine große Vielfalt individueller Identitätsprozesse und betonen sowohl Hürden wie Diskriminierung und Einsamkeit als auch unterstützende Ressourcen und verorten das Trans-Sein in Spannungsfeldern zwischen Normativität und Identitätsfindung, Ausgrenzung und Zugehörigkeit. Der Bericht liefert Impulse für Politik und Fachpraxis, etwa zur Förderung von Aufklärung und inklusiven Angeboten.

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  • Zwei Geschwister, die aus Syrien geflohen sind und in einem Flüchtlingslaber im Libanon leben.

    Dossier: Frieden fördern

    Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ e.V.

    2020

    Die Artikel in dem Dossier „Frieden fördern“ legen einen besonderen Fokus auf Kinderrechte im Kontext von Frieden und Konflikt. Sie zeigen, wie Krieg, Gewalt und Armut die Rechte von Kindern – etwa auf Schutz, Bildung, Gesundheit und Teilhabe – gefährden, und dokumentiert Erfahrungen und Projekte, die Kinder befähigen, aktive Friedensstifter:innen zu werden. Das Dossier verknüpft praxisnahe Beispiele aus Ländern wie Libanon, Israel/Palästina, Kolumbien oder Indien mit Hintergrundinformationen über die Kinderrechte und Friedensbildung, um zu verdeutlichen, dass die Einhaltung von Kinderrechten eine zentrale Grundlage für nachhaltigen Frieden ist.

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  • Ein Cover mit Buntstiften, Titel und Logo.

    Kinderrechte-Index 2025

    Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

    2025

    Der Kinderrechte-Index 2025 untersucht empirisch, wie gut die UN-Kinderrechtskonvention in den deutschen Bundesländern umgesetzt wird, anhand von 101 Indikatoren in sechs zentralen Kinderrechten (z. B. Beteiligung, Schutz, Gesundheit, Bildung, Lebensstandard, Spiel & Freizeit). Die Ergebnisse zeigen, dass Kinderrechte in Deutschland weiterhin sehr unterschiedlich realisiert werden und stark vom Wohnort abhängen – kein Bundesland setzt alle Rechte vollständig um. Einige Länder wie Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen schneiden überdurchschnittlich ab, während andere im Mittelfeld oder darunter liegen. Die Studie identifiziert Lücken, macht konkrete Handlungsbedarfe sichtbar und betont, dass alle Länder mehr tun müssen, um Kinderrechte im Alltag wirklich umzusetzen.

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