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Gefundene Beiträge: 1657

  • Ein Kind, das im Schatten einer Erwachsenen steht und gleich Ärger bekommt.

    Adultismus in der Kita

    kindergarten heute

    2023

    „Dafür bist du noch zu klein!“– „Was stellst du dich denn schon wieder so an?“ Das sind typische Sätze, wie Erwachsene mit Kindern sprechen. In vielen Situationen üben Fachkräfte Macht über Kinder aus. Die Beiträge in diesem Themenpaket gehen der Frage nach, wie sich Adultismus äußert und welche Lösungen es für Kita und den Sozialraum gibt.

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  • Kinder einer Grundschule (Kinderrechteschule) in Köln.

    Eine Perspektive für jedes Kind. Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2025

    Deutsches Komitee für UNICEF e. V.

    2025

    Der Bericht zeichnet ein alarmierendes Bild: Über eine Million der Kinder in Deutschland haben nicht die grundlegenden Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe oder beruflichen Erfolg – ihnen fehlen beispielsweise ein ruhiger Platz zum Lernen, warme Mahlzeiten oder Freizeitmöglichkeiten. Armut wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, und die Kluft zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern wird größer. Viele Jugendliche klagen über psychische und körperliche Beschwerden, 40 % geben an, regelmäßig gesundheitliche Probleme zu haben. Zudem fühlen sich benachteiligte Kinder seltener unterstützt – weder von ihren Familien noch von Lehrkräften – und jedes Jahr beenden etwa 62.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Unicef fordert deshalb deutlich mehr gezielte Investitionen, insbesondere in Kinder aus ärmeren Verhältnissen, zum Beispiel durch Ausbau von Förderprogrammen in Schulen und Kitas.Das Deutsche Jugendinstitut hat 2025 den Bericht für Unicef mit einem Team von 27 wissenschaftlichen Expert:innen erstellt. Als Datenbasis dienten zum Beispiel amtliche Statistiken und internationale Studien wie EU-SILC, HBSC (Health Behaviour in School-aged Children) und PISA. 23 Jugendliche wurden in Workshops sowohl bei der Themenwahl als auch bei der Interpretation der Ergebnisse für den Bericht aktiv beteiligt.In dem seit 2006 jährlich erscheinenden Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland wird die Situation der aktuell 14 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren untersucht. Die Analysekategorien sind die sechs Dimensionen des kindlichen Wohlbefindens: Materielle Situation, Bildung, Soziale Beziehungen, Sicheres Aufwachsen und Risiken, Gesundheit und Subjektives Wohlbefinden.

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  • Four hands hold the earth. Flowers grow on the earth.

    Report on the rights of Ukrainian children affected by the full-scale invasion

    Centre for Children’s Rights, Queen’s University Belfast, Terre des hommes

    2024

    The report was developed in close cooperation with Ukrainian children to ensure that young people’s voices and experiences were directly reflected in the findings. The report highlights how the ongoing war has gravely affected children’s rights, documenting large-scale violations such as attacks on schools and hospitals, mass displacement, family separation, and the unlawful deportation of children to Russian-occupied areas. Central findings show that while Ukraine has taken steps to align with international child rights standards, many children still lack access to education, health care, and psychosocial support, and face systemic obstacles in justice and protection services. The report calls for urgent reforms, stronger national child protection systems, and sustained international cooperation to guarantee that all children in Ukraine can live safely, learn, and recover from the impacts of war. The report in Ukranian language can be found here. Beitrag in deutscher Sprache: Der Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Kindern erstellt, um die Stimmen und Erfahrungen junger Menschen in den Bericht einzubringen. Der Bericht hebt hervor, wie der anhaltende Krieg die Rechte der Kinder massiv verletzt, und dokumentiert  Verstöße wie Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, Massenvertreibungen, Familientrennungen und die rechtswidrige Deportation von Kindern in von Russland besetzte Gebiete. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Ukraine zwar Schritte unternommen hat, um sich an internationale Kinderrechtsstandards anzupassen, viele Kinder jedoch nach wie vor keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosozialer Unterstützung haben und mit systemischen Hindernissen bei der Justiz und dem Kinderschutz konfrontiert sind. Der Bericht fordert dringende Reformen, stärkere nationale Kinderschutzsysteme und eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit, um zu gewährleisten, dass alle Kinder in der Ukraine sicher leben, lernen und sich von den Auswirkungen des Krieges erholen können. Der Bericht in ukrainischer Sprache ist hier zu finden.

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  • Buchcover mit roten und orangen Streifen

    Partizipation aus der Sicht von Mädchen* denken

    Beltz Juventa

    2025

    In dem Buch geht es um die Bedeutung der Beteiligung von Mädchen* an gesellschaftlichen Prozessen und politischen Entscheidungen. Die Autor:innen untersuchen, wie Mädchen* in verschiedenen Kontexten – sei es in städtischen oder ländlichen Räumen, in Jugendgremien oder in der politischen Bildung – beteiligt sind und welche Herausforderungen dabei bestehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei intersektionalen Perspektiven, die unterschiedliche Lebensrealitäten und Diskriminierungsformen berücksichtigen. Das Werk bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen und zeigt auf, wie Beteiligung von Mädchen* gestärkt und inklusiver gestaltet werden kann.

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  • report cover

    Rights of the child and violations of the human rights of children in armed conflicts

    Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR)

    2025

    Approximately 473 million children worldwide—about one in every six—were impacted by armed conflicts in 2024, according to estimates from the NGO Save the Children. The report emphasizes that children’s rights must be upheld regardless of the circumstances, including during armed conflicts. Key findings include the widespread recruitment and use of children in hostilities, exposure to sexual violence, abductions, attacks on schools and hospitals, and displacement that disrupts education and family life. The report highlights the urgent need for accountability mechanisms, stronger international cooperation, and integration of child protection into peacebuilding and humanitarian efforts. It stresses that protecting children’s rights is not optional, and that governments, international organizations, and local actors must prioritize these measures to ensure the safety, well-being, and dignity of children in conflict zones. The report can be accessed here in a child-friendly version.Beitrag in deutscher Sprache:Nach Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Save the Children waren im Jahr 2024 weltweit etwa 473 Millionen Kinder – etwa jedes sechste Kind – von bewaffneten Konflikten betroffen. In dem Bericht wird betont, dass die Rechte von Kindern unabhängig von den Umständen, auch während bewaffneter Konflikte, gewahrt werden müssen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die weit verbreitete Rekrutierung und der Einsatz von Kindern in Kampfhandlungen, die Gefährdung durch sexuelle Gewalt, Entführungen, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser sowie Vertreibungen, die die Bildung und das Familienleben beeinträchtigen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Mechanismen zur Rechenschaftspflicht, einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und der Einbeziehung des Kinderschutzes in friedensbildende und humanitäre Bemühungen. Er betont, dass der Schutz der Kinderrechte keine Option ist und dass Regierungen, internationale Organisationen und lokale Akteur:innen diesen Maßnahmen Vorrang einräumen müssen, um die Sicherheit, das Wohlergehen und die Würde von Kindern in Konfliktgebieten zu gewährleisten. Eine kinderfreundliche Version des Reports in englischer Sprache kann hier abgerufen werden.

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  • Grünes Cover der Zeitschrift Menschenrechte und Entwicklung

    Das Konzept der Intersektionalität und seine Bedeutung für die Menschenrechte

    Michael Krennerich (Leitung), Christina Binder, Tessa Debus, Elisabeth Holzleithner und Weitere

    2021

    In dem Artikel erklärt Crenshaw, wie Intersektionalität – das Zusammenspiel mehrerer Unterdrückungs- und Diskriminierungsachsen wie Geschlecht, Rassismus, Klasse, Ethnie oder Religion – unabdingbar ist für ein vollständiges Verständnis und den Schutz von Menschenrechten. In vielen Fällen werden Menschen nicht einfach allein „wegen ihres Geschlechts“ oder „wegen ihrer Herkunft“ benachteiligt, sondern genau an der Schnittstelle mehrerer Identitäten, wodurch spezifische, oft übersehene Vulnerabilitäten entstehen. Um diese wirksam anzugehen, fordert die Autorin unter anderem eine kontextbezogene Analyse, bessere Datenerhebung, methodische Ansätze, die bewusst nach mehreren Dimensionen der Unterdrückung suchen, sowie Institutionen, die diese Schnittstellen bei Gesetzgebung, Berichterstattung und Schutzmechanismen systematisch berücksichtigen. Der Artikel ist unter dem angegebenen Link via Open Access abrufbar. Der Artikel ist erschienen in: Zeitschrift für Menschenrechte, Jahrgang 15, 2021, Nr.1, S. 142-166.

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  • Buchcover mit rotem Titel

    Menschenrechte nach der Zeitenwende. Gründe für mehr Selbstbewusstsein

    Verlag Herder

    2025

    In dem Sachbuch wird thematisiert, wie die Menschenrechte gegenwärtig herausgefordert werden — durch autoritäre Regime, populistische Bewegungen und zunehmende Relativierung oder Ablehnung universal gültiger Werte. Die Autoren plädieren für ein gestärktes demokratisches und menschenrechtliches Selbstbewusstsein, das über Grenzen von Politik und Kultur hinweg Solidarität entfaltet. Sie warnen, dass die Gleichsetzung von „Menschenrechten“ mit „westlichen Werten“ dazu benutzt wird, Kritik zu delegitimieren, und fordern stattdessen eine ernsthafte Universalität der Rechte — verbunden mit politischen Reformen, damit die Menschenrechte nicht nur formell bestehen, sondern auch wirksam geschützt werden können.

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  • Abbildung einer grünen Stadtsilhouette mit dem Podcasttitel stadtvisionen.

    stadtvisionen – jung gedacht

    Kinderfreundliche Kommunen Köln, Berlin-Pankow und Mannheim

    2024

    In der Podcastreihe werden Personen zur Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene interviewt. Es werden Gespräche mit Expert:innen geführt, die Handlungsspielräume und Herausforderungen vor Ort beleuchten – z. B. wie Städte und Landkreise kinderfreundlicher werden können, wie Beteiligung junger Menschen funktioniert und wo noch große Lücken sind etwa bei Bildung, bei der Unterbringung geflüchteter Kinder oder bei Gewaltprävention. Der Podcast richtet sich an Fachkräfte aus der Verwaltung und interessierte Menschen, die sich über die Umsetzung der Kinderrechte informieren wollen.

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  • A child holds up a picture they have drawn themselves with colored stripes.

    See Me, Hear Me: A Guide to Using the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities to Promote the Rights of Children

    Save the Children UK

    2009

    The advocacy guide helps advocates, governments, and civil society to use the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD) — in conjunction with the UN Convention on the Rights of the Child (UNCRC) — to protect and promote the rights of children with disabilities. The guide includes a comparative overview of relevant articles from both Conventions, close examinations of the rights of children in areas such as education, health, family life, inclusion, and justice, and offers practical guidance for advocacy strategies and examples of good practice. It underscores the importance of involving children with disabilities as advocates for their own rights and supports implementation through legal, policy, and awareness-raising tools.

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  • Buchcover mit Überschrift und Logos

    Demokratische Partizipation in der Jugendverbandsarbeit

    Prof. Dr. Elisabeth Richter, Prof. Dr. Rolf Ahlrichs, Prof. Dr. Wibke Riekmann

    2022

    In der qualitativen Studie wird untersucht, wie Jugendliche in Jugendverbänden demokratische Teilhabe erleben und gestalten. Anhand von Interviews mit mit ehrenamtlich engagierten jungen Menschen in drei Jugendverbänden in Baden-Württemberg zeigt es Chancen und Grenzen von Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit und Inklusion auf. In zehn Thesen fassen die Autor:innen zentrale Herausforderungen zusammen und regen dazu an, Strukturen und Beteiligungsformen kritisch zu reflektieren, um das demokratiepädagogische Potenzial von Jugendverbänden weiterzuentwickeln.

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