Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
Erscheinungsjahr
2026
Autor:innen
Sabine Feierabend, Yvonne Gerigk, Stephan Glöckler, Hediye Kheredmand und Weitere
Sprache
Deutsch
Art des Mediums
Artikel & Fachtext
Bildungsbereiche
Studium
Themenfelder
Beschwerdemechanismen, Bildung, Familie & Alternative Fürsorge, Gesundheit, Kinderrechte im digitalen Raum, Kinderschutz / Schutz vor Gewalt, Monitoring, Spiel & Freizeit, Zugang zu Information
Mit der JIMplus-Studie 2026 legt der mpfs eine ergänzende Sonderstudie zum digitalen Wohlbefinden von 14- bis 17-Jährigen vor und fokussiert insbesondere auf die Chancen und Belastungen der Social-Media-Nutzung. Dazu dokumentierten in einem ersten, qualitativen Schritt 33 Jugendliche ihren digitalen Alltag in einem Online-Tagebuch, im Anschluss nahmen 20 von ihnen an einem Online-Einzelinterview teil. In einem zweiten Schritt wurde mit 800 Jugendlichen eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt. Im Mittelpunkt der Studie stehen vor allem Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat sowie deren Einfluss auf Gefühle, Konzentration, Freizeit und den Umgang mit Belastungen. Die Ergebnisse zeigen ein ambivalentes Bild: Social Media bietet Jugendlichen unter anderem Zugang zu Wissen und sozialen Erfahrungen, kann aber zugleich Ablenkung, Zeitverlust und eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens verursachen.
Informationen zur jährlich erscheinenden regulären JIM-Studie. Jugend, Informationen, Medien können hier nachgelesen werden.