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Deutsche Sportjugend (dsj) im DOSB e.V.
2025
Das Poster vermittelt Kinderrechte, die beim Sport – aber auch darüber hinaus – wichtig sind, auf kindgerechte und anschauliche Weise. Im Mittelpunkt steht, dass Kinder ein Recht auf Schutz, Förderung und Mitbestimmung haben. Dazu gehören zum Beispiel das Recht auf Bildung, Gesundheit, Spiel und Freizeit sowie darauf, die eigene Meinung frei zu äußern und ernst genommen zu werden. Gleichzeitig wird betont, dass Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung geschützt werden müssen. Auf der Themenseite Kinderrechte der Deutschen Sportjugend ist das Poster digitalisert zu finden – hier können einzelne Rechte angeklickt und Erklärungen dazu durchgelesen werden.
Mehr erfahren: Kinderrechte im Sport
Europäische Union
2014
In dem Leitfaden wird die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung im Bereich der internationalen Zuständigkeit sowie der Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren der elterlichen Verantwortung innerhalb der EU erläutert. Es werden die zentralen Regelungen zur gerichtlichen Zuständigkeit erklärt, zu Verfahren bei Trennung, Scheidung und Sorgerecht sowie insbesondere zu grenzüberschreitenden Kindesentführungen und Rückführungsverfahren. Ziel ist es, Praktiker:innen – insbesondere Gerichten und Rechtsanwender:innen – durch Beispiele, Erläuterungen und Hinweise die einheitliche und korrekte Anwendung der Verordnung in grenzüberschreitenden Familiensachen zu erleichtern, wobei nationale materielle Rechtsordnungen unberührt bleiben.
Mehr erfahren: Praxisleitfaden für die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung
Europäische Union
2024
In der Studie werden internationale Kindesentführungen durch Eltern aus der EU in Drittstaaten analysiert und aufgezeigt, dass das zentrale Instrument – das Haager Übereinkommen von 1980 – zwar grundsätzlich wirksam ist und die Rückführung entführter Kinder sich deutlich verbessert hat, seine Anwendung jedoch mit erheblichen praktischen Problemen verbunden ist. Insbesondere bestehen Unterschiede in der Umsetzung zwischen Staaten, Schwierigkeiten bei Fällen mit häuslicher Gewalt sowie große Herausforderungen bei Entführungen in Staaten, die dem Übereinkommen nicht beigetreten sind. In der Studie werden die teils gravierenden Folgen für Kinder und Eltern betont und für stärkere internationale Zusammenarbeit plädiert, für bessere Schutzmechanismen z. B. bei Gewaltkontexten, mehr Mediation sowie eine Weiterentwicklung und Pflege des bestehenden Rechtsrahmens, um ihn an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen.
Mehr erfahren: Parental Child Abductions to Third Countries
© Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Patient*innenleitlinie zur AWMF-Leitlinie: Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung. (S2k, Registernummer 028-014)Der Leitfaden fasst die Inhalte der S2k-Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter verständlich zusammen und bietet Orientierung für trans* Kinder und Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte.
Mehr erfahren: Leitfaden für trans* Kinder und Jugendliche
Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Die Broschüre gibt einen Einblick in die Lebensrealitäten und Bedarfe von jungen trans* und nicht-binären Menschen und bietet Orientierung innerhalb des Diskurses um geschlechtliche Selbstbestimmung.
Mehr erfahren: Wir reden mit! – Warum trans* Kinder und Jugendliche ernst genommen und unterstützt werden müssen
Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0
2026
In dem Artikel werden die Ergebnisse des Projekts MindCare zur Bedeutung kultureller Bildung für die mentale Gesundheit junger Menschen beschrieben. Auf Grundlage einer Befragung von Jugendlichen wird dargestellt, dass kreative Orte wie Theater jungen Menschen dabei helfen, Gefühle auszudrücken, Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich sicher und wohl zu fühlen – zentrale Faktoren zur Stärkung von Resilienz und sozio‑emotionaler Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass kulturelle Bildungsräume nicht nur künstlerische Aktivitäten bieten, sondern auch wichtige psychosoziale Schutzräume sind, die junge Menschen unterstützen, Belastungen zu bewältigen und ihre Kinderrechte auf Schutz, Teilhabe und gesundes Aufwachsen zu verwirklichen.
Mehr erfahren: „Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern
Save the Children Deutschland e.V.
2025
Rechte, die zusammenhängen wie ein Puzzle: Das Kinderrechte-Poster soll veranschaulichen, wie alle Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention ineinandergreifen und nur gemeinsam das Wohl und die gesunde Entwicklung von Kindern sicherstellen können. Das Poster kann bis zu einem Format von A2 heruntergeladen und ausgedruckt werden. Es eignet sich zur Sichtbarmachung der Kinderrechte im Klassenzimmer, im Jugendclub oder in anderen Bildungseinrichtungen und kann als Anlass genutzt werden, um mit jungen Menschen über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Kinderrechte-Poster
Designing for Children’s Rights (D4CR), Lizenz: CC BY-SA 4.0
2026
In dem Design Guide werden zehn Prinzipien formuliert, wie Produkte und Services konsequent an den Rechten und Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet werden können. Sie sind in drei Bereiche gegliedert: Inklusion, Spiel & Lernen und Sicherheit & Nachhaltigkeit. Ergänzend bietet die Website zu jedem Prinzip weiterführende Ressourcen, Methoden und Praxisbeispiele, die Designer:innen helfen sollen, diese Leitlinien konkret in Projekten umzusetzen und Kinderrechte systematisch in Design- und Geschäftsentscheidungen zu integrieren.
Mehr erfahren: Designing for Children’s Rights Guide
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil C – How to … Kinder- und Jugendkonferenzen“ wird praxisnah das entwickelte Konferenzformat „Zukunftsstimmen: Jetzt sind wir gefragt!“ beschrieben, das gemeinsam mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team) der Bertelsmann-Stiftung konzipiert und wissenschaftlich durch die Goethe-Universität Frankfurt begleitet wurde. Kinder- und Jugendkonferenzen in Kommunen, Stadtteilen oder Schulen eröffnen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten, geben fundierte Einblicke in die Lebensrealitäten junger Menschen und stärken demokratische Erfahrungen. Kennzeichnend ist das Peer-to-Peer-Format, bei dem Jugendliche die Konferenz eigenständig moderieren und Workshops durchführen, bevor sie ihre Ergebnisse und Forderungen mit Politik und Verwaltung diskutieren. Die Handreichung bietet konkrete Anleitungen, Materialien und Empfehlungen zur Umsetzung und legt besonderen Wert auf den Transfer der erarbeiteten Anliegen in politische Entscheidungsprozesse, damit Beteiligung nicht folgenlos bleibt, sondern tatsächliche Mitgestaltung ermöglicht. Sie richtet sich – wie auch Teil B – an Verantwortliche in Verwaltung, Politik, Schulen und Organisationen, die Kinder- und Jugendbeteiligung praktisch umsetzen möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil B: How to … Jugendbeteiligungsgremium
Mehr erfahren: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen. Junge Menschen beteiligen I Teil C
Bertelsmann Stiftung
2025
In der Handreichung „Junge Menschen beteiligen – Teil B – How to … Jugendbeteiligungsgremium“ wird praxisnahe Anleitung gegeben, wie Jugendbeteiligungsgremien aufgebaut, begleitet und langfristig tragfähig gestaltet werden können, indem gezeigt wird, welche Strukturen junge Menschen brauchen, um sich sicher, gehört und ernst genommen zu fühlen. Die Handreichung knüpft an die theoretischen Grundlagen aus Teil A der Publikationsreihe an und erläutert anhand der Erfahrungen mit dem JugendExpert:innenTeam (JEx-Team), wie Jugendliche als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt gewonnen, gestärkt und wirksam eingebunden werden können – von der ersten Kontaktaufnahme über verlässliche Beziehungen und transparente Kommunikation bis hin zu klaren Rahmenbedingungen, Anerkennungskultur und macht- sowie generationssensibler Haltung. Beide praxisorientierten Handreichungen (Teil B und Teil C) richten sich an Verantwortliche in Ämtern, Verwaltungen und Organisationen, die sich mit Kinder- und Jugendbeteiligung befassen und praktische Hinweise aus dem „Alltagsgeschäft“ erfahren möchten.Hier finden Sie die anderen Teile der Publikationsreihe:Teil A: Potentiale und Grenzen von Partizipation und MitbestimmungTeil C: How to … Kinder- und Jugendkonferenzen
Mehr erfahren: How to … Jugendbeteiligungsgremium. Junge Menschen beteiligen I Teil B© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.