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  • Fünf junge Menschen stehen vor einem alten verlassenen Haus

    Unsa Haus und andere Geschichten

    NoNo Verlag, edition assemblage

    2020

    In dem Kinderbuch wird in sechs Geschichten vom Alltag und den Erlebnissen von fünf befreundeten Kindern erzählt: davon, wie sie ein verlassenes Haus entdecken und Pläne machen, in dem Haus zu leben, über Träume und Alpträume, den Einzug bei der Schwester und eine gemeinsame Party. In den Geschichten werden bewusst vielfältige Lebensrealitäten gezeigt: Unterschiedliche Familienformen, Identitäten und Hintergründe werden nebeneinander dargestellt. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Fantasie und persönliche Erfahrungen der Kinder, zugleich soll das Buch zum Gespräch anregen und Kinder darin bestärken, sich selbst anzunehmen und Vielfalt als selbstverständlich wertzuschätzen. Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren.

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  • Gesichter von Kindern auf einem Zeitschriftencover

    Kinder haben Rechte. Perspektiven von geflüchteten Kindern auf ihre Rechte I kohero – Magazin für multikulturellen Austausch

    Miteinander ankern e.V.

    2019

    In der Zeitschrift #4: Kinderrechte aus dem kohero Magazin (vormals: Flüchtling) werden Kinderrechte aus der Perspektive von Kindern und jungen Menschen mit Fluchterfahrungen erklärt.  Es wird zum Beispiel auf Rechte wie das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung, den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sowie besonderen Schutz für Kinder auf der Flucht oder im Krieg eingegangen. Hervorgehoben wird auch, dass die Kinderrechte für alle Kinder gelten, unabhängig von ihrer Herkunft oder Situation. In dem Heft werden Beispiele sowohl für die weltweite Umsetzung der Kinderrechte aber auch Herausforderungen für ihre Verwirklichung gegeben. 

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  • Verschiedene Menschen begegnen sich auf dem Buchcover.

    Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?

    Klett Kinderbuch

    2025

     „Klassenbuch – Wer gewinnt im Spiel des Lebens?“ ist ein kindgerecht gestaltetes Sachbuch über Klassismus. Es nutzt die Alltagserfahrungen einer Grundschulklasse, um zu zeigen, wie soziale Ungleichheiten und Unterschiede in Herkunft, Sprache, Essen, Wohnen oder kulturellen Gewohnheiten unbemerkt Chancen und Lebenswege beeinflussen können. Anhand von Beispielen und illustrierten Szenen macht das Buch nachvollziehbar, wie soziale Klassen entstehen und warum es wichtig ist, diese Ungerechtigkeiten früh zu erkennen und darüber ins Gespräch zu kommen. Für die Beschäftigung mit dem Thema Klassismus mit Kindern ab 8 Jahren mit einer pädagogischen Begleitung geeignet.

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  • Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Florian Höhne, Konstantin Lindner, Manfred L. Pirner, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

    2026

    In dem Fachartikel wird das Phänomen des Kidfluencings im Spannungsfeld zwischen Teilhabe und Schutzrechten betrachtet. Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention argumentieren die Autor:innen, dass Kidfluencing zwar Potenziale für Selbstverwirklichung, Partizipation und Kompetenzerwerb bietet, zugleich jedoch erhebliche Risiken birgt: Insbesondere werden Verletzungen der Privatsphäre, wirtschaftliche Ausbeutung, unklare Arbeitsverhältnisse sowie Belastungen für Entwicklung und Wohlbefinden problematisiert. Kinder handeln häufig nicht vollständig autonom, sondern unter Einfluss oder Kontrolle von Eltern und kommerziellen Interessen, wodurch ihre Rechte auf Schutz und freie Entfaltung gefährdet sein können. Insgesamt kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass Kidfluencing in einer rechtlichen Grauzone liegt und stärkere Regulierung sowie eine konsequente Orientierung am Kindeswohl erforderlich sind, um Rechteverletzungen zu vermeiden.Der Fachartikel sowie der gesamte Band Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen sind als PDF kostenfrei verfügbar. Der vorgestellte Artikel kann auf den Seiten 135 – 150 nachgelesen werden.

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  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel.

    Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

    Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe)

    2026

    Der Artikel beschreibt die kollegiale Fallberatung als strukturierte, praxisnahe Methode der gegenseitigen Beratung unter Fachkräften, bei der herausfordernde Fragestellungen in einer Gruppe systematisch reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Neben Kollegialer Fallberatung werden Begriffe wie Kollegiale Beratung, Kollegiale Supervision, Kollegiale Fallsupervision, Fallbesprechung oder Intervision synonym verwendet. Zentrales Merkmal ist ein klarer, moderierter Ablauf in mehreren Phasen (z. B. Fallvorstellung, Perspektivwechsel, Hypothesenbildung und Entwicklung von Lösungen), der die Nutzung unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen ermöglicht. Ziel ist es, durch den Austausch auf Augenhöhe ein tieferes Fallverständnis sowie neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode sowohl die individuelle Handlungskompetenz und Reflexionsfähigkeit stärkt als auch zur Professionalisierung, Teamkultur und Organisationsentwicklung beiträgt, vorausgesetzt, es bestehen geeignete Rahmenbedingungen wie Vertrauen, Verbindlichkeit und klare Rollenstrukturen.

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  • Zwischen Bildschirmzeit und Selbstregulation. Soziale Medien im Alltag von Jugendlichen

    Zwischen Bildschirmzeit und Selbstregulation. Soziale Medien im Alltag von Jugendlichen

    Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH

    2025

    Die Jugendstudie basiert auf einer Online-Befragung (CAWI) von 1.046 Jugendlichen im Alter von 14–20 Jahren zwischen Mapril und Mai 2025 in Deutschland, durchgeführt von infratest dimap. Untersucht wurden Nutzung, Motive und Auswirkungen sozialer Medien auf Wohlbefinden und Lernen sowie Strategien der Selbstregulation.Die Ergebnisse zeigen ein ambivalentes Nutzungsverhältnis: Soziale Medien sind zentraler Bestandteil des Alltags und werden oft positiv erlebt, gleichzeitig verbringen rund drei Viertel der Jugendlichen mehr Zeit online als gewünscht, und etwa ein Drittel berichtet von belastenden Gefühlen wie Stress oder Überforderung. Viele reflektieren ihr Verhalten und entwickeln eigene Regulierungsstrategien wie das Abschalten von Benachrichtigungen, schaffen es jedoch häufig nicht, ihre Nutzung dauerhaft zu reduzieren. Gleichzeitig besteht ein starker Wunsch nach Unterstützung, insbesondere durch Schule und Medienbildung, statt ausschließlich restriktiver Maßnahmen.

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  • Eine erwachsene Person schaut mit zwei jungen Menschen auf ein Tablet.

    Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen. Was Online-Plattformen tun sollten, damit Kinder und Jugendliche sicher sind

    Europäische Kommission, Lizenz: CC BY 4.0

    2025

    In der Broschüre wird verständlich erklärt, wie die EU Online-Plattformen mit dem Gesetz über Digitale Dienste (DSA) stärker in die Verantwortung nimmt, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. Es wird gezeigt, wie Plattformen ihre Dienste gestalten müssen, damit Sicherheit, Datenschutz und Kinderrechte von Anfang an berücksichtigt werden, zum Beispiel durch sichere Voreinstellungen, Altersüberprüfung, einfache Meldefunktionen und den Schutz vor schädlichen Inhalten.Mit Klick auf "Download PDF" können Sie die Broschüre in deutscher Sprache aufrufen. Wenn Sie "Externe Quelle öffnen" aufrufen, gelangen Sie auf die Publikation auf der Website der Europäischen Union. Hier können Sie die Broschüre in weiteren Sprachen herunterladen.  

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  • Erste Seite des Fachartikels mit Text

    Kinderrechte im Sport

    Forum Kinder- und Jugendsport

    2025

    Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025). 

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  • Screenshot mit Bildern von Elternteilen mit ihrem Kind und einem Globus.

    ZAnK – Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte

    Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.

    2022

    ZAnK – Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte ist ein Beratungsangebot für Eltern, Fachkräfte, betroffene Kinder, weitere Bezugspersonen sowie Jurist:innen und Fachkräfte im Sozial- und Bildungsbereich, die mit grenzüberschreitenden Familienkonflikten zu tun haben, etwa bei internationalem Sorgerecht, Umgangsfragen oder (drohender) Kindesentführung. Die Stelle informiert, berät und unterstützt kostenfrei bei der Einschätzung von Situationen, zeigt rechtliche und praktische Handlungsmöglichkeiten auf und vermittelt bei Bedarf an weitere Fachstellen oder Mediationsangebote. Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, kindeswohlorientierte Lösungen zu finden und mit komplexen internationalen Regelungen und Zuständigkeiten umzugehen.

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  • Ein Kind sieht auf einen Globus.

    Internationale Kindschaftsverfahren

    Bundesamt für Justiz

    2023

    In der Broschüre wird ein Überblick über internationale Kindschaftsverfahren gegeben und erläutert, wie grenzüberschreitende Konflikte im Familienrecht geregelt werden. Im Mittelpunkt stehen Verfahren zur Rückführung entführter Kinder, zu Sorgerechts- und Umgangsstreitigkeiten sowie zur grenzüberschreitenden Unterbringung von Kindern. Dabei werden die zugrunde liegenden internationalen und europäischen Rechtsgrundlagen wie das Haager Übereinkommen und weitere EU-Verordnungen verständlich erklärt. Zudem wird die Rolle des Bundesamts für Justiz als zentrale Behörde beschrieben, Abläufe, Zuständigkeiten und Unterstützungsangebote werden aufgezeigt und praktische Hinweise zu Anträgen, Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden sowie zu möglichen Verfahren und Abläufen im internationalen Kontext gegeben.Auf der Themenseite Familie international des Bundesamts für Justiz sind weiterführende Informationen zu finden.

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