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  • Deckblatt mit Überschrift und Logos

    Kindheit im Sondersystem. Praxis-Einblicke in die soziale Lage von Kindern im AsylbLG

    Save the Children Deutschland e. V. und Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.

    2026

    Im Januar und Februar 2026 haben Save the Children Deutschland e. V. und Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. eine nicht-repräsentative Online-Umfrage unter Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialberatung, Gesundheitsversorgung und Flüchtlingsarbeit durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, ausgehend von Erfahrungen aus der Beratungspraxis, einen Überblick über die soziale Lage von Kindern zu erhalten, die Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Es wurden Fragen gestellt, die verschiedene Themen rund um Armut, materielle Entbehrungen, die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die Gesundheitsversorgung, Ernährungs- und Wohnsituation u. ä. abdecken. Die Teilnehmenden sollten die Fragen aus ihrer beraterischen Praxis heraus beantworten. 443 Fachkräfte haben die Befragung vollständig ausgefüllt. Dabei wurde eine Streuung über das komplette Bundesgebiet sowie in städtische wie auch ländlich geprägte Räume erreicht.Die vorliegende Untersuchung analysiert die Auswirkungen des Asylbewerberleistungsgesetzes auf die Lebenssituation von Kindern und ihren Familien. Die Befragten berichten, dass insbesondere Leistungsausschlüsse, Genehmigungsvorbehalte und Verzögerungen bei der Leistungsbewilligung den Zugang zur Gesundheitsversorgung erschweren: Medizinisch notwendige Behandlungen, Psychotherapien, Hilfsmittel oder fachärztliche Untersuchungen werden häufig verspätet bewilligt oder nicht übernommen. Zudem werden beengte Wohnverhältnisse in Gemeinschaftsunterkünften, fehlende Rückzugsräume, Lärm, mangelnde Privatsphäre und häufige Umzüge als erhebliche Belastungen für die körperliche und psychische Gesundheit sowie die Entwicklung und Teilhabe von Kindern beschrieben. Die Autor:innen kommt zu dem Schluss, dass diese strukturellen Bedingungen den Kinderrechten vielfach nicht gerecht werden, und empfiehlen eine kinderrechtsbasierte Reform der Leistungsgewährung und Unterbringung.

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  • Kinder halten Schilder mit Infos zu einem Buch über Kinderrechte hoch.

    Kinder haben Rechte – Das Kinderrechte-Buch für Kita & Grundschule

    RUNDFUX®

    2026

    20 Kinderrechte kindgerecht erklärt – stärken, verstehen, mitreden. Kinder haben Rechte. Und sie haben das Recht, sie zu kennen.Dieses liebevoll illustrierte Kinderbuch vermittelt die wichtigsten Kinderrechte, und zwar verständlich, alltagsnah und altersgerecht – für Kinder im Kita- und Grundschulalter. Das Buch unterstützt Kinder dabei, ihre eigene Stimme zu finden, sich ernst genommen zu fühlen und zu verstehen:Ich bin wichtig. Meine Meinung zählt. Ich habe Rechte.Das Buch ist als praxisnahes Bildungsprojekt konzipiert und eignet sich sowohl für das Vorlesen als auch für Gespräche, Projekttage und Kinderrechte-Arbeit.Weitere Materialien von Rundfux:Kinder haben Rechte – Das Praxisbuch für pädagogische Fachkräfte & ElternDer Kinderrechte Wandkalender

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  • Screenshot mit einem Foto, auf dem Menschen durch Bewegungen miteinander interagieren.

    Dossier: Resonanztheorie und Kulturelle Bildung

    Kulturelle Bildung Online

    2026

    Das Dossier „Resonanztheorie und Kulturelle Bildung“ beleuchtet die Potenziale der Resonanztheorie nach Hartmut Rosa für Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung. Die Beiträge zeigen, wie ästhetische Erfahrungen und künstlerische Prozesse Resonanzbeziehungen zu sich selbst, zu anderen und zur Welt fördern und damit Selbstwirksamkeit, Dialog und gesellschaftliche Teilhabe stärken können. Aus kinderrechtlicher Perspektive ist diese Verschränkung besonders bedeutsam, da sie das Recht von Kindern und Jugendlichen auf kulturelle Teilhabe, freie Meinungsäußerung, Beteiligung und Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Zugleich regt das Dossier dazu an, Bildungsräume so zu gestalten, dass junge Menschen Anerkennung erfahren, ihre Perspektiven einbringen können und in ihrer individuellen Entwicklung gestärkt werden.

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  • Männer und Frauen in verschiedenen Berufen wie in der Feuerwehr, im Tanz oder in der Pflege.

    [UN]TYPISCH. Geschlechtersensible Pädagogik im Kindergarten

    Österreichischer Fonds zur Stärkung und Förderung von Frauen und Mädchen, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

    2024

    Das Manual unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, Geschlechterstereotype im Kindergartenalltag zu erkennen und abzubauen. Es vermittelt Grundlagen einer geschlechtersensiblen Pädagogik und bietet praxisnahe Methoden, Reflexionsimpulse sowie konkrete Materialien für den Einsatz mit Kindern. Ziel ist es, stereotype Rollenbilder aufzubrechen, die individuellen Interessen und Potenziale aller Kinder unabhängig vom Geschlecht zu fördern und eine vielfältige, diskriminierungssensible Lernumgebung zu schaffen. Das Manual ist Teil einer Materialsammlung, die gemeinsam mit Pilotkindergärten entwickelt und wissenschaftlich begleitet wurde. Die Materialien können von pädagogischen Fachkräften zum Anlass genommen werden, mit Kindern über binäre Zuordnungen von Geschlecht in männlich und weiblich hinaus ins Gespräch zu kommen.Hier kann das Manual heruntergeladen werden.Hier kann das Memory-Spiel zu Berufen heruntergeladen werden.Hier können die Gesprächsanlasskarten heruntergeladen werden.

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  • Ein junger Mensch versucht, mit der eigenen Angst zurecht zu kommen.

    Supporting Young People with Anxiety. A Guide for Youth Workers

    National Youth Council of Ireland

    2026

    Die Broschüre unterstützt pädagogische Fachkräfte und Ehrenamtliche der Jugendarbeit dabei, Angst bei jungen Menschen besser zu verstehen, frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Es werden Grundlagen zu verschiedenen Angststörungen vermittelt, typische Anzeichen und Risikofaktoren aufgezeigt und Strategien für Gespräche, Emotionsregulation, Achtsamkeit, Bewältigungstechniken sowie den Umgang mit Krisensituationen und Weitervermittlung an Fachstellen angeboten. Ergänzt wird die Broschüre durch Fallbeispiele, Reflexionsaufgaben und Empfehlungen für eine organisationsweite Förderung psychischer Gesundheit, um sichere und unterstützende Rahmenbedingungen für junge Menschen zu schaffen.

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  • Junge Menschen sprechen über ihre Erfahrungen und Wünsche zum Umgang mit Medikamenten in der Kinder- und Jugendhilfe.

    Medikamente in der Kinder- und Jugendhilfe. Deine Rechte

    Universität Hildesheim, Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V.

    2026

    Die Broschüre informiert junge Menschen über ihre Rechte bei ärztlichen Behandlungen und der Einnahme von Medikamenten. Sie erklärt, welche Arten von Medikamenten es gibt, wer an Entscheidungen beteiligt ist, wie Behandlungen ablaufen und welche Mitbestimmungs-, Informations- und Beteiligungsrechte Kinder und Jugendliche haben. Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, informierte Entscheidungen zu treffen, Fragen zu stellen und ihre Rechte im Gesundheitswesen aktiv wahrzunehmen. Die Broschüre richtet sich insbesondere an junge Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe und regt zur Reflexion sowie zum Austausch mit Bezugspersonen an. Printexemplare können gegen Übernahme der Versandkosten unter info@vormundschaft.net bestellt werden.

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  • Screenshot der Website mit den Kacheln Film, Was hilft?, Täterstrategien, Strafanzeige und weiteren.

    Was hilft gegen sexuelle Gewalt?!

    Zartbitter e.V. Köln

    2022

    Das Webangebot WAS HILFT.org richtet sich an Jugendliche, die von sexueller Gewalt betroffen sind und an deren Freund:innen sowie an pädagogische Fachkräfte, die betroffene Personen unterstützen möchten. Im Mittelpunkt steht ein Dokumentarfilm mit der Erfahrungsgeschichte eines Betroffenen, der als Diskussionsgrundlage in Bildungseinrichtungen und Jugendgruppen genutzt werden kann. Darüber hinaus enthält die Website Videos und weitere Materialien zu Themen wie Täterstrategien, Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungsangeboten und Strafanzeige. Ziel ist es, Jugendliche im Umgang mit sexueller Gewalt zu stärken, sie zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, und Vertrauenspersonen konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben. Die Inhalte wurden gemeinsam mit betroffenen Jugendlichen entwickelt und werden durch pädagogische Begleitmaterialien für den Einsatz in Schule und Jugendarbeit ergänzt.

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  • Titelbild für Workshop Module zu Digitalem Wohlbefinden von QueeResilience

    QueeResilience Workshop-Module zu Digitalem Wohlbefinden

    Queer Resilience Project, Lizenz: CC-BY-SA

    2026

    In den QueeResilience-Workshopkonzepten werden Materialien für die Arbeit zu digitalem Wohlbefinden und Resilienz von queeren Jugendlichen bereit gestellt. Es werden Workshopeinheiten zu Themen wie digitalem Minderheitenstress, Intersektionalität, Hate Speech, Cybermobbing, Desinformation, digitale Balance, Safe Spaces, Allyship und Queer Joy vorgestellt. Fachkräfte sollen mit den Materialien dabei unterstützt werden, LGBTQ+ Jugendliche im Umgang mit digitalen Belastungen zu stärken, ihre Medienkompetenz sowie soziale und emotionale Kompetenzen zu fördern und die Potenziale digitaler Medien für Teilhabe und psychisches Wohlbefinden zu nutzen. Die Materialien richten sich insbesondere an Fachkräfte der Jugend(sozial)arbeit, Lehrkräfte, Medienpädagog:innen und Jugendorganisationen und können flexibel in unterschiedlichen Bildungs- und Praxiskontexten eingesetzt werden.Die Workshop-Module sind auch in englischer Sprache verfügbar.

    Mehr erfahren: QueeResilience Workshop-Module zu Digitalem Wohlbefinden

  • Junge Menschen beteiligen sich an politischen Themen in der EU.

    Was Kinder über Armut und soziale Inklusion denken

    Europäische Union

    2026

    Auf der Website werden die Ergebnisse einer EU-weiten Befragung von 41.736 Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 17 Jahren zum Thema Armut und soziale Inklusion zusammengefasst. Die Teilnehmenden berichten, dass Armut ihre Teilhabe am Schul- und Freizeitleben einschränkt und Ausgrenzung, Diskriminierung und den ungleichen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnraum und gesunder Ernährung verstärkt. Sie fordern bezahlbare und leicht zugängliche Unterstützungsangebote, besseren Schutz vor Mobbing und Diskriminierung, mehr psychosoziale Unterstützung sowie eine stärkere Beteiligung an Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Die Ergebnisse sollen die Weiterentwicklung der Europäischen Kindergarantie und nationaler Maßnahmen gegen Kinderarmut unterstützen.

    Mehr erfahren: Was Kinder über Armut und soziale Inklusion denken

  • Screenchot mit Bildern von verschiedenen Orten der Kinder- und Jugendarbeit.

    SchutzJu – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendsozialarbeit

    Fachhochschule Kiel, Stiftung Universität Hildesheim, Universität Kassel, Hochschule Landshut

    2024

    Auf der Website werden praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Materialien zur Entwicklung und Umsetzung partizipativer Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit bereitgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Partizipation junger Menschen, der Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, die Stärkung ihrer Rechte sowie die Förderung einer achtsamen Organisationskultur. Die Plattform bietet Basiswissen, Videos, Podcasts, Materialien, Tools und rechtliche Informationen für verschiedene Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe.

    Mehr erfahren: SchutzJu – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendsozialarbeit