Webaufnahme_25-1-2024_13817_www.stiftung-evz.de

Online youth magazine MEET UP!

evz Stiftung, 2022

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes veröffentlicht die Stiftung EVZ das englischsprachige MEET UP! Magazine, in dem erfolgreiche und innovative Projekte sowie die engagierten Menschen hinter ihnen vorgestellt werden. Das Magazin ist multimedial, partizipativ und kreativ aufgebaut und zeigt vielfältige Themen, mit denen sich junge Menschen aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft beschäftigen.
Ein Screenshot von den Folgen des Ohrka-Podcasts mit dem Orca-Logo.

Ohrka-Podcast: Politik für Kinder

Ohrka e.V., 2021

Der Ohrka-Podcast ist ein kostenloses und werbefreies Audioangebot, das seit der Bundestagswahl 2021 politische Themen kindgerecht aufbereitet. Mit Unterstützung von rund 150 Kindern aus Berlin, Schwerin und Saarbrücken und Beiträgen von Politiker:innen, Journalist:innen und Expert:innen behandelt der Podcast Fragen wie „Wie entsteht ein Gesetz?“ oder „Was macht ein Bürgermeister?“. Die Episoden sind nach Themen wie Bundestagswahl, Europawahl oder Kommunalpolitik gegliedert und richten sich an Kinder ab etwa 8 Jahren. Alle Folgen sind auf ohrka.de, Spotify und weiteren Plattformen verfügbar.
Ein Deckblatt mit bunt aufeinanderliegenden Dreiecken, Titel und Logos.

Mythos Neutralitätsgebot. Eine Handreichung

Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB) und Deutscher Bundesjugendring e. V. (DBJR), 2024

Die Handreichung richtet sich an Jugendverbände, Bildungsstätten und andere Träger der außerschulischen politischen Bildung. Sie klärt darüber auf, dass das parteipolitische Neutralitätsgebot ausschließlich für staatliche Organe gilt und nicht auf freie Träger übertragbar ist. Die fälschliche Anwendung dieses Gebots auf zivilgesellschaftliche Akteure wird häufig von rechten Gruppen instrumentalisiert, um deren Arbeit zu behindern und sie in ihrer demokratischen Bildungsarbeit zu verunsichern. Die Handreichung betont, dass freie Träger das Recht haben, sich klar gegen rassistische und rechtsextreme Positionen zu positionieren, ohne dabei gegen gesetzliche Vorgaben zu verstoßen. Zudem wird erläutert, dass der Beutelsbacher Konsens – insbesondere das Kontroversitätsgebot und das Überwältigungsverbot – nicht als Argument gegen eine kritische Auseinandersetzung mit antidemokratischen Strömungen missverstanden werden darf. Vielmehr sollen politische Bildungsangebote junge Menschen zur aktiven, wertebasierten Teilhabe in einer pluralistischen Demokratie befähigen.
Eine bunte Figur, die auf der Erde herumläuft, vorbei an Menschen und Häusern.

Modellprojekt: Hortdialoge & Beteiligung. Demokratiestärkende Bildungsarbeit im Hortalltag

Soziale Bildung e. V., 2021

Das Modellprojekt wurde von 2020 bis 2024 in Rostock durchgeführt und zielte darauf ab, demokratiestärkende Bildungsarbeit im Hortalltag zu etablieren. In drei Modellhorten wurden wöchentliche, freiwillige Angebote für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren entwickelt, die Themen wie soziale Kompetenzen, Ausgrenzung, geschlechtliche Vielfalt, Flucht und Migration, Beteiligung, Armut sowie Adultismus behandelten. Diese Angebote waren freizeitpädagogisch und spielerisch gestaltet, um den Kindern eine aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen. Das Projekt reagierte auf die spezifischen Herausforderungen in peripheren Großwohnsiedlungen Rostocks, wie hohe Armutsquoten und soziale Segregation, und förderte durch partizipative Methoden die Teilhabe und das soziale Lernen der Kinder.

Die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts durch das Deutsche Jugendinstitut diente dazu, gemeinsam mit den Projektmitarbeitenden eine grafische Modellierung der Projektlogik im Handlungsfeld „Demokratieförderung“ zu entwickeln. Diese Modelle zeigen, wie Ziele, Zielgruppen, Aktivitäten sowie Rahmenbedingungen zusammenwirken. Die Fallstudie kann über diesen Link aufgerufen werden.

Die erprobten Methoden und Reflexionen aus den Hortdialogen bilden die Grundlage für weitere Praxisprojekte, Materialien und Fortbildungen und geben bundesweit Impulse für eine demokratische, diskriminierungskritische Hortpädagogik.

 

Buchcover mit bunten Illustrationen von Kinderpassfotos mit Murmeln darunter

Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita

Bertelsmann Stiftung, 2022

Die nun vorliegende Dokumentation des Konzeptes „Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita“ MuM zeigt neben einer umfassenden Beschreibung der zentralen Elemente von MuM u. a. auf, welche Schritte Kita-Träger bzw. die Einrichtungen gehen müssen, um das Konzept in der Praxis erfolgreich umsetzen zu können. Sie wird ergänzt durch Porträts der am Projekt „jungbewegt“ beteiligten 16 Kita-Träger.

Träger sowie Einrichtungsleitungen erhalten in der Dokumentation Hinweise, wie MuM die Qualitätsentwicklung in den Kindertageseinrichtungen fördern kann. Darüber hinaus werden die verschiedenen Formate vorgestellt, mit denen „jungbewegt“ die Kita-Träger und Einrichtungen sowie ihre pädagogischen Fachkräfte bei der Implementierung von MuM unterstützt hat.

Die erfolgreiche Umsetzung von MuM bei den Trägern wird durch die Ergebnisse einer externen Evaluation deutlich: Nicht nur die Kita-Teams geben ein positives Votum ab, sondern auch die Eltern. Sie bescheinigen dem Konzept, dass es das soziale Lernen ihrer Kinder unterstützt, ihre Kinder selbstbewusster geworden sind und sie gelernt haben, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.

Deckblatt mit Schrift und Logo

Mit Kultureller Bildung Räume für Demokratiebildung öffnen

Deutsches Kinderhilfswerk e.V., 2024

Die Beiträge der Fachpublikation “Mit Kultureller Bildung Räume für Demokratiebildung öffnen”, die im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter erschienen ist, machen die große Bedeutung Kultureller Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung und demokratische Selbstbildung junger Menschen deutlich. Anhand unterschiedlicher Perspektiven wird dargestellt, weshalb Kulturelle Bildung als selbstverständlicher Teil von Bildungsprozessen verstanden und gefördert werden muss und welche Voraussetzungen notwendig sind, um allen Kindern kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
Methodenkoffer gegen Einsamkeit, © Das Progressive Zentrum

Methodenkoffer gegen Einsamkeit

Das Progressive Zentrum, 2023

Viele junge Menschen fühlen sich einsam. Das Gefühl der Vereinsamung geht oftmals einher mit gesundheitlichen Folgen für die betroffene Person. Eine Studie des Progressiven Zentrums zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und der Herausbildung von demokratiefernen Einstellungen gibt. Der Methodenkoffer gegen Einsamkeit widmet sich diesem Themenfeld erstmals mit einer Auswahl neuer Formate für die Jugendarbeit, um Strategien für den Umgang mit Einsamkeit zu entwickeln und positive Haltungen gegenüber Demokratie zu bestärken.

Die Studie "Extrem einsam? Die demokratische Relevanz von Einsamkeitserfahrungen unter Jugendlichen in Deutschland" des Progressiven Zentrums ist hier zu finden.

Vorgestellt werden sechs Formate, die in einem Design-Thinking-Prozess mit politischen Bildner:innen entstanden sind und bspw. Künstliche Intelligenz miteinbeziehen, einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema durch ein Quiz erarbeiten und mit künstlerischen Methoden empowernd wirken können.

 

Ein Buchcover mit Icons von Kindern.

Methodenbuch Kinderrechte. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Kinderrechten für Politik & Co.

Katharina Gerarts, 2020

Das Buch bietet praxisnahe Ansätze zur Förderung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in politischen Entscheidungsprozessen. Basierend auf Workshops in Hessen mit verschiedenen Altersgruppen wird gezeigt, wie junge Menschen aktiv in die Gestaltung kinderfreundlicher Politik einbezogen werden können. Es enthält methodische Werkzeuge und Beispiele, um Kinderrechte in Bildungseinrichtungen und politischen Institutionen zu verankern und die Perspektiven der Kinder als Expert:innen ihrer Lebenswelt ernst zu nehmen.
Methoden der Kinder- und Jugendarbeit, © Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Sachsen

Methoden für die Kinder- und Jugendarbeit

Servicestelle Kinder- & Jugendbeteiligung Sachsen, 2024

Partizipative Methoden sind unabdingbar, um Gruppenprozesse in der Kinder- und Jugendarbeit zu strukturieren und den Teilnehmenden eine gute Basis zu geben, um im Team kreativ zu werden und gemeinsam an Themen zu arbeiten. Die vorliegende Methodensammlung ist eine Auswahl des Teams der Servicestelle Kinder- & Jugendbeteiligung Sachsen. Die Auswahl stellt Leitfragen zur Methodenauswahl voran, die idealerweise vor Beginn des Beteiligungsvorhabens bedacht werden.

Die vorgestellten Methoden für den Methodenkoffer sind unterteilt in Warm Ups/WUP, Methoden zur Themensammlung und -bearbeitung, Ideenfindung, Abstimmung, Gruppenbildung, Kooperation und Feedback. Neben bekannten Methoden wie dem kotzenden Känguru und Super-Fan finden sich auch solche, die verschiedene Medien z.B. in einer Fotosafari oder Ansätze der Demokratiepädagogik Betzavza einbeziehen wie in Die Kunst, einen Kürbis zu teilen.

In einer kommentierten Linkliste finden sich weitere Methodensammlungen mit verschiedenen Schwerpunkten.

Angedeutete Worte auf einem pinkfarbenen Hintergrund mit Titel und Jahr.

MEMO – Jugendstudie zur Erinnerungskultur in Deutschland

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) / Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), 2023

Wie erinnern junge Menschen in Deutschland an den Nationalsozialismus? Welche Rolle spielen Diskriminierung und Erinnerungskultur in ihrem Alltag? Mit der Studie sollen die Anliegen und Bedarfe junger Menschen erforscht werden, um diese in der historisch-politischen Bildungsarbeit mit jungen Menschen in Deutschland aufzugreifen. Die MEMO-Jugendstudie 2023 erweitert die bisher durchgeführten MEMO-Erhebungen von 2018 bis 2022 um die Gruppe junger Menschen. Für Jugendliche sind der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg zentral für die Erinnerungskultur in Deutschland. Die Website kann über den externen Link aufgerufen werden. Dort findet sich die Studie, Infografiken und ein Video mit den wichtigsten Ergebnissen aus der Studie.

Für die Studie wurden im Herbst 2021 in einer ersten Befragung 3485 junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren online befragt. Im Herbst 2022 wurden die Teilnehmer:innen zu einer erneuten Befragung eingeladen, an der 838 Personen teilnahmen.