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Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz
2025
In dem Wimmelbuch wird kindgerecht und bildreich gezeigt, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Auf 14 Wimmelbildern werden Situationen aus Alltag, Schule, Freizeit und Gemeinschaft illustriert: Kinder beim Spielen, Lernen, gemeinschaftlichen Feiern oder sich gegenseitig helfen — und das so, dass sie ihre Meinung sagen, mitbestimmen und mitgestalten können. In dem Wimmelbuch wird weitgehend auf Text verzichtet und stattdessen mit Bildern erzählt. Das Wimmelbuch gibt Kindern und Erwachsenen Raum, um über Themen wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Mitbestimmung, Teilhabe und Zusammengehörigkeit ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch
Deutsche Sportjugend (DSJ) im DOSB e.V.
2023
Nina Reip und Nico Mikulic diskutieren über den Stellenwert von Kinderrechten im Sport. Sie erklären, dass Kinderrechte – verankert in der UN-Kinderrechtskonvention – besonders Schutz und Mitbestimmung von Kindern sichern und dass Kinder im Sport nicht einfach als „kleine Erwachsene“ behandelt werden dürfen. Wie können Vereine und Sportorganisationen Kinderrechte praktisch umsetzen? Zum Beispiel durch eine altersgerechte Gestaltung von Sportangeboten und sichere Rahmenbedingungen für Training und Freizeit. Bei allgemeinen Debatten über Menschenrechte im Sport (z. B. bei großen Veranstaltungen) werden Kinderrechte oft vernachlässigt — dabei ist eine kinder- und jugendgerechte Ausrichtung im Sport grundlegend und kommt allen zugute.
Mehr erfahren: „Sport und Kinderrechte“ in: Tauziehen. Der Podcast zu Politik und Sport
Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Deutscher Bundesjugendring e.V.
2021
Kinder- und Jugendarbeit ist nur dann wirklich inklusiv, wenn Angebote für Freizeit, Gruppen und Jugendorganisationen allen jungen Menschen offenstehen — unabhängig davon, ob sie eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung haben. Soziale Teilhabe für alle kann ermöglicht werden, wenn Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Interessen mitentscheiden und ihre Freizeit aktiv mitgestalten können. Zwar gibt es bereits vereinzelt gute Praxisbeispiele, doch viele Barrieren bestehen weiterhin – etwa bauliche Hindernisse, mangelnde barrierefreie Informationen oder fehlende Assistenz für Jugendliche mit Behinderung. Um echte Teilhabe zu erreichen, braucht es eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Behindertenhilfe, mehr Ressourcen und Sensibilisierung von pädagogischen Fachkräften. Die Broschüre bietet deshalb neben einer Standortbestimmung auch Handlungsempfehlungen, praktische Hinweise und Finanzierungsmöglichkeiten für eine inklusive Umsetzung.
Mehr erfahren: Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit. Selbstbestimmung stärken und die Teilhabe aller ermöglichen
Klett Kinderbuch
2016
In diesem Buch ist der General der Bestimmer! Er will unbedingt der Held in dieser Geschichte sein und alle rechten Buchseiten für sich alleine haben! Sein Aufpasser soll die Grenze bewachen: Hier kommt keiner durch! Doch von Links drängen immer mehr Leute und wollen hinüber… Ein grenzüberschreitendes Wimmelbuch
Mehr erfahren: Hier kommt keiner durch!
Daniel Kieslinger, Katharina Metzner, Judith Owsianowski, Florian Rück und Weitere
2024
Das Projekt Inklusion jetzt! setzt Inklusion und Teilhabe junger Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe um. Es zeigt, dass Inklusion nicht nur ein theoretisches Ziel ist, sondern bereits in der Praxis funktioniert, wenn Hilfen und Organisationen sich danach richten, was junge Menschen für ihre Teilhabe brauchen. Themen wie Beteiligung Selbstbestimmung junger Menschen, inklusive Hilfeplanung, inklusiver Kinderschutz und die hierfür nötigen Veränderungen in Gemeinden, Städten und Organisationen werden beleuchtet.
Mehr erfahren: Die inklusive Kinder- und Jugendhilfe. Einfach erklärt
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe)
2024
Diskriminierung zu erkennen und aktiv dagegen zu arbeiten, ist eine Herausforderung, die Lehrkräfte und pädagogisches Personal jeden Tag begleiten sollte. Diskriminierung beeinflusst das Lernen, das Miteinander und die Schulatmosphäre auf vielschichtige Weise. "Diskriminierungskritik in der Schule ist wichtig! Aber wie anfangen? Ein Reflexionsheft für Lehrkräfte und pädagogisches Personal" ist ein praxisnahes Werkzeug für alle, die ihre eigene Rolle in Bezug auf Diskriminierung zu hinterfragen und gibt konkrete Hilfestellungen, um den Lern- und Lebensraum Schule für alle zu einem wertschätzenden und sicheren Ort zu machen.
Mehr erfahren: Reflexionsheft – Diskriminierungskritik in der Schule ist wichtig!
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe)
2024
Die Praxistipp-Karten in einfacher Sprache sind eine Ergänzung zum Magazin Diskriminierungskritischer Klassenrat. Sie bieten in kompaktem A5-Format diskriminierungskritische Themen für die Klassenratsagenda und dienen als niedrigschwelligeres Angebot, um den Dialog über diskriminierungskritische Themen anzuregen und zu erleichtern. Besprochene Themen umfassen unter anderem »Respektvolle Sprache« und »Sprache: gerecht für alle Geschlechter« sowie »Identitäten im Klassenrat« aber auch »Reaktionen ohne Worte«. Die Karten folgen den Grundsätzen der Einfachen Sprache.
Mehr erfahren: Praxistipp-Karten zum diskriminierungskritischen Klassenrat in Einfacher Sprache
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
2022
Das Webangebot enthält verständliche Erklärungen in Leichter Sprache zu zentralen Themen der Demokratie. Diese Themen werden erklärt: Merkmale einer Demokratie, Rechsstaatlicheit, Werte in der Demokratie, digitale Demokratie, Beteiligung, Demokratie in der Krise und staatliche Institutionen.
Mehr erfahren: Demokratie in Leichter Sprache erklärt
Centre for Children’s Rights, Queen’s University Belfast, Terre des hommes
2024
The report was developed in close cooperation with Ukrainian children to ensure that young people’s voices and experiences were directly reflected in the findings. The report highlights how the ongoing war has gravely affected children’s rights, documenting large-scale violations such as attacks on schools and hospitals, mass displacement, family separation, and the unlawful deportation of children to Russian-occupied areas. Central findings show that while Ukraine has taken steps to align with international child rights standards, many children still lack access to education, health care, and psychosocial support, and face systemic obstacles in justice and protection services. The report calls for urgent reforms, stronger national child protection systems, and sustained international cooperation to guarantee that all children in Ukraine can live safely, learn, and recover from the impacts of war. The report in Ukranian language can be found here. Beitrag in deutscher Sprache: Der Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Kindern erstellt, um die Stimmen und Erfahrungen junger Menschen in den Bericht einzubringen. Der Bericht hebt hervor, wie der anhaltende Krieg die Rechte der Kinder massiv verletzt, und dokumentiert Verstöße wie Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, Massenvertreibungen, Familientrennungen und die rechtswidrige Deportation von Kindern in von Russland besetzte Gebiete. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Ukraine zwar Schritte unternommen hat, um sich an internationale Kinderrechtsstandards anzupassen, viele Kinder jedoch nach wie vor keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosozialer Unterstützung haben und mit systemischen Hindernissen bei der Justiz und dem Kinderschutz konfrontiert sind. Der Bericht fordert dringende Reformen, stärkere nationale Kinderschutzsysteme und eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit, um zu gewährleisten, dass alle Kinder in der Ukraine sicher leben, lernen und sich von den Auswirkungen des Krieges erholen können. Der Bericht in ukrainischer Sprache ist hier zu finden.
Mehr erfahren: Report on the rights of Ukrainian children affected by the full-scale invasion
Michael Krennerich (Leitung), Christina Binder, Tessa Debus, Elisabeth Holzleithner und Weitere
2021
In dem Artikel erklärt Crenshaw, wie Intersektionalität – das Zusammenspiel mehrerer Unterdrückungs- und Diskriminierungsachsen wie Geschlecht, Rassismus, Klasse, Ethnie oder Religion – unabdingbar ist für ein vollständiges Verständnis und den Schutz von Menschenrechten. In vielen Fällen werden Menschen nicht einfach allein „wegen ihres Geschlechts“ oder „wegen ihrer Herkunft“ benachteiligt, sondern genau an der Schnittstelle mehrerer Identitäten, wodurch spezifische, oft übersehene Vulnerabilitäten entstehen. Um diese wirksam anzugehen, fordert die Autorin unter anderem eine kontextbezogene Analyse, bessere Datenerhebung, methodische Ansätze, die bewusst nach mehreren Dimensionen der Unterdrückung suchen, sowie Institutionen, die diese Schnittstellen bei Gesetzgebung, Berichterstattung und Schutzmechanismen systematisch berücksichtigen. Der Artikel ist unter dem angegebenen Link via Open Access abrufbar. Der Artikel ist erschienen in: Zeitschrift für Menschenrechte, Jahrgang 15, 2021, Nr.1, S. 142-166.
Mehr erfahren: Das Konzept der Intersektionalität und seine Bedeutung für die Menschenrechte© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.