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Gefundene Beiträge: 1732


  • Screenshot einer Website mit einem Foto von jungen Menschen in einer Workshopsituation und einem Artikel

    Child Participation Assessment Tool für Deutschland

    Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

    2024

    Wie gut sind Kinder und Jugendliche bei sie betreffenden Angelegenheiten eingebunden? Mit dem Child Participation Assessment Tool des Europarats können die Mitgliedsstaaten die Kinder- und Jugendbeteiligung evaluieren. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat die Anwendung des Tools für Deutschland im Rahmen eines Projekts erprobt. Kinder und Jugendliche haben das Recht, an allen sie betreffenden Angelegenheiten beteiligt zu werden. So gibt es Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) vor. Das Recht auf Beteiligung ist eines der Grundprinzipien der UN-KRK und entscheidend für die Anerkennung von Kindern und Jugendlichen als Träger*innen eigener Rechte. Doch wie und wo werden Kinder und Jugendliche eigentlich konkret beteiligt? Welche Maßnahmen hat Deutschland seit der Ratifizierung der UN-KRK vor 30 Jahren zur Verwirklichung dieses Rechts ergriffen? Im Rahmen eines Pilotprojekts, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), erprobte die Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerkes die Anwendung des Child Participation Assessment Tool (CPAT) des Europarates erstmals in Deutschland. Im Ergebnis ist eine umfassende Evaluation der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Lebensbereichen entstanden. Die Analyse bietet sowohl für Entscheidungsträger*innen auf allen politischen Ebenen als auch für die Praxis relevante Erkenntnisse zur Umsetzung des Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention und stellt zu jedem Indikator Entwicklungsbedarfe und spezifische Maßnahmen dar.

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  • Zeitschriftencover mit Angaben zu Thema und Inhalt

    Jugendmedienschutz: (How to) Do the Right Thing

    Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) Heft 2

    2024

    Für Kinder und Jugendliche ist die Nutzung von Medien und digitalen Angeboten ein selbstverständlicher Teil ihrer Alltagsgestaltung. Junge Menschen nutzen mediale Angebote aber nicht nur de facto, sie haben gemäß Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention auch ein Recht darauf. Im Beitrag wird analysiert, wie sich der Kinder- und Jugendmedienschutz in den vergangenen Jahren vor diesem Hintergrund entwickelt hat. Dafür werden Regulierungen auf nationaler und europäischer sowie auf Ebene der Vereinten Nationen in den Blick genommen. Im Abgleich mit dem Handeln von Anbietenden wird deutlich, dass zwischen Rechtssetzung und deren Verwirklichung (noch) Differenzen bestehen.

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  • Zeitschriftcover mit zwei Menschen, die in einer animierten pinkfarbenen Computermatrix stehen

    Das Metaversum schlägt zurück!? Eine kinderrechtliche Perspektive

    Prof. Dr. Bernd Schorb und Kathrin Demmler in merz Medien und Erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik. Nr. 3

    2024

    Im Beitrag werden mögliche Chancen und Risiken virtueller Welten sowie generativer künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit den Rechten von Kindern gemäß UN-Kinderrechtskonvention beleuchtet. Darüber hinaus wird das juristische Konzept der persönlichen Integrität als Grundlage für das Wohlergehen (junger) Nutzender im Metaversum empfohlen.  

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  • Buchcover, farbige Streifen in violett und dunkelblau, die sich treffen und ein Foto von gemalten Häusern

    Das Museum als Lern- und Bildungsort für Kinder und Jugendliche

    Benno Hafeneger, Türkân Kanbiçak im Wochenschau Verlag

    2024

    Zwei kulturelle Outreach-Programme des Jüdischen Museums Frankfurt geben Einblicke in gelingende Bildungsarbeit und in Strukturen und Dynamiken antisemitismus- und rassismuskritischer Bildungsprogramme. Sie veranschaulichen dabei die Umsetzung des musealen Bildungsauftrags. Outreach-Programme verbinden unterschiedliche Lernräume und Lernperspektiven miteinander. Das Zusammendenken unterschiedlicher Bildungsaufträge ist visionär und ein zukunftsweisender Bildungspfad für Kooperationen zwischen Schulen, Bildungseinrichtungen und Museen. Dieser Band reflektiert die Erfahrungen aus zwei Bildungsprogrammen, die seit 2017 kontinuierlich vom Jüdischen Museum in Frankfurt/M. angeboten werden. „AntiAnti – Museum Goes School“ mit sechs Workshops richtet sich an Berufsschulklassen, die „Schattenspiele – Wahrheiten und Narrheiten“ an Grundschulklassen. Vorgestellt werden die konzeptionellen Ideen, die Praxisverläufe und ausgewählte Skripte sowie die Ergebnisse der Evaluation und weiterführende Reflexionen und Folgerungen.

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  • Buchcover mit roten und gelben Streifen, die sich berühren

    Lebenswelt und Partizipation

    Jesper Lüttgens, Michael Rump-Räuber, Michael Siegel im Wochenschau Verlag

    2024

    Wie steht's um die Schule nach Corona? Dieses Buch geht auf aktuelle Herausforderungen ein und beschreibt, wie mit dem sozialpädagogischen Konzept der Lebensweltorientierung Wege für eine demokratische Teilhabe von jungen Menschen gelingen kann. Mit dem sozialpädagogischen Konzept der Lebensweltorientierung können Ressourcen aus dem eigenen und dem sozialräumlichen Umfeld von Schüler:innen nutzbar gemacht und damit ein Beitrag für eine demokratische Schulkultur geleistet werden. So können für immer individuellere Herausforderungen von Schüler:innen besser Lösungen gefunden werden, zudem werden demokratische Werte gestärkt und Voraussetzungen für eine sozial gerechte Bildung geleistet. Der Band bündelt Expertise von Expert:innen aus der Lebensweltorientierung, der Demokratiepädagogik und der Praxis. Grundlagen und Grundfragen der Konzepte werden thematisiert und Praxisbeispiele lebensweltlich orientierter Arbeit in Schule beschrieben.

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  • Buchcover mit einem Foto von zwei Kindern, die über ein Dosentelefon miteinander reden

    Kommunikation und Interaktion in der Kindheitspädagogik

    Rita Braches-Chyrek, Irene Dittrich im Wochenschau Verlag

    2024

    Dieser Sammelband stellt Lehrenden, Lernenden, Forschenden und praktisch Handelnden Grundlagenwissen zu den Themenfeldern Kommunikation und Interaktion in der Kindheitspädagogik zur Verfügung. Neuere Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus der Praxis zu den Anwendungs- und Ausgestaltungsmöglichkeiten von Kommunikation und Interaktion werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Wirkmächtigkeit in der kindheitspädagogischen Praxis überprüft, damit sie für die professionelle Gestaltung von Schlüsselsituationen und Formen des Austausches genutzt werden können. Zentral werden die Themen gewaltfreie Kommunikation und Interaktion, kulturelle Grenzen, Selbstkompetenzförderung, Partizipation, Wertschätzung, Einsatz von Medien, Konflikte oder Bildungsteilhabe diskutiert, um die Interaktion und Kommunikation zwischen Fachkräften und Kindern sowie zwischen den Kindern in den Blick nehmen zu können. Dabei werden Fragen nach den zu erwerbenden und anzuwendenden Kommunikations-, Interaktions- und Reflexionskompetenzen erörtert. Im ersten Teil des Buches wird Grundlagenwissen zu Kommunikation und Interaktion aus der Perspektive der Fachkräfte in den Institutionen der Kindheitspädagogik zu Verfügung gestellt. Im zweiten Teil werden neuer Forschungsbefunde unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive der Kinder hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Umsetzung in der kindheitspädagogischen Praxis erörtert.

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  • Buchcover in türkiser Farbe

    Existierst du nur oder partizipierst du schon?

    Wochenschau Verlag Wissenschaft

    2024

    Geflüchteten Schüler*innen wird oftmals unterstellt, demokratische Strukturen aus vermeintlich kulturellen Gründen nicht nachvollziehen zu können oder sogar feindlich gegenüber der Demokratie eingestellt zu sein. Das Forschungsprojekt „Existierst du nur oder partizipierst du schon?“ untersucht in einer quantitativen, fragebogengestützten Befragung, ob sich die Demokratie- und Partizipationseinstellungen von geflüchteten Schüler*innen von Schüler*innen mit und jene ohne Migrationshintergrund unterschieden. Aus den Ergebnissen werden Implikationen für den schulischen Politikunterricht abgeleitet. Die Erkenntnisse schließen bestehende Forschungslücken in der Demokratie- und Partizipationsforschung einer Migrationsgesellschaft. Sie sind ein Gewinn für die Lehrkräfteaus- und -fortbildung.

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  • Buchcover mit Foto einer Hand, die einen Zettel hält, auf dem steht "Es reicht einfach nicht"

    Armut verstehen

    Wochenschau Verlag

    2024

    Ina Schildbach geht der Frage nach, was Armut bedeutet, und bezieht dazu neben sozialwissenschaftlichen auch sozialphilosophische Konzepte ein. Der zweite Teil des Bandes widmet sich der Frage, wie sich Armut bekämpfen lässt. Dazu werden bereits praktizierte sowie darüberhinausgehende Maßnahmen vorgestellt, die aktuell von Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen diskutiert werden.

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  • Buchcover mit Silhouetten vieler Menschen, die Banner hochhalten

    Menschenrechtspolitik – Eine Einführung

    Wochenschau Verlag

    2023

    Über Menschenrechte ist viel geschrieben worden, aber was ist Menschenrechtspolitik und wie stellt sie sich dar? Dieses Buch führt nicht nur inhaltlich in die Vielfalt an Themen, Akteure und Institutionen der Menschenrechtspolitik ein. Es enthält auch Hilfestellungen und Anregungen, wie mithilfe der Politikwissenschaft und benachbarter Disziplinen die komplexe Realität der Menschenrechtspolitik untersucht und beschrieben werden kann. Behandelt werden zivilgesellschaftliches Menschenrechtsengagement sowie die staatliche und die internationale Menschenrechtspolitik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Menschenrechtspolitik in und durch Deutschland. Eine anschauliche Einführung für Studierende und menschenrechtspolitisch Interessierte, verfasst von einem ausgewiesenen Menschenrechtsexperten.

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  • Buchcover mit Illustrationen von Kindern, die Plakate hochhalten

    Demokratie-Lernen in der Schule

    Wochenschau-Verlag

    2017

    Die Demokratie steht in unserem Lande vor zahlreichen Herausforderungen. Die Chancen der Demokratisierung stehen in vielen Regionen der Welt nicht gut. Können wir uns darauf verlassen, dass die Polizei, die Geheimdienste und das Bundesverfassungsgericht in der Bundesrepublik ausreichende Bastionen der Demokratie sind? Wie geht die Politische Bildung mit den vielfältigen Hoffnungen und Erwartungen, aber auch mit den Enttäuschungen und Unsicherheiten sowie der Unzufriedenheit um? Neue Ansätze der Demokratiepädagogik leisten hier eine notwendige und begrüßenswerte Hilfestellung. Neben der politisch-institutionellen Bildung müssen die zivilgesellschaftlichen und die alltagsbedeutsamen Aspekte der Demokratie in der Schule viel intensiver gelebt, gelehrt und gelernt werden.

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