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Eurochild
2025
The report assesses the real-world status of children’s rights across 36 European countries, drawing on data from 84 member organisations. It finds that despite legal commitments, child poverty, social exclusion, and lack of access to basic services remain widespread, especially for vulnerable groups, and ongoing discrimination and anti-rights movements threaten progress. The report covers key issues such as child protection, justice contact, mental health, migration and minority status, and digital rights, and offers concrete policy recommendations—like ending child poverty, strengthening protection systems, ensuring adequate housing and social safety nets, and reinforcing the European Child Guarantee—to move from rights on paper to rights in practice.
Mehr erfahren: Unequal Childhoods. Eurochild 2025 report on children in need across Europe
Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2025
Der Forschungsbericht fasst die Ergebnisse des Projekts "Abwehrreaktionen in der rassismuskritischen Bildungsarbeit" (ABRAKA) zusammen. Abwehrreaktionen wie Verdrängung, Täter-Opfer-Umkehr oder emotionale Distanz tauchen in rassismuskritischen Bildungssettings häufig auf und sind teils individuell, teils strukturell bedingt. Solche Reaktionen können Lernprozesse behindern oder verhindern. Zugleich kann professionelle Begleitung, zum Beispiel durch sichere Lernräume, biografische Reflexion und Beziehungsarbeit Abwehr in produktive Reflexion umwandeln und auf diese Weise Potenzial für tiefergehendes Lernen und Veränderung eröffnen. Der Bericht liefert eine differenzierte Analyse der Hürden rassismuskritischer Bildung und gibt Impulse für Praxis, Forschung und Politik.
Mehr erfahren: Abwehr in der rassismuskritischen Bildungsarbeit
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
2025
Seit 1998 wird die JIM-Studie zur Mediennutzung von 12- bis 19-Jährigen jährlich durchgeführt. Ziel der Studie ist es, ein aktuelles Bild der Mediennutzung junger Menschen in Deutschland zu erhalten. Für die Erhebung werden etwa 1200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland mit einer Kombination von Telefon- und Online-Interviews befragt.Die gewonnenen Daten sollen in Strategien für neue Konzepte in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit einfließen. JIM-Studie 2025Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) hat bei Jugendlichen massiv an Bedeutung gewonnenhat: 91 % nutzen mindestens ein KI-Tool, vor allem zum Lernen (74 %) und um Informationen zu finden (70 %). Mehr als die Hälfte der Befragten vertraut den durch KI gelieferten Informationen. Gleichzeitig bleibt das Smartphone zentral im Alltag: Jugendliche verbringen im Durchschnitt fast vier Stunden pro Tag am Bildschirm. Eine Regulierung der Nutzungszeit fällt den meisten Befragten schwer. Fast ein Drittel der Jugendlichen berichtet, morgens müde zu sein, weil sie bis spät nachts am Handy waren.Hier können JIM-Studien aus den vergangenen Jahren aufgerufen werden.
Mehr erfahren: JIM-Studie 2025. Jugend, Information, Medien
Deutsches Komitee für UNICEF e. V.
2025
Der Bericht zeichnet ein alarmierendes Bild: Über eine Million der Kinder in Deutschland haben nicht die grundlegenden Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe oder beruflichen Erfolg – ihnen fehlen beispielsweise ein ruhiger Platz zum Lernen, warme Mahlzeiten oder Freizeitmöglichkeiten. Armut wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, und die Kluft zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern wird größer. Viele Jugendliche klagen über psychische und körperliche Beschwerden, 40 % geben an, regelmäßig gesundheitliche Probleme zu haben. Zudem fühlen sich benachteiligte Kinder seltener unterstützt – weder von ihren Familien noch von Lehrkräften – und jedes Jahr beenden etwa 62.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Unicef fordert deshalb deutlich mehr gezielte Investitionen, insbesondere in Kinder aus ärmeren Verhältnissen, zum Beispiel durch Ausbau von Förderprogrammen in Schulen und Kitas.Das Deutsche Jugendinstitut hat 2025 den Bericht für Unicef mit einem Team von 27 wissenschaftlichen Expert:innen erstellt. Als Datenbasis dienten zum Beispiel amtliche Statistiken und internationale Studien wie EU-SILC, HBSC (Health Behaviour in School-aged Children) und PISA. 23 Jugendliche wurden in Workshops sowohl bei der Themenwahl als auch bei der Interpretation der Ergebnisse für den Bericht aktiv beteiligt.In dem seit 2006 jährlich erscheinenden Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland wird die Situation der aktuell 14 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren untersucht. Die Analysekategorien sind die sechs Dimensionen des kindlichen Wohlbefindens: Materielle Situation, Bildung, Soziale Beziehungen, Sicheres Aufwachsen und Risiken, Gesundheit und Subjektives Wohlbefinden.
Mehr erfahren: Eine Perspektive für jedes Kind. Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2025
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe)
2024
Diskriminierung zu erkennen und aktiv dagegen zu arbeiten, ist eine Herausforderung, die Lehrkräfte und pädagogisches Personal jeden Tag begleiten sollte. Diskriminierung beeinflusst das Lernen, das Miteinander und die Schulatmosphäre auf vielschichtige Weise. "Diskriminierungskritik in der Schule ist wichtig! Aber wie anfangen? Ein Reflexionsheft für Lehrkräfte und pädagogisches Personal" ist ein praxisnahes Werkzeug für alle, die ihre eigene Rolle in Bezug auf Diskriminierung zu hinterfragen und gibt konkrete Hilfestellungen, um den Lern- und Lebensraum Schule für alle zu einem wertschätzenden und sicheren Ort zu machen.
Mehr erfahren: Reflexionsheft – Diskriminierungskritik in der Schule ist wichtig!
Kiepenheuer und Witsch
2021
Das Handbuch richtet sich an Fachkräfte, Eltern und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Das Buch enthält umfassende Informationen, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in institutionellen Zusammenhängen besser vor sexuellem Missbrauch geschützt werden können. Es behandelt unter anderem: typische Täterstrategien, Gewaltrituale in Jugend- und Sport-Organisationen, sexuelle Übergriffe unter Kindern, institutionelle Strukturen, die Missbrauch begünstigen, den Umgang mit Verdachtsfällen und Unterstützungsmöglichkeiten für Opfer, Eltern, Kolleg:innen und Gruppen.
Mehr erfahren: Grenzen achten – Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen
Centre for Children’s Rights, Queen’s University Belfast, Terre des hommes
2024
The report was developed in close cooperation with Ukrainian children to ensure that young people’s voices and experiences were directly reflected in the findings. The report highlights how the ongoing war has gravely affected children’s rights, documenting large-scale violations such as attacks on schools and hospitals, mass displacement, family separation, and the unlawful deportation of children to Russian-occupied areas. Central findings show that while Ukraine has taken steps to align with international child rights standards, many children still lack access to education, health care, and psychosocial support, and face systemic obstacles in justice and protection services. The report calls for urgent reforms, stronger national child protection systems, and sustained international cooperation to guarantee that all children in Ukraine can live safely, learn, and recover from the impacts of war. The report in Ukranian language can be found here. Beitrag in deutscher Sprache: Der Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Kindern erstellt, um die Stimmen und Erfahrungen junger Menschen in den Bericht einzubringen. Der Bericht hebt hervor, wie der anhaltende Krieg die Rechte der Kinder massiv verletzt, und dokumentiert Verstöße wie Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, Massenvertreibungen, Familientrennungen und die rechtswidrige Deportation von Kindern in von Russland besetzte Gebiete. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Ukraine zwar Schritte unternommen hat, um sich an internationale Kinderrechtsstandards anzupassen, viele Kinder jedoch nach wie vor keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosozialer Unterstützung haben und mit systemischen Hindernissen bei der Justiz und dem Kinderschutz konfrontiert sind. Der Bericht fordert dringende Reformen, stärkere nationale Kinderschutzsysteme und eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit, um zu gewährleisten, dass alle Kinder in der Ukraine sicher leben, lernen und sich von den Auswirkungen des Krieges erholen können. Der Bericht in ukrainischer Sprache ist hier zu finden.
Mehr erfahren: Report on the rights of Ukrainian children affected by the full-scale invasion
Beltz Juventa
2025
In dem Buch geht es um die Bedeutung der Beteiligung von Mädchen* an gesellschaftlichen Prozessen und politischen Entscheidungen. Die Autor:innen untersuchen, wie Mädchen* in verschiedenen Kontexten – sei es in städtischen oder ländlichen Räumen, in Jugendgremien oder in der politischen Bildung – beteiligt sind und welche Herausforderungen dabei bestehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei intersektionalen Perspektiven, die unterschiedliche Lebensrealitäten und Diskriminierungsformen berücksichtigen. Das Werk bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen und zeigt auf, wie Beteiligung von Mädchen* gestärkt und inklusiver gestaltet werden kann.
Mehr erfahren: Partizipation aus der Sicht von Mädchen* denken
Mia Berg, Andrea Lorenz und Kristin Oswald; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2025
Die Autor:innen des Bandes untersuchen, wie Geschichte in Sozialen Medien wie Instagram und TikTok vermittelt, dargestellt und rezipiert wird. Aus interdisziplinärer Perspektive – mit Beiträgen aus Geschichtswissenschaft, Medienwissenschaft und Praxis – analysiert der Band, wie plattformspezifische Mechanismen, Algorithmen und Nutzungsweisen historische Bedeutungen prägen. Dabei werden Themen wie Archivierung, Erinnerungskultur (z. B. Holocaust, Migration, kulturelles Erbe) und partizipative Geschichtspraxis behandelt. Das Buch zeigt, dass Soziale Medien nicht nur Kommunikationsräume sind, sondern aktive Orte der historischen Sinnstiftung und Aushandlung im 21. Jahrhundert. Das gesamte Buch kann kostenfrei als PDF über die externe Quelle abgerufen werden. Text in English language: The authors of this volume examine how history is communicated, represented, and received on social media platforms such as Instagram and TikTok. Taking an interdisciplinary approach—with contributions from the fields of history, media studies, and practice—the volume analyzes how platform-specific mechanisms, algorithms, and modes of use shape historical interpretations. Topics such as archiving, memory culture (e.g., the Holocaust, migration, cultural heritage), and participatory historical practice are addressed. The book shows that social media are not only spaces for communication, but also active sites of historical meaning-making and negotiation in the 21st century. The entire book can be downloaded free of charge as a PDF from the external source.
Mehr erfahren: Geschichte auf Instagram und TikTok. Perspektiven auf Quellen und Praktiken
Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR)
2025
Approximately 473 million children worldwide—about one in every six—were impacted by armed conflicts in 2024, according to estimates from the NGO Save the Children. The report emphasizes that children’s rights must be upheld regardless of the circumstances, including during armed conflicts. Key findings include the widespread recruitment and use of children in hostilities, exposure to sexual violence, abductions, attacks on schools and hospitals, and displacement that disrupts education and family life. The report highlights the urgent need for accountability mechanisms, stronger international cooperation, and integration of child protection into peacebuilding and humanitarian efforts. It stresses that protecting children’s rights is not optional, and that governments, international organizations, and local actors must prioritize these measures to ensure the safety, well-being, and dignity of children in conflict zones. The report can be accessed here in a child-friendly version.Beitrag in deutscher Sprache:Nach Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Save the Children waren im Jahr 2024 weltweit etwa 473 Millionen Kinder – etwa jedes sechste Kind – von bewaffneten Konflikten betroffen. In dem Bericht wird betont, dass die Rechte von Kindern unabhängig von den Umständen, auch während bewaffneter Konflikte, gewahrt werden müssen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die weit verbreitete Rekrutierung und der Einsatz von Kindern in Kampfhandlungen, die Gefährdung durch sexuelle Gewalt, Entführungen, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser sowie Vertreibungen, die die Bildung und das Familienleben beeinträchtigen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Mechanismen zur Rechenschaftspflicht, einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und der Einbeziehung des Kinderschutzes in friedensbildende und humanitäre Bemühungen. Er betont, dass der Schutz der Kinderrechte keine Option ist und dass Regierungen, internationale Organisationen und lokale Akteur:innen diesen Maßnahmen Vorrang einräumen müssen, um die Sicherheit, das Wohlergehen und die Würde von Kindern in Konfliktgebieten zu gewährleisten. Eine kinderfreundliche Version des Reports in englischer Sprache kann hier abgerufen werden.
Mehr erfahren: Rights of the child and violations of the human rights of children in armed conflicts© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.