
Andreas Foitzik, Lukas Hezel
2019
Der Band bietet eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Einführung in das Konzept der diskriminierungskritischen Schule: Es werden zentrale Themen wie Antidiskriminierung, Inklusion und Rechtsextremismusprävention verbunden und gezeigt, wie Schulen ihren demokratischen Auftrag erfüllen und gerechte Bildungsteilhabe – insbesondere für Schüler:innen mit Fluchterfahrung – ermöglichen können. Dabei werden theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Ansätzen, Interviews und Beispielen aus Schule und Bildungsarbeit verknüpft, um konkrete Impulse für eine diskriminierungskritische Weiterentwicklung von Schule zu geben.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum zweiten Band, dem Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule.
Mehr erfahren: Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen
Andreas Foitzik, Marc Holland-Cunz, Clara Riecke
2019
Das Praxisbuch bietet eine praxisorientierte Einführung in die Entwicklung einer diskriminierungskritischen Schule, die Diskriminierung systematisch erkennt und ihr aktiv entgegenwirkt. Es werden theoretische Grundlagen mit konkreten Handlungsansätzen verbunden und gezeigt, wie die Handlungsfelder Antidiskriminierung, Inklusion bzw. Interkulturelle Öffnung und Rechtsextremismus-Prävention in der schulischen Praxis als gemeinsame Aufgabe von Schule und Partner:innen aus Jugendsozialarbeit und politischer Bildung zusammengedacht werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Methoden, Reflexionsimpulse und Qualitätsstandards, die pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, eine demokratische Schulkultur aufzubauen, die auf Teilhabe, Anerkennung und die kritische Reflexion eigener Strukturen und Haltungen ausgerichtet ist.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum ersten Band Diskriminierungskritische Schule – Einführung in theoretische Grundlagen.
Mehr erfahren: Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule
London Early Years Foundation (LEYF)
2026
Die Podcast‑Folge ist ein Gespräch über Kinderrechte im frühkindlichen Bildungsbereich und darüber, wie Kinder als Rechtsträger:innen von Geburt an ernst genommen werden sollten. Gastgeberin June O’Sullivan und die Kinderrechts‑Expertin Laura Lundy sprechen darüber, dass Kinderrechte nicht abstrakte Ideale sind, sondern täglich in den Beziehungen, Entscheidungen und Umgebungen von Bildungssettings gelebt werden müssen. Wichtig sind dabei echte Beteiligungsmöglichkeiten nach dem Lundy Model (mit Raum, Stimme, Zuhörer:innen und Einfluss), damit Kinder nicht nur gehört, sondern ihre Beiträge auch in Entscheidungen umgesetzt werden. Es geht weiterhin um Ausdrucksformen von Babies, an denen sich Präferenzen und Bedürfnisse zeigen, durch die ihre Rechte sichtbar werden können.
Mehr erfahren: Talking Early Years: June O’Sullivan and Laura Lundy
Unicef Deutschland
2026
In dem Video besucht der bekannte Moderator Tobias Krell eine Kinderrechteschule und erlebt, wie Kinderrechte im Schulalltag gelebt und umgesetzt werden. Schüler:innen und Lehrkräfte erklären Tobi, dass Kinder an ihrer Schule nicht nur lernen, was Kinderrechte sind, sondern aktiv Mitbestimmung und Beteiligung erleben – zum Beispiel in Klassenräten, in der Schülervertretung und in Projekten wie der Kinderrechte‑AG. Eine kinderrechtsorientierte Haltung verändert den Schulalltag, stärkt Beziehungen stärkt und fördert die Teilhabe von Kindern an Entscheidungen, ohne die notwendigen Regeln und Grenzen zu vernachlässigen.
Mehr erfahren: Was ist eine Kinderrechteschule? Unicef Erklärvideo mit Tobias Krell
Lena Staab, Sina Isabel Freund, Mai-Anh Boger, Lizenz: CC-BY
2026
Der Band bietet einen interdisziplinären Überblick darüber, wie das Konzept der Intersektionalität – also das Zusammenwirken verschiedener Ungleichheits- und Diskriminierungsverhältnisse wie z. B. Geschlecht, Herkunft, Klasse, Behinderung – in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis aufgegriffen wird. Die Beiträge analysieren aus unterschiedlichen fachlichen und praktischen Perspektiven, wie sich intersektionales Denken in verschiedenen Handlungsfeldern, Lebensphasen und Institutionen etabliert hat und welche Konsequenzen sich daraus für eine diskriminierungskritische Pädagogik ergeben. Dabei werden zentrale Begriffe geklärt, bestehende Ansätze kritisch reflektiert und offene Fragen diskutiert, insbesondere ob und wie eine „intersektionale Pädagogik“ als eigenständiges Konzept sinnvoll gefasst werden kann.Der Band ist kostenfrei im Format EPUB verfügbar.
Mehr erfahren: Intersektionale Pädagogik. Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis
Florian Höhne, Konstantin Lindner, Manfred L. Pirner, Lizenz: CC-BY-SA 4.0
2026
In dem Fachartikel wird das Phänomen des Kidfluencings im Spannungsfeld zwischen Teilhabe und Schutzrechten betrachtet. Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention argumentieren die Autor:innen, dass Kidfluencing zwar Potenziale für Selbstverwirklichung, Partizipation und Kompetenzerwerb bietet, zugleich jedoch erhebliche Risiken birgt: Insbesondere werden Verletzungen der Privatsphäre, wirtschaftliche Ausbeutung, unklare Arbeitsverhältnisse sowie Belastungen für Entwicklung und Wohlbefinden problematisiert. Kinder handeln häufig nicht vollständig autonom, sondern unter Einfluss oder Kontrolle von Eltern und kommerziellen Interessen, wodurch ihre Rechte auf Schutz und freie Entfaltung gefährdet sein können. Insgesamt kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass Kidfluencing in einer rechtlichen Grauzone liegt und stärkere Regulierung sowie eine konsequente Orientierung am Kindeswohl erforderlich sind, um Rechteverletzungen zu vermeiden.Der Fachartikel sowie der gesamte Band Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen sind als PDF kostenfrei verfügbar. Der vorgestellte Artikel kann auf den Seiten 135 – 150 nachgelesen werden.
Mehr erfahren: Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?
Europäische Kommission, Lizenz: CC BY 4.0
2025
In der Broschüre wird verständlich erklärt, wie die EU Online-Plattformen mit dem Gesetz über Digitale Dienste (DSA) stärker in die Verantwortung nimmt, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. Es wird gezeigt, wie Plattformen ihre Dienste gestalten müssen, damit Sicherheit, Datenschutz und Kinderrechte von Anfang an berücksichtigt werden, zum Beispiel durch sichere Voreinstellungen, Altersüberprüfung, einfache Meldefunktionen und den Schutz vor schädlichen Inhalten.Mit Klick auf "Download PDF" können Sie die Broschüre in deutscher Sprache aufrufen. Wenn Sie "Externe Quelle öffnen" aufrufen, gelangen Sie auf die Publikation auf der Website der Europäischen Union. Hier können Sie die Broschüre in weiteren Sprachen herunterladen.
Mehr erfahren: Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen. Was Online-Plattformen tun sollten, damit Kinder und Jugendliche sicher sind
Raphael Bak, Claudia Machold
2022
In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.
Mehr erfahren: Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung
Waldschlösschen Verlag
2020
In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.
Mehr erfahren: Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
2022
ZAnK – Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte ist ein Beratungsangebot für Eltern, Fachkräfte, betroffene Kinder, weitere Bezugspersonen sowie Jurist:innen und Fachkräfte im Sozial- und Bildungsbereich, die mit grenzüberschreitenden Familienkonflikten zu tun haben, etwa bei internationalem Sorgerecht, Umgangsfragen oder (drohender) Kindesentführung. Die Stelle informiert, berät und unterstützt kostenfrei bei der Einschätzung von Situationen, zeigt rechtliche und praktische Handlungsmöglichkeiten auf und vermittelt bei Bedarf an weitere Fachstellen oder Mediationsangebote. Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, kindeswohlorientierte Lösungen zu finden und mit komplexen internationalen Regelungen und Zuständigkeiten umzugehen.
Mehr erfahren: ZAnK – Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.