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Klett Kita
2026
In dem Band wird gezeigt, wie Demokratiebildung im pädagogischen Alltag konkret umgesetzt werden kann. Es wird praxisnah vermittelt, wie Partizipation, Mitbestimmung und demokratische Haltung in alltäglichen Situationen, im Team, in der Zusammenarbeit mit Familien sowie im Sozialraum verankert werden können. In dem Kapitel "Kinderrechte partizipativ gestalten und umsetzen" wird auf Kinderrechte im Kontext der Ganztagsschule eingegangen. Anhand von Praxisbeispielen, Methoden und Reflexionsimpulsen unterstützt es pädagogische Fachkräfte dabei, Kindern echte Beteiligung zu ermöglichen und demokratische Werte nicht nur zu vermitteln, sondern im gemeinsamen Alltag erlebbar zu machen.Weitere Bände in dieser Reihe:Kinder stärken für demokratische Werte. Methoden für Kita, Ganztag & SchuleHaltung zeigen für demokratische Werte in Kita, Ganztag und Schule
Mehr erfahren: Demokratische Werte in der Praxis leben in Kita, Ganztag und Schule
Klett Kita
2026
Der Band bietet pädagogischen Fachkräften praxisnahe Methoden, um Demokratiebildung im Alltag lebendig zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Spiele, Projekte und alltagstaugliche Impulse, mit denen Kinder soziale und demokratische Kompetenzen wie Empathie, Selbstregulation, Konfliktfähigkeit, Mitbestimmung und Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Es werden sowohl Methoden wie "Die Kinderrechte-Detektive" oder "Posterwalk Kinderrechte" vorgestellt, in denen Kinderrechte benannt, vermittelt und umgesetzt werden, als auch Methoden wie "Das Kinderparlament" oder "Der Beschwerdekasten", in denen Kinderrechte wie Partizipation und Beschwerde umgesetzt, jedoch nicht benannt werden. Ziel ist es, Kindern demokratische Werte zu vermitteln und Möglichkeiten demokratischen Handelns zu zeigen, sodass sie merken, dass ihre Meinung zählt, Vielfalt bereichernd ist und gemeinschaftliches Handeln durch Beteiligung und gegenseitigen Respekt gelingt.Weitere Bände in dieser Reihe:Demokratische Werte in der Praxis leben in Kita, Ganztag und SchuleHaltung zeigen für demokratische Werte in Kita, Ganztag und Schule
Mehr erfahren: Kinder stärken für demokratische Werte. Methoden für Kita, Ganztag & Schule
Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
2026
Die Handlungsempfehlungen sind das Ergebnis eines neunmonatigen, interdisziplinären Arbeitsprozesses einer unabhängigen Expertenkommission, die im September 2025 von der Bundesjugendministerin eingesetzt wurde. In die Erarbeitung der Empfehlungen waren neben 18 Expert:innen auch ein Länderbeirat, Vertreter:innen von Bundesinstitutionen, sechs öffentliche Anhörungen sowie Beteiligungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen eingebunden, sodass wissenschaftliche Expertise, Praxiswissen und die Perspektiven junger Menschen gleichermaßen berücksichtigt wurden.Auf dieser Grundlage formuliert die Kommission 56 Handlungsempfehlungen für Politik, Plattformbetreiber:innen, Bildungseinrichtungen, Eltern, Jugendhilfe und Gesundheitssystem. Leitgedanke ist ein entwicklungsorientierter Kinder- und Jugendmedienschutz, bei dem sich nicht Kinder an die digitale Welt anpassen müssen, sondern digitale Angebote an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet werden. Schutz, Befähigung und digitale Teilhabe werden dabei als gleichrangige Ziele verstanden und durch eine Kombination aus Regulierung, Medienbildung, Prävention und stärkerer Verantwortung der Anbieter:innen digitaler Dienste verfolgt.Hier ist die Kurzfassung der Handlungsempfehlungen sowie ein Schaubild zu finden.
Mehr erfahren: Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen. Handlungsempfehlungen der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
Kindernetzwerk e. V. – Dachverband der Selbsthilfe von Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen
2026
Der Leitfaden richtet sich an Menschen, die sich für ihre und die Rechte anderer Menschen einsetzen wollen. Die Inhalte wurden gemeinsam mit Vertreter*innen der Jungen Selbsthilfe im Kindernetzwerk e.V. erarbeitet. Es wird erklärt, warum es wichtig ist, dass auch Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sich an demokratischen Prozessen beteiligen, warum Mitbestimmung ein Menschenrecht ist und wie sie das eigene Leben und gesellschaftliche Entscheidungen beeinflussen kann. Es wird aufgezeigt, dass echte Partizipation über bloßes Anhören hinausgeht und bedeutet, aktiv an Entscheidungen mitzuwirken. Vorgestellt werden verschiedene Wege der Beteiligung, etwa durch Selbsthilfeorganisationen, Selbstvertretung in Gremien, Aktivismus, Forschung, Beratung und die Durchsetzung eigener Rechte. Gleichzeitig vermittelt die Broschüre rechtliche Grundlagen, praktische Handlungsmöglichkeiten und konkrete Tipps, wie junge Menschen ihre Interessen wirksam vertreten und sich für Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung einsetzen können.
Mehr erfahren: Dein Recht auf Partizipation – Ein Leitfaden zum Mitentscheiden für die Selbstvertretung junger Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen
TH Köln und Universität zu Köln
2026
Die Informations- und Methodenplattform "Fachinfo Verschwörungsideologien" richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Beratung und politischen Bildung. Auf der Plattform finden sich wissenschaftlich fundierte Informationen zu Verschwörungsideologien, aktuelle Verschwörungserzählungen und deren gesellschaftliche Auswirkungen werden erklärt und konkrete Handlungshilfen für den professionellen Umgang mit Betroffenen und verschwörungsaffinen Personen werden bereitgestellt. Ergänzt wird das Angebot durch Bildungs- und Arbeitsmaterialien, Fallbeispiele, Forschungsergebnisse sowie Hinweise auf Beratungs- und Unterstützungsangebote.Die Plattform entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „RaisoN" (Radikalisierung durch Verschwörungsideologien. Auswirkungen auf den sozialen Nahraum als Herausforderung für die Bildungs- und Beratungsarbeit) der TH Köln und der Universität zu Köln und soll den Transfer von Forschungserkenntnissen in die Praxis fördern.
Mehr erfahren: Fachinfo Verschwörungsideologien – Thema in Bildung und Beratung
Deutsches Institut für Menschenrechte und Terre des Hommes Deutschland e. V.; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2026
In dem Diskussionspapier wird das Phänomen des „Family-Influencing“ untersucht, bei dem Kinder regelmäßig in kommerziellen Social-Media-Inhalten ihrer Eltern auftreten. Das Papier ist als Orientierung für politische und rechtliche Handlungsoptionen gedacht, um Gefährdungen und Ausbeutungen von Kindern und Jugendlichen durch Family-Influencing gemäß aktueller Rechtslage und möglichen Anpassungen abzuschätzen. Aus kinderrechtlicher Perspektive werden Risiken wie die Verletzung von Privat- und Intimsphäre, die kommerzielle Ausbeutung von Kindern sowie mögliche Beeinträchtigungen ihrer psychischen Entwicklung hervorgehoben. Die Autor:innen entwickeln deshalb vier Reformmodelle für das Jugendarbeitsschutzgesetz – von einer behutsamen Anpassung bis hin zu eigenständigen Regelungen für Family-Influencing –, um Kinderrechte im digitalen Raum besser zu schützen und rechtliche Schutzlücken zu schließen.
Mehr erfahren: Family-Influencing und kinderrechtsbasierte Reformbedarfe im Jugendarbeitsschutzgesetz
Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden
2024
Die Broschüre richtet sich vor allem an Fachkräfte der Sozialen Arbeit und zeigt, wie soziale Ungleichheit, Armut und Klassismus Bildungswege und gesellschaftliche Teilhabe beeinflussen. In dem Heft werden theoretische Grundlagen, Interviews mit Expertinnen und zahlreiche praxisnahe Methoden für die politische Bildungsarbeit mit Menschen ab 14 Jahren sowie für die selbstreflexive Arbeit im Team verbunden. Zentrale Themen sind die Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft (Klassismus), die geringe Bildungsmobilität in Deutschland, die Verflechtung von Klassismus mit Rassismus und anderen Diskriminierungsformen sowie die historische Rolle der Sozialen Arbeit bei der Ausgrenzung von Menschen aus Arbeiterinnen- und Armutsklassen. Ziel der Handreichung ist es, junge Menschen und pädagogische Fachkräfte für soziale Ungleichheiten zu sensibilisieren und eine klassismuskritische Haltung zu fördern.
Mehr erfahren: Einsame Klasse. Eine Methodensammlung zur klassismuskritischen Bildungsarbeit
National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
2026
In der Broschüre “Allgemeine Bemerkung Nr. 14: Dein Wohl hat Vorrang! Was die UN über Kinderrechte und Kindeswohl sagt und warum das für dich wichtig ist” geht es um das Recht auf Kindeswohlvorrang von Kindern und Jugendlichen. Das Heft macht deutlich: Kindeswohl bedeutet, dass Erwachsene immer darauf achten müssen, was für Kinder und junge Menschen am besten ist. Und dass die Meinung der Kinder dabei zählt! Das Heft richtet sich an Kinder und Jugendliche.
Mehr erfahren: Allgemeine Bemerkung Nr. 14: Dein Wohl hat Vorrang!
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2026
Im Kinderreport 2026 wird das Thema chancengerechte Bildung in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zweier Onlinebefragungen mit 1006 befragten Kindern und Jugendlichen und 1002 befragten Erwachsenen zeigen, dass Erwachsene und junge Menschen große Defizite bei der Bildungsgerechtigkeit sehen und umfassende Reformen fordern. Besonders wichtig sind ihnen kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Schule, einheitliche Bildungsstandards, mehr qualifiziertes Personal, bessere Unterstützung sozial benachteiligter und geflüchteter Kinder sowie der Ausbau von Schulsozialarbeit und Sprachförderung. Zudem wird Demokratiebildung als zentraler Baustein für Teilhabe und Mitbestimmung hervorgehoben.Insgesamt kommen die Autor:innen des Reports zu dem Schluss, dass Bildungs- und Teilhabechancen in Deutschland noch immer stark von sozialer Herkunft, Wohnort oder Aufenthaltsstatus abhängen und deshalb gezielte Investitionen und strukturelle Reformen notwendig sind.
Mehr erfahren: Kinderreport Deutschland 2026
Verlag Herder
2026
In dem Buch geht es darum, wie Erwachsene im Kita-Alltag oft unbewusst Macht über Kinder ausüben und deren Bedürfnisse, Perspektiven oder Mitbestimmungsrechte übergehen. Die Autor:innen erläutern das Konzept des Adultismus – also die Benachteiligung von Kindern aufgrund ihres Alters – und helfen pädagogischen Fachkräften dabei, solche Muster im eigenen Handeln zu erkennen. Mithilfe von Reflexionsinstrumenten, Praxisbeispielen und konkreten Methoden soll eine kinderrechtsorientierte Haltung gefördert werden, die echte Partizipation ermöglicht und Kinder als Akteur:innen ernst nimmt. Ziel ist es, eine respektvolle Kita-Kultur zu entwickeln, in der Machtverhältnisse kritisch hinterfragt und Kinderrechte aktiv gelebt werden.
Mehr erfahren: Adultismus im Kita-Alltag. Über Macht, Kinderrechte und echte Partizipation© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.