
Amnesty International
2023
Von welcher Veränderung unserer Gesellschaft träumen wir?Wie sieht eine gerechte, lebenswerte Zukunft aus?Von wem können wir lernen?In dem Spiel Courage wählen die Spieler*innen ein Szenario und versuchen, dieses Wirklichkeit werden zu lassen. Und sie stellen fest: Gemeinsam sind wir stark. Jede*r kann Menschenrechte im Alltag verteidigen!Jedes Szenario erfordert besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, die mithilfe von 32 Menschenrechtsverteidiger*innen im Spiel erworben werden können. Dafür werden digitale und analoge Aufgaben gelöst, Dinge pantomimisch dargestellt, gezeichnet oder Reden gehalten. Und auf dem Weg dahin erwarten die Spieler*innen verschiedene, bedeutende, weltverändernde Ereignisse.
Mehr erfahren: Courage: Das Menschenrechtsspiel von Amnesty
Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ)
2023
Die Gesprächskarten mit+mischen sind ein Kartenset, das junge Menschen dabei unterstützt, sich aktiv in die Mitgestaltung von Theatern und Festivals einzubringen. Sie wurden gemeinsam von Beteiligungsgruppen entwickelt und helfen dabei, ins Gespräch zu kommen, Motive, Interessen und Rahmenbedingungen innerhalb einer Gruppe zu erkunden sowie Diskussionen zu strukturieren und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Das Set besteht aus Fokuskarten zum Kennenlernen und zur Reflexion der eigenen Motivation und Aktionskarten zur Weiterentwicklung von Diskussionen und Entscheidungsprozessen und soll Beteiligungsgruppen ein niedrigschwelliges, moderierbares Werkzeug bieten, um gemeinsam ihre Theater- und Kulturarbeit zu gestalten.Die Gesprachskarten können kostenfrei auf Deutsch und auf Englisch heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: mit+mischen. Gesprächskarten für junge Menschen, die Theater mitgestalten wollen
Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0
2025
In dem Podcast geht es um das Thema Adultismus – also das Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und jungen Menschen – im Kontext von Theater und kultureller Bildung. Er basiert auf Erfahrungen aus dem partizipativen Projekt Ferienlabor Parcours der Katastrophen, bei dem Kinder und Erwachsene gemeinsam künstlerisch gearbeitet haben, und lässt junge Teilnehmende sowie Theatermacher:innen darüber sprechen, wie Beteiligung, Machtteilung und Zusammenarbeit im Theater gelingen können, wenn traditionelle hierarchische Strukturen hinterfragt werden. Moderiert wird die Folge von Jugendlichen und Erwachsenen, die ihre Perspektiven auf Mitbestimmung, Rollen, Entscheidungsmacht und die Bedeutung von ernsthafter Partizipation im kulturellen Raum austauschen.
Mehr erfahren: Machtspiele im Theater – Ein Podcast zu adultismuskritischer Praxis
Philip Meade, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2025
Die Methode des Forumtheaters kommt ursprünglich von dem Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal. Hier wurde sie auf den Kontext der Kinderrechte angepasst, um junge Menschen ab etwa 8 Jahren zu stärken, eigene Interessen und Kinderrechte zu erkennen und sich dafür einzusetzen. Dabei entwickeln Gruppen zuerst kurze Konfliktszenen, in denen Kinderrechte verletzt werden. Diese Szenen werden vor Publikum gespielt, das eingeladen ist, selbst aktiv einzugreifen, Ideen zur Veränderung vorzuschlagen oder sogar selbst Rollen zu übernehmen, um alternative Handlungen auszuprobieren. So erleben Teilnehmende verschiedene Perspektiven, erproben Lösungsstrategien und reflektieren gemeinsam darüber, wie reale Situationen anders gestaltet werden können – und was dies für die Umsetzung von Kinderrechten heißt.Quellen: Augusto Boal (1989) : Theater der Unterdrückten. Frankfurt a. M.: Suhrkamp; und Friderike Wilckens (2011): Forumtheater. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.bpb.de/lernen/kulturelle-bildung/60265/forumtheater.
Mehr erfahren: Methode: Forumtheater mit Kinderrechten
Eurochild
2026
Der Sub-Report basiert auf einer qualitativ-deskriptiven Auswertung von Rückmeldungen aus 36 europäischen Ländern zur Situation frühkindlicher Entwicklung. Untersucht werden Zugänge, Qualität und Integration von Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Unterstützung. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Ländern, strukturelle Defizite wie fragmentierte Systeme, Fachkräftemangel und ungleichen Zugang – besonders für benachteiligte Kinder – sowie positive Reformansätze. Im Vergleich gilt Deutschland als Land mit relativ gut ausgebauter frühkindlicher Infrastruktur, steht jedoch ebenfalls vor Herausforderungen hinsichtlich Qualität, Fachkräftegewinnung und chancengerechtem Zugang.
Mehr erfahren: Early Childhood Development in Europe: focus on integrated and quality services for all
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH; Lizenz: CC-by-sa 4.0.
2024
Die „Mappe Globales Lernen 2024“ ist eine umfassende Methodensammlung für entwicklungspolitische Bildungsarbeit, in der Kinderrechte und Menschenrechte immer wieder thematisch eingebunden werden, z. B. bei Übungen zu Kinderarbeit und dem Einstehen für Kinderrechte oder in Auseinandersetzungen mit Kinderehen in globalen Kontexten. Die Broschüre bietet interaktive Methoden, Hintergrundinfos, Arbeitsblätter und Reflexionsfragen, die pädagogisch dazu anregen, globale Zusammenhänge, Ungleichheiten und die Bedeutung von Rechten und Teilhabe für Kinder und Jugendliche kritisch zu beleuchten und in Bildungsprozessen handlungsorientiert umzusetzen.Die Mappe richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Multiplikator:innen in Schule und außerschulischer Bildungsarbeit v. a. in Sekundarstufe I und II sowie Jugendbildung.
Mehr erfahren: Mappe Globales Lernen. Methoden für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS)
2025
Bei der Studie handelt es sich um eine explorative qualitative Untersuchung, bei der teil-standardisierte Gruppeninterviews mit etwa 30 Jugendlichen ab ca. 14 Jahren in offenen Jugendhilfeeinrichtungen geführt und transkribiert sowie deduktiv ausgewertet wurden, um ihre Perspektiven auf Social-Media-Nutzung und ein mögliches Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Jugendliche ein generelles Verbot ablehnen, weil soziale Medien für Alltag, Kommunikation und Information wichtig sind, sie gleichzeitig aber Risiken wie Stress, Cybermobbing oder problematische Inhalte kritisch sehen und differenzierte Schutz- und Mindestalterlösungen bevorzugen.
Mehr erfahren: „Wenn man uns fragen würde…“ Explorative Studie zur Social-Media-Nutzung von jungen Menschen
Jugend vertritt Jugend Nordrhein Westfalen (JvJ NRW)
2025
Die Broschüre sammelt aus der Perspektive junger Menschen Kinderrechte als praxisrelevante Leitlinien für Fachkräfte in der stationären Jugendhilfe. Sie listet zentral Rechte nach der UN-Kinderrechtskonvention (z. B. Schutz und Sicherheit, gewaltfreie Erziehung, Gesundheit, Bildung, Gleichheit, Meinungs- und Beteiligungsrechte, Schutz der Privatsphäre, Beschwerderechte) und erklärt, wie Betreuer:innen diese im Alltag beachten und umsetzen sollten. Die Broschüre zeigt, wie respektvolle Zusammenarbeit, Mitbestimmung, Schutz vor Diskriminierung und Beteiligung im Hilfeplanverfahren zur Stärkung der Rechte junger Menschen beitragen und gibt Beispiele für gute und schlechte Praxis aus Sicht der Betreuten.
Mehr erfahren: Der*die perfekte Betreuer*in
Prof. Dr. Rahel Dreyer; Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
2026
Die Autorin geht in dem Artikel darauf ein, wie emotionale Validierung – das Anerkennen und Akzeptieren kindlicher Gefühle – als Haltung und kommunikative Praxis im Kita-Alltag Kinder in ihrer Gefühlswelt ernst nimmt und ihre Resilienz und emotionale Entwicklung stärkt. Die theoretischen Grundlagen werden erläutert und es wird beschrieben, wie emotional nicht validierende Reaktionen wie z. B. das Bagatellisieren von Gefühlen wirken und warum sie vermieden werden sollten. Das Gefühl der Scham im professionellen Kontext wird beleuchtet. Pädagogische Fachkräfte erhalten praxisnahe Anleitungen zur reflexiven Umsetzung einer validierenden Haltung, die zugleich die Selbst- und Ko-Regulationsfähigkeit der Fachkräfte fördert.Zitiervorschlag: Ingvarsson, Ebru (2026). Emotionale Validierung in Kindertageseinrichtungen. In R. Dreyer (Hrsg.), Kita-Fachtexte 1.
Mehr erfahren: Kita-Fachtext: Emotionale Validierung in Kindertageseinrichtungen
Stadt Frankfurt am Main; Frankfurter Kinderbüro
2026
Das Liederbuch „Kinderrechte-Lieder“ (13 Kapitel mit 13 Liedern) macht zentrale Kinderrechte wie Bildung, Mitbestimmung, Privatsphäre und Schutz vor Gewalt musikalisch erfahrbar. Zu jedem Lied werden die thematisierten Rechte erläutert sowie Gesprächsfragen, Spiele, Aktionen und Kreativideen zur Vertiefung angeboten. Alle Lieder sind auf der Website als Gesangs- und Playback-Version verfügbar. Das Liederbuch kann auf der Website durchgeblättert und kostenfrei bestellt werden. Die Kinderrechte-Lieder und das Begleitmaterial richten sich an pädagogische Fachkräfte und Lehrpersonen in Kita und Grundschule, die Kinderrechte praxisnah, partizipativ und inklusiv vermitteln möchten.Hier kann das Extraheft mit Gebärden zum großen Kinderrechte-Liederbuch heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: Das große Kinderrechte-Liederbuch: Alle Kinder haben Rechte!© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.