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Gefundene Beiträge: 1770


  • Eine Tafel, auf der Arbeitsstunden in einem landwirtschaftlichen Betrieb stehen.

    „Kinderarbeit? In Deutschland?“ Kinderarbeitsreport 2024

    Terre des Hommes Deutschland e.V.

    2024

    Die Ergebnisse des Reports zu Kinderarbeit in Deutschland zeigen, dass auch in Deutschland Kinder unter Bedingungen arbeiten, die ihre Rechte auf Entwicklung, Gesundheit, Sicherheit und Bildung verletzen. 14 von 37 befragten Kindern und Jugendlichen arbeiten in Tätigkeiten und unter Arbeitsbedingungen, die gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz verstoßen, wie etwa der Ausschank von Alkohol, Nachtarbeit oder der Umgang mit gefährlichen Werkzeugen. Nur 60 Verstöße wurden 2023 durch die zuständigen Aufsichtsbehörden der Länder und das Bundeskriminalamt gemeldet. In Deutschland leben mehr als 14 Millionen Minderjährige, entsprechend hoch dürfte die Dunkelziffer arbeitender Kinder und Jugendlicher sein. In dem Report wird ebenfalls auf pflegende Kinder und Jugendliche geschaut, deren Zahl vom Bundesfamilienministerium auf 480.000 geschätzt wird. Weiterhin wurden die Kanäle von 5 Familieninfluencer:innen beobachtet und die kinderrechtlichen Bedenken der Monetarisierung von Kindern in entsprechenden Geschäftsmodellen aufgezeigt. Terre des Hommes hat mit 37 arbeitenden Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten in Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gesprochen. Jeweils die Hälfte der befragten Kinder kamen aus ländlichen Regionen und aus Städten. Die Befragung der arbeitenden Kinder ist nicht repräsentativ. Terre des Hommes hat Ministerien in allen 16 Bundesländern zu Kinderarbeit befragt und Berichte der Gewerbeaufsichtsämter und des Bundeskriminalamtes ausgewertet. Weiterhin wurde aktuelle wissenschaftliche Literatur sowie die Gesetzgebung zum Kinder- und Jugendarbeitsschutz mit Blick auf die Umsetzung der Bestimmungen in der UN-Kinderrechtskonvention bewertet. Für die Bewertung der Mitwirkung von Kindern in Kanälen kommerziell arbeitender Familieninfluencer:innen hat Terre des Hommes im Dezember 2023 die Beiträge auf fünf Kanälen von Familieninfluencer:innen analysiert.

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  • Alle wollen, dass es gut wird. Perspektiven für Qualität in der kulturellen Bildung der frühen Kindheit

    Alle wollen, dass es gut wird. Perspektiven für Qualität in der kulturellen Bildung der frühen Kindheit

    Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

    2024

    „Alle wollen, dass es gut wird! – Perspektiven für Qualität in der kulturellen Bildung in der frühen Kindheit“ – In der ersten Ausgabe wird ein Dialog über Fragen zur Qualität von frühkindlicher kultureller Bildung eröffnet. Woran merken wir, dass ein kulturelles Angebot gut ist oder war? Was können wir tun, damit unser Handeln qualitätvoll ist? In der frühen Bildung lassen sich allgemeine Bildungsprozesse und Prozesse der kulturellen Bildung nicht voneinander trennen. So verbinden sich das Recht auf Bildung und das Recht auf kulturelle Teilhabe, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind, in besonderer Weise. Auf die theoretischen Grundlagen und Positionen folgt ein Kapitel zu ästhetisch-dialogischer Didaktik früher kultureller Bildung. Konkrete Beispiele aus praktisch-konzeptioneller Perspektive zeigen, wie Qualität in der frühen kulturellen Bildung entstehen kann.

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  • Eine Kamera und ein Smartphone vor einem blau-rosa Hintergrund.

    Sharing is not Caring – Wie man die Privatsphäre von Kindern im Internet schützt

    Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

    2025

    In der Broschüre finden Erwachsene wichtige Hinweise zum Schutz der Privatsphäre von Kindern in Internet. Sharenting (auf Englisch Share-teilen und Parenting-Erziehung) meint das Teilen von Kinderfotos durch Erziehungsberechtigte im Internet. In sechs Graphic Novels wird gezeigt, welche Kinderrechte eine Rolle spielen, wenn Kinderfotos und -videos online geteilt werden. Die Broschüre gibt Tipps und enthält eine Checkliste, die Erziehende dabei stärken soll, verantwortungsbewusst mit Kinderaufnahmen im Internet umzugehen.In diesem Fachbeitrag finden sich Hinweise zu den kinderrechtlichen Dimensionen von Sharenting sowie zum Einsatz der Broschüre im Kontext von Beratungen und weiteren Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis wie z.B. auf Elternabenden, im kollegialen Austausch oder als Teil pädagogischer Angebote mit Kindern und Jugendlichen.

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  • Ein Kalender mit gezeichneten Kindern und Erwachsenen mit Sprechblasen.

    Kein-Adultismus-Kalender; CC BY-NC-ND

    Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB)

    2025

    Der Kalender regt dazu an, sich jeden Monat mit Adultismus auseinanderzusetzen. Adultismus ist die Diskriminierung von jüngeren Menschen aufgrund ihres Alters. Der Kein-Adultismus-Kalender wurde von einer 11-jährigen initiiert, die sich gegen Adultismus einsetzt und sich für mehr Beteiligung von Kindern engagiert. Der Kalender ist in partizipativen Workshops mit Kindern entstanden und war eine Zusammenarbeit mit der Alice-Salomon-Hochschule, dem AdB-Modellprojekt „Demokratie-Profis in Ausbildung! Politische Bildung mit Kindern“ und dem Offenen Kinder- und Jugendtreff Atelier89 in Berlin. Die Originalseiten wurden im Siebdruckverfahren gedruckt. Der Kalender ist über den externen Link als Download-Version für die Jahre 2025/2026 sowie als immerwährender Kalender verfügbar.

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  • Tabelle mit Übersicht zu Methoden, Materialien und Zielen der Bildungseinheit.

    Round-Table-Konferenz zum Abbau der Kinderarbeit

    Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule

    2021

    In diesem Rollenspiel erarbeiten Schüler:innen eine Strategie oder einen Aktionsplan, um Kinderarebeit zu bekämpfen. Ein reales oder fiktives Beispiel von einem Staat, in dem Kinderarbeit ein Problem ist, kann als Ausgangssituation genommen werden. Die Teilnehmer:innen versetzen sich in die Rollen der Akteur:innen vor Ort wie zum Beispiel arbeitende Kinder, Eltern, Regierung, Kinderrechtsorganisationen und Weitere. Am Runden Tisch entwickeln die Akteur:innen dann in mehreren Schritten eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung der Kinderarbeit. Vor der Durchführung des Rollenspiels benötigen die Teilnehmer:innen eine Einführung in das Thema Kinderarbeit. Das Rollenspiel ist zu einem Planspiel ausbaubar. Die Einheit wird für die Klassen 9 bis 13 empfohlen und kann zum Beispiel im Rahmen der Fächer Ethik und Politische Bildung umgesetzt werden. Auf der Website findet sich eine Übersicht mit Ablauf, Methoden, Lernzielen, rechtlichen Grundlagen sowie didaktischen Hinweisen zur Umsetzung.

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  • Die drei Spielfiguren Mais, Tomate und Kartoffel stehen auf einer Weltkarte.

    Brettspiel: Auf Gemüseweltreise

    Dr. Johanna Lochner

    2024

    In dem Brettspiel können junge Menschen spielerisch herausfinden, woher Gemüse wie Tomaten, Kartoffeln, Wassermelonen, Mais, Karotten und Gurken ursprünglich kommen. Das Spiel wird für die pädagogische Arbeit in den Klassen 3 bis 6 empfohlen. Eine PDF, in der alle Materialien des Spiels zum Ausdrucken enthalten sind, kann über den externen Link bei der Spieleautorin Dr. Johanna Lochner bestellt werden.

    Mehr erfahren: Brettspiel: Auf Gemüseweltreise

  • Übersicht des Infoportals mit einzelnen Materialien zum Thema Kinderrechte.

    Infoportal: Kinderrechte in Kommunen

    Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Kinderfreundliche Kommunen e. V.

    2023

    Auf dem Infoportal finden Mitarbeitende in Städten und Gemeinden Informationen dazu, wie Kinderrechte im Verwaltungshandeln zu berücksichtigen sind. Die gesammelten Materialien sollen dabei unterstützen, Angebote, Planungen und Strukturen auf kommunaler Ebene im Sinne der Interessen von Kindern zu verbessern. Die Materialien auf dem Infoportal Kinderrechte in Kommunen umfassen zum Beispiel Checklisten, Satzungen, Fachartikel, Erklärvideos, Gutachten, Arbeitshilfen, Beteiligungsmethoden und Konzepte. Das Portal richtet sich an Mitarbeiter:innen in Verwaltungen und politische Entscheidungsträger:innen in Kommunen wie zum Beispiel Bürgermeister:innen und Gemeinderäte.

    Mehr erfahren: Infoportal: Kinderrechte in Kommunen

  • Liste mit Kinder- und Jugendmuseen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Kinder- und Jugendmuseen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

    Bundesverband Deutscher Kinder- und Jugendmuseen e.V.

    2018

    Kindermuseen gibt es seit mehr als 100 Jahren. Sie sind Orte, an denen experimentiert und geforscht werden kann. In Kindermuseen wird an der Lebenswelt der Kinder angesetzt. Kinder finden dort Themen, die sie interessieren: von Naturwissenschaft über Kunst, von historischen Themen zu sozialen Fragestellungen und mehr. In den offenen Kultur- und Bildungsorten begegnen sich Familien, Gruppen, Schulklassen und Kindergartengruppen. Hier können Dinge ausprobiert und sich darüber ausgetauscht werden. Besucher:innen von Kindermuseen werden selbst zu Akteur:innen in den Ausstellungen, sie fragen nach, lernen spierisch und selbstbestimmt und manchmal gestalten sie auch mit. Oftmals kombinieren Ausstellungen in Kinder- und Jugendmuseen motorische, sinnliche und haptische Elemente miteinander. Auf der Website des Bundesverbands Deutscher Kinder- und Jugendmuseen findet sich eine Übersicht von Kinder- und Jugendmuseen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Mehr erfahren: Kinder- und Jugendmuseen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

  • Ein buntes, kunstvolles Wesen, das aus vielen verschiedenen Formen besteht.

    Kunst und Spiele: Phantasievolle Kulturvermittlung für Kinder

    Robert Bosch Stiftung GmbH

    2019

    In dem Programm Kunst und Spiele wurden etablierte Kunst- und Kultureinrichtungen von 2013 bis 2020 dabei begleitet, jungen Kindern die Teilhabe an Kunst und Kultur in ihren Einrichtungen zu ermöglichen. Denn: "Jedes Kind hat das Recht auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben", so steht es in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention. Entsprechend war es die Vision des Programms, dass die Anwesenheit sehr junger Kinder in Museen, Opernhäusern, Orchestern und Theatern selbstverständlich wird. Die frühe ästhetische Erfahrung stärkt Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung und legt damit die Grundlagen für gesellschaftliche Teilhabe. Für frühkindliche Vermittlungsprogramme braucht es Wissen und Erfahrung aus den Bereichen Kunst, Bildung und Erziehung. Und es braucht eine kinderfreundliche Haltung in den Einrichtungen: von der Höhe, in der Bilder aufgehängt werden, über partizipatives Arbeiten mit Kindern bis zur Zugänglichkeit und kindgerechten Einrichtung von Räumlichkeiten. In der vorliegenden Broschüre werden 23 Kunst- und Kultureinrichtungen verschiedener Sparten und ihr Weg zu kindgerechten Angeboten und deren Vermittlungsansätze und -methoden vorgestellt.

    Mehr erfahren: Kunst und Spiele: Phantasievolle Kulturvermittlung für Kinder

  • Auf einem Zeitschriftencover sind Fotos von jungen Menschen und Überschriften.

    Kinderrechte Zeitung 52/2025 #MentalHealth

    Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ / KiJA

    2025

    Die 52. Ausgabe der Kinderrechte Zeitung beschäftigt sich mit dem Thema #Mental Health, das heißt Psychische Gesundheit. Und genau darum geht es: Wie kann neben der körperlichen Gesundheit auf auf die mentale geachtet werden? Was hilft Kindern und jungen Menschen dabei, ihre Batterien wieder aufzuladen? In der Zeitschrift erzählen Künstler:innen wie Paul Pizzera und Selena Gomez von ihren psychischen Problemen und was ihnen dabei hilft, wieder klar zu kommen. Kinder und junge Menschen berichten darüber, was sie glücklich macht und wie sie mit Schwierigkeiten umgehen. Die Zeitung wird von der Beratungsstelle Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich herausgegeben. Die aktuelle Ausgabe zu #Mental Health hat ein neues Design, bei dessen Erstellung Schüler:innen des Fadingergymnasiums in Linz unterstützt haben.

    Mehr erfahren: Kinderrechte Zeitung 52/2025 #MentalHealth