Merkliste Material einreichen

Suchergebnisse

Gefundene Beiträge: 1631

  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel.

    Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

    Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe)

    2026

    Der Artikel beschreibt die kollegiale Fallberatung als strukturierte, praxisnahe Methode der gegenseitigen Beratung unter Fachkräften, bei der herausfordernde Fragestellungen in einer Gruppe systematisch reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Neben Kollegialer Fallberatung werden Begriffe wie Kollegiale Beratung, Kollegiale Supervision, Kollegiale Fallsupervision, Fallbesprechung oder Intervision synonym verwendet. Zentrales Merkmal ist ein klarer, moderierter Ablauf in mehreren Phasen (z. B. Fallvorstellung, Perspektivwechsel, Hypothesenbildung und Entwicklung von Lösungen), der die Nutzung unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen ermöglicht. Ziel ist es, durch den Austausch auf Augenhöhe ein tieferes Fallverständnis sowie neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode sowohl die individuelle Handlungskompetenz und Reflexionsfähigkeit stärkt als auch zur Professionalisierung, Teamkultur und Organisationsentwicklung beiträgt, vorausgesetzt, es bestehen geeignete Rahmenbedingungen wie Vertrauen, Verbindlichkeit und klare Rollenstrukturen.

    Mehr erfahren: Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

  • Erste Seite des Fachartikels mit Text

    Kinderrechte im Sport

    Forum Kinder- und Jugendsport

    2025

    Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025). 

    Mehr erfahren: Kinderrechte im Sport

  • Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund

    Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund

    Save the Children Deutschland e.V.

    2026

    Viele geflüchtete Kinder wünschen sich sichere Orte zum Spielen, Lernen und einfach Kindsein. Doch oft fehlen Informationen und Zugänge oder sie erleben Ausschlüsse.Die Handreichung von Save the Children Deutschland zeigt praxisnah, wie Fachkräfte diese Kinder aktiv erreichen können und welche Schritte helfen, Barrieren früh mitzudenken. Sie unterstützt außerdem dabei, Diskriminierung zu erkennen und professionell darauf zu reagieren.Die Materialien bieten konkrete Tipps, Praxisbeispiele und Reflexionsfragen – für wirklich inklusive, empowernde Freizeitangebote.

    Mehr erfahren: Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund

  • Verschiedene Menschen stehen für Kinder- und Menschenrechte beim Sport ein.

    Erklärvideo: Sport und Menschenrechte im DOSB und der dsj

    Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

    2024

    In dem Video geht es um die Bedeutung von Menschen- und Kinderrechten im Sport. Es wird erklärt, dass alle Menschen – auch im Sport – grundlegende Rechte haben. Sportorganisationen wie der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sportjugend haben sich verpflichtet, Menschen- und Kinderrechte zu achten und zu fördern. Dabei werden zentrale Themen wie Diskriminierung, Teilhabe, Gesundheit, faire Arbeitsbedingungen, Gewaltprävention und Gleichberechtigung angesprochen. Viele Organisationen arbeiten in Projekten, durch Leitlinien und in Gremien aktiv daran, diese Werte umzusetzen und ein respektvolles, faires Miteinander zu stärken. Das Video ist mit Untertiteln in deutscher Sprache verfügbar.Auf der Themenseite Sport und Menschenrechte des DOSB finden sich weitere Informationen.

    Mehr erfahren: Erklärvideo: Sport und Menschenrechte im DOSB und der dsj

  • Leopard Move erklärt auf einem Poster die Kinderrechte.

    Kinderrechte im Sport

    Deutsche Sportjugend (dsj) im DOSB e.V.

    2025

    Das Poster vermittelt Kinderrechte, die beim Sport – aber auch darüber hinaus – wichtig sind, auf kindgerechte und anschauliche Weise. Im Mittelpunkt steht, dass Kinder ein Recht auf Schutz, Förderung und Mitbestimmung haben. Dazu gehören zum Beispiel das Recht auf Bildung, Gesundheit, Spiel und Freizeit sowie darauf, die eigene Meinung frei zu äußern und ernst genommen zu werden. Gleichzeitig wird betont, dass Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung geschützt werden müssen. Auf der Themenseite Kinderrechte der Deutschen Sportjugend ist das Poster digitalisert zu finden – hier können einzelne Rechte angeklickt und Erklärungen dazu durchgelesen werden. 

    Mehr erfahren: Kinderrechte im Sport

  • Zwei Hände mit einer ausgeschnittenen Familie, die sich an den Händen hält.

    Praxisleitfaden für die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung

    Europäische Union

    2014

    In dem Leitfaden wird die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung im Bereich der internationalen Zuständigkeit sowie der Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren der elterlichen Verantwortung innerhalb der EU erläutert. Es werden die zentralen Regelungen zur gerichtlichen Zuständigkeit erklärt, zu Verfahren bei Trennung, Scheidung und Sorgerecht sowie insbesondere zu grenzüberschreitenden Kindesentführungen und Rückführungsverfahren. Ziel ist es, Praktiker:innen – insbesondere Gerichten und Rechtsanwender:innen – durch Beispiele, Erläuterungen und Hinweise die einheitliche und korrekte Anwendung der Verordnung in grenzüberschreitenden Familiensachen zu erleichtern, wobei nationale materielle Rechtsordnungen unberührt bleiben.

    Mehr erfahren: Praxisleitfaden für die Anwendung der Brüssel-IIa-Verordnung

  • Deckblatt mit dem Bild eines Kindes, dessen Eltern es festhalten und in verschiedenen Richtungen gehen

    Parental Child Abductions to Third Countries

    Europäische Union

    2024

    In der Studie werden internationale Kindesentführungen durch Eltern aus der EU in Drittstaaten analysiert und aufgezeigt, dass das zentrale Instrument – das Haager Übereinkommen von 1980 – zwar grundsätzlich wirksam ist und die Rückführung entführter Kinder sich deutlich verbessert hat, seine Anwendung jedoch mit erheblichen praktischen Problemen verbunden ist. Insbesondere bestehen Unterschiede in der Umsetzung zwischen Staaten, Schwierigkeiten bei Fällen mit häuslicher Gewalt sowie große Herausforderungen bei Entführungen in Staaten, die dem Übereinkommen nicht beigetreten sind. In der Studie werden die teils gravierenden Folgen für Kinder und Eltern betont und  für stärkere internationale Zusammenarbeit plädiert, für bessere Schutzmechanismen z. B. bei Gewaltkontexten, mehr Mediation sowie eine Weiterentwicklung und Pflege des bestehenden Rechtsrahmens, um ihn an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen.

    Mehr erfahren: Parental Child Abductions to Third Countries

  • Logo der transjugend

    #transjugend Portal

    © Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0

    2025

    Das #transjugend Portal ist ein Online-Angebot für junge Menschen, die trans* sind oder sich fragen: „Bin ich trans*?“ Die Inhalte für das Portal werden im Rahmen verschiedener Community-Treffen und Workshops zusammen mit jungen trans* Menschen erstellt.

    Mehr erfahren: #transjugend Portal

  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel

    „Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern

    Kulturelle Bildung Online, Lizenz: cc-by-nc-nd 4.0

    2026

    In dem Artikel werden die Ergebnisse des Projekts MindCare zur Bedeutung kultureller Bildung für die mentale Gesundheit junger Menschen beschrieben. Auf Grundlage einer Befragung von Jugendlichen wird dargestellt, dass kreative Orte wie Theater jungen Menschen dabei helfen, Gefühle auszudrücken, Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich sicher und wohl zu fühlen – zentrale Faktoren zur Stärkung von Resilienz und sozio‑emotionaler Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass kulturelle Bildungsräume nicht nur künstlerische Aktivitäten bieten, sondern auch wichtige psychosoziale Schutzräume sind, die junge Menschen unterstützen, Belastungen zu bewältigen und ihre Kinderrechte auf Schutz, Teilhabe und gesundes Aufwachsen zu verwirklichen.

    Mehr erfahren: „Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern

  • Screenshot der Website

    Online-Kataloge zum Kinder- und Jugendtheater

    Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ)

    2015

    Die Online-Kataloge zum Kinder- und Jugendtheater bieten eine digitale Rechercheplattform für Materialien zum Kinder- und Jugendtheater. Über die Datenbank können Nutzer:innen Stücktexte, Fachliteratur, Artikel, audiovisuelle Medien sowie Informationen zu Inszenierungen, Theatern und Spielplänen finden und für Bildung und Forschung nutzen. Ziel ist es, Wissen über Theater für junges Publikum zugänglich zu machen und die Arbeit von Theatern, Pädagog:innen und Forschenden zu unterstützen. Damit trägt die Plattform auch zur Umsetzung von Kinderrechten bei, insbesondere zum Recht auf kulturelle Teilhabe, Bildung und Beteiligung, da sie die Strukturen sichtbar macht, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Theater zu erleben, daran teilzuhaben und ihre Perspektiven künstlerisch auszudrücken.

    Mehr erfahren: Online-Kataloge zum Kinder- und Jugendtheater