
Trauernetz in der Evangelischen Kirche
2018
Auf der Website sind Internetseiten für trauernde Kinder und Jugendliche aufgelistet. Dabei sind Angebote mit telefonischer und Chatberatung entweder von Begleiter:innen in Kinder- und Jugendhospizdiensten oder von Jugendlichen, die eine Peerberatung für Gleichaltrige anbieten. Ebenfalls finden sich Webseiten, die sich an sterbende Jugendliche und an junge Menschen in Lebenskrisen und Suizidgefahr richten. Eine Liste mit Trauerangeboten in den Regionen ermöglicht die Suche nach Anlaufstellen vor Ort.
Mehr erfahren: trauernetz.de
Ravensburger Verlag
2019
Für viele Erwachsene ist es schwierig, über den Tod zu sprechen. Kinder, die einen Todesfall erleben, wollen darüber reden. Sie wollen wissen, was passiert, wenn jemand stirbt und was eine Beerdigung ist. Kinder wollen verstehen, wie getrauert wird, ob sie lachen dürfen, wenn die anderen traurig sind. Das Buch hilft, die Themen Tod und Trauer mit Kindern ehrlich und altersgerecht zu besprechen. Empfohlen für Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren.
Mehr erfahren: Wieso? Weshalb? Warum?, Band 42 – Abschied, Tod und Trauer
Neuwieder Hospiz e.V.
2021
Die britische Hilfsorganisation Winston's Wish hat eine Carta für trauernde Kinder entwickelt, die das Neuwieder Hospiz ins Deutsche übertragen hat. In der Charta werden die Rechte trauernder Kinder und Jugendlicher benannt wie das Recht auf angemessene Information, das Recht darauf, mit einbezogen zu sein und das Recht auf ihre Erinnerung. Trauerbegleiter:innen berichten, dass die Achtung vor den Bedürnissen trauernder junger Menschen sich auf diese positiv auswirkt und ihnen im Prozess der Trauer hilft.
Mehr erfahren: Charta für trauernde Kinder und Jugendliche
klicksafe. Medienanstalt Rheinland-Pfalz
2025
Rechtsextreme Akteur:innen nutzen das Internet und Social Media, um junge Menschen zu erreichen und für sich zu gewinnen. Mit dem Unterrichtsmaterial Rechts. Extrem. Online. werden Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte dabei unterstützt, die Herausforderungen, die mit rechtsextremer Propaganda und rechtsextremen Narrativen im Netz einhergehen, in Schule und Unterricht aufzugreifen und zu bewältigen. Schüler:innen werden dazu befähigt, Hass und Hetze zu erkennen, sich Propagandamechanismen bewusst zu machen und Zivilcourage zu üben. Hierfür werden Informationen zu rechtsextremer Online-Propaganda, zu menschen- und demokratiefeindlichen Akteur:innen und ihren Kommunikationsstrategien zur Bearbeitung im Kontext Schule bereitgestellt. In sechs Unterrichtseinheiten können die Schüler:innen ihre Informations- und Medienkompetenz stärken und lernen, rechtsextreme Propaganda und die dazugehörenden Narrative kritisch-reflexiv einzuordnen und zu beurteilen. In den Einheiten werden Themen wie Menschenwürde, Themen von Rechtsextremen, recte Codes, Meinungsfreiheit und Strategien gegen rechts behandelt. Die Materialien werden ab 14 Jahren empfohlen.
Mehr erfahren: Rechts. Extrem. Online. Wie man Jugendliche gegen rechtsextreme Einflüsse im Internet stark macht
Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
2024
Medien haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Schönheitsempfindens und der Entwicklung des eigenen Selbstbildes. Im Netz werden Gesichter vielfach mit Beautyfiltern bearbeitet. Diese vermeintlich perfekten Bilder erhöhen insbesondere bei jungen Menschen den Druck, diesen Schönheitsidealen entsprechen zu wollen. Mit dem Material Alles eine Frage des Filters?! eignen Lernende sich Wissen über die Entstehung von Schönheitsidealen im Netz an und reflektieren die Wirkung von Beautyfiltern kritisch. Das Gelernte wird bereiten sie in eigenen Erklärfilmen kreativ auf. In den Unterlagen findet sich ein Verlaufsplan mit methodisch-didaktischen Hinweisen, Arbeitsblättern und einer Präsentation. Das Material wird ab den Klassen 7/8 empfohlen.
Mehr erfahren: Alles eine Frage des Filters?! Schönheitsidealen im Netz mit eigenen Erklärfilmen kritisch begegnen
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
2016
In Gesprächen darüber, ob das Alter zur Teilnahme an Wahlen abgesenkt werden soll, gehen die Meinungen oft weit auseinander. Oft vorgebrachte Argumente derjenigen, die gegen eine Absenkung des Wahlalters sind, fasst diese Broschüre ich acht Kapiteln zusammen – ihnen sind fachliche Widerlegungen von Expertinnen und Experten gegenübergestellt. Diese können als Argumentationshilfe zur Absenkung des Wahlalters genutzt werden.
Mehr erfahren: Absenkung des Wahlalters. Eine Auseinandersetzung mit Argumenten gegen eine Absenkung der Altersgrenzen bei politischen Wahlen
Unfairtobacco
2024
Das kompakte Factsheet befasst sich mit dem Marketing für Tabak- und Nikotinprodukte in Deutschland und dessen Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Es beleuchtet, in welcher Weise die Kinderrechte auf Leben und Gesundheit, auf Information und auf Schutz vor Suchtstoffen dadurch beeinträchtigt werden. In der Folge werden Maßnahmen benannt, die für einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sinne der Kinderrechte sorgen können.
Mehr erfahren: Factsheet zu Kinderrechten und Tabak-Marketing
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
2024
In der TikTok-Reihe #NoHate geht es um Fragen zum Thema Rechtsextremismus. Zum Beispiel, wie Rechtsextremismus sich äußert, was man tun kann und wie gefährlich Rechtsextremismus ist. In der Reihe sind Videos zu rechtsextremen Emojis, zu rechten Codewörtern und zum Umgang mit Verschwörungstheorien im eigenen Umfeld erschienen. In den Videos werden Fragen zu Rechtsextremismus alltagsnah und jugendgerecht aufgegriffen und erklärt. Die Videos können über den TikTok-Kanal @generation_klartext und die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung hier abgerufen werden. Jeden Dienstag erscheint eine neue Folge (Stand Dezember 2024).
Mehr erfahren: TikTok-Reihe #NoHate
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)
2020
Auf der Onlineplattform kann die eigene digitale Medienkompetenz überprüft und erweitert werden. Das Angebot richtet sich an alle Menschen und kann beispielsweise zur Kompetenzerweiterung von pädagogischen Fachkräften genutzt werden. Mit Selbsttests zu den Themen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Desinformation können Nutzer:innen ihr Wissen testen und erweitern. Nach jeder Testfrage bekommen Nutzer:innen eine ausführliche Antwort und weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Thema. Für Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte ist eine kompetente Mediennutzung zentral. In den Tests werden daher praxisnahe Fragestellungen aufgegriffen, wie zum Beispiel: Wie finde ich seriöse Informationen im Netz und woran erkenne ich, ob ich womöglich getäuscht werde? Wie funktionieren Messenger und soziale Netzwerke? Welche urheberrechtlichen Vorgaben muss ich beim öffentlichen Teilen von Texten und Bildern bedenken? Auf der Website gibt es außerdem Erklärvideos, Informationstexte und Methodenblätter zu verschiedenen digitalen Themen. Der #DigitalCheckNRW ist ein Projekt der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) e.V. und wird gefördert durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Der Selbsttest basiert auf dem Medienkompetenzrahmen NRW, der zunächst für Schulen entwickelt und nun für Erwachsene nutzbar gemacht wurde, um die Förderung von Medienkompetenz und Medienbildung in jeder Lebensphase zu ermöglichen.
Mehr erfahren: #DigitalCheckNRW
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
2024
Die Sinus-Jugendstudie berichtet seit 2008 alle vie Jahre darüber, wie es Jugendlichen in Deutschland geht. Die Leitfragen der Studie sind immer: Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? Wie optimistisch blicken sie in die Zukunft? Was sind ihre Grundorientierungen? An welchen Werten orientieren sie sich? Welche Lebensentwürfe und -stile verfolgen sie? 2024 wurden die Themen Umgang mit politischen Krisen, soziale Ungleichheit und Diskriminierung, Engagement und Beteiligung, Lernort Schule, Social Media, Fake News, Sinnsuche und Mental Health, Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen sowie Sport und Bewegung vertiefend in den Blick genommen. Die Sinus-Jugendstudie ist ein qualitative Studie, für die professionell geschulte Interviewer*innen 72 qualitative Fallstudien mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt haben. Die Publikation zur Studie richtet sich an die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit ebenso wie an Profis und Praktiker:innen der Jugendarbeit bzw. -bildung. Die Ergebnisse der Sinus-Jugendstudie 2024 zeigen, dass junge Menschen in Zeiten vielfacher Krisen ernster, problembewusster und besorgter denn je sind. Die zunehmend sicht- und spürbare Klimawandel wird als Dauerkrise wahrgenommen. Dennoch bewahren die jungen Menschen sich eine optimistische Grundeinstellung. Sport und Bewegung sind oft genannte Coping-Strategien. Die meisten der befragten Jugendlichen positionieren sich auf einer „Skala des guten Lebens“ in Deutschland im oberen Bereich – selbst diejenigen, die objektiv in wenig privilegierten Verhältnissen leben. Neu gegenüber den Vorgängerstudien ist, dass die Jugendlichen besonders für die Genderthematik stark sensibilisiert sind. Politik hat einen geringeren Stellenwert in ihrem Leben. Hauptgründe für die politische Abstinenz sind die gefühlte Einflusslosigkeit und das geringe politische Wissen. Soziale Medien sind das wichtigste Informations- und Kommunikationsmittel, insbesondere TikTok, Instagram und YouTube. Politische Inhalte werden hier eher zufällig und nebenbei rezipiert. Die Auswirkungen des Social-Media-Konsums auf das eigene Befinden und die mentale Gesundheit sehen viele der befragten Jugendlichen durchaus kritisch. Unter den folgenden Links sind die vergangenen Sinus-Studien zu finden:Sinus-Jugendstudie 2020Sinus-Jugendstudie 2016Sinus-Jugendstudie 2012Sinus-Jugendstudie 2008
Mehr erfahren: Wie ticken Jugendliche? SINUS-Jugendstudie 2024© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
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