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Gefundene Beiträge: 1631

  • Zwei junge Menschen halten ein Plakat, auf dem das Recht auf Beteiligung erklärt wird.

    Allgemeine Bemerkung Nr. 12: Du hast das Recht, gehört zu werden!

    National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.

    2025

    In der Allgemeinen Bemerkung Nr. 12 wird das Recht von Kindern erklärt, in allen sie betreffenden Angelegenheiten ihre Meinung frei zu äußern und ernsthaft berücksichtigt zu werden, und betont, dass ihre Ansichten Gewicht haben müssen. Das Heft in Einfacher Sprache ist für Kinder und Jugendliche, die sich mit ihrem Recht auf Beteiligung auseinandersetzen wollen.Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte können sie in Bildungseinheiten nutzen, indem sie zentrale Inhalte gemeinsam mit den Lernenden erarbeiten, Diskussionsanlässe zu Mitbestimmung schaffen, konkrete Beteiligungsformen (z. B. Klassenrat) einführen und die eigenen Beteiligungsstrukturen reflektieren, um Kinderrechte praktisch erfahrbar zu machen.

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  • Ein Kind schaut nachdenklich zu den Eltern, die mit dem Rücken zu ihr auf einem Sofa sitzen.

    Annikas andere Welt – Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern

    Verlag edition riedenburg e.U.

    2013

    In dem Kinderbuch wird die Geschichte von Annika erzählt, deren Mutter an einer psychischen Erkrankung leidet und sich dadurch in ihrem Verhalten stark verändert, was bei Annika Unsicherheit, Angst und Überforderung auslöst. Im Verlauf der Erzählung lernt Annika, die Krankheit besser zu verstehen und entlastende Umgangsstrategien zu entwickeln, sodass sie ihre Situation besser einordnen kann. Ergänzend zur Geschichte enthält das Buch kindgerechte Sachinformationen und erklärende Texte und Mit-Mach-Seiten für Kinder, die psychische Erkrankungen in der Familie verständlich machen und Gefühle einordnen helfen.Die Unterlagen eignen sich auch für die therapeutische und pädagogische Begleitung von Kindern. Eltern, Angehörige und pädagogische Fachkräfte erhalten in dem Buch Informationen zu dem kindlichen Erleben, zu Folgeproblemen, Risikofaktoren und Fremdunterbringung. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen erhalten Anregungen für die Arbeit mit psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern. 

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  • Ein Screenshot der Website, auf der erklärt wird, wie der Chatbot Auxie funktioniert.

    Auxie – der helfende KI-Chatbot auf religionen-entdecken.de

    Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH

    2025

    Auxie ist ein speziell für Kinder entwickelter, KI-gestützter Chatbot auf der Website religionen-entdecken.de, der als interaktiver Lernassistent Fragen zu Religionen beantwortet. Auxie basiert auf Künstlicher Intelligenz, greift jedoch ausschließlich auf redaktionell geprüfte Inhalte der Website zurück und liefert dadurch sichere, altersgerechte und verständliche Antworten – insbesondere für Grundschulkinder. Die Redaktion der Kinder-Website religionen-entdecken.de hat ein Qualitätssicherungskonzept erstellt, in dem erklärt wird, wie Sicherheitsstandards gewährleistet werden sollen. Nutzer:innen können Auxie direkt im Chat Fragen stellen, Auxie durchsucht daraufhin passende Artikel und gibt die Inhalte dialogisch wieder oder verweist auf weiterführende Texte.Im Unterricht können Lehrkräfte Auxie gezielt als niedrigschwelliges Recherche- und Dialogwerkzeug einsetzen: Schüler:innen können eigene Fragen zu Religionen formulieren, Antworten überprüfen und vertiefend die verlinkten Artikel lesen. Dadurch eignet sich Auxie besonders für entdeckendes Lernen, individualisierte Rechercheaufgaben und Gesprächsanlässe im Religionsunterricht, da er komplexe Inhalte kindgerecht aufbereitet und zugleich Medien- und KI-Kompetenz fördert, z. B. kritischen Umgang mit Chatbots und Quellen.Eine Anleitung zur Nutzung des Chatbots Auxie und ein Erklärvideo sind hier zu finden.

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  • Deckblatt mit Titel und einem bunten Pfeil

    Gesundheit & Bildungsgerechtigkeit: Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule

    Deutsches Rotes Kreuz e.V.

    2019

    In der Expertise erhalten pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und weitere Akteur:innen im Bildungs- und Sozialbereich fachliche und praxisbezogene Impulse für eine gesundheits- und resilienzfördernde Schul- und Organisationsentwicklung. Resilienzförderung im schulischen Kontext wird dabei aus biologisch-neurowissenschaftlicher Sicht, aus diversitäts- und diskriminierungskritischer sowie körper- und bewegungsbezogener Perspektive betrachtet. 

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  • Gesichter von Kindern auf einem Zeitschriftencover

    Kinder haben Rechte. Perspektiven von geflüchteten Kindern auf ihre Rechte I kohero – Magazin für multikulturellen Austausch

    Miteinander ankern e.V.

    2019

    In der Zeitschrift #4: Kinderrechte aus dem kohero Magazin (vormals: Flüchtling) werden Kinderrechte aus der Perspektive von Kindern und jungen Menschen mit Fluchterfahrungen erklärt.  Es wird zum Beispiel auf Rechte wie das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung, den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sowie besonderen Schutz für Kinder auf der Flucht oder im Krieg eingegangen. Hervorgehoben wird auch, dass die Kinderrechte für alle Kinder gelten, unabhängig von ihrer Herkunft oder Situation. In dem Heft werden Beispiele sowohl für die weltweite Umsetzung der Kinderrechte aber auch Herausforderungen für ihre Verwirklichung gegeben. 

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  • Verschiedene Menschen begegnen sich auf dem Buchcover.

    Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?

    Klett Kinderbuch

    2025

     „Klassenbuch – Wer gewinnt im Spiel des Lebens?“ ist ein kindgerecht gestaltetes Sachbuch über Klassismus, das sich an Leser:innen ab etwa 8 Jahren richtet. Es nutzt die Alltagserfahrungen einer Grundschulklasse, um zu zeigen, wie soziale Ungleichheiten und Unterschiede in Herkunft, Sprache, Essen, Wohnen oder kulturellen Gewohnheiten unbemerkt Chancen und Lebenswege beeinflussen können. Anhand klarer Beispiele und illustrierter Szenen macht das Buch nachvollziehbar, wie soziale Klassen entstehen und warum es wichtig ist, diese Ungerechtigkeiten früh zu erkennen und darüber ins Gespräch zu kommen.

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  • Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Florian Höhne, Konstantin Lindner, Manfred L. Pirner, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

    2026

    In dem Fachartikel wird das Phänomen des Kidfluencings im Spannungsfeld zwischen Teilhabe und Schutzrechten betrachtet. Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention argumentieren die Autor:innen, dass Kidfluencing zwar Potenziale für Selbstverwirklichung, Partizipation und Kompetenzerwerb bietet, zugleich jedoch erhebliche Risiken birgt: Insbesondere werden Verletzungen der Privatsphäre, wirtschaftliche Ausbeutung, unklare Arbeitsverhältnisse sowie Belastungen für Entwicklung und Wohlbefinden problematisiert. Kinder handeln häufig nicht vollständig autonom, sondern unter Einfluss oder Kontrolle von Eltern und kommerziellen Interessen, wodurch ihre Rechte auf Schutz und freie Entfaltung gefährdet sein können. Insgesamt kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass Kidfluencing in einer rechtlichen Grauzone liegt und stärkere Regulierung sowie eine konsequente Orientierung am Kindeswohl erforderlich sind, um Rechteverletzungen zu vermeiden.Der Fachartikel sowie der gesamte Band Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen sind als PDF kostenfrei verfügbar. Der vorgestellte Artikel kann auf den Seiten 135 – 150 nachgelesen werden.

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  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel.

    Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

    Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe)

    2026

    Der Artikel beschreibt die kollegiale Fallberatung als strukturierte, praxisnahe Methode der gegenseitigen Beratung unter Fachkräften, bei der herausfordernde Fragestellungen in einer Gruppe systematisch reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Neben Kollegialer Fallberatung werden Begriffe wie Kollegiale Beratung, Kollegiale Supervision, Kollegiale Fallsupervision, Fallbesprechung oder Intervision synonym verwendet. Zentrales Merkmal ist ein klarer, moderierter Ablauf in mehreren Phasen (z. B. Fallvorstellung, Perspektivwechsel, Hypothesenbildung und Entwicklung von Lösungen), der die Nutzung unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen ermöglicht. Ziel ist es, durch den Austausch auf Augenhöhe ein tieferes Fallverständnis sowie neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode sowohl die individuelle Handlungskompetenz und Reflexionsfähigkeit stärkt als auch zur Professionalisierung, Teamkultur und Organisationsentwicklung beiträgt, vorausgesetzt, es bestehen geeignete Rahmenbedingungen wie Vertrauen, Verbindlichkeit und klare Rollenstrukturen.

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  • Eine erwachsene Person schaut mit zwei jungen Menschen auf ein Tablet.

    Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen. Was Online-Plattformen tun sollten, damit Kinder und Jugendliche sicher sind

    Europäische Kommission, Lizenz: CC BY 4.0

    2025

    In der Broschüre wird verständlich erklärt, wie die EU Online-Plattformen mit dem Gesetz über Digitale Dienste (DSA) stärker in die Verantwortung nimmt, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. Es wird gezeigt, wie Plattformen ihre Dienste gestalten müssen, damit Sicherheit, Datenschutz und Kinderrechte von Anfang an berücksichtigt werden, zum Beispiel durch sichere Voreinstellungen, Altersüberprüfung, einfache Meldefunktionen und den Schutz vor schädlichen Inhalten.Mit Klick auf "Download PDF" können Sie die Broschüre in deutscher Sprache aufrufen. Wenn Sie "Externe Quelle öffnen" aufrufen, gelangen Sie auf die Publikation auf der Website der Europäischen Union. Hier können Sie die Broschüre in weiteren Sprachen herunterladen.  

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  • Erste Seite des Fachartikels mit Text

    Kinderrechte im Sport

    Forum Kinder- und Jugendsport

    2025

    Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025). 

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