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Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)
2019
In der Expertise geht es darum, dass soziale Ungleichheiten wie Rassismus, Klassismus oder Sexismus häufig nicht isoliert, sondern gleichzeitig und miteinander verflochten wirken (Intersektionalität). Es wird aufgezeigt, wie das Konzept der Intersektionalität genutzt werden kann, um Jugendarbeit und politische Bildung sensibler für unterschiedliche Lebensrealitäten zu gestalten. Gleichzeitig wird betont, dass die praktische Umsetzung herausfordernd ist, da komplexe Machtverhältnisse berücksichtigt werden müssen und pädagogische Ansätze flexibel bleiben sollten, um Diskriminierungen entgegenzuwirken.
Mehr erfahren: Intersektionalität als Bezugspunkt in Jugendarbeit und politischer Bildung? Herausforderungen eines beweglichen Modells
Raphael Bak, Claudia Machold
2022
In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.
Mehr erfahren: Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung
Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen der Stiftung Universität Hildesheim, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
2025
Die Arbeitsmaterialien für die fallorientierte Lehre zeigen auf, dass Flucht- und Migrationserfahrungen ein zentraler Bestandteil der Lebensrealität vieler Kinder in Deutschland sind und eine diskriminierungskritische, inklusive Ausrichtung der Kindheitspädagogik nötig ist. Theoretische Grundlagen zu Flucht, Migration, Kindheitsbildern und Rassismuskritik werden mit intersektionalen Perspektiven verbunden, ohne die Handlungsmacht von Kindern aus dem Blick zu verlieren. Anhand ethnografisch fundierter Fallvignetten und didaktischen Anregungen werden Einblicke in die Lebenswelten geflüchteter Kinder gegeben und konkrete Zugänge für die pädagogische Arbeit aufgezeigt. Dozierende und pädagogische Fachkräfte, die zu Fluchtmigration, Kindheit und Pädagogik arbeiten, sollen mit den Materialien in ihrer diversitätsbewussten und machtkritischen Praxis gestärkt werden.
Mehr erfahren: Wege zu einer intersektionalen und inklusiven pädagogischen Praxis in der Begleitung von Kindern und Familien mit Fluchterfahrung
Waldschlösschen Verlag
2020
In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.
Mehr erfahren: Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen
Forum Kinder- und Jugendsport
2025
Im Herbst 2024 werden Kinderrechte erstmals explizit in der Jugendordnung der Deutschen Sportjugend (DSJ) benannt und ergänzt den Grundsatz- und Wertekanon. Die Autorin des Fachartikels zeigt, dass Sport ein zentraler Lebensbereich von Kindern und jungen Menschen ist, in dem ihre Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe aktiv umgesetzt werden müssen. Dabei wird betont, dass Kinder im Sport nicht nur teilnehmen, sondern als eigenständige Rechtsträger:innen ernst genommen werden sollen – mit Anspruch auf Mitbestimmung, gewaltfreie Umgebungen und gleiche Teilhabechancen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass es in der Praxis noch Defizite gibt, etwa bei Beteiligungsstrukturen, beim Kinderschutz oder beim Abbau von Zugangshürden. Kinderrechte sollten in der Sportpraxis mit jungen Menschen als Maßstab verankert und nicht nur formal anerkannt, sondern systematisch im sportlichen Alltag gelebt werden.Der Artikel ist erschienen in: Forum Kind Jugend Sport 6, S. 3–6 (2025).
Mehr erfahren: Kinderrechte im Sport
Save the Children Deutschland e.V.
2026
Viele geflüchtete Kinder wünschen sich sichere Orte zum Spielen, Lernen und einfach Kindsein. Doch oft fehlen Informationen und Zugänge oder sie erleben Ausschlüsse.Die Handreichung von Save the Children Deutschland zeigt praxisnah, wie Fachkräfte diese Kinder aktiv erreichen können und welche Schritte helfen, Barrieren früh mitzudenken. Sie unterstützt außerdem dabei, Diskriminierung zu erkennen und professionell darauf zu reagieren.Die Materialien bieten konkrete Tipps, Praxisbeispiele und Reflexionsfragen – für wirklich inklusive, empowernde Freizeitangebote.
Mehr erfahren: Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
2024
In dem Video geht es um die Bedeutung von Menschen- und Kinderrechten im Sport. Es wird erklärt, dass alle Menschen – auch im Sport – grundlegende Rechte haben. Sportorganisationen wie der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sportjugend haben sich verpflichtet, Menschen- und Kinderrechte zu achten und zu fördern. Dabei werden zentrale Themen wie Diskriminierung, Teilhabe, Gesundheit, faire Arbeitsbedingungen, Gewaltprävention und Gleichberechtigung angesprochen. Viele Organisationen arbeiten in Projekten, durch Leitlinien und in Gremien aktiv daran, diese Werte umzusetzen und ein respektvolles, faires Miteinander zu stärken. Das Video ist mit Untertiteln in deutscher Sprache verfügbar.Auf der Themenseite Sport und Menschenrechte des DOSB finden sich weitere Informationen.
Mehr erfahren: Erklärvideo: Sport und Menschenrechte im DOSB und der dsj
Deutsche Sportjugend (dsj) im DOSB e.V.
2025
Das Poster vermittelt Kinderrechte, die beim Sport – aber auch darüber hinaus – wichtig sind, auf kindgerechte und anschauliche Weise. Im Mittelpunkt steht, dass Kinder ein Recht auf Schutz, Förderung und Mitbestimmung haben. Dazu gehören zum Beispiel das Recht auf Bildung, Gesundheit, Spiel und Freizeit sowie darauf, die eigene Meinung frei zu äußern und ernst genommen zu werden. Gleichzeitig wird betont, dass Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung geschützt werden müssen. Auf der Themenseite Kinderrechte der Deutschen Sportjugend ist das Poster digitalisert zu finden – hier können einzelne Rechte angeklickt und Erklärungen dazu durchgelesen werden.
Mehr erfahren: Kinderrechte im Sport
© Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Das #transjugend Portal ist ein Online-Angebot für junge Menschen, die trans* sind oder sich fragen: „Bin ich trans*?“ Die Inhalte für das Portal werden im Rahmen verschiedener Community-Treffen und Workshops zusammen mit jungen trans* Menschen erstellt.
Mehr erfahren: #transjugend Portal
© Bundesverband Trans* e.V.; Lizenz: CC BY-ND 4.0
2025
Patient*innenleitlinie zur AWMF-Leitlinie: Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung. (S2k, Registernummer 028-014)Der Leitfaden fasst die Inhalte der S2k-Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter verständlich zusammen und bietet Orientierung für trans* Kinder und Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte.
Mehr erfahren: Leitfaden für trans* Kinder und Jugendliche© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.