
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.
2020
Das „ABC der Demokratiepädagogik“ ist ein praxisorientiertes Nachschlagewerk der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe), in dem zentrale Begriffe, Konzepte und Methoden der Demokratiebildung systematisch von A bis Z aufbereitet sind. Jeder Eintrag bietet eine verständliche Definition, theoretische Hintergründe und praktische Anwendungsbeispiele. Themenschwerpunkte sind unter anderem Partizipation, Diskriminierungskritik, Inklusion, Kinderrechte, Demokratietage, Kooperatives Lernen und Zivilcourage. Das ABC richtet sich an Fachkräfte in Bildungseinrichtungen, die Demokratiebildung in ihren Alltag integrieren möchten.
Mehr erfahren: ABC der Demokratiepädagogik
Stiftung SPI
2021
Die Jugendstrategie der Bundesregierung richtet sich an junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren und will ihre Perspektiven stärker in politische Entscheidungen einbeziehen. Unter dem Leitgedanken „Politik für, mit und von Jugend“ bündelt sie Maßnahmen aus neun Handlungsfeldern – von Bildung, Arbeit und Gesundheit über Umwelt, Mobilität und Wohnen bis hin zu Demokratie, Teilhabe, Europa und internationalem Austausch. Insgesamt umfasst sie über 160 konkrete Vorhaben aller Ressorts, die bestehende Angebote weiterentwickeln oder neue Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für junge Menschen schaffen.
Mehr erfahren: Die Jugendstrategie der Bundesregierung
Deutscher Bundesjugendring (DBJR) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
2023
Die Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen ist ein offenes Netzwerk der organisierten Jugendzivilgesellschaft, das jungen Menschen ermöglicht, ihre Anliegen – insbesondere im Sinne von Klima- und Generationengerechtigkeit – aktiv in klimapolitische Prozesse einzubringen. Über selbstorganisierte Arbeitsgruppen und digitale Briefingrunden erarbeiten junge Vertreter:innen aus zahlreichen Jugendverbänden Forderungspapiere und Positionen, die in kontinuierlichen Gesprächen mit Ministeriumsreferaten diskutiert werden, um so klimapolitische Entscheidungen mitzugestalten und den Austausch zwischen Jugendorganisationen und der Politik zu stärken.
Mehr erfahren: Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen
Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.
2020
Auf der Website sind folgende zentrale Dokumente und Informationen zu finden: Angaben zur Ratifizierung der UN‑Kinderrechtskonvention von 1992 und deren drei Fakultativprotokollen zu Kriegsteilnahme, Kinderhandel und Individualbeschwerden. Es finden sich eine Reihe wichtiger Unterlagen zum aktuellen Staatenberichtsverfahren (kombinierter 5./6. Bericht, eingereicht im April 2019), darunter:Die deutschen Staatenberichte in Deutsch, Englisch und einer kindgerechten Fassung,Parallelberichte der Monitoring‑Stelle UN-KRK von Oktober 2019, ergänzt 2020,NGO‑Parallelberichte (Schattenberichte) zum Beispiel von der National Coalition, Kinderrechtereport u. a.,die „List of Issues“ (Fragenliste vom 4. März 2021),Deutschlands schriftliche Antworten (Replies, Mai 2022),aufgezeichnete Berichtsprüfungen,sowie die abschließenden Bemerkungen des UN‑Ausschusses von September 2022.Dokumente zu früheren Staatenberichten und -verfahren sowie deutsche Übersetzungen sind ebenfalls verlinkt sowie die Aussicht auf den kombinierten 7. und 8. Bericht, der bis zum 24. April 2027 fällig ist.
Mehr erfahren: Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.
2023
Auf der digitalen Angebotslandkarte gegen Einsamkeit finden sich über 400 lokale und regionale Angebote gegen Einsamkeit in Deutschland – etwa Begegnungsgruppen, Beratungsstellen und Modellprojekte. Nutzer:innen können gezielt über Postleitzahl oder Ort und Filter wie Angebote für Kinder und Jugendliche und telefonische, digitale oder analoge Formate nach passenden Unterstützungsangeboten suchen. Organisationen können eigene Projekte eintragen und nach Prüfung durch das Kompetenznetz Einsamkeit hinzufügen.
Mehr erfahren: Angebotslandkarte gegen Einsamkeit
Deutscher Bundesjugendring und Landesjugendringe
1999
Die Website erklärt, was die Juleica ist: ein Ausweis für ehrenamtliche Jugendleiter:innen in ganz Deutschland. Der Ausweis zeigt, dass man eine Ausbildung gemacht hat und sich gut mit wichtigen Themen wie Aufsichtspflicht und Gruppenarbeit auskennt und zum Beispiel Ferienfreizeiten mit jungen Menschen als Jugendleiter:in unterstützen kann. Mit der Juleica kann man sich ausweisen und bekommt oft Vergünstigungen, z. B. bei Eintritten. Die Karte wird in jedem Bundesland nach einheitlichen Regeln beantragt, und die Seite informiert über alles Wichtige dazu. Auf der Website juleica-ausbildung.de findet sich eine Übersicht auf einer Landkarte über Juleica-Aus- und Fortbildungen in allen Bundesländern. Ehrenamtliche oder Interessierte finden dort passende Termine – offline und online – und können über Filter nach Region, Seminartyp, Dauer und Thema wie z. B. Aufsichtspflicht, Spiele oder Gruppenpädagogik suchen. Träger der Jugendhilfe können eigene Angebote unkompliziert einstellen. Ziel ist es, das Engagement zu fördern und die Suche nach passenden Trainings zu erleichtern.
Mehr erfahren: Juleica.de – die bundesweite Plattform rund um die Jugendleiter*in-Card
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung & Wüstenrot Stiftung
2025
Für den Teilhabeatlas wurde untersucht, wie gut junge Menschen in Deutschlands 400 Kreisen und kreisfreien Städten in gesellschaftliche Teilhabe eingebunden sind. Dafür wurden quantitative Daten zum Beispiel zu Kinderarmut, Ausbildung, Internetversorgung und Erreichbarkeit wichtiger Infrastruktur mit qualitativen Interviews in acht Regionen kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder und Jugendliche vor allem gute Freizeit‑ und Bewegungsmöglichkeiten, selbstbestimmte Mobilität sowie wirksame Beteiligungschancen am wichtigsten sind. Auf Basis dessen gibt es konkrete Handlungsempfehlungen für Politik auf Bund‑, Länder‑ und Kommunalebene, z. B. für kostenfreie Freizeitangebote, bessere Verkehrsinfrastruktur und inklusive Beteiligungsstrukturen.
Mehr erfahren: Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche. Wie sich ihre Lebensverhältnisse in Deutschland unterscheiden und was ihnen wichtig ist
Stiftung SPI
2020
Die Toolbox bietet umfassende Materialien zur Entwicklung und Umsetzung einrichtungsspezifischer Schutzkonzepte auf Basis der Mindeststandards. Die von UNICEF bereitgestellten Materialien – darunter Tools, Leitfäden und Vorlagen – helfen Fachkräften wie Gewaltschutzkoordinator:innen und Leitungen von Unterkünften dabei, wirksame Schutzkonzepte in Flüchtlingsunterkünften zu entwickeln. Die Inhalte folgen einem klar strukturierten Ablauf und beinhalten z. B. einen Kinderrechte-Check, einen Exkurs zur Datenerhebung mit Kindern, kinderfreundliche Instrumente zur Umsetzung von Fokusgruppen, Erhebungen zur Kinderfreundlichkeit, Ressourcenübersichten sowie die Planung konkreter Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten – darunter auch Mitarbeitende und externe Fachstellen – sichere und gewaltfreie Lebensräume für geflüchtete Menschen zu gestalten.
Mehr erfahren: Toolbox Schutzkonzepte. Zur Entwicklung und Umsetzung von unterkunftsspezifischen Schutzkonzepten
National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
2021
Die Webseite präsentiert Kinderschutzrichtlinien von kinderrechtlichen Organisationen wie Save the Children, World Vision, Terre des Hommes und Unicef, um den Austausch und die Vernetzung im Bereich Kinderschutz zu fördern. Als Hilfestellung finden sich zudem das dachverbandliche Schutzkonzept der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung/BKJ und das Handbuch zum Kinderschutz des Internationalen Bunds/IB. Beschwerdefahrpläne als Mechanismus eines Schutzkonzeptes können von Outlaw und dem Netzwerk Kinderrechte eingesehen werden. Ebenfalls können Beispiele für die Einbindung des Kinderschutzes in Satzungen sowie entsprechende Beschlüsse der Organisationen Deutscher Kinderschutzbund und Greenbirth nachgelesen werden. Eine Mitgliederbefragung im Frühjahr 2021 zeigte, dass der Bedarf an Austausch und Implementierung von Kinderschutzkonzepten groß ist. Als Reaktion darauf stellen wir erfolgreiche Konzepte vor und laden weitere Organisationen ein, ihre Erfahrungen zu teilen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: In Workshops analysierten sie die Kinderschutzrichtlinie des Netzwerks und erarbeiteten ein Video, in dem sie ihre Bedürfnisse für sichere Räume – für „Safe Spaces“ – formuliert haben.
Mehr erfahren: Good-Practice Kinderschutz im Netzwerk Kinderrechte
Deutsches Rotes Kreuz e.V.
2020
Die Website ist ein interaktives Erste-Hilfe-Portal des Jugendrotkreuzes, das sich an Kinder und Jugendliche richtet. Grundlegende Erste-Hilfe-Kenntnisse werden spielerisch und altersgerecht vermittelt und dabei werden Werte wie Empathie, Zivilcourage und Hilfsbereitschaft gefördert. Nutzer:innen können ihr Wissen durch interaktive Elemente wie Wimmelbilder, Memory-Spiele und Quizze testen und erweitern. Zudem bietet die Seite vielfältige Lernmaterialien zum Download an, darunter Bastelanleitungen für DIY-Reanimationspuppen und Lapbooks zu Erste-Hilfe-Themen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schulsanitätsdienst, bei dem Jugendliche lernen, in Notsituationen Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen. Das Portal ermutigt junge Menschen, sich aktiv einzubringen und Teil einer Gemeinschaft zu werden, die im Ernstfall schnell und kompetent handelt.
Mehr erfahren: Die Allerersten. Das junge Erste-Hilfe-Portal© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.