
Andreas Foitzik, Marc Holland-Cunz, Clara Riecke
2019
Das Praxisbuch bietet eine praxisorientierte Einführung in die Entwicklung einer diskriminierungskritischen Schule, die Diskriminierung systematisch erkennt und ihr aktiv entgegenwirkt. Es werden theoretische Grundlagen mit konkreten Handlungsansätzen verbunden und gezeigt, wie die Handlungsfelder Antidiskriminierung, Inklusion bzw. Interkulturelle Öffnung und Rechtsextremismus-Prävention in der schulischen Praxis als gemeinsame Aufgabe von Schule und Partner:innen aus Jugendsozialarbeit und politischer Bildung zusammengedacht werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Methoden, Reflexionsimpulse und Qualitätsstandards, die pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, eine demokratische Schulkultur aufzubauen, die auf Teilhabe, Anerkennung und die kritische Reflexion eigener Strukturen und Haltungen ausgerichtet ist.Der Band ist im Open Access verfügbar und kann kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden.Hier finden sich Informationen zum ersten Band Diskriminierungskritische Schule – Einführung in theoretische Grundlagen.
Mehr erfahren: Praxisbuch Diskriminierungskritische Schule
NoNo Verlag, edition assemblage
2020
In dem Kinderbuch wird in sechs Geschichten vom Alltag und den Erlebnissen von fünf befreundeten Kindern erzählt: davon, wie sie ein verlassenes Haus entdecken und Pläne machen, in dem Haus zu leben, über Träume und Alpträume, den Einzug bei der Schwester und eine gemeinsame Party. In den Geschichten werden bewusst vielfältige Lebensrealitäten gezeigt: Unterschiedliche Familienformen, Identitäten und Hintergründe werden nebeneinander dargestellt. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Fantasie und persönliche Erfahrungen der Kinder, zugleich soll das Buch zum Gespräch anregen und Kinder darin bestärken, sich selbst anzunehmen und Vielfalt als selbstverständlich wertzuschätzen. Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren.
Mehr erfahren: Unsa Haus und andere Geschichten
Penguin Junior
2026
In dem Kinderbuch "Alexander" werden auf anschauliche und einfühlsame Weise die Grundzüge der Demokratie erklärt. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen aus der antiken Stadt Kaliste, dem von den Bürger:innen aufgetragen wird, „gute Gesetze“ zu finden, damit eine Tyrannei nie wieder möglich ist. Auf seiner Reise begegnet Alexander vielen verschiedenen Menschen – einem Orakel, einem Modeschöpfer, einem Soldaten und einem Philosophen – und lernt so nach und nach, was gerechte Regeln für ein friedliches Zusammenleben bedeuten. Dabei wird Demokratie nicht abstrakt vermittelt, sondern durch Gespräche, Erfahrungen und Herausforderungen greifbar, während gleichzeitig Spannung und Humor im Vordergrund stehen. Das Kinderbuch kann als Anlass zum Philosophieren mit Kindern genutzt werden. Empfohlen ab 10 Jahren.
Mehr erfahren: Alexander
Miteinander ankern e.V.
2019
In der Zeitschrift #4: Kinderrechte aus dem kohero Magazin (vormals: Flüchtling) werden Kinderrechte aus der Perspektive von Kindern und jungen Menschen mit Fluchterfahrungen erklärt. Es wird zum Beispiel auf Rechte wie das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung, den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sowie besonderen Schutz für Kinder auf der Flucht oder im Krieg eingegangen. Hervorgehoben wird auch, dass die Kinderrechte für alle Kinder gelten, unabhängig von ihrer Herkunft oder Situation. In dem Heft werden Beispiele sowohl für die weltweite Umsetzung der Kinderrechte aber auch Herausforderungen für ihre Verwirklichung gegeben.
Mehr erfahren: Kinder haben Rechte. Perspektiven von geflüchteten Kindern auf ihre Rechte I kohero – Magazin für multikulturellen Austausch
Klett Kinderbuch
2025
„Klassenbuch – Wer gewinnt im Spiel des Lebens?“ ist ein kindgerecht gestaltetes Sachbuch über Klassismus. Es nutzt die Alltagserfahrungen einer Grundschulklasse, um zu zeigen, wie soziale Ungleichheiten und Unterschiede in Herkunft, Sprache, Essen, Wohnen oder kulturellen Gewohnheiten unbemerkt Chancen und Lebenswege beeinflussen können. Anhand von Beispielen und illustrierten Szenen macht das Buch nachvollziehbar, wie soziale Klassen entstehen und warum es wichtig ist, diese Ungerechtigkeiten früh zu erkennen und darüber ins Gespräch zu kommen. Für die Beschäftigung mit dem Thema Klassismus mit Kindern ab 8 Jahren mit einer pädagogischen Begleitung geeignet.
Mehr erfahren: Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?
Umweltbundesamt
2026
In dem Handbuch finden Fachkräfte in der Jugend- und Verbandsarbeit vielfältige Hinweise, wie junge Menschen, insbesondere solche mit bisher wenig Bezug zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen, besser angesprochen und eingebunden werden können. Das Handbuch baut auf dem Projekt JuNast auf und kombiniert Forschung, Praxisbeispiele und Methoden, um Kooperationen zwischen Jugendverbänden, Offener Kinder‑ und Jugendarbeit und anderen Akteur:innen zu fördern. Kooperative Ansätze, lebensweltnahe Zugänge zu Nachhaltigkeit, interaktive Formate und Beziehungsarbeit werden als Schlüssel hervorgehoben, um Motivation und Engagement zu stärken und Nachhaltigkeit für junge Menschen erfahrbar zu machen.
Mehr erfahren: Junge Menschen erreichen – Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten. Kooperationen als Schlüssel in der Jugend- und Verbandsarbeit
Lena Staab, Sina Isabel Freund, Mai-Anh Boger, Lizenz: CC-BY
2026
Der Band bietet einen interdisziplinären Überblick darüber, wie das Konzept der Intersektionalität – also das Zusammenwirken verschiedener Ungleichheits- und Diskriminierungsverhältnisse wie z. B. Geschlecht, Herkunft, Klasse, Behinderung – in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis aufgegriffen wird. Die Beiträge analysieren aus unterschiedlichen fachlichen und praktischen Perspektiven, wie sich intersektionales Denken in verschiedenen Handlungsfeldern, Lebensphasen und Institutionen etabliert hat und welche Konsequenzen sich daraus für eine diskriminierungskritische Pädagogik ergeben. Dabei werden zentrale Begriffe geklärt, bestehende Ansätze kritisch reflektiert und offene Fragen diskutiert, insbesondere ob und wie eine „intersektionale Pädagogik“ als eigenständiges Konzept sinnvoll gefasst werden kann.Der Band ist kostenfrei im Format EPUB verfügbar.
Mehr erfahren: Intersektionale Pädagogik. Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis
Europäische Kommission, Lizenz: CC BY 4.0
2025
In der Broschüre wird verständlich erklärt, wie die EU Online-Plattformen mit dem Gesetz über Digitale Dienste (DSA) stärker in die Verantwortung nimmt, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. Es wird gezeigt, wie Plattformen ihre Dienste gestalten müssen, damit Sicherheit, Datenschutz und Kinderrechte von Anfang an berücksichtigt werden, zum Beispiel durch sichere Voreinstellungen, Altersüberprüfung, einfache Meldefunktionen und den Schutz vor schädlichen Inhalten.Mit Klick auf "Download PDF" können Sie die Broschüre in deutscher Sprache aufrufen. Wenn Sie "Externe Quelle öffnen" aufrufen, gelangen Sie auf die Publikation auf der Website der Europäischen Union. Hier können Sie die Broschüre in weiteren Sprachen herunterladen.
Mehr erfahren: Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen. Was Online-Plattformen tun sollten, damit Kinder und Jugendliche sicher sind
Raphael Bak, Claudia Machold
2022
In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.
Mehr erfahren: Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung
Waldschlösschen Verlag
2020
In den Fachbuch geht es darum, wie Hochschullehre – insbesondere in der Lehrer*innenbildung – intersektional, also unter Berücksichtigung sich überschneidender sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, Sexualität und Herkunft gestaltet werden kann. Es werden theoretische Grundlagen der Intersektionalität mit konkreten didaktischen und methodischen Ansätzen verbunden, um Diskriminierung zu reflektieren und Vielfalt (insbesondere sexuelle und geschlechtliche) in Lehr-Lern-Prozessen sichtbar zu machen und wertzuschätzen. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte zu einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen pädagogischen Praxis zu befähigen und Hochschullehre insgesamt inklusiver und gerechter zu gestalten.
Mehr erfahren: Intersektionale Hochschullehre in der Lehramtsausbildung – Mit didaktisch-methodischen Ansätzen für vielfältige sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.