
Referat Hochschule der GEW-Weser-Ems
2024
In dem Themenheft werden unterschiedliche Perspektiven auf die Umsetzung von Kinderrechten in Schule und Ausbildung geworfen und die damit verbundenen Herausforderungen beleuchtet. Es geht beispielsweise um Beteiligungsstrukturen in Schule und Unterricht, die Vermittlung von Kinderrechten an alle Kinder und Jugendlichen und die Umsetzung von Schutzkonzepten. Dahinter steckt der Gedanke, das Thema Kinderrechte frühzeitig in allen Bildungskontexten aufzugreifen, theoretisch und praktisch. Praktisch meint, dass die Kinderrechte als Orientierungsrahmen der Arbeit in Schule und Unterricht gelebt werden. Denn, wenn angehende Lehrer:innen sowie pädagogischen und soziale Fachkräfte sich bereits in Ausbildung und Studium Kompetenzen in den Bereichen Kinderschutz, Förderung der Kinderrechte und Gestaltung von partizipativen Bildungsprozessen aneignen, schafft dies die Voraussetzungen zur Umsetzung von Schutz, Teilhabe und Förderung aller Kinder und Jugendlichen an ihren Lernorten.
Mehr erfahren: Themenheft: Kinderrechte in Schule und Hochschule Bd. 1
David Rott, Katrin Huxel
2025
In den Fachbeiträgen wird gezeigt, wie Theater als Ort des Lernens außerhalb von Schule und Universität genutzt werden kann. Anhand eines Praxisprojekts wird beschrieben, wie Studierende und Theater zusammenarbeiten, um gesellschaftliche Themen wie Diversität, Teilhabe und Perspektivwechsel zu reflektieren. Dabei wird auch deutlich, dass solche Projekte Kinder- und Menschenrechte stärken können, etwa das Recht von Kindern auf Bildung, kulturelle Teilhabe und freie Meinungsäußerung, indem junge Menschen ihre Erfahrungen und Sichtweisen im Theater ausdrücken und diskutieren können.
Mehr erfahren: Theater als außerschulischer und außeruniversitärer Lernort. Perspektiven diversitätssensibler Hochschullehre
Unicef
2024
This year’s State of the World’s Children Report (SOWC) by Unicef examines the forces and trends shaping the world today and reflects on how they might shape the future. The report explores three megatrends that will profoundly impact children’s lives between now and 2050: demographics shifts, the climate and environmental crises and frontier technologies, analysed by the United Nations Children’s Fund (UNICEF) and the Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital. It also presents three future scenarios – possible outcomes, not predictions – for how children could experience the world of 2050. The scenarios in the SOWC 2024 are based on several potential global trajectories, analyzing decadal averages from the 2000s through the 2050s.2 ‘Business-as-usual’ assumes a continuation of current trends; an accelerated development pathway means faster progress through increased social investment and a sustainability focus; and a delayed development track entails slower progress due to underinvestment and greater global fragmentation. Findings from the scenario analysis cover seven areas: child survival and life expectancy; climate and environmental hazards; socioeconomic conditions; education; gender equality; conflict exposure and urbanization.
Mehr erfahren: The State of the World’s Children 2024
National Coalition Deutschland
2019
Children and adolescents rate the implementation of the UN Convention on the Rights of the Child in Germany.
Mehr erfahren: The Second Child Rights Report
Global Coalition to Protect Education from Attack
2015
The Safe Schools Declaration is a non-binding intergovernmental political commitment launched in May 2015 at an international conference in Oslo, Norway, through a process led by the governments of Norway and Argentina with broad consultations among United Nations member states. It commits endorsing states to protect students, teachers, schools, and universities from attack and military use during armed conflict, to collect data on such attacks, investigate violations, support victims, and integrate protection measures into national policy and military doctrine. The initiative has been supported by UN leaders and international organizations and, as of late 2025, 122 states worldwide have endorsed it, forming a global community committed to safeguarding education in conflict settings.
Mehr erfahren: The Safe Schools Declaration
KidsRights Foundation, Erasmus University Rotterdam
2025
The KidsRights Index is an annual global ranking that measures how well countries respect and support children’s rights. Developed by the KidsRights Foundation in partnership with Erasmus University Rotterdam, the index evaluates around 194 countries based on five key areas: the right to life, health, education, protection, and an enabling environment for child rights. It aims to hold governments accountable and raise awareness about progress and challenges in implementing the UN Convention on the Rights of the Child.KidsRights Index 2025The 2025 edition highlights a global mental health emergency among youth—over 14 % of 10–19-year-olds experience mental health issues, with suicide ranking as the third leading cause of death for ages 15–29—and draws links between problematic social media use and increased suicide attempts in many countries. While top performers include Greece, Iceland, Luxembourg, and Germany, Afghanistan ranks lowest. Lithuania moved up dramatically by strengthening legal and institutional support for children's rights. Older editions of the KidsRights Index can be downloaded here. Beitrag in deutscher Sprache: Der KidsRights Index ist ein jährliches globales Ranking, das misst, wie gut die Länder die Rechte der Kinder achten und ihre Umsetzung unterstützen. Der von der KidsRights Foundation in Zusammenarbeit mit der Erasmus-Universität Rotterdam entwickelte Index bewertet rund 194 Länder anhand von fünf Schlüsselbereichen: das Recht auf Leben, Gesundheit, Bildung, Schutz und ein förderliches Umfeld für Kinderrechte. Ziel des Index ist es, die Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen und das Bewusstsein für die Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zu schärfen.KidsRights Index 2025In der Ausgabe 2025 wird die globale Ntfallsituation der psychischen Gesundheit von Jugendlichen hervorgehoben – mehr als 14 % der 10- bis 19-Jährigen leiden unter psychischen Problemen, wobei Selbstmord die dritthäufigste Todesursache in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen ist – und ein Zusammenhang zwischen problematischer Nutzung sozialer Medien und zunehmenden Selbstmordversuchen in vielen Ländern hergestellt. Während Griechenland, Island, Luxemburg und Deutschland zu den Spitzenreitern zählen, rangiert Afghanistan auf dem letzten Platz. Litauen hat sich durch die Stärkung der rechtlichen und institutionellen Unterstützung für die Rechte von Kindern deutlich verbessert. Ältere Ausgaben des KidsRights Index können hier heruntergeladen werden.
Mehr erfahren: The KidsRights Index 2025. Report
UNICEF
2021
The Children's Climate Risk Index CCRI, offers a comprehensive assessment of children's exposure and vulnerability to climate and environmental hazards worldwide. It ranks countries based on the frequency and severity of climate-related events—such as cyclones, heatwaves, and floods—and evaluates children's access to essential services like healthcare, education, and clean water. The report highlights that children are particularly susceptible to these overlapping hazards due to their physical and developmental characteristics, as well as systemic inequalities. By presenting this data, the CCRI aims to prioritize action for the most at-risk populations and serves as a tool for policymakers to implement child-centered climate adaptation and resilience strategies. Beitrag in deutscher Sprache: Der Children's Climate Risk Index CCRI bietet eine umfassende Bewertung der weltweiten Gefährdung und Verwundbarkeit von Kindern gegenüber Klima- und Umweltgefahren. Er stuft Länder basierend auf der Häufigkeit und Schwere klimabedingter Ereignisse wie Zyklonen, Hitzewellen und Überschwemmungen ein und bewertet gleichzeitig den Zugang von Kindern zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und sauberem Wasser. Der Bericht zeigt, dass Kinder aufgrund ihrer physischen und entwicklungsbedingten Eigenschaften sowie systemischer Ungleichheiten besonders anfällig für diese überlappenden Gefahren sind. Durch die Bereitstellung dieser Daten zielt der CCRI darauf ab, Maßnahmen für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu priorisieren und dient als Instrument für politische Entscheidungsträger:innen, um kinderzentrierte Strategien zur Anpassung an den Klimawandel und zur Stärkung der Resilienz umzusetzen.
Mehr erfahren: The climate crisis is a child rights crisis: Introducing the Children’s Climate Risk Index
ECPAT Deutschland e.V.
2018
Der Terminologische Leitfaden für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexualisierter Gewalt motiviert zur Nutzung einer angemessenen Sprache und bietet alternative Formulierungen an. Wir müssen keine neue Sprache lernen, wir müssen nur bewusster mit ihr umgehen.
Mehr erfahren: Terminologischer Leitfaden für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexualisierter Gewalt
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung & Wüstenrot Stiftung
2025
Für den Teilhabeatlas wurde untersucht, wie gut junge Menschen in Deutschlands 400 Kreisen und kreisfreien Städten in gesellschaftliche Teilhabe eingebunden sind. Dafür wurden quantitative Daten zum Beispiel zu Kinderarmut, Ausbildung, Internetversorgung und Erreichbarkeit wichtiger Infrastruktur mit qualitativen Interviews in acht Regionen kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder und Jugendliche vor allem gute Freizeit‑ und Bewegungsmöglichkeiten, selbstbestimmte Mobilität sowie wirksame Beteiligungschancen am wichtigsten sind. Auf Basis dessen gibt es konkrete Handlungsempfehlungen für Politik auf Bund‑, Länder‑ und Kommunalebene, z. B. für kostenfreie Freizeitangebote, bessere Verkehrsinfrastruktur und inklusive Beteiligungsstrukturen.
Mehr erfahren: Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche. Wie sich ihre Lebensverhältnisse in Deutschland unterscheiden und was ihnen wichtig ist
London Early Years Foundation (LEYF)
2026
Die Podcast‑Folge ist ein Gespräch über Kinderrechte im frühkindlichen Bildungsbereich und darüber, wie Kinder als Rechtsträger:innen von Geburt an ernst genommen werden sollten. Gastgeberin June O’Sullivan und die Kinderrechts‑Expertin Laura Lundy sprechen darüber, dass Kinderrechte nicht abstrakte Ideale sind, sondern täglich in den Beziehungen, Entscheidungen und Umgebungen von Bildungssettings gelebt werden müssen. Wichtig sind dabei echte Beteiligungsmöglichkeiten nach dem Lundy Model (mit Raum, Stimme, Zuhörer:innen und Einfluss), damit Kinder nicht nur gehört, sondern ihre Beiträge auch in Entscheidungen umgesetzt werden. Es geht weiterhin um Ausdrucksformen von Babies, an denen sich Präferenzen und Bedürfnisse zeigen, durch die ihre Rechte sichtbar werden können.
Mehr erfahren: Talking Early Years: June O’Sullivan and Laura Lundy© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.