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Fröbel et al.
2018
Partizipation ist keine Frage der pädagogischen Ausrichtung, sondern ein Recht jedes Kindes von Geburt an. Die Einführung von Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren sowie deren kontinuierliche Weiterentwicklung sind rechtlich inzwischen für jede Kindertageseinrichtung verpflichtend. Damit dies verwirklicht wird, bedarf es einer fachlichen Auseinandersetzung darüber, wie die pädagogische Umsetzung auch für die Altersgruppe der Null- bis Dreijährigen gelingen kann und auf welche Erkenntnisse und Verfahren Fachkräfte in Ausbildung, Studium und Praxis dabei zurückgreifen können.
Mehr erfahren: Partizipation in der Krippe – Grundlagen und Anregungen für die Praxis
Fröbel et al.
2014
Kinder sind von Beginn an (Rechts-)Subjekte und Träger eigener Rechte. Die UN-Kinderrechtskonvention gilt uneingeschränkt für alle in Deutschland lebenden Kinder. Eine an den Kinderrechten orientierte Pädagogik versteht sich als Anwältin der im internationalen, europäischen und nationalen Recht niedergelegten Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte jedes Kindes. Die pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen haben – in Ergänzung zu den Eltern – dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder altersgemäß ihre Rechte kennenlernen und auch tatsächlich zu ihrem Recht kommen. Die Orientierung an den Kinderrechten und die Umsetzung des Kinderrechtsansatzes sind zentrale Bausteine guter Qualität in der Kita.
Mehr erfahren: Recht haben und Recht bekommen – der Kinderrechtsansatz in Kindertageseinrichtunge
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2019
Wenn Kinder spielen, bedeutet das auch immer, dass sie lernen. Es ist wichtig, dass Kinder Zeit haben um zu spielen – ganz egal ob allein oder mit anderen, ob mit oder ohne Spielzeug, ob draußen oder drinnen. Kinder haben ein Recht darauf zu spielen. Ihre Kreativität wird dabei gefördert, genauso wie soziale und emotionale Kompetenzen. Im Spiel erleben Kinder eigene Grenzen, erfahren Herausforderungen und wachsen über sich hinaus.
Mehr erfahren: Warum Spielen so wichtig für Kinder ist
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2019
Die Privatsphäre von Kindern spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung ihrer Ich-Identität und Persönlichkeit und sollte deshalb von Erwachsenen respektiert werden. Durch die Abgrenzung zwischen sich und der Welt erfahren Kinder, dass sie eine eigene Persönlichkeit haben, mit einem eigenen Willen, eigenen Gedanken und Gefühlen. Gleichzeitig lernen sie, dass auch die anderen Kinder und Erwachsenen individuelle Menschen mit individuellen Charakteren und Bedürfnissen sind, die akzeptiert werden müssen. Der Schutz dieser persönlichen Bedürfnisse und Charaktereigenschaften jedes Menschen wird in den sogenannten Persönlichkeitsrechten gebündelt.
Mehr erfahren: Zwischen Freiraum und Sicherheit – Kinder und ihre Privatsphäre
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2020
Kinder haben Rechte. Und das von Geburt an. Sie müssen diese nicht erst erwerben oder verdienen. Sie müssen auch nicht erst ein bestimmtes Alter erreichen, damit ihnen ihre Rechte in vollem Umfang zustehen. Kinderrechte sind unabhängig von bestimmten Eigenschaften, Merkmalen oder Fähigkeiten (vgl. Maywald 2019, S. 35). Seit Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989 hat sich unsere Gesellschaft – und damit auch die Lebenswelt von Kindern – verändert. Eine große Veränderung der letzten Jahrzehnte liegt in der zunehmenden Digitalisierung. Deshalb möchten wir in diesem Beitrag die Kinderrechte aus einem veränderten Blickwinkel betrachten und sichtbar machen, welche Rechte Kinder in der digitalen Welt haben.
Mehr erfahren: Kinderrechte in der digitalen Welt
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2022
Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte möchten wir auf das Recht auf Nicht-Diskriminierung aufmerksam machen. Der folgende Text enthält Ausschnitte aus der FRÖBELcast-Folge „Alltagsdiskriminierung“ mit Kristin Beitz, Stefanie-Lahya Aukonkgo und pädagogischen Fachkräften aus FRÖBEL-Einrichtungen.
Mehr erfahren: Alltagsdiskriminierung – Stimmen, Beispiele und Fragen aus der Praxis
FRÖBEL et al.
2018
Das Spiel ist für Kinder in den ersten Lebensjahren gleichbedeutend mit Entwicklung und Lernen. Im Spiel gestalten sie ihren Zugang zur Welt. Gerade in Zeiten der Bildungs- und Erziehungspläne droht die Entwicklungs- und Bildungsbedeutung des kindlichen Spiels allerdings verloren zu gehen. Im Spiel mit Gleichaltrigen entdecken Kinder die Möglichkeiten dieses gemeinsamen Tuns. Dabei werden auch Unterschiede zwischen Kindern kreativ genutzt. Insofern hat das Spiel von Gleichaltrigen ein hohes inklusives Potenzial. In inklusiven Kindertageseinrichtungen sollte es deshalb im Mittelpunkt der pädagogischen Konzeption stehen. Dazu ist es erforderlich, inklusive Spielsituationen zu gestalten, die sich besonders im freien Spiel der Kinder zeigen. Damit ist jedoch wesentlich mehr gefordert, als die Methode des Freispiels. Spiel und auch freies Spiel ist nicht auf eine Methode reduzierbar. Es ist vielmehr der Schlüssel zum Verstehen der kindlichen Weltsicht.
Mehr erfahren: Das Spiel von Gleichaltrigen in der Kita – Teilhabechancen für Kinder mit Behinderung
FRÖBEL et al.
2018
Partizipation ist in vielen Konzeptionen und Leitbildern von Kindertageseinrichtungen verankert, doch die praktische Umsetzung wirft oft viele Fragen auf. Die Debatte um Partizipation ist verankert in den Diskursen von Demokratieförderung, Bildung und der Qualität pädagogischer Beziehungen. Für die Kindertageseinrichtungen werden Konzepte und Verfahren für Partizipation und Beschwerdemanagement dargestellt und wesentliche Handlungsleitlinien aufgezeigt.
Mehr erfahren: Partizipation und Beschwerdeverfahren in der Kita
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2021
Die erste Ausgabe widmet sich den Rechten der Kinder. Im pädagogischen Leitbild von FRÖBEL verankert bestimmen sie den pädagogischen Alltag in Krippen, Kindergärten und Horten bei FRÖBEL. Mit dem Jahresmotto "Die Welt gehört in Kinderhände" will FRÖBEL möglichst viele Akteurinnen und Akteure in der frühen Bildung dafür begeistern, Mitbestimmung und Teilhabe für Kinder im Alltag in allen Facetten zu realisieren. Im Magazin kommen Expertinnen und Experten aus der Kita-Praxis, aus Wissenschaft und Politik und natürlich Kinder zu Wort.
Mehr erfahren: Die Welt gehört in Kinderhände
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
2018
Alle Menschen sind durch ihr Menschsein Träger_innen von Menschenrechten, dies gilt auch für Kinder. Die UN-Kinderrechtskonvention gilt uneingeschränkt für alle Kinder. Sie legt Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte eines jeden Kindes fest, an die sich Staaten, aber auch Personen, die im staatlichen Auftrag arbeiten zu halten haben. So haben pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen unter anderem den Auftrag, Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten in sie betreffende Angelegenheiten der Gestaltung des Alltags einzubeziehen, ihre Interessen anzuhören und zu berücksichtigen. Kinder- und Menschenrechtsbildung trägt dazu bei, dass Fachkräfte bei der Umsetzung dieses Auftrags Unterstützung und Anleitung erfahren. Hierbei soll es jedoch nicht nur um die Rechte der Kinder, sondern auch um die Rechte der Erwachsenen gehen: Eine Kultur der Kinder- und Menschenrechte soll in der Einrichtung entwickelt und gelebt werden.
Mehr erfahren: Kinder- und Menschenrechtsbildung in der Kita© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.