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Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz
2025
Mit detailreichen Illustrationen zeigt das Wimmelbuch, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Kinder werden beim Spielen, Lernen, Helfen, Mitbestimmen und Gemeinschaft gestalten gezeigt— also genau dann, wenn Grundrechte wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Mitbestimmung im Alltag gelebt werden. Das Buch kommt fast ohne Text aus, sodass sprachliche Barrieren überwunden werden und Menschen unterschiedlichen Alters oder mit verschiedenen Sprachkenntnissen gemeinsam erkunden können, was Kinderrechte im Alltag konkret heißen. Es richtet sich an Kinder ab etwa drei Jahren und eignet sich für Familien, Kindertagesstätten oder Schulen als pädagogisches Werkzeug, um mit Kindern über ihre Rechte ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch MINI!
Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Mainz
2025
In dem Wimmelbuch wird kindgerecht und bildreich gezeigt, was Kinderrechte im Alltag bedeuten. Auf 14 Wimmelbildern werden Situationen aus Alltag, Schule, Freizeit und Gemeinschaft illustriert: Kinder beim Spielen, Lernen, gemeinschaftlichen Feiern oder sich gegenseitig helfen — und das so, dass sie ihre Meinung sagen, mitbestimmen und mitgestalten können. In dem Wimmelbuch wird weitgehend auf Text verzichtet und stattdessen mit Bildern erzählt. Das Wimmelbuch gibt Kindern und Erwachsenen Raum, um über Themen wie Schutz, Bildung, Gesundheit, Mitbestimmung, Teilhabe und Zusammengehörigkeit ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Meine starken Rechte: Das Kinderrechte-Wimmelbuch
Deutsche Sportjugend (DSJ) im DOSB e.V.
2023
Nina Reip und Nico Mikulic diskutieren über den Stellenwert von Kinderrechten im Sport. Sie erklären, dass Kinderrechte – verankert in der UN-Kinderrechtskonvention – besonders Schutz und Mitbestimmung von Kindern sichern und dass Kinder im Sport nicht einfach als „kleine Erwachsene“ behandelt werden dürfen. Wie können Vereine und Sportorganisationen Kinderrechte praktisch umsetzen? Zum Beispiel durch eine altersgerechte Gestaltung von Sportangeboten und sichere Rahmenbedingungen für Training und Freizeit. Bei allgemeinen Debatten über Menschenrechte im Sport (z. B. bei großen Veranstaltungen) werden Kinderrechte oft vernachlässigt — dabei ist eine kinder- und jugendgerechte Ausrichtung im Sport grundlegend und kommt allen zugute.
Mehr erfahren: „Sport und Kinderrechte“ in: Tauziehen. Der Podcast zu Politik und Sport
Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Deutscher Bundesjugendring e.V.
2021
Kinder- und Jugendarbeit ist nur dann wirklich inklusiv, wenn Angebote für Freizeit, Gruppen und Jugendorganisationen allen jungen Menschen offenstehen — unabhängig davon, ob sie eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung haben. Soziale Teilhabe für alle kann ermöglicht werden, wenn Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Interessen mitentscheiden und ihre Freizeit aktiv mitgestalten können. Zwar gibt es bereits vereinzelt gute Praxisbeispiele, doch viele Barrieren bestehen weiterhin – etwa bauliche Hindernisse, mangelnde barrierefreie Informationen oder fehlende Assistenz für Jugendliche mit Behinderung. Um echte Teilhabe zu erreichen, braucht es eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Behindertenhilfe, mehr Ressourcen und Sensibilisierung von pädagogischen Fachkräften. Die Broschüre bietet deshalb neben einer Standortbestimmung auch Handlungsempfehlungen, praktische Hinweise und Finanzierungsmöglichkeiten für eine inklusive Umsetzung.
Mehr erfahren: Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit. Selbstbestimmung stärken und die Teilhabe aller ermöglichen
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder-& Jugendbildung (BKJ)
2025
Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt können überall passieren – auch in kreativen Räumen. Schutz beginnt damit, Hilfsangebote sichtbar zu machen. Das ist nicht nur präventiv wichtig, sondern zeigt auch Haltung. Wer sich mit Kinderschutz auseinandersetzt, kann sicher handeln und Betroffenen helfen.Kinderschutz vor Ort: Orientierung für alle BeteiligtenEinrichtungen aus Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit können die Materialien nutzen, um für den Schutz vor Grenzverletzungen zu sensibilisieren, Haltung zu zeigen und handlungssicher zu werden – im Verdachtsfall und darüber hinaus.Das Plakat für Fachkräfte zeigt erste Handlungsschritte, wenn der Verdacht auf sexualisierte Gewalt besteht, und unterstützt Fachkräfte der Kulturellen Bildung dabei, Verantwortung zu übernehmen und sicher zu handeln.Das Plakat für Kinder und Jugendliche thematisiert grenzverletzendes Verhalten in altersgerechter Darstellung und bestärkt junge Menschen in ihrem Recht auf Schutz, Hilfe und Beteiligung.Lokale Hilfsangebote sichtbar machenBeide Plakate bieten Raum, um einrichtungsinterne Ansprechpersonen und Beratungsstellen einzutragen. So werden bestehende Schutzangebote sichtbar und im Alltag leichter zugänglich gemacht.Weitere Informationen zum Thema www.start2act.de.Die Materialien sind im Förderprogramm „Start2Act“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) entstanden. Das Programm unterstützt Träger der Kulturellen Bildung bei der Prävention sexualisierter Gewalt. Das Programm „Start2Act“ wird finanziert von der Europäischen Union.
Mehr erfahren: Kinderschutz in der Kulturellen Bildung: Materialpaket für mehr Handlungssicherheit
Queerformat e. V. und kijubb- Kompetenzzentrum Kinder-und Jugendbeteiligung Brandenburg
2025
Der Queere Erst-Beratungs-Koffer ist ein digitales Informations- und Unterstützungsangebot für Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Er bündelt verständliches Grundlagenwissen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, gibt praxisnahe Hinweise für eine queersensible Beratung und Hilfeplanung, den (präventiven) Kinderschutz und verweist auf passende Unterstützungs- und Beratungsangebote in Berlin und Brandenburg. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Diskriminierung abzubauen und die bedarfsgerechte Unterstützung queerer junger Menschen zu stärken. Die Empfehlungen sind in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess entstanden, an dem Fachkräfte, junge Menschen und Interessenvertretungen beteiligt waren.
Mehr erfahren: Queerer Erst-Beratungs-Koffer
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
2025
Seit 1998 wird die JIM-Studie zur Mediennutzung von 12- bis 19-Jährigen jährlich durchgeführt. Ziel der Studie ist es, ein aktuelles Bild der Mediennutzung junger Menschen in Deutschland zu erhalten. Für die Erhebung werden etwa 1200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland mit einer Kombination von Telefon- und Online-Interviews befragt.Die gewonnenen Daten sollen in Strategien für neue Konzepte in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit einfließen. JIM-Studie 2025Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) hat bei Jugendlichen massiv an Bedeutung gewonnenhat: 91 % nutzen mindestens ein KI-Tool, vor allem zum Lernen (74 %) und um Informationen zu finden (70 %). Mehr als die Hälfte der Befragten vertraut den durch KI gelieferten Informationen. Gleichzeitig bleibt das Smartphone zentral im Alltag: Jugendliche verbringen im Durchschnitt fast vier Stunden pro Tag am Bildschirm. Eine Regulierung der Nutzungszeit fällt den meisten Befragten schwer. Fast ein Drittel der Jugendlichen berichtet, morgens müde zu sein, weil sie bis spät nachts am Handy waren.Hier können JIM-Studien aus den vergangenen Jahren aufgerufen werden.
Mehr erfahren: JIM-Studie 2025. Jugend, Information, Medien
Deutscher Bildungsserver; CC BY 4.0-Lizenz
2025
In dem Podcast Bildung auf die Ohren sprechen Prof. Dr. Susann Fegter und Prof. Dr. Angela Million von der TU Berlin über ihr Forschungsprojekt „Wohlergehen in sozialräumlichen Kontexten“. Sie untersuchen, wie Kinder außerschulische Lernorte erleben und legen dabei den Fokus auf die Sichtweisen der Kinder — insbesondere auf Partizipation, Schutz, Sicherheit und Wertschätzung. Dazu nutzten sie Methoden wie City Walks, digitale Karten, Interviews und ein eigens entwickeltes Spiel, mit dem Wohlfühlorte der Kinder sichtbar gemacht werden. Wichtige Erkenntnisse sind: stabile Beziehungen zu pädagogischen Fachkräften, der Zugang zu digitalen Medien sowie die Gestaltung der Stadt als Raum wirken sich stark auf das Wohlbefinden und damit auf die Bildungsbeteiligung von Kindern aus — insbesondere unter sozial ungleichen Bedingungen. Über den externen Link kann ein mit AI Companion generiertes Transkript des Interviews abgerufen werden.
Mehr erfahren: Wohlergehen von Kindern in sozialräumlichen Kontexten: Forschung zu Lernorten, digitaler Teilhabe und Stadtplanung
Klett Kinderbuch
2016
In diesem Buch ist der General der Bestimmer! Er will unbedingt der Held in dieser Geschichte sein und alle rechten Buchseiten für sich alleine haben! Sein Aufpasser soll die Grenze bewachen: Hier kommt keiner durch! Doch von Links drängen immer mehr Leute und wollen hinüber… Ein grenzüberschreitendes Wimmelbuch
Mehr erfahren: Hier kommt keiner durch!
kindergarten heute
2023
„Dafür bist du noch zu klein!“– „Was stellst du dich denn schon wieder so an?“ Das sind typische Sätze, wie Erwachsene mit Kindern sprechen. In vielen Situationen üben Fachkräfte Macht über Kinder aus. Die Beiträge in diesem Themenpaket gehen der Frage nach, wie sich Adultismus äußert und welche Lösungen es für Kita und den Sozialraum gibt.
Mehr erfahren: Adultismus in der Kita© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.