
Queerformat e. V. und kijubb- Kompetenzzentrum Kinder-und Jugendbeteiligung Brandenburg
2025
Der Queere Erst-Beratungs-Koffer ist ein digitales Informations- und Unterstützungsangebot für Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Er bündelt verständliches Grundlagenwissen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, gibt praxisnahe Hinweise für eine queersensible Beratung und Hilfeplanung, den (präventiven) Kinderschutz und verweist auf passende Unterstützungs- und Beratungsangebote in Berlin und Brandenburg. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Diskriminierung abzubauen und die bedarfsgerechte Unterstützung queerer junger Menschen zu stärken. Die Empfehlungen sind in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess entstanden, an dem Fachkräfte, junge Menschen und Interessenvertretungen beteiligt waren.
Mehr erfahren: Queerer Erst-Beratungs-Koffer
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
2025
Seit 1998 wird die JIM-Studie zur Mediennutzung von 12- bis 19-Jährigen jährlich durchgeführt. Ziel der Studie ist es, ein aktuelles Bild der Mediennutzung junger Menschen in Deutschland zu erhalten. Für die Erhebung werden etwa 1200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland mit einer Kombination von Telefon- und Online-Interviews befragt.Die gewonnenen Daten sollen in Strategien für neue Konzepte in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit einfließen. JIM-Studie 2025Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass Künstliche Intelligenz (KI) hat bei Jugendlichen massiv an Bedeutung gewonnenhat: 91 % nutzen mindestens ein KI-Tool, vor allem zum Lernen (74 %) und um Informationen zu finden (70 %). Mehr als die Hälfte der Befragten vertraut den durch KI gelieferten Informationen. Gleichzeitig bleibt das Smartphone zentral im Alltag: Jugendliche verbringen im Durchschnitt fast vier Stunden pro Tag am Bildschirm. Eine Regulierung der Nutzungszeit fällt den meisten Befragten schwer. Fast ein Drittel der Jugendlichen berichtet, morgens müde zu sein, weil sie bis spät nachts am Handy waren.Hier können JIM-Studien aus den vergangenen Jahren aufgerufen werden.
Mehr erfahren: JIM-Studie 2025. Jugend, Information, Medien
Klett Kinderbuch
2016
In diesem Buch ist der General der Bestimmer! Er will unbedingt der Held in dieser Geschichte sein und alle rechten Buchseiten für sich alleine haben! Sein Aufpasser soll die Grenze bewachen: Hier kommt keiner durch! Doch von Links drängen immer mehr Leute und wollen hinüber… Ein grenzüberschreitendes Wimmelbuch
Mehr erfahren: Hier kommt keiner durch!
Deutsches Komitee für UNICEF e. V.
2025
Der Bericht zeichnet ein alarmierendes Bild: Über eine Million der Kinder in Deutschland haben nicht die grundlegenden Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe oder beruflichen Erfolg – ihnen fehlen beispielsweise ein ruhiger Platz zum Lernen, warme Mahlzeiten oder Freizeitmöglichkeiten. Armut wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, und die Kluft zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern wird größer. Viele Jugendliche klagen über psychische und körperliche Beschwerden, 40 % geben an, regelmäßig gesundheitliche Probleme zu haben. Zudem fühlen sich benachteiligte Kinder seltener unterstützt – weder von ihren Familien noch von Lehrkräften – und jedes Jahr beenden etwa 62.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Unicef fordert deshalb deutlich mehr gezielte Investitionen, insbesondere in Kinder aus ärmeren Verhältnissen, zum Beispiel durch Ausbau von Förderprogrammen in Schulen und Kitas.Das Deutsche Jugendinstitut hat 2025 den Bericht für Unicef mit einem Team von 27 wissenschaftlichen Expert:innen erstellt. Als Datenbasis dienten zum Beispiel amtliche Statistiken und internationale Studien wie EU-SILC, HBSC (Health Behaviour in School-aged Children) und PISA. 23 Jugendliche wurden in Workshops sowohl bei der Themenwahl als auch bei der Interpretation der Ergebnisse für den Bericht aktiv beteiligt.In dem seit 2006 jährlich erscheinenden Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland wird die Situation der aktuell 14 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren untersucht. Die Analysekategorien sind die sechs Dimensionen des kindlichen Wohlbefindens: Materielle Situation, Bildung, Soziale Beziehungen, Sicheres Aufwachsen und Risiken, Gesundheit und Subjektives Wohlbefinden.
Mehr erfahren: Eine Perspektive für jedes Kind. Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2025
Plan International Deutschland e.V., Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
2025
Das Unterrichtsmaterial ermöglicht Schüler:innen von Klasse 1 bis 13 einen Einstieg in die Agenda 2030 und die SDGs (SDGs heißt Sustainable Development Goals/Ziele für nachhaltige Entwicklung). Von Wimmelbildern zu Kinderschutz und geflüchteten Kindern für die Jüngeren, über Sicherheit auf dem Schulweg ab Klasse 5 bis zu die Situation von wohnungslosen Menschen und Debatten zu guter Bildung für die Klassen 7 bis 13. Die Schüler:innen lernen die SDGs kennen und lernen, die zum Teil abstrakten Ziele auf ihre eigene Lebenswelt und Situationen in ihrem Alltag zu beziehen. Maßgeblich ist hier die Leitfrage: „Was hat das mit mir zu tun?“. Darüber hinaus werden Kompetenzen wie Menschenrechtsbildung, politische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienbildung sowie geschlechtersensible und interkulturelle Bildung gefördert.Das Unterrichtsmaterial wird begleitend zur Wanderausstellung Mission 2030 – Globale Ziele erleben bereitgestellt. Ind er Ausstellung wird ein Fokus auf sieben der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) gelegt. Informationen zur Ausstellung sowie der aktuelle Standort sind hier zu finden.
Mehr erfahren: Unterrichtsmaterial zur SDG-Ausstellung Mission 2030 – Globale Ziele erleben.
Kiepenheuer und Witsch
2021
Das Handbuch richtet sich an Fachkräfte, Eltern und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Das Buch enthält umfassende Informationen, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in institutionellen Zusammenhängen besser vor sexuellem Missbrauch geschützt werden können. Es behandelt unter anderem: typische Täterstrategien, Gewaltrituale in Jugend- und Sport-Organisationen, sexuelle Übergriffe unter Kindern, institutionelle Strukturen, die Missbrauch begünstigen, den Umgang mit Verdachtsfällen und Unterstützungsmöglichkeiten für Opfer, Eltern, Kolleg:innen und Gruppen.
Mehr erfahren: Grenzen achten – Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen
Centre for Children’s Rights, Queen’s University Belfast, Terre des hommes
2024
The report was developed in close cooperation with Ukrainian children to ensure that young people’s voices and experiences were directly reflected in the findings. The report highlights how the ongoing war has gravely affected children’s rights, documenting large-scale violations such as attacks on schools and hospitals, mass displacement, family separation, and the unlawful deportation of children to Russian-occupied areas. Central findings show that while Ukraine has taken steps to align with international child rights standards, many children still lack access to education, health care, and psychosocial support, and face systemic obstacles in justice and protection services. The report calls for urgent reforms, stronger national child protection systems, and sustained international cooperation to guarantee that all children in Ukraine can live safely, learn, and recover from the impacts of war. The report in Ukranian language can be found here. Beitrag in deutscher Sprache: Der Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Kindern erstellt, um die Stimmen und Erfahrungen junger Menschen in den Bericht einzubringen. Der Bericht hebt hervor, wie der anhaltende Krieg die Rechte der Kinder massiv verletzt, und dokumentiert Verstöße wie Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, Massenvertreibungen, Familientrennungen und die rechtswidrige Deportation von Kindern in von Russland besetzte Gebiete. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Ukraine zwar Schritte unternommen hat, um sich an internationale Kinderrechtsstandards anzupassen, viele Kinder jedoch nach wie vor keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosozialer Unterstützung haben und mit systemischen Hindernissen bei der Justiz und dem Kinderschutz konfrontiert sind. Der Bericht fordert dringende Reformen, stärkere nationale Kinderschutzsysteme und eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit, um zu gewährleisten, dass alle Kinder in der Ukraine sicher leben, lernen und sich von den Auswirkungen des Krieges erholen können. Der Bericht in ukrainischer Sprache ist hier zu finden.
Mehr erfahren: Report on the rights of Ukrainian children affected by the full-scale invasion
SUPER RTL Fernsehen GmbH
2021
In dem Video von Woozle Goozle und Simon wird erklärt, dass Kinder die gleichen Rechte wie Erwachsene haben und zusätzlich besonderen Schutz genießen. Früher mussten Kinder hart arbeiten, doch seit dem 19. Jahrhundert wurde ihre Situation verbessert – sie durften zur Schule gehen und wurden vor gefährlicher Arbeit geschützt. 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention, die 54 Artikel enthält, darunter das Recht auf Schutz, Bildung, Leben, Privatsphäre und Beteiligung. Kinder dürfen ihre Meinung äußern, und Erwachsene müssen sie ernst nehmen – wie zum Beispiel beim Klimaschutz. Zum Schluss ruft Woozle Goozle dazu auf, sich für Kinderrechte einzusetzen.
Mehr erfahren: Woozle Goozle: Welche Rechte haben Kinder?
Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR)
2025
Approximately 473 million children worldwide—about one in every six—were impacted by armed conflicts in 2024, according to estimates from the NGO Save the Children. The report emphasizes that children’s rights must be upheld regardless of the circumstances, including during armed conflicts. Key findings include the widespread recruitment and use of children in hostilities, exposure to sexual violence, abductions, attacks on schools and hospitals, and displacement that disrupts education and family life. The report highlights the urgent need for accountability mechanisms, stronger international cooperation, and integration of child protection into peacebuilding and humanitarian efforts. It stresses that protecting children’s rights is not optional, and that governments, international organizations, and local actors must prioritize these measures to ensure the safety, well-being, and dignity of children in conflict zones. The report can be accessed here in a child-friendly version.Beitrag in deutscher Sprache:Nach Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Save the Children waren im Jahr 2024 weltweit etwa 473 Millionen Kinder – etwa jedes sechste Kind – von bewaffneten Konflikten betroffen. In dem Bericht wird betont, dass die Rechte von Kindern unabhängig von den Umständen, auch während bewaffneter Konflikte, gewahrt werden müssen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die weit verbreitete Rekrutierung und der Einsatz von Kindern in Kampfhandlungen, die Gefährdung durch sexuelle Gewalt, Entführungen, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser sowie Vertreibungen, die die Bildung und das Familienleben beeinträchtigen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Mechanismen zur Rechenschaftspflicht, einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und der Einbeziehung des Kinderschutzes in friedensbildende und humanitäre Bemühungen. Er betont, dass der Schutz der Kinderrechte keine Option ist und dass Regierungen, internationale Organisationen und lokale Akteur:innen diesen Maßnahmen Vorrang einräumen müssen, um die Sicherheit, das Wohlergehen und die Würde von Kindern in Konfliktgebieten zu gewährleisten. Eine kinderfreundliche Version des Reports in englischer Sprache kann hier abgerufen werden.
Mehr erfahren: Rights of the child and violations of the human rights of children in armed conflicts
Unicef Österreich
2024
Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Schüler:innen von 8 bis 14 Jahren und vermittelt die UN-Kinderrechtskonvention auf interaktive Weise. Es bietet Stundenpläne, Arbeitsblätter und Methoden, um Kinderrechte und ihren Zusammenhang mit den Globalen Entwicklungszielen zu verstehen, über Fortschritte und Herausforderungen zu diskutieren und eigene Ideen für eine kinderfreundliche Zukunft zu entwickeln. Konkret werden die Kinderrechte auf Beteiligung (Artikel 12), faire Behandlung (Artikel 2) Bildung (28) Leben und gesunde Entwicklung (Artikel 6 und Artikel 24) sowie das Recht auf Spiel und Freizeit (Artikel 31) vermittelt. Kreative Methoden fördern dabei Teilhabe, Reflexion und gemeinschaftliches Lernen im Unterricht.
Mehr erfahren: Die Kindheit von morgen gestalten: Für jedes Kind, jedes Recht© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.
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