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Kindernothilfe e.V.
2024
Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben sich Kinder und Jugendliche der Vereine Hertha BSC, VfL Bochum 1848 und SV Werder Bremen damit auseinandergesetzt, wie Fußballstadien kinderfreundlicher und inklusiver werden können. Sie haben Begehungen in Stadien gemacht und Kriterien zu Themen wie Sicherheit, Alkohol und Drogen, Orientierung, Verpflegung und Merchandise und Teilhabe entwickelt. Zu diesen Kriterien wurden in einem partizipativen Prozess mit den Kindern und Jugendlichen Lösungsansätze entwickelt, die in dem Leitfaden vorgestellt werden. Der Leitfaden kann auch von anderen Vereinen genutzt werden, um das Stadionerlebnis kinderfreundlicher zu gestalten.
Mehr erfahren: Leitfaden Kinderfreundliches Stadion
ZDF
2024
Kinderarbeit gibt es in vielen Ländern weltweit, darunter auch in Bolivien. logo!-Reporter Sherif war dort und hat den 14 Jahre alten Kevin in seinem Alltag begleitet. Seit vielen hundert Jahren ist die Stadt Potosí für die vielen Minen im Berg Cerro Rico bekannt. Jeden Tag arbeiten hier etwa 10.000 Menschen, ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Einer von ihnen ist Kevin. Kevin arbeitet mit seinem Vater in der Mine, seit er 12 Jahre alt ist. Im Gestein des Bergs stecken viele Bodenschätze, wie zum Beispiel Silber. Die Arbeit ist lebensgefährlich, mit Dynamit werden die Wände im Berg gesprengt, immer wieder passieren Unfälle. Für seine Arbeit bekommt Kevin nur sehr wenig Geld – seine Familie braucht das Geld zum Überleben. Wendy ist 14 Jahre alt und arbeitet seit zwei Jahren in einem Kiosk, um ihre Familie zu unterstützen. Wendy engagiert sich in einer Organisation, die sich für arbeitende Kinder einsetzt. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder unter bestimmten Bedingungen arbeiten dürfen. In Bolivien ist Kinderarbeit verboten, trotzdem arbeiten eine Million Kinder in dem Land und werden immer wieder ausgenutzt, einfach weil sie Kinder sind. Der Film kann als Einstieg zu einer Einheit über Kinderarbeit genutzt werden. Der Film ist in deutscher Übersetzung und mit Untertiteln für hörbeeinträchtigte Menschen verfügbar.
Mehr erfahren: logo! extra: „Wenn Kinder arbeiten“
Verlag Bertelsmann Stiftung
2014, 2016, 2018, 2021, 2022, 2023, 2024
Leon und Jelena gehen zusammen in den Kindergarten. Beide Kinder können bei vielen alltäglichen Dingen mitentscheiden. Sie erfahren so schon früh, wie Beteiligung und Einsatz in der Gemeinschaft gelebt werden kann. In den Bänden werden viele Themen aus dem Alltag von Kindern aufgegriffen, zum Beispiel, wo die Haltestelle für die Dreiräder sein soll, wie mit den Hundehaufen auf der Spielwiese umgegangen werden kann und wie die Kinder sich in verschiedenen demokratischen Gremien für den Kindergarten einbringen können. Über den externen Link sind alle bisher erschienenen Bände aus der Leon und Jelena-Reihe zu finden. Sie eignen sich, um kindgerecht an Beteiligungsthemen zum Beispiel in der Kita heranzuführen.
Mehr erfahren: Geschichten von Leon und Jelena
Der Paritätische Gesamtverband
2024
In insgesamt 16 Beiträgen schildern Expert*innen, warum Vielfalt in der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik so wichtig ist. Ihre Beiträge thematisieren unterschiedliche Dimensionen von Vielfalt: Soziale Herkunft, Nationalität, Geschlecht und geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung, Beeinträchtigung und Behinderung spielen eine Rolle. Die Broschüre liefert auch mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen eine gute Grundlage dafür, was noch getan werden muss, damit Vielfalt 2025 zur gelebten Realität wird.
Mehr erfahren: Vielfalt ist Pflicht! Perspektiven der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
2024
Die Sinus-Jugendstudie berichtet seit 2008 alle vie Jahre darüber, wie es Jugendlichen in Deutschland geht. Die Leitfragen der Studie sind immer: Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? Wie optimistisch blicken sie in die Zukunft? Was sind ihre Grundorientierungen? An welchen Werten orientieren sie sich? Welche Lebensentwürfe und -stile verfolgen sie? 2024 wurden die Themen Umgang mit politischen Krisen, soziale Ungleichheit und Diskriminierung, Engagement und Beteiligung, Lernort Schule, Social Media, Fake News, Sinnsuche und Mental Health, Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen sowie Sport und Bewegung vertiefend in den Blick genommen. Die Sinus-Jugendstudie ist ein qualitative Studie, für die professionell geschulte Interviewer*innen 72 qualitative Fallstudien mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt haben. Die Publikation zur Studie richtet sich an die interessierte (Fach-)Öffentlichkeit ebenso wie an Profis und Praktiker:innen der Jugendarbeit bzw. -bildung. Die Ergebnisse der Sinus-Jugendstudie 2024 zeigen, dass junge Menschen in Zeiten vielfacher Krisen ernster, problembewusster und besorgter denn je sind. Die zunehmend sicht- und spürbare Klimawandel wird als Dauerkrise wahrgenommen. Dennoch bewahren die jungen Menschen sich eine optimistische Grundeinstellung. Sport und Bewegung sind oft genannte Coping-Strategien. Die meisten der befragten Jugendlichen positionieren sich auf einer „Skala des guten Lebens“ in Deutschland im oberen Bereich – selbst diejenigen, die objektiv in wenig privilegierten Verhältnissen leben. Neu gegenüber den Vorgängerstudien ist, dass die Jugendlichen besonders für die Genderthematik stark sensibilisiert sind. Politik hat einen geringeren Stellenwert in ihrem Leben. Hauptgründe für die politische Abstinenz sind die gefühlte Einflusslosigkeit und das geringe politische Wissen. Soziale Medien sind das wichtigste Informations- und Kommunikationsmittel, insbesondere TikTok, Instagram und YouTube. Politische Inhalte werden hier eher zufällig und nebenbei rezipiert. Die Auswirkungen des Social-Media-Konsums auf das eigene Befinden und die mentale Gesundheit sehen viele der befragten Jugendlichen durchaus kritisch. Unter den folgenden Links sind die vergangenen Sinus-Studien zu finden:Sinus-Jugendstudie 2020Sinus-Jugendstudie 2016Sinus-Jugendstudie 2012Sinus-Jugendstudie 2008
Mehr erfahren: Wie ticken Jugendliche? SINUS-Jugendstudie 2024
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ)
2023
Auf der Website von Machmamit! gibt es eine umfangreiche Karte mit Einrichtungen und Orten in ganz Deutschland, die kulturelle Angebote für und mit Kindern und jungen Menschen umsetzen. Die Angebote können nach verschiedenen Kategorien gefiltert werden, zum Beispiel nach Bewegung, Foto/Video/Audio/Film, Zeichnen, Musik, Museum, Schreiben, Theater und Zirkus. Junge Menschen, die nach Kultur in ihrer Umgebung suchen, finden hier viele spannende Orte, um kreativ zu werden. Es können auch weitere Kulturorte auf der Karte eingetragen werden. Wer noch nicht weiß, in welchem Bereich er oder sie kulturell aktiv werden möchte, kann auf der Website einen Test machen. Anhand von Fotos, auf denen verschiedenen Aktivitäten zu sehen sind, kann eine Auswahl der eigenen Interessen getroffen werden. Im Bereich Festivals sind Kulturfestivals aufgelistet, die demnächst stattfinden und kostenlos sind. Informationen zu Mach ma mit in deutscher Gebärdensprache gibt es hier.
Mehr erfahren: Machmamit! – Finde, was deins ist
LAG Zirkuspädagogik NRW
2020
Das Wimmelbild kann von Zirkustrainer:innen genutzt werden, um mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Erziehungspersonen ins Gespräch zu kommen. Das Wimmelbild kann als Gesprächsanlass dienen, mit Kindern und Jugendlichen über die gezeigten Szenen zu sprechen und diese gemeinsam zu reflektieren. Die Szenen sind an Alltagssituationen orientiert und sollen eine Kultur der Achtsamkeit befördern. Im gemeinsamen Gespräch können auch Themen wie Grenzen und Grenzverletzungen aufgegriffen werden und Orte und Situationen herausgearbeitet werden, in denen die Kinder und Jugendlichen sich wohl oder unwohl fühlen.
Mehr erfahren: Wimmelbild Zirkus
Pixar
2015
Riley ist 11 Jahre alt und ihre Eltern sind gerade mit ihr vom ländlichen Minnesota nach San Francisco umgezogen. Für Riley ist das eine große Umstellung. Ihr erster Schultag in der Großstadt läuft nicht gut und sie vermisst ihr altes Zuhause. Ihre Kindheit verlief bisher sehr glücklich, jetzt bestimmt der Kummer Rileys Gefühlswelt. Und zwar buchstäblich: In Rileys Kopf ist eine Kommandozentrale, in der fünf Emotionen über die Gefühlswelt von Riley bestimmen: Kummer, Freude, Wut, Ekel und Angst. Freude und Kummer werden bei einem Streit aus der Kommandozentrale katapultiert und Rileys Gefühlsleben spielt verrückt. Auf dem Rückweg in die Zentrale wandern Kummer und Freude durch Rileys Unterbewusstsein und landen z.B. in einem Filmset, in dem die Träume des Mädchens entstehen. Für die pädagogische Arbeit bieten sich verschiedene Zugänge bspw. über die farbliche Kodierung von Emotionen im Kunstunterricht. Für ältere Kinder bietet sich die Beschäftigung mit der filmischen Darstellung und den Übergängen von Innen- und Außenperspektiven. Eine umfangreiche Materialsammlung für den Einsatz in der Schule stellen Matthias-Film und das Katholische Filmwerk zur Verfügung, die über den externen Link abrufbar sind. Der Film wird ab 8 Jahren bzw. ab Klasse 3 empfohlen.
Mehr erfahren: Alles steht Kopf
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
2020
In dem Podcast kommen Redakteur:innen zwischen 13 und 17 Jahren zu Wort und sprechen über ihren Umgang mit Online-Plattformen und Apps wie TikTok, Instagram und WhatsApp, über Medienkonsum, über Risiken, denen sie online begegnen und ihren Umgang damit. Für die Podcast-Folgen haben die Jugendlichen selbst zu verschiedenen Themen recherchiert, Interviews gemacht, Umfragen durchgeführt und die Folgen gestaltet. Sie erzählen aus ihrem Alltag mit digitalen Medien und sprechen mit und nicht über ihre Generation. In den bisherigen Folgen ging es z.B. um Bildschirmzeit, Gaming, Druck auf Social Media und die Schattenseiten von TikTok. ACT ON! aktiv+selbstbestimmt online ist ein Projekt vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, das im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien durchgeführt wird.
Mehr erfahren: Was geht…? – ACT ON! Der Jugendpodcast
Kinderschutzbund LV Thüringen e.V.
2024
Das kindgerechte Memory kann von pädagogischen Fachkräften als interaktive Methode genutzt werden, um mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Im familiären Umfeld kann das Spiel ebenfalls genutzt werden, um den Umgang mit Medien spielerisch zu thematisieren. Anhand von Beispielsituationen wie Konsolenspielen oder Nachrichten schauen zu Hause, Fotografiersituationen, die das Recht auf das eigene Bild sowie Privatsphäre betreffen oder dem Aufnehmen eines Videos für den eigenen YouTube-Channel können Kinder eigene Erfahrungen mit digitalen Medien ansprechen und von ihren damit verbundenen Rechten erfahren. Das Spiel wurde für Kinder im ALter zwischen 8 und 12 Jahren entwickelt. Die Entwickler:innen weisen darauf hin, dass die Bildkarten (über den externen Link aufrufbar) von Seite 1-48 doppelseitig auszudrucken sind, wenn sie als Memory-Spiel genutzt werden sollen. Dabei sollen folgende Einstellungen vorgenommen werden: an kurzer Kante spiegeln & tatsächliche Größe. Ein Lösungsblatt mit weiteren Spielanregungen findet sich auf dieser Seite. Das Spiel ist im Rahmen des Demokratie leben-geförderten Projektes #Kinderrechte digital leben! des Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V. entstanden.
Mehr erfahren: Memo- und Legespiel: Kinderrechte & Medien – ein gutes Paar!© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.