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Gabriel Verlag
2026
In diesem Kindersachbuch wird Deutschland so betrachtet, als würden 100 Kinder für die sieben Millionen Kinder zwischen 6 und 14 Jahren stehen, die heute in Deutschland leben. Betrachtet werden Themen aus dem Alltag der Kinder, wo, wie und mit wem sie zusammen leben, wie sie ihre Zeit verbringen, wie es ihnen geht und was sie lernen. Mit statistischen Zahlen und Infografiken werden abstrakte Verteilungen für Kinder verständlich erklärt, sodass sie Themen wie Gesundheit, Flucht und Bildung in einem größeren Zusammenhang begreifen lernen. Empfohlen ab 8 Jahren.In dem Kindersachbuch 100 Kinder wird das gleiche Gedankenexperiment für alle Kinder gemacht, die auf der Erde leben.
Mehr erfahren: 100 Kinder in Deutschland
RUNDFUX®
2026
Dieser Kinderrechte Kalender für Kinder, Familien, Kita und Grundschule verbindet Organisation mit Wertebildung. Jeder Monat erinnert daran, dass Kinder Rechte haben – und dass ihre Stimme zählt. Der Kalender macht Kinderrechte im Alltag sichtbar und hilft dabei, wichtige Themen wie Mitbestimmung, Respekt und Selbstbewusstsein spielerisch zu vermitteln.Ob im Kinderzimmer, Klassenzimmer oder Gruppenraum – dieser Kalender begleitet Kinder durch das Jahr und erinnert täglich daran:Ich bin wichtig. Meine Meinung zählt.Das macht den Kinderrechte Kalender besonders:- Monatliche Impulse zu Kinderrechten- Kindgerechte Illustrationen- Ideal für Kita, Grundschule und Familien- Unterstützt Gespräche über Mitbestimmung und Respekt- Fördert Selbstbewusstsein und soziale KompetenzWeitere Materialien zu Kinderrechten von Rundfux:Kinder haben Rechte – Das Kinderrechte-Buch für Kita & GrundschuleKinder haben Rechte – Das Praxisbuch für pädagogische Fachkräfte & Eltern
Mehr erfahren: Der Kinderrechte Wandkalender
RUNDFUX®
2026
Kinderrechte verstehen, vertiefen und gemeinsam erarbeiten. Dieses Arbeitsheft ist die ideale Ergänzung zum Kinderrechte-Buch „Kinder haben Rechte“. Es richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Familien, die Kinderrechte nicht nur erklären, sondern aktiv mit Kindern erarbeiten möchten. Das Arbeitsheft ist niedrigschwellig, praxisnah und fachlich fundiert aufgebaut und unterstützt Kinder dabei, ihre Rechte zu reflektieren, zu benennen und in ihren Alltag zu übertragen.Für wen ist das Arbeitsheft geeignet?- Kinder im Kita- und Grundschulalter- pädagogische Fachkräfte in Kita, Schule & Ganztag- Eltern, die Kinderrechte gemeinsam erarbeiten möchten- für Kinderrechte-Projekttage, AGs & thematische EinheitenWeitere Materialien von Rundfux:Kinder haben Rechte – Das Kinderrechte-Buch für Kita & GrundschuleDer Kinderrechte Wandkalender
Mehr erfahren: Kinder haben Rechte – Das Praxisbuch für pädagogische Fachkräfte & Eltern
Save the Children Deutschland e. V. und Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
2026
Im Januar und Februar 2026 haben Save the Children Deutschland e. V. und Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. eine nicht-repräsentative Online-Umfrage unter Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialberatung, Gesundheitsversorgung und Flüchtlingsarbeit durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, ausgehend von Erfahrungen aus der Beratungspraxis, einen Überblick über die soziale Lage von Kindern zu erhalten, die Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Es wurden Fragen gestellt, die verschiedene Themen rund um Armut, materielle Entbehrungen, die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die Gesundheitsversorgung, Ernährungs- und Wohnsituation u. ä. abdecken. Die Teilnehmenden sollten die Fragen aus ihrer beraterischen Praxis heraus beantworten. 443 Fachkräfte haben die Befragung vollständig ausgefüllt. Dabei wurde eine Streuung über das komplette Bundesgebiet sowie in städtische wie auch ländlich geprägte Räume erreicht.Die vorliegende Untersuchung analysiert die Auswirkungen des Asylbewerberleistungsgesetzes auf die Lebenssituation von Kindern und ihren Familien. Die Befragten berichten, dass insbesondere Leistungsausschlüsse, Genehmigungsvorbehalte und Verzögerungen bei der Leistungsbewilligung den Zugang zur Gesundheitsversorgung erschweren: Medizinisch notwendige Behandlungen, Psychotherapien, Hilfsmittel oder fachärztliche Untersuchungen werden häufig verspätet bewilligt oder nicht übernommen. Zudem werden beengte Wohnverhältnisse in Gemeinschaftsunterkünften, fehlende Rückzugsräume, Lärm, mangelnde Privatsphäre und häufige Umzüge als erhebliche Belastungen für die körperliche und psychische Gesundheit sowie die Entwicklung und Teilhabe von Kindern beschrieben. Die Autor:innen kommt zu dem Schluss, dass diese strukturellen Bedingungen den Kinderrechten vielfach nicht gerecht werden, und empfiehlen eine kinderrechtsbasierte Reform der Leistungsgewährung und Unterbringung.
Mehr erfahren: Kindheit im Sondersystem. Praxis-Einblicke in die soziale Lage von Kindern im AsylbLG
RUNDFUX®
2026
20 Kinderrechte kindgerecht erklärt – stärken, verstehen, mitreden. Kinder haben Rechte. Und sie haben das Recht, sie zu kennen.Dieses liebevoll illustrierte Kinderbuch vermittelt die wichtigsten Kinderrechte, und zwar verständlich, alltagsnah und altersgerecht – für Kinder im Kita- und Grundschulalter. Das Buch unterstützt Kinder dabei, ihre eigene Stimme zu finden, sich ernst genommen zu fühlen und zu verstehen:Ich bin wichtig. Meine Meinung zählt. Ich habe Rechte.Das Buch ist als praxisnahes Bildungsprojekt konzipiert und eignet sich sowohl für das Vorlesen als auch für Gespräche, Projekttage und Kinderrechte-Arbeit.Weitere Materialien von Rundfux:Kinder haben Rechte – Das Praxisbuch für pädagogische Fachkräfte & ElternDer Kinderrechte Wandkalender
Mehr erfahren: Kinder haben Rechte – Das Kinderrechte-Buch für Kita & Grundschule
Europäische Union
2026
Auf der Website werden die Ergebnisse einer EU-weiten Befragung von 41.736 Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 17 Jahren zum Thema Armut und soziale Inklusion zusammengefasst. Die Teilnehmenden berichten, dass Armut ihre Teilhabe am Schul- und Freizeitleben einschränkt und Ausgrenzung, Diskriminierung und den ungleichen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnraum und gesunder Ernährung verstärkt. Sie fordern bezahlbare und leicht zugängliche Unterstützungsangebote, besseren Schutz vor Mobbing und Diskriminierung, mehr psychosoziale Unterstützung sowie eine stärkere Beteiligung an Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Die Ergebnisse sollen die Weiterentwicklung der Europäischen Kindergarantie und nationaler Maßnahmen gegen Kinderarmut unterstützen.
Mehr erfahren: Was Kinder über Armut und soziale Inklusion denken
Fachhochschule Kiel, Stiftung Universität Hildesheim, Universität Kassel, Hochschule Landshut
2024
Auf der Website werden praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Materialien zur Entwicklung und Umsetzung partizipativer Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit bereitgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Partizipation junger Menschen, der Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, die Stärkung ihrer Rechte sowie die Förderung einer achtsamen Organisationskultur. Die Plattform bietet Basiswissen, Videos, Podcasts, Materialien, Tools und rechtliche Informationen für verschiedene Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe.
Mehr erfahren: SchutzJu – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendsozialarbeit
Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
2026
Die Handlungsempfehlungen sind das Ergebnis eines neunmonatigen, interdisziplinären Arbeitsprozesses einer unabhängigen Expertenkommission, die im September 2025 von der Bundesjugendministerin eingesetzt wurde. In die Erarbeitung der Empfehlungen waren neben 18 Expert:innen auch ein Länderbeirat, Vertreter:innen von Bundesinstitutionen, sechs öffentliche Anhörungen sowie Beteiligungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen eingebunden, sodass wissenschaftliche Expertise, Praxiswissen und die Perspektiven junger Menschen gleichermaßen berücksichtigt wurden.Auf dieser Grundlage formuliert die Kommission 56 Handlungsempfehlungen für Politik, Plattformbetreiber:innen, Bildungseinrichtungen, Eltern, Jugendhilfe und Gesundheitssystem. Leitgedanke ist ein entwicklungsorientierter Kinder- und Jugendmedienschutz, bei dem sich nicht Kinder an die digitale Welt anpassen müssen, sondern digitale Angebote an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet werden. Schutz, Befähigung und digitale Teilhabe werden dabei als gleichrangige Ziele verstanden und durch eine Kombination aus Regulierung, Medienbildung, Prävention und stärkerer Verantwortung der Anbieter:innen digitaler Dienste verfolgt.Hier ist die Kurzfassung der Handlungsempfehlungen sowie ein Schaubild zu finden.
Mehr erfahren: Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen. Handlungsempfehlungen der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
Lernende Systeme – Die Plattform für Künstliche Intelligenz
2026
In dem Whitepaper wird untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen prägt – etwa in Schule, Lern-Apps, sozialen Medien, Chatbots oder digitalen Spielzeugen. Die Chancen von KI für individuelle Förderung, Bildung und Inklusion und Risiken wie Datenschutzprobleme, Manipulation, algorithmische Verzerrungen und Auswirkungen auf die mentale Gesundheit junger Menschen werden dargestellt. Aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern fordern die Autor:innen kindgerechte KI-Systeme, klare gesetzliche Rahmenbedingungen, wirksame Schutzmechanismen sowie eine stärkere Förderung von Medien- bzw. KI-Kompetenz, damit junge Menschen KI selbstbestimmt, sicher und kritisch nutzen können.Hier sind die Ergebnisse der Publikation übersichtlich zusammengefasst: Whitepaper "KI undKinder" – Auf einen Blick.
Mehr erfahren: Whitepaper: KI und Kinder. Ein Überblick zur Einordnung
Deutsches Institut für Menschenrechte und Terre des Hommes Deutschland e. V.; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
2026
In dem Diskussionspapier wird das Phänomen des „Family-Influencing“ untersucht, bei dem Kinder regelmäßig in kommerziellen Social-Media-Inhalten ihrer Eltern auftreten. Das Papier ist als Orientierung für politische und rechtliche Handlungsoptionen gedacht, um Gefährdungen und Ausbeutungen von Kindern und Jugendlichen durch Family-Influencing gemäß aktueller Rechtslage und möglichen Anpassungen abzuschätzen. Aus kinderrechtlicher Perspektive werden Risiken wie die Verletzung von Privat- und Intimsphäre, die kommerzielle Ausbeutung von Kindern sowie mögliche Beeinträchtigungen ihrer psychischen Entwicklung hervorgehoben. Die Autor:innen entwickeln deshalb vier Reformmodelle für das Jugendarbeitsschutzgesetz – von einer behutsamen Anpassung bis hin zu eigenständigen Regelungen für Family-Influencing –, um Kinderrechte im digitalen Raum besser zu schützen und rechtliche Schutzlücken zu schließen.
Mehr erfahren: Family-Influencing und kinderrechtsbasierte Reformbedarfe im Jugendarbeitsschutzgesetz© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.