Merkliste Material einreichen

Suchergebnisse

Gefundene Beiträge: 1732


  • Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

    Florian Höhne, Konstantin Lindner, Manfred L. Pirner, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

    2026

    In dem Fachartikel wird das Phänomen des Kidfluencings im Spannungsfeld zwischen Teilhabe und Schutzrechten betrachtet. Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention argumentieren die Autor:innen, dass Kidfluencing zwar Potenziale für Selbstverwirklichung, Partizipation und Kompetenzerwerb bietet, zugleich jedoch erhebliche Risiken birgt: Insbesondere werden Verletzungen der Privatsphäre, wirtschaftliche Ausbeutung, unklare Arbeitsverhältnisse sowie Belastungen für Entwicklung und Wohlbefinden problematisiert. Kinder handeln häufig nicht vollständig autonom, sondern unter Einfluss oder Kontrolle von Eltern und kommerziellen Interessen, wodurch ihre Rechte auf Schutz und freie Entfaltung gefährdet sein können. Insgesamt kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass Kidfluencing in einer rechtlichen Grauzone liegt und stärkere Regulierung sowie eine konsequente Orientierung am Kindeswohl erforderlich sind, um Rechteverletzungen zu vermeiden.Der Fachartikel sowie der gesamte Band Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen sind als PDF kostenfrei verfügbar. Der vorgestellte Artikel kann auf den Seiten 135 – 150 nachgelesen werden.

    Mehr erfahren: Kidfluencing aus kinderrechtlicher Perspektive: Selbstverwirklichung oder Rechtsverletzung?

  • Screenshot der Website mit dem Fachartikel.

    Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

    Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe)

    2026

    Der Artikel beschreibt die kollegiale Fallberatung als strukturierte, praxisnahe Methode der gegenseitigen Beratung unter Fachkräften, bei der herausfordernde Fragestellungen in einer Gruppe systematisch reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Neben Kollegialer Fallberatung werden Begriffe wie Kollegiale Beratung, Kollegiale Supervision, Kollegiale Fallsupervision, Fallbesprechung oder Intervision synonym verwendet. Zentrales Merkmal ist ein klarer, moderierter Ablauf in mehreren Phasen (z. B. Fallvorstellung, Perspektivwechsel, Hypothesenbildung und Entwicklung von Lösungen), der die Nutzung unterschiedlicher Erfahrungen und Sichtweisen ermöglicht. Ziel ist es, durch den Austausch auf Augenhöhe ein tieferes Fallverständnis sowie neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode sowohl die individuelle Handlungskompetenz und Reflexionsfähigkeit stärkt als auch zur Professionalisierung, Teamkultur und Organisationsentwicklung beiträgt, vorausgesetzt, es bestehen geeignete Rahmenbedingungen wie Vertrauen, Verbindlichkeit und klare Rollenstrukturen.

    Mehr erfahren: Kollegiale Fallberatung – eine Methode mit Potenzial

  • Erste Seite des Artikels mit Überschrift und Text.

    Intersektionalität als Bezugspunkt in Jugendarbeit und politischer Bildung? Herausforderungen eines beweglichen Modells

    Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)

    2019

    In der Expertise geht es darum, dass soziale Ungleichheiten wie Rassismus, Klassismus oder Sexismus häufig nicht isoliert, sondern gleichzeitig und miteinander verflochten wirken (Intersektionalität). Es wird aufgezeigt, wie das Konzept der Intersektionalität genutzt werden kann, um Jugendarbeit und politische Bildung sensibler für unterschiedliche Lebensrealitäten zu gestalten. Gleichzeitig wird betont, dass die praktische Umsetzung herausfordernd ist, da komplexe Machtverhältnisse berücksichtigt werden müssen und pädagogische Ansätze flexibel bleiben sollten, um Diskriminierungen entgegenzuwirken.

    Mehr erfahren: Intersektionalität als Bezugspunkt in Jugendarbeit und politischer Bildung? Herausforderungen eines beweglichen Modells

  • Deckblatt mit Titel und Herausgeber:innen

    Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung

    Raphael Bak, Claudia Machold

    2022

    In dem Band wird in Fachbeiträgen untersucht, wie verschiedene gesellschaftliche Ungleichheiten (z. B. Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Behinderung) das Aufwachsen von Kindern gleichzeitig beeinflussen und miteinander verflochten sind. Es zeigt, dass Kindheit nicht einheitlich erlebt wird, sondern stark von diesen Überschneidungen geprägt ist. Dabei werden theoretische Ansätze, empirische Studien und praktische Perspektiven verbunden und analysiert, wie Diskriminierung und Ungleichheit in Bildungs- und Erziehungskontexten entstehen, wirken und pädagogisch bearbeitet werden können.

    Mehr erfahren: Kindheit und Kindheitsforschung intersektional denken. Theoretische, empirische und praktische Zugänge im Kontext von Bildung und Erziehung

  • Deckblatt mit Überschrift und Logos.

    Wege zu einer intersektionalen und inklusiven pädagogischen Praxis in der Begleitung von Kindern und Familien mit Fluchterfahrung

    Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen der Stiftung Universität Hildesheim, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

    2025

    Die Arbeitsmaterialien für die fallorientierte Lehre zeigen auf, dass Flucht- und Migrationserfahrungen ein zentraler Bestandteil der Lebensrealität vieler Kinder in Deutschland sind und eine diskriminierungskritische, inklusive Ausrichtung der Kindheitspädagogik nötig ist. Theoretische Grundlagen zu Flucht, Migration, Kindheitsbildern und Rassismuskritik werden mit intersektionalen Perspektiven verbunden, ohne die Handlungsmacht von Kindern aus dem Blick zu verlieren. Anhand ethnografisch fundierter Fallvignetten und didaktischen Anregungen werden Einblicke in die Lebenswelten geflüchteter Kinder gegeben und konkrete Zugänge für die pädagogische Arbeit aufgezeigt. Dozierende und pädagogische Fachkräfte, die zu Fluchtmigration, Kindheit und Pädagogik arbeiten, sollen mit den Materialien in ihrer diversitätsbewussten und machtkritischen Praxis gestärkt werden.

    Mehr erfahren: Wege zu einer intersektionalen und inklusiven pädagogischen Praxis in der Begleitung von Kindern und Familien mit Fluchterfahrung

  • Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund

    Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund

    Save the Children Deutschland e.V.

    2026

    Viele geflüchtete Kinder wünschen sich sichere Orte zum Spielen, Lernen und einfach Kindsein. Doch oft fehlen Informationen und Zugänge oder sie erleben Ausschlüsse.Die Handreichung von Save the Children Deutschland zeigt praxisnah, wie Fachkräfte diese Kinder aktiv erreichen können und welche Schritte helfen, Barrieren früh mitzudenken. Sie unterstützt außerdem dabei, Diskriminierung zu erkennen und professionell darauf zu reagieren.Die Materialien bieten konkrete Tipps, Praxisbeispiele und Reflexionsfragen – für wirklich inklusive, empowernde Freizeitangebote.

    Mehr erfahren: Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund

  • Deckblatt mit Titel und Logos.

    Handreichung zur grenzüberschreitenden Einzelfallarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

    Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

    2025

    Die Handreichung bietet Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe eine praxisnahe Orientierung für die Arbeit in grenzüberschreitenden Einzelfällen. Sie zeigt anhand möglicher Fallkonstellationen (z. B. Kinderschutz, Sorgerechts- und Umgangskonflikte, Kindesentführung oder Unterbringung im Ausland) auf, welche rechtlichen Rahmenbedingungen – insbesondere internationale und europäische Regelungen – zu beachten sind und wie Verfahren ablaufen können. Zudem werden konkrete Handlungsschritte, Kooperationsmöglichkeiten mit ausländischen Stellen sowie wichtige Ansprechstellen und Unterstützungsstrukturen (z. B. Internationaler Sozialdienst) dargestellt, um Fachkräfte bei der Einschätzung und Bearbeitung solcher komplexen Fälle zu unterstützen.In englischer Sprache ist die Handreichung hier zu finden.

    Mehr erfahren: Handreichung zur grenzüberschreitenden Einzelfallarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe

  • Ein rechtlicher Kompass wird mit einer Hand, die einen Kompass bedient und dem Zeichen für einen Paragraph dargestellt.

    »Safe Sport« Orientierungshilfe für rechtliche Fragen zum Schutz bei Gewalt

    Deutsche Sportjugend (DSJ) im DOSB e.V. und Deutsche Sporthochschule, Köln

    2024

    Die Broschüre bietet Sportvereinen und -verbänden eine praxisnahe Hilfe, um (Verdachts-)Fälle von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt rechtlich einzuordnen und angemessen damit umzugehen. In der Broschüre werden verschiedene Gewaltformen anhand von Beispielen erklärt und strafrechtlich eingeordnet, um Verantwortliche zu sensibilisieren. Darüber hinaus wird beschrieben, welche Schritte im Verdachtsfall einzuleiten sind und welche Handlungs- sowie Sanktionsmöglichkeiten Organisationen im Sport haben, um Betroffene zu schützen und angemessen zu reagieren.

    Mehr erfahren: »Safe Sport« Orientierungshilfe für rechtliche Fragen zum Schutz bei Gewalt

  • Screenshot mit Bildern von Menschen, die bei Gewalt im Sport Stop sagen.

    Safe Sport. Dein Halt bei Gewalt

    Safe Sport e.V.

    2022

    Die Ansprechstelle Safe Sport ist eine unabhängige, kostenlose und vertrauliche Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die im Sport von körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt betroffen sind oder solche Situationen beobachtet haben. Sie bietet psychologische Unterstützung (z. B. Stabilisierung, Orientierung und Entlastung) und juristische Beratung zur rechtlichen Einordnung und zu möglichen Handlungsschritten. Die Beratung erfolgt niedrigschwellig – telefonisch oder online – auf Wunsch anonym und wird individuell und betroffenenzentriert durchgeführt, sodass Ratsuchende selbst entscheiden, welche Schritte sie gehen möchten.

    Mehr erfahren: Safe Sport. Dein Halt bei Gewalt

  • Zwei junge Menschen spielen Theater.

    Theater als außerschulischer und außeruniversitärer Lernort. Perspektiven diversitätssensibler Hochschullehre

    David Rott, Katrin Huxel

    2025

    In den Fachbeiträgen wird gezeigt, wie Theater als Ort des Lernens außerhalb von Schule und Universität genutzt werden kann. Anhand eines Praxisprojekts wird beschrieben, wie Studierende und Theater zusammenarbeiten, um gesellschaftliche Themen wie Diversität, Teilhabe und Perspektivwechsel zu reflektieren. Dabei wird auch deutlich, dass solche Projekte Kinder- und Menschenrechte stärken können, etwa das Recht von Kindern auf Bildung, kulturelle Teilhabe und freie Meinungsäußerung, indem junge Menschen ihre Erfahrungen und Sichtweisen im Theater ausdrücken und diskutieren können.

    Mehr erfahren: Theater als außerschulischer und außeruniversitärer Lernort. Perspektiven diversitätssensibler Hochschullehre