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Gefundene Beiträge: 1732


  • Auf einem Smartphone ist eine Landkarte mit Stolpersteinen der Familie Beck.

    Stolpersteine Guide

    Stolpersteine Guide GbR

    2013

    Im Jahr 1992 hat der Künstler Gunter Demnig den ersten Stolperstein verlegt. Ein Stolperstein ist eine kleine Gedenktafel aus Messing im Boden, die an das Schicksal von Menschen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert, vertrieben, ermordet oder in den Selbstmord getrieben wurden. Stolpersteine werden in Deutschland und 31 weiteren Ländern Europas verlegt. Sie sind das größe dezentrale Mahnmal weltweit. Mit der App oder der Webversion des Stolpersteine Guides kann die Geschichte hinter den Personen auf den Stolpersteinen erkundet werden. Stolpersteine in der Nähe können über die Karte gefunden werden. Es finden sich Biografien und Bilder zu den Personen. Die Informationen stammen von örtlichen Initiativen. Die Initiativen bieten teilweise digitale Führungen zu Stolpersteinen in ihrem Ort an, die vor Ort nachgelaufen werden können. Die Beschäftigung mit Stolpersteinen bietet einen niedrigschwelligen Zugang vor allem für junge Menschen, um Geschichte in ihrem Wohn- oder Schulort zu erkunden.

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  • Zwei junge Menschen stehen mit einem Koffer auf dem Land.

    Chawerim Comic-Serie

    Institut für Neue Soziale Plastik e.V.

    2023

    Das Wort Hachschara ist Hebräisch und heißt übersetzt Tauglichmachung oder Vorbereitung. Mit Hachschara ist eine landwirtschaftliche, gärtnerische, handwerkliche oder hauswirtschaftliche Berufsausbildung junger Jüdinnen und Juden gemeint. Nach der Ausbildung sollte die Auswanderung nach Palästina erfolgen und dort ein Leben in einer Kibbuz-Gemeinschaft geführt werden. Die Ausbildungen wurden seit dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland durchgeführt. Die Hachschara ging von der jüdischen Jugendbewergung aus. Viele tausend Jugendliche gelang durch die Hachschara in den 1930er Jahren die Flucht aus Deutschland. In der Comic-Serie Chawerim zeichnet Sascha Hommer die die Hachschara-Bewegung in drei Teilen nach. Im ersten Teil geht es um Eli und Hilde, die etwa 1935 im Landwerk Ahrensdorf in Brandenburg leben. Sie lernen, zu gärtnern und wie Landwirtschaft und Gemeinschaft funktionieren. Der zweite Teil spielt im Jahr 1941. Er spielt in der Zentrale der jüdischen Organisationen, die es in Berlin noch gibt. Im dritten Teil geht es um den Kibbuz Buchenwald, den Überlebende der Shoah gegründet haben.

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  • Ein junges Mädchen sitzt auf einem Koffer vor einem Bett.

    weiter leben. Eine Jugend

    dtv Verlagsgesellschaft

    1992

    In ihrer Autobiographie weiter leben, Eine Jugend beschreibt Ruth Klüger ihre Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend in Österreich und Deutschland während des Nationalsozialismus. Sie beschreibt, wie sie im Alter von sieben Jahren als jüdisches Kind in ihrer Heimatstadt Wien auf keiner Parkbank mehr sitzen durfte, wie sie mit elf Jahren in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und von dort aus in weitere Lager verschleppt wurde. Während der Appelle in den Konzentrationslagern, bei denen alle Inhaftierten dazu gezwungen wurden, stundenlang zu stehen, sagte das Mädchen Ruth Klüger sich Verse wie die Balladen von Friedrich Schiller auf, um die Tortur durchzustehen. Das Buch eignet sich zur Thematisierung des Nationalsozialismus und des Holocaust im Unterricht für das Fach Deutsch. Besonders ist, dass aus der Perspektive eines jungen Mädchens berichtet wird. Wichtig für die Vermittlung des Stoffes ist, dass die Schüler:innen über den Geschichtsunterricht parallel ein Verständnis des Holocausts erlangen.

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  • Eine Seite des Artikels über Filmbildung zu Nationalsozialismus und Holocaust.

    Film in der Vermittlung zu Nationalsozialismus und Holocaust

    Vision Kino gGmbH

    2025

    In dem Artikel werden Filme als pädagogisches Medium zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust vorgestellt. Filme ermöglichen einen intensiven Zugang zu diesen Themen und eignen sich für die vermittlungsarbeit mit Jugendlichen. Neben praxisorientierten Empfehlungen für den Einsatz von Filmen im Unterricht, werden geeignete Filme  und didaktische Methoden zur Vor- und Nachbereitung vorgestellt, um historische Inhalte mit filmischer Darstellung zu verbinden. Ziel ist es, sowohl das historische Verständnis als auch die Medienkompetenz der Lernenden zu fördern und einen reflektierten Umgang mit filmischen Darstellungen historischer Ereignisse zu entwickeln. Weitere Informationen zu dem Projekt Kinotag zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus finden sich hier.

    Mehr erfahren: Film in der Vermittlung zu Nationalsozialismus und Holocaust

  • Deine Kinderrechte – Löwenstark erklärt

    Deine Kinderrechte – Löwenstark erklärt

    Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.

    2024

    Die Kinderrechtebroschüre wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der National Coalition herausgegeben und vom Kinderrechteforum umgesetzt. In kindgerechter und sehr anschaulicher Weise wird ein Überblick über die Kinderrechte vermittelt. Ausgewählte Kinderrechte wie das Recht auf Schutz vor Gewalt, das Recht auf Bildung und das Recht auf Beteiligung werden von unterschiedlichen Tieren kindgerecht erklärt. In einem Übungsteil werden die Kinderrechte spielerisch vertieft, zum Beispiel in einem Kinderrechte-Domino und einem Kinderrechte-Kreuzworträtsel. Die Broschüre richtet sich an Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren. Pädagogische Fachkräfte und Lehrer:innen können die Broschüre zur Thematisierung der Kinderrechte in ihren Lehreinheiten nutzen.Beim Familienministerium kann die Broschüre kostenfrei im Klassensatz bestellt werden. Klicken Sie hierfür auf den Link "Externe Quelle öffnen". Dort finden Sie die Broschüre zur Bestellung. Wenn Sie mehr Exemplare benötigen als die Bestellmenge zulässt und es sich bei Ihrer Einrichtung um eine Behörde oder eine andere öffentliche Einrichtung wie eine Schule oder eine Kita handelt, können Sie mehr Exemplare bestellen. Schicken Sie dazu eine Email an publikationen@bundesregierung.de.

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  • Ein Kind gibt Schafen in einem Stall Stroh mit einer Mistgabel.

    Warum Kinderarbeit in Deutschland ein unbeachtetes Problem ist

    Deutschlandfunk

    2025

    Kinderarbeit wird in Deutschland oft übersehen, obwohl sie auch hier ein relevantes Thema ist. Trotz strenger gesetzlicher Regelungen – etwa dem Jugendarbeitsschutzgesetz, das nur leichte Tätigkeiten für Kinder über 13 Jahren erlaubt – arbeiten viele Kinder mehr als erlaubt, besonders in Bereichen wie Landwirtschaft, Gastronomie und Pflege. Studien zeigen, dass viele Kinder gesetzeswidrige Arbeiten verrichten, z. B. Nachtarbeit oder Tätigkeiten mit gefährlichen Maschinen. Ein neues Problemfeld sind zudem Kinder, die von ihren Eltern als „Familieninfluencern“ im Netz präsentiert werden. Kinderrechtsorganisationen wie Terre des Hommes und das Deutsche Institut für Menschenrechte fordern eine Reform der gesetzlichen Regelungen, mehr Aufklärung und Beteiligung von Kindern selbst. Die Bundesregierung sieht aktuell jedoch keinen Änderungsbedarf im Jugendarbeitsschutzgesetz.

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  • Kinder demonstrieren mit Plakaten gegen Erwachsene auf einer Straße.

    Mira #kinder #gegen #erwachsene

    Klett Kinderbuch

    2022

    Haben eigentlich alle Erwachsenen den Verstand verloren? Die Lehrer brummen Miras Klasse eine komplette Woche voller Klassenarbeiten auf, die Eltern von Miras Freundin Liva sind nur noch am Streiten und Miras Mama hat sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Kind, Kegel und Hausboot nach Bornholm ziehen will. So kann es nicht weitergehen! Kreativer Protest – Mira und ihre Freunde treten für ihre Rechte ein

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  • Icons von Menschen, einem Smartphone, einer Zielscheibe und einem Paragraf.

    Jugendringe gründen. Jugendringe reaktivieren

    Landesjugendring NRW e.V.

    2023

    Jugendringe vertreten die Interessen ihrer Mitgliedsorganisationen und die von Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen. Jugendringe sind Zusammenschlüsse von Jugendverbänden und -organisationen vor Ort. Sie bringen die Perspektiven junger Menschen in die Politik ein. Junge Menschen organisieren sich ehrenamtlich in Jugendorganisationen und -verbänden und bringen sich mit und für Themen ein, die ihnen wichtig sind. Die Aufgabe der Förderung von Jugendringen liegt bei den Kommunen. In der Broschüre werden Aspekte, die zur Gründung oder Reaktivierung eines Jugendrings wichtig sind, näher beschrieben: die rechtlichen Grundlagen, Aufgaben und Zielen, Zusammenarbeit, Themen, kommunale Akteur:innen, formale Voraussetzungen, Finanzen und Personal, Vorstand und Team, Aufgabenverteilung und Arbeitsweisen, gute Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung, Sichtbarkeit vor Ort und Öffentlichkeitsarbeit. Diese Broschüre soll kommunale Akteur:innen dazu motivieren, sich vor Ort zusammenzuschließen und einen Jugendring zu gründen oder zu reaktivieren.

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  • Onlinekarte mit vielen Wegmarkern auf Ländern wie Deutschland und Polen.

    Hachschara als Erinnerungsort

    Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V.

    2022

    Das Wort Hachschara ist Hebräisch und heißt übersetzt Tauglichmachung oder Vorbereitung. Mit Hachschara ist eine landwirtschaftliche, gärtnerische, handwerkliche oder hauswirtschaftliche Berufsausbildung junger Jüdinnen und Juden gemeint. Nach der Ausbildung sollte die Auswanderung nach Palästina erfolgen und dort ein Leben in einer Kibbuz-Gemeinschaft geführt werden. Die Ausbildungen wurden seit dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland durchgeführt. Die Hachschara ging von der jüdischen Jugendbewergung aus. Viele tausend Jugendliche gelang durch die Hachschara in den 1930er Jahren die Flucht aus Deutschland. Die Online-Datenbank bietet Informationen zu den Hachschara-Stätten und eine Übersicht auf einer Landkarte.

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  • Plakat für ein Barcamp in Hadamar im Jahr 2024.

    LaG-Magazin – Lernen aus der Geschichte 10/2024: Digital History and Memory. Wie erinnern wir an die Verbrechen des Nationalsozialismus?

    Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.

    2024

    Aktuelle Ausgabe In der aktuellen Ausgabe des LaG-Magazins wird auf die Debatte digitaler Vermittlung als Bestandteil der Erinnerung an NS-Verbrechen geschaut. Welche Herausforderungen zeigen sich in der digitalen Erinnerungskultur? Wie lassen sich diese wirkungsvoll angehen? In dem Heft geht es um praktische und ethische Perspektiven, zielgruppenorientiertes Marketing und die Nutzung von TikTok in der digitalen Gedenkstättenarbeit. Aus der Praxis wird die digitale Arbeit verschiedener Gedenkstätten zu der "Aktion T4" vorgestellt, Zugänge zu NS-Erinnerungsarbeit über digitale Spiele sowie die Websites "Geschichte inklusiv" der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde Brandenburg an der Havel und "IWitness" als deutschsprachige didiaktische Plattform des Visual History Archives. Zum Magazin Das LaG-Magazin Lernen aus der Geschichte enthält aktuelle Informationen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit. Das Magazin erscheint monatlich und erscheint jeweils mit einem Schwerpunktthema. Zu diesem finden sich Diskussionsbeiträge, Praxisberichte sowie Rezensionen von Materialien für die Bildungsarbeit. Heft-Archiv Das kostenfreie Heft-Archiv gibt es hier.

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