Gefundene Beiträge: 1770

Der Paritätische Gesamtverband
2024
In insgesamt 16 Beiträgen schildern Expert*innen, warum Vielfalt in der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik so wichtig ist. Ihre Beiträge thematisieren unterschiedliche Dimensionen von Vielfalt: Soziale Herkunft, Nationalität, Geschlecht und geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung, Beeinträchtigung und Behinderung spielen eine Rolle. Die Broschüre liefert auch mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen eine gute Grundlage dafür, was noch getan werden muss, damit Vielfalt 2025 zur gelebten Realität wird.
Mehr erfahren: Vielfalt ist Pflicht! Perspektiven der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik
Unfairtobacco
2024
Das kompakte Factsheet befasst sich mit dem Marketing für Tabak- und Nikotinprodukte in Deutschland und dessen Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Es beleuchtet, in welcher Weise die Kinderrechte auf Leben und Gesundheit, auf Information und auf Schutz vor Suchtstoffen dadurch beeinträchtigt werden. In der Folge werden Maßnahmen benannt, die für einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sinne der Kinderrechte sorgen können.
Mehr erfahren: Factsheet zu Kinderrechten und Tabak-Marketing
Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
2024
Diese Handreichung über Kinder- und Jugendrechte richtet sich an Mitarbeitende in Verwaltungen auf kommunaler Ebene. Ziel ist die Stärkung von Beteiligungsrechten von Kindern und Jugendlichen. Die Handreichung gibt einen Überblick über die Rechte von Kindern und Jugendlichen gemäß der UN-Konvention sowie hessenspezifische Kinderrechte und ihre Umsetzung in der Verwaltung. Verschiedene Aspekte in der Umsetzung des Rechts auf Beteiligung wie "die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren" und "in angemessener Weise" beteiligen werden anhand konkreter Beispiele erläutert. Das "Leben" der Kinderrechte, mit dem die Entwicklung einer kinderfreundlichen Haltung einhergeht sowie die Schritte, die es braucht, um Veränderungen im Verwaltungshandeln anzuregen, werden im zweiten Teil der Handreichung thematisiert. Der Leitfaden wurde aus den Ergebnissen zweier Workshops von Selbstvertretungen von Kindern und Jugendlichen, Vertreter:innen kommunaler Verwaltungen, des Sozialministeriums und von Trägern der Jugendhilfe entwickelt, in denen ermittelt wurde, welche Rahmenbedingungen gelingende Beteiligung braucht.
Mehr erfahren: 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Hessen und sie haben viel zu sagen
Deutsches Institut für Menschenrechte und CMS Stiftung
2024
Nach Deutschland geflüchtete Eltern haben oft Probleme, wenn eine Geburtsurkunde für ihr in Deutschland geborenes Kind ausgestellt werden soll. Auf dem Poster finden sich QR-Codes, die auf einen mehrsprachigen Online-Wegweiser verweisen. Der Wegweiser kann über das Smartphone abgerufen werden. In ihm werden die nötigen Schritte zur Geburtsurkunde beschrieben. Die Informationen gibt es gesprochen und geschrieben, auf Englisch, Arabisch und Deutsch. Jedes Kind hat laut Artikel 7 Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht darauf, nach seiner Geburt in einem Register eingetragen zu werden. Seit 1992 gelten die Kinderrechte auch in Deutschland. Dieser Auftrag, die Kinder in ein Geburtenregister einzutragen und eine Geburtsurkunde auszustellen, wird in Deutschland von Standesämtern umgesetzt. Hier ist der Link zu dem Online-Wegweiser.
Mehr erfahren: Geburtsurkunde ohne Papiere
Arbeitskreis ehemaliger Heimkinder Deutschlands (AeHD)
2018
Die beiden Kinderrechtefibeln richten sich an Kinder von 6 bis 12 Jahre und an junge Menschen von 13 bis 18 Jahren. Sie enthalten die UN-Kinderrechtskonvention in kindgerechter Sprache. Die Fibeln sind vor allem für Kinder an fremdem und anderem Zuhause – nach einer Inobhutnahme durch staatliche Stellen fühlen Kinder sich ohnmächtig und hilflos, so sehr die Maßnahme infolge von Kindeswohlgefährdung im bisherigen Zuhause auch notwendig gewesen sein mag. Die Idee der Herausgebenden ist es, dass Mitarbeitende von Jugendämtern oder anderen aufnehmenden Einrichtungen Kindern die Fibeln als Teil des Willkommenheißens übergeben. Dahinter steckt der Gedanke, dass die aufgenommenen Kinder ein Verständnis dafür bekommen sollen, dass sie nicht Objekt, sondern Subjekt staatlicher Fürsorge sind. Die Fibeln wurden von Heimkindern mitentwickelt, die eigene Beiträge eingebracht haben. Die Fibeln enthalten auch ein Verzeichnis von Krisen- und anderen Hilfseinrichtungen in Berlin, an die sich Kinder in Not wenden können.
Mehr erfahren: Kinderrechtefibel
Polyband Medien
2016
Nach dem Tod seiner Mutter kommt der neunjährige Zucchini, der eigentlich Icare heißt, ins Kinderheim. Am Anfang fällt es ihm schwer, dort anzukommen, aber schon bald findet Zucchini neue Freunde und er lernt zum ersten Mal Freundschaft, Liebe und Solidarität kennen. In dem Puppentrickfilm werden schwierige Themen wie Tod, Verlust und häusliche Gewalt mithilfe einer leichten und optimistischen Erzählweise kindgerecht vermittelt. In der pädagogischen Arbeit ergeben sich vielfache Anknüpfungspunkte: Durch die differenzierte Erzählweise schwieriger Themen können die Inhalte des Films mit älteren Grundschulkindern behutsam besprochen werden. Ebenso können verwandte Themen wie Mobbing oder alternative Familien- und Betreuungsmodelle anhand des Films bearbeitet werden. Vision Kino stellt umfangreiche Materialien für den Unterricht zur Verfügung. Der Film wird ab 9 Jahren bzw. ab Klasse 4 empfohlen. Barrierefreie Fassungen des Films sind über Greta & Starks hier verfügbar.
Mehr erfahren: Mein Leben als Zucchini
Unicef Österreich
2021
In dieser Kinderrechte-Fibel wird der Hintergrund und die Entstehung der Kinderrechte in einfacher Sprache erklärt. Mit vielen Illustrationen und kindgerechten Texten wird ein Überblick über die Inhalte der Artikel in der Kinderrechtskonvention gegeben. Das Heft eignet sich für den Einsatz in Schule, im außerschulischen Bereich, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Familie, um sich eine Übersicht zu verschaffen, welche Kinderrechte es gibt und über diese mit Kindern ins Gespräch zu kommen.
Mehr erfahren: Kinderrechte-Fibel
Kinderschutzbund LV Thüringen e.V.
2024
Das kindgerechte Memory kann von pädagogischen Fachkräften als interaktive Methode genutzt werden, um mit Kindern über ihre Rechte im digitalen Raum ins Gespräch zu kommen. Im familiären Umfeld kann das Spiel ebenfalls genutzt werden, um den Umgang mit Medien spielerisch zu thematisieren. Anhand von Beispielsituationen wie Konsolenspielen oder Nachrichten schauen zu Hause, Fotografiersituationen, die das Recht auf das eigene Bild sowie Privatsphäre betreffen oder dem Aufnehmen eines Videos für den eigenen YouTube-Channel können Kinder eigene Erfahrungen mit digitalen Medien ansprechen und von ihren damit verbundenen Rechten erfahren. Das Spiel wurde für Kinder im ALter zwischen 8 und 12 Jahren entwickelt. Die Entwickler:innen weisen darauf hin, dass die Bildkarten (über den externen Link aufrufbar) von Seite 1-48 doppelseitig auszudrucken sind, wenn sie als Memory-Spiel genutzt werden sollen. Dabei sollen folgende Einstellungen vorgenommen werden: an kurzer Kante spiegeln & tatsächliche Größe. Ein Lösungsblatt mit weiteren Spielanregungen findet sich auf dieser Seite. Das Spiel ist im Rahmen des Demokratie leben-geförderten Projektes #Kinderrechte digital leben! des Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V. entstanden.
Mehr erfahren: Memo- und Legespiel: Kinderrechte & Medien – ein gutes Paar!
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
2024
Das Reflexionstool zu Demokratiebildung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gibt Lehr- und Fachkräften sowie politischen Bildner:innen im schulischen und außerschulischen Bereich vielfältige Möglichkeiten und Anregungen. In einer Selbsteinschätzung können eigene Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Bezug z.B. auf demokratische Grundhaltungen, der Ausrichtung der Inhalte und der Voraussetzungen, mit denen Teilnehmende in das Projekt kommen, reflektiert werden. In der Auswertung finden sich praktische Tipps zum Weiterdenken. Das Tool bietet außerdem noch eine Materialsammlung mit vielfältigen Methoden, Videos und Guten Beispielen sowie die Rubrik Aktuelles mit wöchentlich neuen Beiträgen rund um aktuelle Herausforderungen in der Demokratiebildung. Im Rahmen der Arbeit des Kompetenznetzwerks Demokratiebildung im Jugendalter wurde gemeindam mit Jugendlichen, Lehr- und pädagogischen Fachkräften sowie Vertreter:innen aus Politik und Wissenschaft acht Qualitätskriterien für gute kooperative Demokratiebildung im Jugendalter entwickelt. Diese umfassen bspw. die Aspekte Haltung, Lebensweltorientierung, Beteiligung und Lernkultur. In der Materialsammlung finden sich vielfältige Materialien wie Podcasts, Videos, Methoden und Fachtexte aus dem Feld der Demokratiebildung.
Mehr erfahren: Reflexionstool für Demokratiebildung
Berghof Foundation, Friedenspädagogik Tübingen
2005
Kindern begegnen in ihrem Alltag Berichte über aktuelle Krisen und Kriege, sei es in den Medien, in der Schule oder weil sie unmittelbar selbst betroffen und z.B. aus einem Krisengebiet nach Deutschland geflüchtet sind. Im Internet suchen sie nach Rat, Informationen und Wegen der Verarbeitung. Frieden Fragen bietet für Kinder von 10 bis 14 Jahren, für Eltern, Erzieher:innen und Lehrkräfte die Möglichkeit der der Information und Auseinandersetzung. Frieden Fragen ist ein Kinderportal, auf dem Kinder Fragen zu Krieg, Streit, Gewalt und Frieden stellen können. Durch kindgerechte Antworten von einem geschulten Redaktionsteam und die Möglichkeit zum Austausch soll es Kindern ermöglicht werden, einen sensiblen Zugang zu schwierigen Themen zu erhalten, ohne davon überfordert zu werden. Das Portal kann auch im schulischen Kontext von Lehr- und pädagogischen Fachkräften genutzt werden bspw. um den Umgang mit Konflikten und die Arbeit von Streitschlichter:innen zu thematisieren sowie im Bereich Gewaltprävention. Hierfür stehen im Bereich Erwachsene vielfältige Bildungsmaterialien und Arbeitsblätter zur Verfügung.
Mehr erfahren: Frieden Fragen© 2026 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.