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Stiftung Digitale Spielekultur
2024
Games greifen auf vielfältige Weise die Vergangenheit auf: Manche von ihnen möchten an geschichtliche Ereignisse erinnern oder zum Diskutieren anregen. Andere nutzen originelle Mittel, um Informationen über die Vergangenheit zu vermitteln. In digitalen Spielen werden historische Ereignisse aufgegriffen und erfahrbar gemacht. Sie prägen, wie Menschen sich an die Vergangenheit erinnern. In der Datenbank finden sich digitale Spiele zur deutschen Zeitgeschichte wie die nationalsozialistische Herrschaft, Holocaust, Weltkriege, Kolonialismus, deutsch-deutsche Geschichte, sowie Migrationsgeschichte.
Mehr erfahren: Datenbank: Games und Erinnerungskultur
Carlsen Verlag
2024
Es sind Ferien und Rios Freunde haben viel vor, schließlich soll es ein unvergesslicher Sommer werden. Rio macht mit, aber spätestens, als er auf dem Fünfer im Schwimmbad eine Panikattacke bekommt, ist klar, dass es nicht funktioniert. So sehr er sich auch abmüht: Er ist kaputt und der Sommer auch. Denn im letzten Juni ist Rios Zwillingsschwester Mavis gestorben. Ein tragischer Unfall, heißt es. Doch dann findet Rio ihre alte Kamera und macht sich zusammen mit Dracula, dem Jungen aus dem Hinterhaus, auf die Reise quer durch die hitzekeuchende Stadt und folgt Mavis' fotografischen Spuren. Rio und Dracula, der eigentlich Franz heißt, gelangen an Orte, die niemand mehr auf dem Schirm hat: den verwilderten Park, den einsamen, brackigen See, das unheimliche Gruselkabinett. Die beiden lernen eine Mavis kennen, die ganz anders war, als Rio dachte und die Geheimnisse hatte, größer als das Tropical Island. Während Rio und Franz an den schaurig-schönen Rändern ihrer bekannten Welt entlangbalancieren, werden sie Freunde. Richtig gute. Und Rio merkt, dass da mehr ist, dass er beginnt, sich in Franz zu verlieben. Aber: Darf Rio das? Darf er einen Sommer genießen, den Mavis nicht mehr erleben kann? Darf er, wenigstens zwischendurch mal, ganz heimlich, das warme Licht, die orangepinken Abende, das Herzhochhüpfen ganz wunderbar finden? Und: mag Franz ihn überhaupt auch? Also, so?
Mehr erfahren: Alle Farben von Licht
Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
2017
Klassismus würdigt Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft herab, enthält ihnen Ressourcen vor und behindert die Partizipation von armen und einkommensschwachen Gruppen. Klassismus ist die am weitesten verbreitete Form der Diskriminierung: Es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich und keine Institution, die nicht von Klassismus geprägt ist. Armut spielt dabei oft eine Rolle, sie ist aber nicht der einzige und entscheidende Faktor. Dieses Themenheft führt in die Diskriminierungsform Klassismus ein. Die Autor:innen zeigen, was Klassismus ist, wie er eine gerechtere Gesellschaft verhindert und was sich gegen Klassismus tun lässt.
Mehr erfahren: Themenheft Klassismus – Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft
Koordinierungsstelle „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ c/o Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ
2024
Der Podcast für eine inklusive und vielfältige demokratische Praxis in der Kindertagesbetreuung! Die Podcast-Reihe unseres Kooperationsprojektes widmet sich den wichtigen Themen Demokratie und Vielfalt und bietet spannende Einblicke. Der Rechtsruck, der unsere Gesellschaft erfasst hat, stellt auch die Kindertagesbetreuung vor Herausforderungen. Eltern betreten die Garderobe im einschlägigen Shirt und hetzen gegen zugewanderte Familien. Rechtsextreme bewerben sich als Kindertagespflegepersonen. Und auch manche Fachkraft vertritt Ansichten, die nicht mit demokratischen Grundwerten vereinbar sind. In der 16. Folge von „Demokratie & Vielfalt – Alle inklusive? Der KiTa-Podcast“ spricht die Moderatorin Katrin Rönicke mit Eva Prausner, Diplom-Sozialarbeiterin und Leiterin des Projekts „ElternStärken“. Prausner berät pädagogische Fachkräfte beim Umgang mit rechtsextremen Familien: Wie reagiere ich als Erzieher*in auf Eltern, deren Menschenbild ich ablehne? Auf Kleinkinder, die Parolen ihrer Eltern übernehmen? Auf Kolleg*innen, die Vorurteile verbreiten? Es wird aufgezeigt, wie hilfreich und wichtig es ist, sich der Erkennungsmerkmale der Szene bewusst zu sein und auch auf Frauen aus der rechtsextremen Szene der achten, deren politisches Engagement oft unterschätzt wird. Und dass eins nicht passieren darf: Worte und Taten zu verharmlosen.
Mehr erfahren: Demokratie ist kein Kinderspiel: Kitas im Umgang mit Rechtsextremismus
Benno Hafeneger, Türkân Kanbiçak im Wochenschau Verlag
2024
Zwei kulturelle Outreach-Programme des Jüdischen Museums Frankfurt geben Einblicke in gelingende Bildungsarbeit und in Strukturen und Dynamiken antisemitismus- und rassismuskritischer Bildungsprogramme. Sie veranschaulichen dabei die Umsetzung des musealen Bildungsauftrags. Outreach-Programme verbinden unterschiedliche Lernräume und Lernperspektiven miteinander. Das Zusammendenken unterschiedlicher Bildungsaufträge ist visionär und ein zukunftsweisender Bildungspfad für Kooperationen zwischen Schulen, Bildungseinrichtungen und Museen. Dieser Band reflektiert die Erfahrungen aus zwei Bildungsprogrammen, die seit 2017 kontinuierlich vom Jüdischen Museum in Frankfurt/M. angeboten werden. „AntiAnti – Museum Goes School“ mit sechs Workshops richtet sich an Berufsschulklassen, die „Schattenspiele – Wahrheiten und Narrheiten“ an Grundschulklassen. Vorgestellt werden die konzeptionellen Ideen, die Praxisverläufe und ausgewählte Skripte sowie die Ergebnisse der Evaluation und weiterführende Reflexionen und Folgerungen.
Mehr erfahren: Das Museum als Lern- und Bildungsort für Kinder und Jugendliche
Landesjugendring Brandenburg e.V.
2021
Das Logbuch zur NS-Geschichte vor Ort ist ein Block, der sich an Jugendliche richtet und mit dem NS-Geschichte vor Ort erkundet werden kann. "Das hat es alles schon mal gegeben" und "Ach, weißt du noch damals, als…" Dieser Block gehört die und nimmt dich mit in deine unmittelbare Umgebung. Du findest heraus, was früher hier so los war. Du erkundest die Spuren der Geschichte des Nationalsozialismus und seine Folgen. Das Logbuch ist in dem Projekt "überLAGERt – Lokale Jugendgeschichtsarbeit an Orten ehemaliger KZ-Außenlager in Brandenburg" entstanden, das der Landesjugendring Brandenburg e.V. in Kooperation mit den pädagogischen Abteilungen der Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück von 2017 bis 2021 durchgeführt hat.
Mehr erfahren: Logbuch zur NS-Geschichte vor Ort
Landesjugendring Brandenburg e.V.
2021
„Was noch erinnert werden kann… Handreichung zur lokalen Geschichtsarbeit“ ist eine Handreichung für Menschen, die vor Ort mit Jugendlichen lokale Jugendgeschichtsprojekte umsetzen (wollen). Mit den Prinzipien der lokalen Jugendgeschichtsarbeit erhalten Engagierte verschiedene Angebote zur Reflektion der eigenen Rolle sowie zum Umgang und Projektemachen mit jungen Menschen im Bereich Geschichtsarbeit. Die Ergebnisse und Erfahrungen kommen aus dem Projekt überLAGERt – Lokale Jugendgeschichtsarbeit an Orten ehemaliger KZ-Außenlager in Brandenburg, das der Landesjugendring Brandenburg e.V. in Kooperation mit den pädagogischen Abteilungen der Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück von 2017 bis 2021 durchgeführt hat.
Mehr erfahren: Was noch erinnert werden kann… Handreichung zur lokalen Geschichtsarbeit
Fischer Kinder- und Jugendbuch Verlag GmbH
2022
Ob Patchwork, Alleinerziehende, Adoptivgeschichte, Nestmodell, Regenbogenfamilie: So unterschiedlich, normal und besonders kann Familie sein. In 10 Geschichten erzählen die Autorinnen des »Stadt Land Mama«-Blogs aus dem Alltag ganz verschiedener echter Familien. Sie öffnen die Türen zu Häusern, Wohnungen, Schränken und stellen uns 28 Kinder, 9 Papas, 9 Mamas, 1 Oma, 3 Hunde, 3 Katzen, 2 Kaninchen, 2 Zwergponys und eine Schildkröte vor. Berührend, lustig und informativ. Malchin ist mit seinen Eltern aus Syrien geflüchtet, Mia kann seit ihrer Geburt nicht ohne Hilfe laufen, Linnea wächst mit acht anderen Kindern auf und Luis und Paul haben zwei Mamas. So unterschiedlich diese Familien sind, so verbindet sie doch eins: Liebe. Ein Buch zum Vorlesen, selbst Lesen, Teilen, Schenken, Sprechen, Lachen, das zeigt, wie vielfältig Zusammenleben sein kann.
Mehr erfahren: Wir alle sind Familie (Stadt Land Mama)
Fachstelle Kinderwelten Berlin
2023
Vortrag von Hjördis Hornung, Referentin für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung© der Fachstelle Kinderwelten Berlin, Bindungs- und beziehungsorientierte Eltern- und Familienberaterin
Mehr erfahren: Adultismus – Dafür bist du noch zu klein
Bundesverband für Kindertagespflege
2024
Jedes Kind hat das Recht darauf, nicht diskriminiert zu werden. Im Projekt "Demokratie und Partizipation in der Kindertagespflege" des Bundesverbandes für Kindertagespflege ist diese Broschüre entstanden, die sich mit den Themen Antidiskriminierung und Rechtsextremismusprävention in der Kindertagespflege auseinandersetzt. Fachberater*innen finden in ihr Hinweise, wie sie Kindertagespflegepersonen und Familien dabei unterstützen können, gegen diskriminierendes Verhalten vorzugehen. Außerdem geht es darum, welche Präventionsmöglichkeiten sie ergreifen können, damit es nicht erst zu Diskriminierung kommt. Die Broschüre wurde in Kooperation mit Eva Prausner vom Projekt "ElternStärken" entwickelt.
Mehr erfahren: Ich gehöre hier hin, so wie ich bin© 2025 National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V.