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Gefundene BeitrÀge: 1454

  • Ein Video mit Woozle Goozle und Simon ĂŒber Kinder und ihre Rechte.

    Woozle Goozle: Welche Rechte haben Kinder?

    SUPER RTL Fernsehen GmbH

    2021

    In dem Video von Woozle Goozle und Simon wird erklĂ€rt, dass Kinder die gleichen Rechte wie Erwachsene haben und zusĂ€tzlich besonderen Schutz genießen. FrĂŒher mussten Kinder hart arbeiten, doch seit dem 19. Jahrhundert wurde ihre Situation verbessert – sie durften zur Schule gehen und wurden vor gefĂ€hrlicher Arbeit geschĂŒtzt. 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention, die 54 Artikel enthĂ€lt, darunter das Recht auf Schutz, Bildung, Leben, PrivatsphĂ€re und Beteiligung. Kinder dĂŒrfen ihre Meinung Ă€ußern, und Erwachsene mĂŒssen sie ernst nehmen – wie zum Beispiel beim Klimaschutz. Zum Schluss ruft Woozle Goozle dazu auf, sich fĂŒr Kinderrechte einzusetzen.

    Mehr erfahren: Woozle Goozle: Welche Rechte haben Kinder?

  • Buchcover mit roten und orangen Streifen

    Partizipation aus der Sicht von MĂ€dchen* denken

    Beltz Juventa

    2025

    In dem Buch geht es um die Bedeutung der Beteiligung von MĂ€dchen* an gesellschaftlichen Prozessen und politischen Entscheidungen. Die Autor:innen untersuchen, wie MĂ€dchen* in verschiedenen Kontexten – sei es in stĂ€dtischen oder lĂ€ndlichen RĂ€umen, in Jugendgremien oder in der politischen Bildung – beteiligt sind und welche Herausforderungen dabei bestehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei intersektionalen Perspektiven, die unterschiedliche LebensrealitĂ€ten und Diskriminierungsformen berĂŒcksichtigen. Das Werk bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen und zeigt auf, wie Beteiligung von MĂ€dchen* gestĂ€rkt und inklusiver gestaltet werden kann.

    Mehr erfahren: Partizipation aus der Sicht von MĂ€dchen* denken

  • Eine Oma sitzt am Kaffeetisch und nimmt einen Social-Media-Beitrag auf.

    Geschichte auf Instagram und TikTok. Perspektiven auf Quellen und Praktiken

    Mia Berg, Andrea Lorenz und Kristin Oswald; Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

    2025

    Die Autor:innen des Bandes untersuchen, wie Geschichte in Sozialen Medien wie Instagram und TikTok vermittelt, dargestellt und rezipiert wird. Aus interdisziplinĂ€rer Perspektive – mit BeitrĂ€gen aus Geschichtswissenschaft, Medienwissenschaft und Praxis – analysiert der Band, wie plattformspezifische Mechanismen, Algorithmen und Nutzungsweisen historische Bedeutungen prĂ€gen. Dabei werden Themen wie Archivierung, Erinnerungskultur (z. B. Holocaust, Migration, kulturelles Erbe) und partizipative Geschichtspraxis behandelt. Das Buch zeigt, dass Soziale Medien nicht nur KommunikationsrĂ€ume sind, sondern aktive Orte der historischen Sinnstiftung und Aushandlung im 21. Jahrhundert. Das gesamte Buch kann kostenfrei als PDF ĂŒber die externe Quelle abgerufen werden. Text in English language: The authors of this volume examine how history is communicated, represented, and received on social media platforms such as Instagram and TikTok. Taking an interdisciplinary approach—with contributions from the fields of history, media studies, and practice—the volume analyzes how platform-specific mechanisms, algorithms, and modes of use shape historical interpretations. Topics such as archiving, memory culture (e.g., the Holocaust, migration, cultural heritage), and participatory historical practice are addressed. The book shows that social media are not only spaces for communication, but also active sites of historical meaning-making and negotiation in the 21st century. The entire book can be downloaded free of charge as a PDF from the external source.

    Mehr erfahren: Geschichte auf Instagram und TikTok. Perspektiven auf Quellen und Praktiken

  • report cover

    Rights of the child and violations of the human rights of children in armed conflicts

    Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR)

    2025

    Approximately 473 million children worldwide—about one in every six—were impacted by armed conflicts in 2024, according to estimates from the NGO Save the Children. The report emphasizes that children’s rights must be upheld regardless of the circumstances, including during armed conflicts. Key findings include the widespread recruitment and use of children in hostilities, exposure to sexual violence, abductions, attacks on schools and hospitals, and displacement that disrupts education and family life. The report highlights the urgent need for accountability mechanisms, stronger international cooperation, and integration of child protection into peacebuilding and humanitarian efforts. It stresses that protecting children’s rights is not optional, and that governments, international organizations, and local actors must prioritize these measures to ensure the safety, well-being, and dignity of children in conflict zones. The report can be accessed here in a child-friendly version. Beitrag in deutscher Sprache: Nach SchĂ€tzungen der Nichtregierungsorganisation Save the Children waren im Jahr 2024 weltweit etwa 473 Millionen Kinder – etwa jedes sechste Kind – von bewaffneten Konflikten betroffen. In dem Bericht wird betont, dass die Rechte von Kindern unabhĂ€ngig von den UmstĂ€nden, auch wĂ€hrend bewaffneter Konflikte, gewahrt werden mĂŒssen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zĂ€hlen die weit verbreitete Rekrutierung und der Einsatz von Kindern in Kampfhandlungen, die GefĂ€hrdung durch sexuelle Gewalt, EntfĂŒhrungen, Angriffe auf Schulen und KrankenhĂ€user sowie Vertreibungen, die die Bildung und das Familienleben beeintrĂ€chtigen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Mechanismen zur Rechenschaftspflicht, einer stĂ€rkeren internationalen Zusammenarbeit und der Einbeziehung des Kinderschutzes in friedensbildende und humanitĂ€re BemĂŒhungen. Er betont, dass der Schutz der Kinderrechte keine Option ist und dass Regierungen, internationale Organisationen und lokale Akteur:innen diesen Maßnahmen Vorrang einrĂ€umen mĂŒssen, um die Sicherheit, das Wohlergehen und die WĂŒrde von Kindern in Konfliktgebieten zu gewĂ€hrleisten. Eine kinderfreundliche Version des Reports in englischer Sprache kann hier abgerufen werden.

    Mehr erfahren: Rights of the child and violations of the human rights of children in armed conflicts

  • Schultische, die fast wie ein Hakenkreuz zusammen gestellt sind.

    Politische Bildung in reaktionĂ€ren Zeiten. PlĂ€doyer fĂŒr eine standhafte Schule

    Wochenschau Verlag

    2021

    Wie können Schulen in Zeiten zunehmender antidemokratischer Haltungen, menschenfeindlicher Einstellungen und revisionistischer Geschichtsdebatten ihre demokratische und politische Bildungsaufgabe wahrnehmen? In 32 realen Fallsituationen aus dem Schulalltag wird gezeigt, wie Lehrer:innen, Schulleitungen und pĂ€dagogische FachkrĂ€fte in der außerschulischen Jugendarbeit handeln können – ergĂ€nzt durch theoretische Reflexionen und praktische Werkzeuge fĂŒr den Unterricht und die Schulentwicklung. Das Buch kann kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

    Mehr erfahren: Politische Bildung in reaktionĂ€ren Zeiten. PlĂ€doyer fĂŒr eine standhafte Schule

  • Der Berliner Rechstag als 3D-Modell auf einem Smartphone mit einem Play-Button.

    Studie: How to Sell Democracy Online (Fast)

    Das Progressive Zentrum, Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator

    2025

    In der Studie wurde untersucht, wie junge Menschen ĂŒber TikTok und Instagram mit demokratischen Inhalten erreicht werden können. DafĂŒr wurden zehntausende Kurzvideos im Zeitraum von Juni bis Dezember 2024 analysiert, eine reprĂ€sentative Befragung durchgefĂŒhrt und Fokusgruppen mit jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass provokative und populistische Inhalte oft eine deutlich höhere Reichweite erzielen als BeitrĂ€ge demokratischer Akteur:innen. Damit demokratische Botschaften junge Menschen besser erreichen, empfehlen die Autor:innen der Studie, Inhalte stĂ€rker an den Stil und die Sprache der Plattformen anzupassen – etwa durch persönliche Ansprache, verstĂ€ndliche Sprache und visuell ansprechende Formate.

    Mehr erfahren: Studie: How to Sell Democracy Online (Fast)

  • GrĂŒnes Cover der Zeitschrift Menschenrechte und Entwicklung

    Das Konzept der IntersektionalitĂ€t und seine Bedeutung fĂŒr die Menschenrechte

    Michael Krennerich (Leitung), Christina Binder, Tessa Debus, Elisabeth Holzleithner und Weitere

    2021

    In dem Artikel erklĂ€rt Crenshaw, wie IntersektionalitĂ€t – das Zusammenspiel mehrerer UnterdrĂŒckungs- und Diskriminierungsachsen wie Geschlecht, Rassismus, Klasse, Ethnie oder Religion – unabdingbar ist fĂŒr ein vollstĂ€ndiges VerstĂ€ndnis und den Schutz von Menschenrechten. In vielen FĂ€llen werden Menschen nicht einfach allein „wegen ihres Geschlechts“ oder „wegen ihrer Herkunft“ benachteiligt, sondern genau an der Schnittstelle mehrerer IdentitĂ€ten, wodurch spezifische, oft ĂŒbersehene VulnerabilitĂ€ten entstehen. Um diese wirksam anzugehen, fordert die Autorin unter anderem eine kontextbezogene Analyse, bessere Datenerhebung, methodische AnsĂ€tze, die bewusst nach mehreren Dimensionen der UnterdrĂŒckung suchen, sowie Institutionen, die diese Schnittstellen bei Gesetzgebung, Berichterstattung und Schutzmechanismen systematisch berĂŒcksichtigen. Der Artikel ist unter dem angegebenen Link via Open Access abrufbar. Der Artikel ist erschienen in: Zeitschrift fĂŒr Menschenrechte, Jahrgang 15, 2021, Nr.1, S. 142-166.

    Mehr erfahren: Das Konzept der IntersektionalitĂ€t und seine Bedeutung fĂŒr die Menschenrechte

  • Orange book cover with title and author's name.

    Childism. Confronting Prejudice Against Children

    Yale University Press

    2013

    In Childism Elisabeth Young-Bruehl argues that society harbors a systemic prejudice against children—“childism”—analogous to racism or sexism, which legitimizes a wide spectrum of harmful behaviors from neglect and abuse to more subtle injustices. She maintains that meaningful reform requires us to identify and challenge the underlying cultural forces and motives fostering childism, rather than merely categorizing abuses or punishing perpetrators. Drawing on psychoanalysis, legal and social theory, literature, and case studies, Young-Bruehl emphasizes the importance of recognizing children’s voices and rebalancing power dynamics between adults and children to secure children’s rights. Beitrag in deutscher Sprache: In Childism beschreibt Elisabeth Young-Bruehl „Childism“ als eine tief verwurzelte Vorurteilsform gegenĂŒber Kindern, vergleichbar mit Rassismus oder Sexismus. Diese Haltung rechtfertigt Misshandlungen, VernachlĂ€ssigung und subtile Formen der Ungerechtigkeit. Young-Bruehl plĂ€diert dafĂŒr, nicht nur einzelne FĂ€lle von Missbrauch zu bestrafen, sondern die kulturellen und psychologischen Ursachen von Childism zu erkennen und zu hinterfragen. Auf Basis von Psychoanalyse, Sozial- und Rechtstheorie sowie Fallstudien betont sie die Notwendigkeit, Kinderstimmen ernst zu nehmen und MachtverhĂ€ltnisse zwischen Erwachsenen und Kindern neu auszubalancieren, um echte Kinderrechte zu sichern.

    Mehr erfahren: Childism. Confronting Prejudice Against Children

  • Website mit Videos zu kindgerechter Erziehung auf Arabisch.

    Kindgerechte Erziehung – Lehrfilmreihe auf Arabisch

    Deutsche Liga fĂŒr das Kind

    2025

    In der Video-Reihe geht es darum, wie Erwachsene Kinder so begleiten können, dass ihre BedĂŒrfnisse, GefĂŒhle und ihre Entwicklung im Mittelpunkt stehen. In den Videos wird gezeigt, wie wichtig es ist, mit Respekt und Empathie zu reagieren, Grenzen liebevoll zu setzen, und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Außerdem geht es um die Förderung von SelbststĂ€ndigkeit und Selbstbewusstsein, indem Kinder RĂ€ume erhalten, um sich einzubringen und mitzubestimmen. Insgesamt betont die Reihe, dass Erziehung nicht nur Anweisung bedeutet, sondern Beziehung, Partnerschaft und Verstehen.

    Mehr erfahren: Kindgerechte Erziehung – Lehrfilmreihe auf Arabisch

  • Buchcover mit rotem Titel

    Menschenrechte nach der Zeitenwende. GrĂŒnde fĂŒr mehr Selbstbewusstsein

    Verlag Herder

    2025

    In dem Sachbuch wird thematisiert, wie die Menschenrechte gegenwĂ€rtig herausgefordert werden — durch autoritĂ€re Regime, populistische Bewegungen und zunehmende Relativierung oder Ablehnung universal gĂŒltiger Werte. Die Autoren plĂ€dieren fĂŒr ein gestĂ€rktes demokratisches und menschenrechtliches Selbstbewusstsein, das ĂŒber Grenzen von Politik und Kultur hinweg SolidaritĂ€t entfaltet. Sie warnen, dass die Gleichsetzung von „Menschenrechten“ mit „westlichen Werten“ dazu benutzt wird, Kritik zu delegitimieren, und fordern stattdessen eine ernsthafte UniversalitĂ€t der Rechte — verbunden mit politischen Reformen, damit die Menschenrechte nicht nur formell bestehen, sondern auch wirksam geschĂŒtzt werden können.

    Mehr erfahren: Menschenrechte nach der Zeitenwende. GrĂŒnde fĂŒr mehr Selbstbewusstsein

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